Strompreis kann „über alle Grenzen“ steigen

Letzter Beitrag 14-05-2008, 14:02 von Beelzebub007. 376 Antworten.
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  •  16-03-2008, 12:14 14705

    Redaktion ist nicht online. Letztmals aktiv: 23. Jul 2008, 16:31 Redaktion
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 02-04-2007 Beiträge 3.077
    Strompreis kann „über alle Grenzen“ steigen

    Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels – einer der führenden deutschen Wirtschaftswissenschaftler – warnt vor Kapazitätsengpässen in der Stromverversorgung und vor weiter steigenden Strompreisen. „Ich sehe die Gefahr, dass der Markt gegen die Wand gefahren wird“, sagte Ockenfels dem Handelsblatt. Heftige Kritik übt Ockenfels aber nicht an den Konzernen, sondern an der Politik.

    Was ist Ihre Meinung?

    Zum vollständigen Artikel bei Handelsblatt.com gelangen Sie hier
  •  16-03-2008, 13:10 14707 Antwort zu 14705

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-07-2008, 0:21 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.562
    Der Mann hat in jeder Hinsicht Recht. Die Politik der Frau Dr. Merkel und ihres SPD-"Ziehsohns" aus Goslarer - im Volksmund "Harzer-Roller" genannt - fährt die Strommärkte wissentlich mit Vollgas an die Wand.

    Bis 2020 müssen 42 000 MW an konventioneller Kraftwerksleistung (älter als 40 Jahre) und 20 000 MW an Kernkraftwerksleistung ersetzt werden. Mit der Pipifaxuralttechnologie Windmühle, Solarstrom plus Strom aus Biogasanlagen läßt sich diese Stromlücke nicht schließen.

    Allein um gemittelt übers Jahr hinweg mit den völlig unsinnigen Gigantwindmühlen der Firma Repower, Investitionssumme pro MW - Maximalleistung 5,1 Millione €, 10 000 MW an Leistung bereitstellen zu können müssen 25 000 MW Maximalleistung installiert werden, das sind 5000 Gigantwindmühlen zum jetzigen Preis von 128 Milliarden €. Das ist völlige Idiotie und kann die Stromlücke nicht schließen.


    Wollte man also die Stromlücke putinfreundlich mit Erdgas schließen, müßte man eine zweite Ostseepipeline nur für dier Stromerzeugung bauen und hätte den Folgeeffekt, daß dann rund 50% der Stromerzeugung direkt vom Ölpreis abhängig sind. Die Strompreise in Deutschland würden abrupt nach oben gehen. Mit den bekannten Folgen für die Industrie und die Arbeitsmärkte.


    Der Letzte Deutsche möge das Licht ausknipsen.
  •  16-03-2008, 13:44 14709 Antwort zu 14707

    Weiterdenker ist nicht online. Letztmals aktiv: 26-06-2008, 20:21 Weiterdenker
    Top 50 Mitwirkender Registriert am 28-08-2007 Beiträge 42
    Auch Energieversorgung gehört zur Daseinsvorsorge und somit in Volkes Hand. 'was zudem die Zuordnung von Kosten (z.B. für Castor-Transporte, Endlager, u.a.) deutlich erleichtern würde. Thomas Melber, Stuttgart.
  •  16-03-2008, 14:34 14710 Antwort zu 14707

    Curtiss ist nicht online. Letztmals aktiv: 13-07-2008, 13:08 Curtiss
    Top 50 Mitwirkender Registriert am 17-05-2007 Beiträge 58
    Meister Economist : Seit wann ist denn Photovoltaik Uralt - Technologie ?

    bitte Lösungen statt Kernkraft.

    Photovoltaik ist eine der richtigen Lösungen. Die völlig überbezahlten Windmühlen in der Tat ein Skandal.

    die Idee "putinfreundliches Gas" ist wohl der Gag des Tages. Da gibts nur einen Gewinner.

    Deutschland hat bald ein energie Problem. Und schon lange einen energielosen ....sagen wir mal " Regierungs-Club "
  •  16-03-2008, 15:24 14712 Antwort zu 14710

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-07-2008, 0:21 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.562
    "Seit wann ist denn Photovoltaik Uralt - Technologie ?"

    Seit dem die ersten Solarzellen in den Weltraum geschossen wurden. Und das war 1958. Also 50 Jahre alt mit derzeitigem Wirkungsgrad von 15 bis 20%, maximaler Wirkungsgrad theoretisch 30%. Effizienzsteigerungspotential nur noch gering. Kostensenkungen nur begrenzt möglich. Energieretour so um den Faktor 4 (in D). Ineffizienter und teurer kann man im Prinzip Strom nicht erzeugen. ===> Uralttechnologie, völlig unbrauchbar.

    "bitte Lösungen statt Kernkraft. "

    Die mögen doch bitteschön, die die Kern- und Kohlekraftwerke nicht wollen, detailliert benennen und deren technische und ökonomische Machbarkeit beweisen, statt immer nur Sprechblasen ohne Inhalt zu produzieren.

    Die haben allerdings ein riesiges Problem: Deren Hirngespinste sind nicht machbar und damit auch nicht beweisbar.
  •  16-03-2008, 15:33 14714 Antwort zu 14707

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    Soll das ein Witz sein - oder haben sie keine Ahnung ....

    Eine Offshore-Mühle wie die Repower 5M liegt - all inclusive - bei 10-14 mio Euro - ergo wohl eher bei 2500euro/mw. Letzlich sollten sie aber sich vielleicht einfach mal an einer Wirtschaftlichkeitsrechnung für die Vollkosten der Stromgestehung aus einer solchen Anlage bei 10m/s unter diesen Randbedingungen versuchen - sie würden wohl erstaunt sein ...

    Die restlichen Fehler in Ihrer "Rechnung" ergeben sich bei konsequenter Anwendung de Grundrechenarten - 25GW in der Nordsee dürften jedenfalls - all inclusive - wohl eher bei 50 mrd Euro Investkosten liegen - diese Anlagen würden dann eine Fläche - im Abstand von jeweils 1km zueinander - 70 x 70 km^2 einnehmen und ca. 100 TWh - somit ca. 20% des Nettostromverbruachs in D erzeugen.

    Zeitgleich ist bis 2020 durchaus ein Repowering onshore durch weniger(!!!) aber höhere Anlagen möglich - dadurch ließe sich die Erzeugung onshore - von derzeit 30-40 TWh auf ebenfalls um 70-100 TWh steigern.

    Somit könnte Windstrom in dieser Form alleine schon 30-40% des Nettostrombedarfs in D abdecken.

    Betrachtet man die im Rahmen dieser beiden Maßnahmen anfallenden Investitionen - so entspricht dies einer Investionssumme von vielleicht 10mrd Euro/anno - im Vergleich zu 2-4 mrd in diesem Bereich im vergangenen Jahrzehnt und in Anbetracht der neuen institutionellen und indistruellen Investoren - nicht zuletzt die Versorger (RWE fixiert bspw. gerade 250x5MW-Anlagen für den Zeitraum 2010-2015 bei Repower).

    Was die Frage angeht, ob wir mehr auf Erdags setzen sollten - naja . vielleicht sollten sie sich angesichts eines Gesamterdgasverbrauchs in D von 1000 TWh und einer Leistung der Ostseepipeline von 275 TWh/anno fragen - wohin das Erdgas in D eigentlich geht - deutlich mehr als 50% gehen in den Bereich Heizung - nur ca. 1/3 derzeit in den industriellen und den Stromversorgungsbereich - man muß sich also fragen : wie kommen Sie eigentlich darauf, daß wir uns weiterhin 500 Wh(thermisch) aus Erdgas zu Heizzwecken leisten können - aber nicht 500 TWh zur Stromerzeugung.
    Ich bin mit Sicherheit nicht der Meinung, daß Erdagas die Lösung für die Energieproblematik in D ist - aber gegen einen Anteil von 20% (100 Twh(elektrisch - sprich 200Twh(thermisch) - derzeit gehen 13% des Erdgases in D in den Bereich der elektrischen Stromerzeugung) an der Erzeugung aus G&D-Kraftwerken (vieles von der konventionellen Kraftwerksleistung die sie ansprechen sind ja nicht zuletzt Spitzelastkraftwerke mit hoher Leistung aber wenig Vollaststunden) spricht aus meiner Sicht nicht das geringste - wenn man das bei 2000-5000 Vollaststunden auf Kraftwerksleistung umrechnet kommt man bei vielleicht 3000-4000 Vollaststunden auf immerhin (für sie vielleicht erstaunliche) 25-30 gw an Kraftwerksleistung allein in dem Bereich ...

    Daher ist es doch mehr als leicht vorstellbar die Substition der 40 gw - das ist die korrekte Zahl - durch ein Repoering der Windkraftanlagen onshore - durch den Zubau von Windenergieanlagen offshore und durch die Substition alter Gasturbinenkraftwerke durch G&D-Anlagen über(!!!)zukompensieren ...

    Alles andere ist entweder etwas für Leute die die Grundrechenarten nicht beherrschen oder aber - aus welchen Gründen auch immer - Panik erzeugen wollen - wohl bei Leuten die nicht wissen - daß diein der oben dargetstellten ca. 200 Twh locker durch die bereits im letzten Jahrzehnt bzw. derzeit im Bau befindlichen (und mit Sicherheit nicht zur Disposition stehenden) Braunkohleböcke, Wasserkraft und die verbleibenden Steinkohleblöcke (sowie einiger AKW wie Isar 2, Emsland, Neckarwestheim 2- die wohl auch über 2020 hinaus noch ein paar Jahre laufen werden)
    Wie sie vielleicht feststellen haben wir bis dato über Biomasse (die ja zunehmend nun auch in Form von Biogaseinspeisung als substitioneller Brennstoff für Erdgaskraftwerke in Frage kommt), Geothermie, Photovoltaik gesprochen ...

    Vielleicht sollten Sie beim nächsten Mal erstmal Ihre Zahlen ordnen - und dann posten - vielleicht können wir dann auch darüber sprechen in welchen Marktsegmenten Photovoltaik wirklich eine Rolle spielen kann - das ist nämlich mit Sicherheit nicht der Markt für Industriestrom - aber die Wirtschaftlichkeitsschwelle für haushaltsstrom liegt eben nicht im einstelligen Centbereich sondern unter Berücksichtungung der Inflation in ein paar Jahren wohl eher bei 25 cent/kwh - das kann man mit Modulen die unter 1 Euro/Wp kosten schon darstellen (nach meinem Informationsstand sind Fabs in China mit Produktionsleistungen von mehr als 1GWp an Modulen ab 2015 in der Lage zu Kosten von unter $1/Wp (man beachte den Wechselkursaspekt) zu produzieren - Bestellungen im Mrd-Dollarbereich für das Equipment solcher Fabriken laufen doch schon heute bei Firmen wie Applied Materials ein) - damit ergäbe sich in einem bestimmten Bereich des privaten Haushaltsendkundenmarktes durchaus ein "Selbstversorgeranteil" - und Solarmodule wäre ein ähnliches weiteres Massenprodukt wie heute Flachbildschirme - mit einer ähnlichen Kostendegression und ähnlichen wirtschafltlichen Rahmenbed. ...

    Vielleicht ist ja jetzt ein Licht angeknippst worden ...
  •  16-03-2008, 15:45 14716 Antwort zu 14710

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    wie kann man eigentlich behaupten, daß windkraft überbezahlt ist (und gleichzeitig photovoltaik loben), wenn bei windkraft derzeit mit 5.x cent/kwh grundvergütung und 7.x cent/kwh anfangsvergütung die niedrigsten verrgütungen im rahmen des eeg überhaupt gezahlt werden und diese Vergütung im Übrigen in der Grössenordnung der derzeitigen Preise an der EEX liegen.

    Ein weitere Hinweis - die Vegütung nach EEG enthält keine Inflationsanpassung. Gaubt hier wirklich einer der "Experten" das würde auch für den Strompreis gelten ? Tja - un dwas bedeutet das wohl für eine WKA die heute gebaut wird - nach EEG Ihre Vergütung bekommt und in 10,15,20 Jahren immer noch einspeist ...

    Davon kann man bei der Vergütung für Strom aus Photovoltaik doch wohl nur träumen ...

  •  16-03-2008, 16:01 14718 Antwort zu 14712

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    Wer Ahnung hat, der wüßte, daß in den 50-er Jahren keinesfalls 15-20% Wikrungsgrad erreicht wurden.

    Im weiteren ist der Wikrungsgrad nur ein Faktir hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit einer Solarzelle - wenn man bspw. bei waferbasierten Zellen, dünnere Wafer verwendet - denn letztlich sind nur 20-100nm bei Si-Zellen wirklich entscheidend - dann kann man deutlich Produktionskosten sparen - und das senkt dann ebenfalls die Kosten - es gäbe weitere Punkte - wie bspw. Antireflexschichten , Dünnschichttechnologien, etc ....


    Vielleicht sollten Sie mal Ihre Sichtweise auch technologische Entwicklungen etwas verfeinern - und realisieren, daß am Ende die Investkosten pro Wh (und nicht primär pro W) entscheiden ...
  •  16-03-2008, 16:39 14720 Antwort zu 14705

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    wird hier eigentlich zensiert ?
  •  16-03-2008, 17:15 14721 Antwort zu 14718

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-07-2008, 0:21 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.562
    "Wer Ahnung hat, der wüßte, daß in den 50-er Jahren keinesfalls 15-20% Wikrungsgrad erreicht wurden. "

    Das habe ich auch nicht behauptet.

    "dann kann man deutlich Produktionskosten sparen"

    Ja und, das reicht doch vorne und hinten nicht, weil die Stromproduktion Nachfgagegesteurt erfolgt und nicht Angebotsorientiert.

    "Vielleicht sollten Sie mal Ihre Sichtweise auch technologische Entwicklungen etwas verfeinern - und realisieren, daß am Ende die Investkosten pro Wh (und nicht primär pro W) entscheiden ..."

    Ja und? Das rechnet sich nie, denn zu den Investitionskosten gehört auch der Aufwand für die Peripherie, damit auch nachts der Strom aus der Steckdose kommen kann.

    Und kommen Sie mir jetzt nicht Wasserstoff und der Brennstoffzelle. Das rechnet sich nie.
  •  16-03-2008, 17:22 14722 Antwort zu 14716

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-07-2008, 0:21 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.562
    "wie kann man eigentlich behaupten, daß windkraft überbezahlt ist (und gleichzeitig photovoltaik loben), wenn bei windkraft derzeit mit 5.x cent/kwh grundvergütung und 7.x cent/kwh anfangsvergütung die niedrigsten verrgütungen im rahmen des eeg überhaupt gezahlt werden und diese Vergütung im Übrigen in der Grössenordnung der derzeitigen Preise an der EEX liegen. "

    Mit ihrem Börsenpreismodell kommen Sie nicht weit, weil Windstrom nicht handelbar ist, weil er in nichtvorhersagbaren Mengen zu Unzeiten anfällt. Außerdem: Der Zwangsabnahmepreis für den Strom im Wert ca. 1 Cent pro kWh beträgt zur Zeit über 8 Cent/kWh + Kosten für die Bereithaltung der Reservekraftwerke + Brennstoffzusatzkosten, weil die Kraftwerke mit schlechterem Wirkungsgrad arbeiten müssen.

    "nach EEG Ihre Vergütung bekommt und in 10,15,20 Jahren immer noch einspeist ... "

    ROFL

    Die Lebensdauer von den Dingern erreicht so an die zehn Jahre, dann sind fast alle Komponenten bereits ausgetauscht worden und die neuen Komponenten unterliegen dem Preisanstieg. Die Pleiten der Windmüller sind bereits vorprogrammiert.

    Tut mir ja echt leid Ihre Träume zum Zerplatzen zu bringen.
  •  16-03-2008, 17:45 14723 Antwort zu 14714

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-07-2008, 0:21 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.562
    "Eine Offshore-Mühle wie die Repower 5M liegt - all inclusive - bei 10-14 mio Euro - ergo wohl eher bei 2500euro/mw."

    Dann schauen Sie mal nach, was Repower für die 6 Windmühlen des belgischen Offshore-Parks kassieren wird: In der Zeitung steht 153 Millonen Euro für 30 MW. Und das sind 5100 € pro kW Maximalleistung, wovon an durchschnittlicher Leistung übers Jahr gemittelt 1900 kW übrigbleiben.

    "Letzlich sollten sie aber sich vielleicht einfach mal an einer Wirtschaftlichkeitsrechnung für die Vollkosten der Stromgestehung aus einer solchen Anlage bei 10m/s unter diesen Randbedingungen versuchen - sie würden wohl erstaunt sein ... "

    Goggeln Sie mal "Offshore-Windstrom-Erzeugung in der Nordsee", da werden Sie geholfen. ;-)

    "Zeitgleich ist bis 2020 durchaus ein Repowering onshore durch weniger(!!!) aber höhere Anlagen möglich - dadurch ließe sich die Erzeugung onshore - von derzeit 30-40 TWh auf ebenfalls um 70-100 TWh steigern. "

    Eine unzutreffende Milchmädchenrechnung, denn Sie müssen den Strom erst mal loswerden und die EU-Nachbarn werden sich hüten Strom zum Preis von 15 Cent pro kWh abzukaufen.

    "Somit könnte Windstrom in dieser Form alleine schon 30-40% des Nettostrombedarfs in D abdecken. "

    Dann schauen Sie sich mal an, wie perfekt sich das Windstromangebot mit der Nachfrage deckt. Und dann schauen Sie sich mal an, was passiert, wenn ein kleiner netter Orkan durchzieht.

    Windstrom braucht niemand. Zu teuer und zu unzuverlässig. Und es wird nicht ein einziges Kraftwerk eingespart. Was soll der Unfug des Zweitwagens mit Segelantrieb, der nur dann genutzt werden kann, wenn auch Wind weht.


    "Wie sie vielleicht feststellen haben wir bis dato über Biomasse (die ja zunehmend nun auch in Form von Biogaseinspeisung als substitioneller Brennstoff für Erdgaskraftwerke in Frage kommt), Geothermie, Photovoltaik gesprochen ..."

    Wozu soll man darüber ein Wort verlieren? An nutzbarer Biomasse stehen in D ca. 50 Millionen Tonnen zur Verfügung, von denen maximal 50% genutzt werden können. Wieviel Primärenergie ist das?
    Beherrschen Sie die Grundgechenarten?

    "Bestellungen im Mrd-Dollarbereich"

    Die Bestellungen gibt es nur, weil hochsubventioniert wird. Ohne Subventionen über das EEG und andere Mechanismen würde nicht eine Biogasanlage, eine Gigantwindmühle und auch kein Solarzellendach errichtet werden.

    Die Branche wird auf nicht absehbare Zeit auf Subventionen angewisen sein.

    "mit einer ähnlichen Kostendegression und ähnlichen wirtschafltlichen Rahmenbed. ... "

    Und warum hat es die in den vergangenen fünfzig Jahren nicht gegeben? Lernkurveneffekte und Fixkostendegression sind nicht identisch.


    "Vielleicht ist ja jetzt ein Licht angeknippst worden ..."

    Wohl kaum, weil Ihre Argumente und Pseudofakten einer genauen Prüfung nicht standhalten.

    Alttechnologie bleibt nun einmal Alttechnologie.
  •  16-03-2008, 17:57 14724 Antwort zu 14722

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    Die Lebensdauer von den Dingern erreicht so an die zehn Jahre, dann sind fast alle Komponenten bereits ausgetauscht worden und die neuen Komponenten unterliegen dem Preisanstieg. Die Pleiten der Windmüller sind bereits vorprogrammiert.

    (snip)

    Sie haben ja wirklich Ahnung - also wirklich - mittlerweile gibt es Vollwartungsverträge die 15 Jahre laufen und fixe Vergütungen vorsehen, die bei 1 cent/kwh liegen und damit im Endeffekt alle Kosten abdecken und in als laufende Kosten voll in der Wirtschaftlichkeitsrechnung konsolidiert werden ...

    Was die Pleiten angeht - kann ich nicht nachvollziehen - es gibt mittlerweile 20000 Windkraftanlagen in D mit einer Leistung von durchschnittlich 1MW - nach Ihrer Vorstellung wären das ja um die 100 Mrd-Investkosten - aber ich kann sie beruhigen - es waren nur 20 Mrd abzuschreiben - und bis auf einige Geselschaften die nicht hinreichende Windgutachten hatten, gibt es eigentlich keine Gesellschaften die nun bangen müßten ...
    Im weiteren - eine "Pleite kann nur durch Liquiditätsmangel oder aber durch negatives Eigenkapital eintreten - da letzteres so gut wie ausgeschlossen ist - da die Anlagen über 10 Jahre abgeschrieben werden und in diesem Zeitaum im Regelfall auch noch Überschüsse generieren - kann ich Ihnen nur raten Ihren Kontakt zur Wirklichkeit von Wirtschaftlichkeitsrechnungen in dem Sektor deutlich zu intensivieren ...

    (snip)

    Mit ihrem Börsenpreismodell kommen Sie nicht weit, weil Windstrom nicht handelbar ist, weil er in nichtvorhersagbaren Mengen zu Unzeiten anfällt. Außerdem: Der Zwangsabnahmepreis für den Strom im Wert ca. 1 Cent pro kWh beträgt zur Zeit über 8 Cent/kWh + Kosten für die Bereithaltung der Reservekraftwerke + Brennstoffzusatzkosten, weil die Kraftwerke mit schlechterem Wirkungsgrad arbeiten müssen.

    (snip)

    Tja, das tut mir wirklich leid, daß die Merit-Order nun mal so ist wie sie ist - für den Endkunden macht es letztlich keinen Unterschied ...
    Und was die Kosten für Reserveenergie angeht - also mal ehrlich - wenn ich G&D-Kraftwerke komplementär zu Windkraftanlagen betreibe - und beide auf 3-4000 Vollaststunden ausgelegt sind - und das sind G&D-Kraftwerke nun mal - wo sind denn da die Mehrkosten ?
    Die Resereveenergiedebatte ist doch schon lange tot - seit die großen Versorger in die Offshore-WIndkraft einsteigen und die Situation genauso sehen wie ich sie oben beschreibe - sie haben es scheinbar nur noch nicht germerkt ...
    Zudem sei beiläufig darauf hingewiesen, daß es - wenn man die Erzeuguzng aus Windenergie hinreichend präzise vorhersagt ebenfalls kaum Aufwendungen in dem Bereich gibt - daß das durchaus machbar ist hat die FHG ja nun hinreichend dargelegt - oder haben Sie das auch verpaßt ...

    Letztlich bleibt doch einfach nur festzustellen - Strom aus Windenergie wird mittelfrisitg in der Gesethung keinen ökonomischen Nachteil gegenüber Strom aus erit-Order Kohle- oder G&D-kraftwerken haben und kann daher in Verbindung mit diesen - in der richtigen Merit-Order betrieben werden ...




  •  16-03-2008, 18:06 14725 Antwort zu 14721

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    Wieso funktoniert das vorne und hinten nicht - man muß doch mal in der Lage sein zwischen Marktsegementen zu unterscheiden - und die Rechnung ist doch im ersten Ansatz wirklich einfach :

    Privatverbraucher zahlen 20 - in 10 Jahren inflationsbedingt eher 25 cent/kwh inklusive aller Nebenkosten ö- Sie bemerken hoffentlich, daß wir hier über den 100-200 TWh Haushaltsendkundenmarkt sprechen und nicht über Industriestrompreise ...

    Diese Verbraucher werden also - sofern es Ihre Umstände zulassen - sobald sie mi Photovoltaik kostenfgünstiger Strom für Ihre eigenen Belange produziert auf diese Erzeugung umsteigen ...
    Möglicherweise haben Sie ja die oben beschriebene Entwicklung im Bereich Photovoltaik nicht intensiv genug verfolgt - aber wenn Fabs - die derzeit bei Applied Materials im Rahmen von Aufträgen, die sich teilweise auf bis zu 1.9 mrd Dollar belaufen - im GW/anno-Bereich in ca. 5 Jahren Solarzellen als Massenware ausstoßen, dann liegen die Herstellungskosten dort bei unter $1/Wp. Wenn man den W"echselkurs nun einmal aßen vorläßt und ein Modulzu 1Euro/Wp und 1.5 Euro/wp inklusive Installation/Wechselrichter Anschluß annimmt - und die Anlage an einem Standort an dem typisch 1kwh/Wp erzeugt wird über 20 Jahre abschreibt - dann ergibt sich unter Berücksichtung der Kapitalkosten doch eindeutig ein Gestehungspreis von deutlich unter20 cent/kwh - bei gnstiger Finanzierung sogar im Bereich um 10 cent/kwh.
    Sie wollen mir doch nicht wirklich erzählen, daß wenn man die Möglichkeit eröffnet den Überschußstrom kostendeckend ins Netz einzuspeisen - oder aber sinnvoll in best. Verbrauchern zu speichern (Warmwassererwärmung über Kompakt-Wärmepumpen, Plugin-Hybride, etc), viele sich nicht dazu entschließen, diese Möglichkeit zu nutzen, um Ihre Energiekosten zu minimieren - und der Haushaltskundenarkt ist ein Markt deutlich > 100 TWh (da kann man schon ein paar dutzend GW Photovoltaik installieren - und es wäre selbst in D unter den dargelegten Randbed. ökonomisch - respektive würde im Umkehrschluß dazu führen, daß die Kosten - um die These des Artikels aufzunehmen - eben nicht ins unermessliche steigen - sondern sich ein Grenzkostenpreis ausbildet)

    Nachts ist der Verbrauch in diesem Marktsegment "naturgemäß" äußerst gering (einige GW) - da wir nach wie vor eine ganze Reihe an Grundlastkraftwerken betreiben - vor allem im Bereich der Braunkohle -, denen noch 30-40 Jahre Lebensdauer bevorstehen, sehe ich nicht das geringste Problem, daß aus diesem Bereich sowie aus Windkraft (wind weht auch nachts) und ggf. zu geringem Teil aus G&D und oder adiabatischen CAES/Pumpspeicher (Goldisthal allein kann 1GW 8h liefern ...) diesen Bedarf decken können - niemand hat gesagt, daß Photovolrtaik eine Standalone-Lösung ist ...

    Ich gehe zudem davon aus, daß wir zukünftig ein deutlich intelligenteres Lastmanagement haben werden (nicht zuletzt durch den Austausch der Zähler gegen "Inteligente Zähler") - und durch die Möglichkeit die regelbare Verbraucher - wie sie bspw. Ladezyklen von PLugin-Hybrid-Fahrzeugen darstellen ...

    So wird ein Schuh aus dem Kraftwerkspark den ich oben dargelegt habe - ohne daß wir wirklich massiv im konventionellen Bereich - außer einiger G&D-Kraftwerke und ggf. CAES-Kraftwerke ausbauen müssten ...
  •  16-03-2008, 18:45 14726 Antwort zu 14723

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    Dann schauen Sie mal nach, was Repower für die 6 Windmühlen des belgischen Offshore-Parks kassieren wird: In der Zeitung steht 153 Millonen Euro für 30 MW. Und das sind 5100 € pro kW Maximalleistung, wovon an durchschnittlicher Leistung übers Jahr gemittelt 1900 kW übrigbleiben.

    (snip)

    Du meine Güte - sagen sie mal - wie differenziert denken sie eigentlich - in diesem Park wird in der der ersten Bauphase - von der sie schreiben die komplette Infrastrukur, die Projektkosten in Ansatz gebracht - in den beiden weiteren Phasen - fallen dann deutlich niedrigere Kosen an - wie Sie auf der Seite von C-Power auch nachvollziehen können - am Ende sind es 60 Anlagen mit 300 MW und 800 mio Euro Gesamtkosten - im Unterschied zu deutschen Parks ist dabei sogar die Netzanbindung an Land inkludiert - etwas was bei deutschen Kraftwerken (egal ob nun Wind, konventionell oder AKW) gesondert als Netzkosten der Netzbetreiber trägt ...

    und natürlich laufen die mühlen offshore 3000-4000 vollaststunden - was glauben sie denn wieviele vollaststunden ein gastrubinenkraftwerk (1000-2000h) oder ein steinkohlekraftwerke (um die 4000h) im mittellastbereich läuft - nähern sie sich doch mal der realität an - am ende interessieren die gestehungskosten ...

    (snip)

    Goggeln Sie mal "Offshore-Windstrom-Erzeugung in der Nordsee", da werden Sie geholfen. ;-)

    (snip)

    ich muß nicht googlen - ich kann selber rechnen und habe die zahlen - aber sie dürfen mir gerne ihre "zahlen" präsentieren - dann kann ich auch ihnen auf die sprünge helfen .

    (snip)

    Eine unzutreffende Milchmädchenrechnung, denn Sie müssen den Strom erst mal loswerden und die EU-Nachbarn werden sich hüten Strom zum Preis von 15 Cent pro kWh abzukaufen.

    (snip)

    Wieso 15 cent/kwh - ich dachte die EEG-Vergütung für die First-Mover bis 2013 wird bei 14 cent/kwh liegen - allerdings nur für die ersten 12 jahre - danach liegt sie bei 3.5 cent/kwh - schön wenn man etwas weiter denkt - nicht wahr ...

    Nebenbei - dürfte es Ihnen doch sicher auf dei Sprünge helfen, daß die Anlagen 20-25 jahre laufen und daß Fundamente, Kabel durchaus 60+ Jahre verwendet werden können - aber in den ersten 10 Jahren abgeschrieben werden - was sagt Ihnen das ?

    Im weiteren darf man sich doch wohl fragen, wie sich die Situation - da wir über einen Zeitraum bis 2020 reden - bei dem der wesentliche Teil der Kraftwerke (bspw. 2/3 der Kraftwerksleistung im AKW-Bereich) erst ab 2016ff abgängig ist, sich die Situation bei den Gestehungskosten entwickelt - denn bspw. die genannte 5M wird ja in diesem Jahr auf 6mw upgescaled - indem im wesentlichen bereits eingeabute Reserven verwendet werden - allein dadurch ergibt sich eine Kostendegression im zweistelligen Przentbereich bei den Investkosten - Skaleneffekte und weitere Skalierung zu Anlagen mit 7,8MW, die durchaus bis 2016/2020 kommen dürften, werden ihr übriges beitragen. Im Gegenzug werden die Kosten im konventionellen Bereich durch CO2-Sequestierung, steigende Brennstoffkosten, hedging der Brennstoffkosten deutlich ansteigen - oder wie gehen Sie damit um, daß der Preis für Steinkohle am Weltmarkt sich nach Aussage namhafter Adressen durchaus verdreifaachen könnte und für japanische Utilities bereits in diesem Jahr um fast 150% gestiegen ist ...

    (snip)

    Dann schauen Sie sich mal an, wie perfekt sich das Windstromangebot mit der Nachfrage deckt. Und dann schauen Sie sich mal an, was passiert, wenn ein kleiner netter Orkan durchzieht.

    Windstrom braucht niemand. Zu teuer und zu unzuverlässig. Und es wird nicht ein einziges Kraftwerk eingespart. Was soll der Unfug des Zweitwagens mit Segelantrieb, der nur dann genutzt werden kann, wenn auch Wind weht.

    (snip)

    Also um mal zu den - Ihnen scheinbar nicht bekannten Fakten zurückzukehren - Offshore-WKA laufen bis zu 4000 Vollastunden (das Jahr hat um die 8000h ;)) - dabei liefern sie im zu mehr als 90% der Zeit Strom - in Verbindung mit einer gescheiten Windvorhersage lässt sich das durchaus mit dem Kraftwerrkspark, den ich im Übrigen dargestellt habe sinnvoll ergänzen - wenn Sie das nicht zusammenfügen können - dann könnte das an Ihnen liegen - an der Sache liegt es jedenfalls nicht ...

    Und wenn es zu einem Orkan kommt - dann stelle ich erstmal fest, daß Offshore-WKA bis zu 30m/s Wind(durchschnittlich) - das sind 108 km/h durchaus Strom liefern - und jetzt darf ich Sie herzlich bitten, sich an die Windgeschwindigkeiten der letzten Orkane zu erinnern.
    Im weiteren sehe ich nicht das geringste Problem -sofern es doch zu einem Orkan mit tatsächlicher höheren Widgeschwindigkeiten kommt - während dieses Zeitraums Pumpspeicherkraftwerke (ggf. CAES) Braunkohle, die verbliebenen Steinkohle/AKW und G&D zu nutzen - die Leistung reicht in der vorgestellten truktur völlig aus für diesen kurzen Zeitraum ...

    (snip)

    Wozu soll man darüber ein Wort verlieren? An nutzbarer Biomasse stehen in D ca. 50 Millionen Tonnen zur Verfügung, von denen maximal 50% genutzt werden können. Wieviel Primärenergie ist das?
    Beherrschen Sie die Grundgechenarten?

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    Natürlich beherrsche ich die Grundrechenarten - genug um einenguten zweistelligen Prozentanteil an dem was ich für die aus G&D-Kraftwerke in der vorgestellten Struktur mit 100TWh angesetzt habe - oder haben Sie irgendein Problem das nachzuviollziehen ???

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    Die Bestellungen gibt es nur, weil hochsubventioniert wird. Ohne Subventionen über das EEG und andere Mechanismen würde nicht eine Biogasanlage, eine Gigantwindmühle und auch kein Solarzellendach errichtet werden.

    Die Branche wird auf nicht absehbare Zeit auf Subventionen angewisen sein.

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    Mir kommen die Tränen bei soviel indifferenziertem Denken - scheinbar haben sie - trotz nun mehrfacher Ausfphrung nicht nachvollziehen können, daß Photovoltaik und Wind nun mal zwei Märkte sind mit unterschiedlichen Betreibern und Kunden.
    Was Windkraft angeht - kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie sie auf die Idee kommen könnten, daß Windkraft nicht gegen Steinkohle mit CO2-Sequestierung oder alternativ äquivalenten CO2-Kosten wirtschaftlich wäre nach einer Einführung bis 2013 - das ist doch (selbst) bei den Versorgern mittlerweile völlig klar ...
    Was die Biogaseinspeisung angeht - EON steht der Sache wohl positiv gegenüber - möglich daß es da etwas länger dauert - hängt ein wenig von der Entwicklung der Brennstoffkosten ab ...

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    Und warum hat es die in den vergangenen fünfzig Jahren nicht gegeben? Lernkurveneffekte und Fixkostendegression sind nicht identisch.

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    da gibt es wohl eine ganze reihe an gründen - bspw. weil es durchaus einiges an knowhow braucht um keine stahlrotorblätter wie im fall des growian bauen zu müssen - sondern glasfaser-bjätter (ggf mit kohlenfasern verstärkt) - im getriebebereich kann man weiter machen (fragen sie doch mal bei flender - heute siemens - über deren lernkurve um das jahr 2000) - letzten endes haben wir durch das eeg heute eine industrielle entwicklung und keine die auf (in teilen akademischen) prototypen aufbaut - der druck zur wirtschaftlichkeit ist deutlich ausgeprägter - das ist wohl einer der wesentlichen unterschiede ...

    sollten ihnen tatsächlich die kostendegressionen im bereich photovoltaik und windkraft in den letzten 5-10 jahren - trotz teilweise deutlich rohstoffkostenantiege (die ja auch die investkosten bei konventionellen und mit kernkraft betriebenen kraftwerken) entgangen sein - dann haben sie wirklich etwas verpaßt ...




  •  16-03-2008, 19:11 14727 Antwort zu 14722

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    rgütung im Übrigen in der Grössenordnung der derzeitigen Preise an der EEX liegen. "

    Mit ihrem Börsenpreismodell kommen Sie nicht weit, weil Windstrom nicht handelbar ist, weil er in nichtvorhersagbaren Mengen zu Unzeiten anfällt. Außerdem: Der Zwangsabnahmepreis für den Strom im Wert ca. 1 Cent pro kWh beträgt zur Zeit über 8 Cent/kWh + Kosten für die Bereithaltung der Reservekraftwerke + Brennstoffzusatzkosten, weil die Kraftwerke mit schlechterem Wirkungsgrad arbeiten müssen.

    (snip)

    ach und eines noch - kennen sie eigentlich den unterschied zwischen "baseload" und peakload" an der eex - "baseload" an der eex enthält nie regelenergie - dafür werden sie dann schon peakload-preis ansetzen müssen - das gilt für grundlastkraftwerke ggf. genauso wie für wka - wenn sie schon so ein modell antizipieren möchten ...
  •  17-03-2008, 7:53 14742 Antwort zu 14720

    debugger ist nicht online. Letztmals aktiv: 17-07-2008, 8:33 debugger
    Top 100 Mitwirkender Registriert am 03-04-2007 Beiträge 13
    Hallo,
    hier wird nicht zensiert, sondern moderiert: Beiträge die gegen die Forenregeln verstoßen werden nicht freigeschaltet bzw. gelöscht. Die entsprechenden User bekommen darüber eine Infomail, sofern sie ihre Einstellungen enstprechend angepasst haben.
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