Strompreis kann „über alle Grenzen“ steigen

Letzter Beitrag 14-05-2008, 14:02 von Beelzebub007. 376 Antworten.
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  •  17-03-2008, 12:02 14768 Antwort zu 14705

    Wu-Fu ist nicht online. Letztmals aktiv: 13-08-2008, 21:28 Wu-Fu
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 05-03-2008 Beiträge 200
    Was für Alternativen hat Deutschland? Bei der Stromerzeugung im Inland ist die Auswahl möglicher Kraftwerksarten eingeschränkt.

    Kernenergie (Politisch): Heikle Sache. In der Bevölkerung würde es keine klare Mehrheiten geben. Planungskosten sehr hoch. Einfuhr von Uran teuer. Entsorgung des Kraftwerks und der Abfälle teuer. Politik will das nicht bezahlen und wirklich beliebt wird man damit Deutschland auch nicht.

    Kohle (Umwelt, Wirtschaft): Emissionen Knackpunkt für Aufrüstung und Neubau. Eine simple teure und eine biotechnologische Lösung sind verfügbar. Politik und Unternehmen sind sich unsicher wohin investiert werden soll und stehen unter Handlungsdruck. Aber Abbau der Brennstoffe immer noch ökologisch kritisch. Beschaffungspreise werden steigen aufgrund der weiterhin steigenden Stahlproduktion in PRC und Indien.

    Erdgas (Politisch, Umwelt): Hauptlieferant gilt als langfristig politisch instabil. Emissionsproblem wie bei Kohle.

    Biomasse (Politisch): Gefahr, dass kein Kostensenkungsdruck aufgrund der Subventionen aufgebaut wird. Im Grunde wird ein Ersatz für die wegfallenden Agrarsubventionen geschaffen. Large-scale Einsatz nicht möglich wegen Einfluss auf Lebensmittelpreise. wenn ein paar Stadtwerke ab und zu auf Biomasse setzen ist das aber ganz gut aus Umweltsicht.

    Solar (Geographisch): Deutschland ist kein geeigneter Standort für Großanlagen. Legendlich Add-ons für Häuslebauer sinnvoll. Kapazitäten nur im Mittelmeerraum (Spanien, Portgual, Nordafrika) sinnvoll. Liberalisierung des EU-Strommarktes nicht ausreichend. Politische Anbahnung mit Nordafrika steht erst am Anfang.

    Wind (Geographisch,Politisch): Standorte in Deutschland für Offshore-Anlage gibt es noch. Tourismusbranche und Tierschützer dagegen.

    Wellen (Geographisch): Standorte in Frankreich, UK/Ireland und Norwegen.


    Wenn Deutschland seine energiepolitischen Visionen wahr werden lassen will, dann wird dies nicht ohne Standorte für Solar, Wind und Wellen im europäischen und nordafrikanischen Ausland funktionieren - Die Wünsche sind durch die Physik begrenzt.
    Die Kraftwerke sind eigentlich nicht das Problem, sondern das Stromnetz. Mit ein paar neuen Kabeln und Masten ist da nicht geholfen. Massive Investitionen in Energiespeicheranlagen sind notwendig. Und das alles auf europäischer Ebene. Allein in Deutschland verpuffen Unmengen von Energie, weil die Netze nun nicht einfach so zaubern können wie es im EEG steht.
    Dass ein Unternehmen E.On da nicht mehr mitspielen will ist da einfach nur eine Vernunftentscheidung - In diesem Unternehmen sitzen ja nicht nur Controller sondern auch Ingenieure. Es macht keinen Sinn Subventionsanreize für Kraftwerksarten zu setzen aber nicht das Ganze von der Quelle bis zur Senke zu berücksichtigen - Das hat die Politik bisher ein bisschen verschlafen.

    Strompreise werden steigen steigen steigen... eigentlich wie immer... Die Politik hat nur den Einfluss ob Preise allmählich steigen oder schockartig anschnellen. Ebenso muss die Politik aufpassen, dass der Steuerzahler für schlecht konzepierte Anreize viel Geld ausgibt. Die zukünftigen Subventionsverbindlichkeiten sehe ich in den Dimensionen der Schröder'schen Arbeitsmarkreform, jedoch mit dem Unterschied, dass die Energie verpufft. Und letzteres wird die Strompreise durch die Decke schießen lassen.



  •  17-03-2008, 12:25 14771 Antwort zu 14726

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 20-08-2008, 11:12 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    "in diesem Park wird in der der ersten Bauphase - von der sie schreiben die komplette Infrastrukur, die Projektkosten in Ansatz gebracht"

    Das steht in den von Repower lancierten und bezahlten Presseberichten nicht. Da steht was von erstem Bauabschnitt.

    "300 MW und 800 mio Euro"

    Macht nach Adam Riese immer noch 2700 € pro MW maximale Leistung, effektiv sind es aber 7000 € pro erzielbare Leistung von 1MW.

    "3000-4000 Vollaststunden"

    Bei der bisherigen Zuverlässigkeit der Repower Anlagen dürften das bestenfalls übers Jahr 2000 bis 2500 werden.

    "ich muß nicht googlen - ich kann selber rechnen und habe die zahlen "

    Ich sehe, wie perfekt Sie die Zahlen des Desinformateure hier präsentieren.

    "aber sie dürfen mir gerne ihre "zahlen" präsentieren - dann kann ich auch ihnen auf die sprünge helfen . "

    Womit, mit Herstellungskosten von 12 Cent pro kWh auf der Basis der Preise des Jahres 2000 für Strom, der am Markt 1 bis 2 Cent wert ist?

    "Dann schauen Sie sich mal an, wie perfekt sich das Windstromangebot mit der Nachfrage deckt."

    Hab ich mir angeguckt. Es existiert keine Deckung. Tagsüber sinkt an Land die Windgeschwindigkeit und nachts steigt sie an. Bei niedrigerer Windgeschwindigkeit wird mehr Strom produziert? Das ist der Witz des Jahrhunderts.


    "Offshore-WKA laufen bis zu 4000 Vollastunden (das Jahr hat um die 8000h ;)) - dabei liefern sie im zu mehr als 90% der Zeit Strom - in Verbindung mit einer gescheiten Windvorhersage lässt sich das durchaus mit dem Kraftwerrkspark, den ich im Übrigen dargestellt habe sinnvoll ergänzen - wenn Sie das nicht zusammenfügen können - dann könnte das an Ihnen liegen - an der Sache liegt es jedenfalls nicht ... "

    Sie werden für das Gebiet in der Nordsee nie eine geeignete Windvorhersage bekommen, mit der Sie den konventionellen Kraftwerkspark planvoll in Abhängigkeit von Ihren unrentablen Windmühlen fahren können. Fragen Sie mal die Leute vom DWD, die kennen sich damit aus.

    "Natürlich beherrsche ich die Grundrechenarten - genug um einenguten zweistelligen Prozentanteil an dem was ich für die aus G&D-Kraftwerke in der vorgestellten Struktur mit 100TWh angesetzt habe - oder haben Sie irgendein Problem das nachzuviollziehen ??? " Ja, denn Zweistellig kann 99 aber auch 10 bedeuten. Also wieviel denn nun mit den Investitionsruinen Biogasanlagen und Alkoholdestillen?

    "daß Photovoltaik und Wind nun mal zwei Märkte sind mit unterschiedlichen Betreibern und Kunden. "

    Wo existiert da ein Markt, wenn die Abnahme des Stroms per Gesetz erfolgt und nicht über den Preis nach Angebot und Nachfrage? Zwangsabnehmer als Kunden definieren? Ja, das gibt es in der kommunistischen Welt der Planwirtschaft. Da wurde muter subventioniert, bis das System aufgrund der dadurch verursachten Armut zusammenbrach. Totz Stacheldraht und Schießbefehl.

    "daß Windkraft nicht gegen Steinkohle mit CO2-Sequestierung oder alternativ äquivalenten CO2-Kosten wirtschaftlich wäre nach einer Einführung bis 2013"

    Dann rechnen Sie mal aus, was die CO2-Sequestrierung kosten darf, bis der Kohlestrompreis die 12 Cent/kWh (Basispreis Jahr 2000) des Windstroms erreicht. Sie wollen ja so gut rechnen können. Nur zu.


    "das ist doch (selbst) bei den Versorgern mittlerweile völlig klar ... "

    Dem letzten von denen, den ich neulich sprach, war da ganz anderer Ansicht. Vielleicht sollten Sie nicht mit den Marketingabteilungen sprechen. Die lassen nette Filmchen produzieren, um sich ein "grünes" Image verpassen zu lassen. Wasserturbinenkraftwerke in England mit ner Leistung von 8 MW werden als Fortschritt gepriesen oder "Bioerdgas" als CO2-neutral. Absolut lächerlich, aber das Volk und Typen wie Sie wollen ja betrogen werden.

    "daß die Anlagen 20-25 jahre laufen"

    Wohl kaum ohne entsprechenden Austausch der Rotorblätter und sonstigen beweglichen Teile. Außerdem hat es bisher noch keine der kleinen 500 kW-Anlagen zu derartigen Laufzeiten gebracht. Also pure Spekulation ohne fundierte Basis.

    "daß Fundamente, Kabel durchaus 60+ Jahre"

    In agressivem Salzwasser mit einer agressiven Flora und Fauna und einem Gebiet mit ständigem Seegang und Monsterwellen. Tolle und natürlich absolut sichere Prognose aufgrund vollständiger Information.

    "Was die Biogaseinspeisung angeht - EON steht der Sache wohl positiv gegenüber - möglich daß es da etwas länger dauert - hängt ein wenig von der Entwicklung der Brennstoffkosten ab ..."

    Wohl kaum, da die Biomassekapazitäten begrenzt sind. Auf 10% der derzeitigen Silomaisernte. Diese maximalen Stromerzeugungskapazitäten sind marginal und der Strom mit 16 Cent noch teurer als Windstrom. Ach ja, ich vergaß noch zu erwähnen, daß die Nutzung von Biogas den Treibhauseffekt um mehr als das Doppelte gegenüber dem Gebrauch von herkömmlichem Erdgas verstärkt. EINE ABSOLUT SINNVOLLE TECHNIK ZUR BESCHLEINIGUNG DES KLIMAWANDELS.

    "letzten endes haben wir durch das eeg heute eine industrielle entwicklung und keine die auf (in teilen akademischen) prototypen aufbaut - der druck zur wirtschaftlichkeit ist deutlich ausgeprägter - das ist wohl einer der wesentlichen unterschiede ... "

    Wirtschaftlichkeit? Die Dinger werden nie wirtschaftlich Strom produzieren können. Das liegt daran, daß es eine Uralttechnik ist, deren Komponenten schon seit Jahrzehnten bis Jahrhunderten entwickelt und gebaut werden.

    "im getriebebereich kann man weiter machen (fragen sie doch mal bei flender - heute siemens - über deren lernkurve um das jahr 2000)"

    Sind die Getriebe billiger geworden? Sind die Generatoren billiger geworden? ... Und werden die so billig werden, daß die Stromherstellungskosten die 4 Cent-Marke unterschreiten?

    "sollten ihnen tatsächlich die kostendegressionen im bereich photovoltaik und windkraft in den letzten 5-10 jahren"

    Wann erreichen denn aufgrund der von Ihnen behaupteten Kostendegressionen und angeblichen Lernkurve (die vom DEWI ist getürkt, würde sowas in einer sxchriftlichen Arbeit präsentiert werden, führte das zu massivem Punktabzug) bei den Windmühlen, die übrigens nicht gegeben sind, die Herstellungskosten des Offshorewindstroms die Wirtschaftlichkeitsschwelle?

    "Und wenn es zu einem Orkan kommt - dann stelle ich erstmal fest, daß Offshore-WKA bis zu 30m/s Wind(durchschnittlich) - das sind 108 km/h durchaus Strom liefern - und jetzt darf ich Sie herzlich bitten, sich an die Windgeschwindigkeiten der letzten Orkane zu erinnern."

    Die Windgeschwindigkeiten lagen so im Bereich von 35 bis 50 m/s in den betreffenden Höhen in der Nordsee. Und bei Bordesholm hat es eine Nur 1 Jahr alte Windmühle komplett erwischt. Interessant, daß darüber die Zeitungen nicht berichtet haben. Könnte es sein, daß die von der Windindustrie über Anzeigen direkt geschmiert werden?

    Das lifeleak-video zeigt übrigens, wie gefährlich die Dinger sind.
  •  17-03-2008, 12:34 14774 Antwort zu 14727

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 20-08-2008, 11:12 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    "der eex enthält nie regelenergie - dafür werden sie dann schon peakload-preis ansetzen müssen"

    Ihr Problem ist, daß Windstrom nicht als Regelenergie zur Verfügung steht sondern den Einsatz von sehr teurer Regelenergie aus Pumpspeicherkraftwerken etc. erfordert. Ein Gut, welches Sie nicht haben oder von dem Sie nicht wissen, ob Sie es haben werden, können Sie an einer Börse nicht handeln. Tun Sie es doch, sind sie wegen der Vertragsstrafen ganz schnell pleite. Und wenn Sie zuviel davon haben, kauft man Ihnen das Gut eh nicht ab oder nur unter Preisabschlägen.

    Aber so ist das halt eben, sie schnappen irgendwas auf, erkennen die Denk- und Rechenfehler nicht und plappern dann Propaganda nach, die darauf abzielt Subventionen auf Dauer zu kassieren. Welches rechtliche Konstrukt hinter dem Geldtransfer ist egal, ökonomisch wird die die gesamte "Ökoenergiebranche" sunventioniert und wird immer Subventionen verbrauchen.

    Daneben werden durch dieses System, welches ein kommunistisch-planwirtschaftliches ist, massiv Arbeitsplätze duerhaft vernichtet und nicht geschaffen.
  •  17-03-2008, 12:37 14775 Antwort zu 14753

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 20-08-2008, 11:12 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    "Gefährlich sind auch die alternativen Energien, sie könnten auf Dauer das Monopol der Konzerne brechen - wenn es mehrere Anbieter gibt und die gilt es zu vermeiden. "

    Die stellen nur deshalb eine Gefahr für die Wirtschaftskraft dar, weil es kommunistisch-planwirtschaftlich verordnete Zwangsabnahmepreise gibt. Gäbe es die nicht, würde es diese Anbieter -"Subventionsheuschrecken" - nicht geben, deren überteuerte Produkte auch nicht.
  •  17-03-2008, 12:39 14776 Antwort zu 14748

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 20-08-2008, 11:12 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    "economische Mitschreiber bringen hier mehr durch."

    Jetzt wird aufgrund eigenen Unvermögens die "Neidkeule" geschwungen. Ziemlich durchsichtig, was Sie da schreiben.
  •  17-03-2008, 12:48 14778 Antwort zu 14709

    Denkerist ist nicht online. Letztmals aktiv: 21-08-2008, 21:13 Denkerist
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 23-05-2007 Beiträge 137
    Weiterdenker:
    Auch Energieversorgung gehört zur Daseinsvorsorge und somit in Volkes Hand. 'was zudem die Zuordnung von Kosten (z.B. für Castor-Transporte, Endlager, u.a.) deutlich erleichtern würde. Thomas Melber, Stuttgart.


    Mit etwas unbedingt notwendigem läßt sich aber der meiste Gewinn machen, und gerade in Deutschand geht es nur noch um Geld. Siehe auch Gesundheitsreform.
  •  17-03-2008, 13:12 14782 Antwort zu 14727

    zarakthuul ist nicht online. Letztmals aktiv: 08-08-2008, 11:21 zarakthuul
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 15-11-2007 Beiträge 232
    Hallo Sleupendriver!

    Die Energieerzeugung von Privathaushalten durch Solarzellen wird nicht zu einer Senkung der Energiekosten führen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer ist die nicht ausreichende Speicherungsmöglichkeit. Solarnutzer müssen also immer einen Anschluss zum Energienetz haben. Das heisst, das nicht nur die eigenen Investitionskosten getragen werden müssen, sondern auch die Netzkosten. Bei Wegfall der Subventionen für Erneuerbare Energien werden also ca. 10 Ct. Produktionskosten einer Einspeisevergütung von ca. 1 Ct. gegenüberstehen. Bei Nutzung von Energie aus dem Netz sind Preise von 25 bis 35 Ct. fällig. Die Stromtarife für Geringabnehmer sind so gestaltet, das auch Geringabnehmer ihren Beitrag zur Finanzierung der Netze leisten. Ohne Subventionen rechnet sich eine Investition in Solarenergie in Mitteleuropa nicht.

    Wie soll die Stromversorgung in DE funktionieren, wenn :
    a) AKW abgeschaltet werden,
    b) Kohlekraftwerke nicht mehr neu gebaut werden und
    c) über mehrere Tage schwacher Wind bzw. Windstille herrscht?

    Das erneuerbare Energien-Gesetz sollte dahingehend geändert werden, das Betreiber von WKA auch die Investitionen für Regelenergie tragen müssen. Die Einspeisung muss zu marktüblichen Preisen geschehen. Dann wird sich zeigen, wie konkurrenzfähig die WKA sind.
  •  17-03-2008, 13:47 14785 Antwort zu 14774

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    glauben sie eigentlich wirklich, was sie da schreiben - oder geht ihnen wirklich die marktentwicklung, die gerade stattfindet wahrnehmungstechnisch so ab - ich habe letztens eine podiumsdiskussion mit immelt von ge und einigen konservativen jungs in den usa verfolgt, die gar nicht die marktsituation im bereich windkraft verstehen konnten - war wirklich amüsant ...

    mal davon ab - manche ihrer investkostenrechnungen können sie doch wirklich nur als pausenbelustigung bringen - oder meinen sie das mit den investkosten bezogen auf die vollaststunden wirklich ernst - wie hoch sind ihrer meinung nach wohl die von rwe geschätzten investkosten für einen in mittellast betriebenen steinkohleblock mit co2-sequestierung - niedriger oder höher als der von ihnen berechnete für offshore-wka ?

    letzten endes kann ich mit baseload nicht wirklich mehr anfangen als mit strom aus windenergie, wenn ich einer lastkennlinie folgen will - deshalb wurden aj auchpumpspeicherkraftwerke gebaut als man die akw hochzog - nicht wahr ;)


    p.s.: was ihr kleines filmchen angeht n bezug auf die windmühle - so what - niemand wurde verletzt - selbst der "filmer" konnte in einigen 100m entfernung ruhig ausharren und seiner tätigkeit nachgehen - letztlich ist es wirtschaftlich sehr einfach herunterzubrechen :
    wka sind versicherbar zu wirtschaftlich darstellbaren (laufenden) kosten - das wäre nicht der fall - wenn die versicherungsschäden entweder ein besonders hohes finanzielles risiko darstellen würden (womit man dann wie bei akw zu einer nicht bilanzierten umlegung auf die allgemeinheit kommen müsste) oder aber besonders häufig eintreten würden. der simple menschenverstand sollte ihnen daher sagen, daß ihr kleines filmchen zwar ganz nett ist, aber eigentlichkeine aussagekraft hat - im übrigen war es ja wohl eine etwas ältere mühle ...

    was ihre aussage im pbigen posting zur zuverlässigkeit angeht - ich weiß gar nicht wie sie immer zu ihren zahlen kommen - aber ich weiß - und das finden sie auch im netz - daß bereits der erste prototyp der 5M von repower (der nun schon seit 2004 läuft) eine technische verfügbarkeit von >90% aufweist - scheitert es nun an den grundrechenarten oder aber an ihrer infomationslage ...
    vielleicht rufen sie auch mal bei siemensbonus an und fragen so nach deren alagenverfügbarkeit in nysted oder bei den mittlerweile zahlreichen parks vor der britischen küste ...
    letzen endes mag es ihnen ja entgangen sein, aber für die repower 5M gibt es ebenfalls seit längerem bereits versicherer die entsprechende versicherungen für die anlage anbieten - die allianz hat zudem 5 anlagen vom typ repower 5M gekauft - vielleicht sind diese personenkreise aus ihrer sicht alle nicht geschäftsfähig - ich für meinen teil neige da zu einer anderen ansicht ...

  •  17-03-2008, 13:49 14786 Antwort zu 14774

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    und wie kommen sie eigentlich darauf das arbeitsplätze in D vernichtet werden - vielleicht betrachten sie mal die einstellungssituation im maschinen- und elektrobaubereich etwas näher - oder ist das etwa nicht ihr bereich ???
  •  17-03-2008, 13:56 14790 Antwort zu 14775

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    kommunistisch-planwirtschaftlich

    von mir aus nennen sie es so - sie könnten es auch einen regulierten markt nennen in dem best. mindeststandards gelten z.B. hinsichtlich co2-ausstoss, atommüll, risiko, etc.

    wenn sie für akw bei einer versicherung volle deckung für die haftpflicht bekommen und danach - trotz der brennstoffsituation in 40-60 jahren immer noch einen block bauen wollen - dann viel spaß ..

    was co2-sequestierung anging - wir unterhielten uns darüber - wenn wir den markt so regulieren, daß nur kraftwerke (ob nun steinkohle, erdgas oder braunkohle) gebaut werden, die kein co2 emittieren und deren ewigkeitskosten für die lagerung durch rücklagen gedeckt werden - dann können wir gerne darüber reden - ob das eine alternative zur windkraft ist -es ist letztlich nur eine alternative für bestimmte lastsituationen - und damit würde sich dann der kreis schliessen ...

    wenn man etwas vergleicht - dann muß man schon von gleichen voraussetzungen ausgehen - oder eben von den voraussetzungen die in naher zukunft gelten - oder warum gibt es kaum noch pläne steinkohleblöcke nach 2012 in D ans netz zu bringen - doch wohl nicht wegen des dann folgenden NAP - nein - wie komme ich denn darauf ???

  •  17-03-2008, 14:27 14792 Antwort zu 14778

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 20-08-2008, 11:12 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    "Mit etwas unbedingt notwendigem läßt sich aber der meiste Gewinn machen, und gerade in Deutschand geht es nur noch um Geld. Siehe auch Gesundheitsreform."

    Genau, deshalb sorgen ja die Sozialisten, Kommunisten und als Grüne getarnte "DDR"-Freunde für eine Verknappung des Stroms und der Gesundheitsleistungsangebote, denn für knappe Güter steigen die Preise. Was kostete ein Auto der Marke Rennpappe in der "DDR"?
  •  17-03-2008, 15:18 14795 Antwort zu 14776

    Realist ist nicht online. Letztmals aktiv: 10-08-2008, 18:43 Realist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 714
    economist:
    "economische Mitschreiber bringen hier mehr durch."

    Jetzt wird aufgrund eigenen Unvermögens die "Neidkeule" geschwungen.


    Smily! Da sieht man es mal wieder: Bessere Leistungen werden einfach besser honoriert! So geht das nicht, sagen Linke, Faulpelze und Abzocker aller Art!
  •  17-03-2008, 16:59 14799 Antwort zu 14790

    Wu-Fu ist nicht online. Letztmals aktiv: 13-08-2008, 21:28 Wu-Fu
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 05-03-2008 Beiträge 200
    sleupendriewer:


    was co2-sequestierung anging - wir unterhielten uns darüber - wenn wir den markt so regulieren, daß nur kraftwerke (ob nun steinkohle, erdgas oder braunkohle) gebaut werden, die kein co2 emittieren und deren ewigkeitskosten für die lagerung durch rücklagen gedeckt werden - dann können wir gerne darüber reden - ob das eine alternative zur windkraft ist -es ist letztlich nur eine alternative für bestimmte lastsituationen - und damit würde sich dann der kreis schliessen ...


    co2-sequestierung ist tot.
    - Marktreif erst 2020! Das ist keine Option. Man kann nicht einfach über 10 Jahre warten, um die Kraftwerke zu erneuern - Das wäre Wahnsinn.
    - Viel zu teuer! Photobioreaktoren sind billiger und senken sogar noch den Inputbedarf. Das erste Kohle-Kraftwerk mit dieser Technologie steht bereits in BRD. Platzbedarf kritisch.

    Man muss nicht immer Alles super kompliziert machen. Manchmal geht es auch schnell und billig(er).


  •  17-03-2008, 17:54 14804 Antwort zu 14782

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 20-08-2008, 11:12 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    "Dann wird sich zeigen, wie konkurrenzfähig die WKA sind."

    Ist doch allseits bekannt, daß man mit denen keinen Strom zu Marktpreisen erzeugen kann. Könnte man das mit dem Unfug, wäre die über Jahrzehnte garantierte Direkt-Subventionierung per Zwangsabnahme und staatlich festgelegten Preisen nicht nötig.

    "Das erneuerbare Energien-Gesetz sollte dahingehend geändert werden"

    Gehört ersatzlos gestrichen.
  •  17-03-2008, 18:11 14807 Antwort zu 14782

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    Die Energieerzeugung von Privathaushalten durch Solarzellen wird nicht zu einer Senkung der Energiekosten führen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer ist die nicht ausreichende Speicherungsmöglichkeit. Solarnutzer müssen also immer einen Anschluss zum Energienetz haben. Das heisst, das nicht nur die eigenen Investitionskosten getragen werden müssen, sondern auch die Netzkosten. Bei Wegfall der Subventionen für Erneuerbare Energien werden also ca. 10 Ct. Produktionskosten einer Einspeisevergütung von ca. 1 Ct. gegenüberstehen. Bei Nutzung von Energie aus dem Netz sind Preise von 25 bis 35 Ct. fällig. Die Stromtarife für Geringabnehmer sind so gestaltet, das auch Geringabnehmer ihren Beitrag zur Finanzierung der Netze leisten. Ohne Subventionen rechnet sich eine Investition in Solarenergie in Mitteleuropa nicht.

    (snip)

    Der Fehler im Denkansatz ist der, daß Du von einem absolut deregulierten Markt ausgehst - das ist aber nicht der Fall - und warum es gerade im Bereich der Energieerzeugung antizipiert werden soll - würde ich dann doch gerne erfahren ...

    Wie dem auch sei - ich gehe durchaus davon aus, daß die PV-Anlagenweiter netzgekoppelt und nicht als Insleanlagen betrieben werden. Nur gehe ich nicht davon aus, daß eine Einspeisung zu 1 cent/kwh (auch wenn die Erzeugung aus einem CO2-abscheideneden-Steinkohleblock wohl zu dem Zeitpunkt über den wir sprechen eher bei 10 cent/kwh liegen wird) erfolgt und ein "Rückkauf" zu 25+ cent/kwh. Im Endeffekt könnte man genausogut ein Modell rechtfertigen, indem ein PV-Betreiber seinen Überschußstrom einspeist - und ggf. zu einem anderen Zeitpunkt zurückfordern kann. Er verkauft damit nicht seinen Strom - kann also nicht als weiterer Marktteilnehmer auftreten sondern nur seinen Strom selbst nutzen (ggf. kann man dieses Modell auf Gruppen erweitern).Sofern seine Erzeugung, was der Regelfall sein wird, den Verbrauch nicht vollständig deckt , kann er zu marktüblichen Konditionen nachkaufen. Die Differenzkosten die durch dieses Modell entstehen, wären hier lediglich die Kosten für Regelenergie/Speicherung und Netzdurchleitungskosten. Diese Differenzkosten wären dann durch den Betreiber zu tragen. Daß das bei PV-Gestehungskosten im Breich 10-20 cent/kwh dann funktionieren kann - ist glaube ich nachvollziehbar ...

    (snip)

    Wie soll die Stromversorgung in DE funktionieren, wenn :
    a) AKW abgeschaltet werden,
    b) Kohlekraftwerke nicht mehr neu gebaut werden und
    c) über mehrere Tage schwacher Wind bzw. Windstille herrscht?

    (snip)

    Also fangen wir nochmal an über das zu reden, was wir hier hinsichtlich 2020 wirklich vorliegen haben :

    Derzeit existieren ca. 25GW Steinkohle, 20GW AKW, 20GW Erdgas, 20 GW Braunkohle, 20 GW Wind(onshore), 9 GW Wasser (sowohl Pumpspeicher als auch Laufwasser) sowie 5-10GW sonstige Kraftwerksleistung.

    Davon wären 2020 ca. 16 GW AKW-Leistung abgängig, 15 GW Steinkohleleistung und ein guter Teil der alten Gasurbinenkraftwerke - irgendetwas zwischen 10-15GW. Die Braunkohlekraftwerke sind fast alle im letzten Jahrzehnt entstanden bzw. werden derzeit gerade durch Neuabuten ersetzt, so daß ich davon ausgehe, daß die Kraftwerksleistung in dem Bereich kosntant bleibt. Auch bei Wasserkraft sind wohl im wesentlichen Erstazinvestitionen bis af einige 100MW Zusatzleistung auszugehen. Die sonstige Kraftwerksleistung lassen wir erstmal aussen vor ...

    Die Lastkennliniei schwankt im Bereich 40-77GW - sofern wir an dieser Stelle auch zukünftig von ählichen Voraussetzunegn ausgehen - der Nettostromverbrauch liegt bei 550 TWh.

    Wenn wir nun G&D-Kraftwerke im Mitttellastbereich (3-4000h) für 100 TWh zubauen - dann läuft das auf 25-30 GW hinaus - entspräche ungefähr 20 G&D-Kraftwerken des Typs der in Lubmin bereits zweimal mit jeweils 1.2GW geplant sind. Für diese Kraftwerke müßten wir anstelle der bisher eingesetzten 130 TWh Erdgas um 200-250 TWh Erdgas in Ansatz bringen müssen ... Über diese Kraftwerksleistung hinsaus bestände immer noch eine Reserve von 5-10 GW Erdgas-"Altkraftwerken" . Insgesamt existieren also 30-40GW in diesem Bereich an Kraftwerksleistung von denen 10 GW hier erstmal ausschliesslich als Reserve fungieren (eben bspw. für den seltenen Fall - daß wir tagelange Orkane - oder Schwachwindzeiten haben)

    Fest steht aus meiner Sicht, daß wir auch 2020 ca. 20 GW an Braunkohlekraftwerksleistung haben werden, niemand wird diese "Neubauten" - deren versorgung zudem durch die Braunkohletagebaugenehmigungen langfristig rechtlich gesichert sind vom Netz nehmen - und bevor die CO2-Kosten die Braunkohleblöcke stilllegen, wird dies bei den den Steinkohleblöcken eintreten. Ich gehe davonaus, daß diese Blöcke um die 150 TWh/anno Grundlasstromt erzeugen werden.

    Bei den verbliebenen Steinkohleblöcken von 5GW gehen wir mal ebenfalls von einer Kaltreserve aus (denn wer hat schon Lust frühzeitig die Blöcke rückzubauen) ...

    Die 3 bereits genannten AKW könnten durchaus unter Nutzung der Restlaufzeiten (a la Mühlheim Kärlich) und druch zwischenzeitige Stillegungen a la Biblis noch locker Richtung 2025 laufen - hier gehe ich von 30-40 TWh aus ...
    Das bedeutet man kann von einer Grundlastleistung durch Braunkohle und AKW in 2020 von immer noch ca. knappen 25 GW ausgehen und fast ca. 180-190 TWh Erzeugung - bei 550 TWh Verbrauch sind das immer noch ca. 1/3 der erzeugten Strommenge und mehr als die Hälfte der benötigten Leistung bei minimaler Last ...

    Hinzu kommen nun die 25-30 GW Offshore-Windkraft (5000x 5-7MW-Anlagen - es wird in aktuellen Konferenzen davon ausgegangen, daß 2020 bereits 10/12 oder gar 15MW-Maschinen in die Erprobung/Serie gehen könnten), die zu >90% der Zeit im Jahr zumindst Strom liefern und 100TWh entsprechend 3500-4000 Vollaststunden ...

    Zusätzlich könnten wir durch Repowering die derzeit ca. 20000 Anlagen mit einer durchschnittlichen Leistung von um 1MW auf Anlagen im Bereich 3MW und mit größeren Nabenhöhen auf 10-15k Anlagen reduzieren und damit den ca. 2-3-fachen Ertrag der heutigen ca. 35 TWh - also 70-100 TWh erzeugen - damit wäre es möglich dann weitere ca. 33% der Erzeugung durch On-/Offshore-Windkraft zur Verfügung zu stellen.

    Damit wären ca. 33(G&D)+33(G&D)+19(G&D)=85% abgedeckt - weitere 5% stammen aus Wasserkraft - wie bisher - damit blieben lediglich 10% offen, die zum Teil sicherlich zum Teil durch die Reserve aus Steinkohle- und Erdgaskraftwerken abgedeckt werden dürfte (1000 bis 2000 Vollaststunden - sagen wir 1500 Vollaststunden - in diesem Bereich entsprächen um die 4% der Erzeugung) - der Rest würde sich dann auf Alternativen wie dezentrale Biogas- Einspeisung, Photovoltaik, Geothermie verteilen ...

    Ich würde davon ausgehen, daß PV eigentlich bei dem oben dagestellten Erzeugungsmodell durchaus mehr bringen kann - wenn nur 20 % des Haushaltstroms im Rahmen einer solchen Regelung erzeugt werden würden, wären dies bereits die verbliebenen ca. 5-6% an der Stromerzeugung (da sind noch nicht die Aufdachanlagen bei Bauern, Lagerbetrieben und Co. mit einberechnet)...

    Hinsichtlich der Leistung hat man damit neben den 25 GW aus Grundlast weitere 30 GW aus G&D sowie bis zu 60-70 GW aus Windkraft - hinzu kommen die in der Regel recht gut verfügbaren bis zu 8GW aus Wasserkraft hinzu (je nachdem wie man hier die Pumpspeicherleistung einbringen will). Die Reserveleistung aus Steinkohle- und G&D bleibt bei dieser Betrachtung erstmal aussen vor - genauso wie die "Sonstigen (PV, etc)"

    Wenn man nun - wie Sie es wünschen - davon ausgeht - daß in ganz D sich kein einziges Lüftchen mit mehr als 2-4m/s regt - dann ständen immer noch 25GW+30GW+8GW zur Verfügung - nun werden Sie sagen -da fehlt ja noch ein bischen für den Fall daß wir gerade das absolute Lastmaximum erleben - für diesen Fall sind die 1500 Vollaststunden der "Resrerve" mit 15GW ja noch vorhanden ...
    Sicherlich kann man sich darüber unterhalten, ob man nicht ein paar GW mehr Reserve für Auswfälle/Revisionsstillstände haben sollte - aber wenn man betrachtet, daß das Maximum am Tag sein dürfte, kann man sicherlich auch PV-Leistung etc dann in die Rechnunung mit einbeziehen.
    Sollten Sie der Meinung ein, es wäre besser ein paar GW mehr an Gasturbinenleistung zu installieren - oder aber ev. adiabatische CAES-Kraftwerke basierend auf einigen Salzkavernen an der Nordsee zu bauen - so hätte ich sicher kein Problem damit - letztere Lösung hätte imo gewisse Vorteile bei einer langfristigen Planung auch wenn die Investkosten etwas höher wären ...

    Das wäre meine Vorstellung wie es 2020 aussehen könnte - wer sagt das das nicht finanzierbar ist - dem kann ich auch nicht helfen ...

    Wer meint - wir würden uns durch die Steigerung des Erdgaseinsatzes von 130 TWh auf 250-300 TWh von Putin (oder dann seinem "Nach-...Nachfolger" abhängig machen - der sollte sich fragen, wofür wir derzeit die restlichen 900 TWh Erdgas verwenden. Und nebenbei sei angemerkt - irgendwie muß es sich auch für die Russen rechnen, daß Sie allein durch die Ostsee eine Pipeline bauen, die ausreichen würde, um diesen Bedarf zu decken - in der 1. Ausbaustufe ...

    (snip)

    Das erneuerbare Energien-Gesetz sollte dahingehend geändert werden, das Betreiber von WKA auch die Investitionen für Regelenergie tragen müssen. Die Einspeisung muss zu marktüblichen Preisen geschehen. Dann wird sich zeigen, wie konkurrenzfähig die WKA sind.

    (snip)

    Letztlich geschieht das ja auch, wenn Sie die Logik der EEG-Umlage konkret nachvollziehen - sinkt diese auf Null - dann zahlt der Kunde einen Preis de sich aus baseload und peakload zusammensetzt ...
    Letzten Endes wird sich langfistig an der Merit-Order die zugunsten best. Kraftwerkstypen existiert - das gilt sowohl für AKW als auchfür WKA - nichts ändern - und letzten Endes wird es u.a. genau diese Merit-Order-Frage ein Punkt sein, mit dem sich Anbieter künftig Marktanteile sichern - das erzählt einem so mancher Versorger vielleicht nicht so direkt - obwohl er gerade 100-te von Offshore-Anlagen allokiert und sich in Offshore-Projekte einkauft ;)






  •  17-03-2008, 18:15 14808 Antwort zu 14804

    sleupendriewer ist nicht online. Letztmals aktiv: 23-03-2008, 11:03 sleupendriewer
    Top 75 Mitwirkender Registriert am 16-03-2008 Beiträge 36
    Haben Sie die letzten zehn Jahre Winterschlaf gehalten ? - also in meiner Welt gab und gibt es im EEG eine Degression der Vergütung von Jahr zu Jahr - um 2% - und es gibt dazu - zumindest in D - keine Inflationsanpassung der Vergütung - das macht nach Adam Riese Jahr für Jahr real 4% geringere Vergütung ...

    Komische Form von Ignoranz ...
  •  17-03-2008, 18:22 14809 Antwort zu 14785

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 20-08-2008, 11:12 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564