"Superreaktor" als Milliardengrab für Siemens?

Letzter Beitrag 17-04-2008, 14:30 von mariana_original. 48 Antworten.
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  •  08-04-2008, 20:53 15827 Antwort zu 15752

    Karl Auer ist nicht online. Letztmals aktiv: 07-09-2008, 18:10 Karl Auer
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    "Deshalb sind Menschen mit Religion, die an ein Fortleben nach dem Tod glauben, in einer viel lässigeren Lage. Sie wissen. Nach dem Tod gehen sie in ein anderes "Leben".""


    Da möchte ich wieder mal auf den alten Sokrates verweisen:
    "Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist."

    Verlassen würde ich mich darauf allerdings lieber nicht.
    Die Geschichte vom Jesus von Nazareth halte ich für äußerst unwahrscheinlich, und auch von den mehreren Dutzend Leuten, die ich in den letzten Jahrzehnten begraben mußte, habe ich keine(n) wiedergesehen...
    Und diejenigen, die sich so voreilig auf ein späteres Leben freuen, möglichst noch mit der Ankündigung der Gesellschaft von 72(?) Jungfrauen (war"s nicht so?) u.a., nun ja, DIE sind bekanntlich besonders mit äußerster Vorsicht zu "genießen"!!
    So leid"s mir tut, Ihre Vorstellungen untergraben zu müssen, halte ich mich da lieber an Handfestes, wie z.B. Biologie, Chemie, Physik...

  •  08-04-2008, 21:01 15829 Antwort zu 15827

    Baeckerbullerjahn ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 9:13 Baeckerbullerjahn
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 26-01-2008 Beiträge 673
    @ Karl Auer

    Ich möchte diesen Thread über den Superreaktor als Milliardengrab nicht in eine Diskussion über Religion ausarten zu lassen.

    Deshalb nur soviel: "Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.Und wenn ein Religiöser Sie nicht verletzt, sollte Ihnen doch egal sein, was er glaubt oder nicht glaubt."

    Ich persönlich haben größten Respekt vor gläubigen Menschen und beneide sie direkt um ihr Gottvertrauen. Sie sind glaube ich in einer besseren Situation als die, die Angst vorm Tod haben. Zum Glück habe ich die auch nicht.
  •  09-04-2008, 12:29 15858 Antwort zu 15781

    summerset ist nicht online. Letztmals aktiv: 03-08-2008, 11:12 summerset
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    @BäckerB.

    Ich fand Ihre Ausführungen zu „Wissen“ ,“Erfahrung“ und Glauben richtig.
    Und ergänzend führe ich den gesunden Menschenverstand an, der uns sagt, das wir nicht so
    weitermachen können wie bisher sondern noch viel mehr in Alternative(n) (Energien) investieren müssen als bisher. Und da hier ständig von fossilen Vertretern der Anti-EE-Fraktion Desinformation betrieben wird mal ein paar Fakten:

    Die Forschungsausgaben der Industrieländer, die gemeinsam die Internationale Energie-Agentur (IEA) unterhalten – entspricht etwa den OECD Ländern, teilten sich von 1974-2002 so auf:

    137 Milliarden US-Dollar (47 %) für Atomkraft,
    36 Milliarden für fossile Energien,
    30 Milliarden für Kernfusion,
    29 Milliarden f. andere Technologien (z.B. Wasserstoff),
    23 Milliarden für Energiesparen,
    9 Milliarden für Energiespeicherung,
    23 Milliarden für Erneuerbare Energien (8 %)

    Fast 60 % also für Kernenergie/Kernfusion, das sollte jedem zu denken geben, der sich hier hinstellt und behauptet, es werde zuviel für EE getan. Noch heute wird mehr für die Forschung in die eben genannten beiden Bereiche investiert. Aus der Kernfusion ist noch nicht eine einzige Wattsekunde Strom für unsere Produktionsanlagen oder Haushalte geflossen.


    Das fossil-atomare Energiesystem ist der größte Subventionsmaschinerie seit Menschen Gedenken, das ist Fakt. Bei allen möglichen Schwierigkeiten und noch zu bewältigenden Herausforderungen, war und ist es lobenswert, dass DE eine Vorreiterrolle übernommen hat, hier eine andere Richtung einzuschlagen. Da können die „Fossil- Köppe“ erzählen was sie wollen.
  •  09-04-2008, 15:08 15872 Antwort zu 15858

    Baeckerbullerjahn ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 9:13 Baeckerbullerjahn
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    @ summerset

    Wenn ich Ihre Aufstellung so lese, ist das sehr wenig, was bisher überhaupt für das für die Menschheit so wichtige Thema Energie ausgegeben wurde.
    Der Irak-Krieg soll die USA bisher 6 Billionen gekostet haben.

    Aber bekanntlich ist der Krieg der Vater aller Dinge (:-((
  •  09-04-2008, 17:13 15878 Antwort zu 15872

    summerset ist nicht online. Letztmals aktiv: 03-08-2008, 11:12 summerset
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    @BäckerBullerjahn

    "Wenn ich Ihre Aufstellung so lese, ist das sehr wenig, was bisher überhaupt für das für die Menschheit so wichtige Thema Energie ausgegeben wurde."

    Ich habe da noch die für die Fossil-/Atomwirtschft günstige Zahlen genommen, es gibt noch andere, deutlich höhere.

    Zu den Realtionen EE und Atomenergie/Kernfusion sagen sie gar nichts!?




  •  09-04-2008, 18:48 15888 Antwort zu 15878

    Baeckerbullerjahn ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 9:13 Baeckerbullerjahn
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    @ summerset

    Die Relationen scheinen mir zu stimmen.Kernenergie ist sehr viel länger in der Entwicklung als die EE.

    Was mich gegen die EE einnimmt, ist die Tatsache, daß die sogenannte Entwicklung darin besteht, daß man den Betreibern Geld hinterherwirft und nicht die besseren Technologieentwicklungen fördert.
    Die DLR muß sich ihrr hochmodernes Solarkraftwerk, welches einen 3-fachen Wirkungsgrad im Vergleich mit Solarzellen verspricht von Algerien finanzieren lassen.
    Bei uns besteht die Förderung der EE doch nur darin, daß man eine gutmeinende, aber von keinerlei Fachwissen gedrückte Bevölkerung ruhig stellen will. Anstelle hier in Deutschland Solarpaneel zu bezuschussen (Rücklaufzeit des eingesetzten Kapitals (laut Prognosen 15 Jahre, Rücklaufzeit tatsächlich: nie), sollte man:

    1. Mehr Geld in die Bildung stecken und die Intelligenten und Kreativen fördern. Ich habe das Gefühl, daß viele Lehrer nach wie vor diejenigen mobben, die nicht mit dem Main-Stream schwimmen, und das sind in der Regel die Kreativen und Entschlossenen, die ein Volk braucht.
    2. Es sollten meinetwegen jedes Jahr Ideenwettbewerbe unter Wissenschaftlern, Studenten und Schülern in allen möglichen Bereichen angeregt werden und gute Ideen einzelner prämiert werden. Nicht die Fachleute auf einem Gebiet und auch nicht Arbeitsgruppen haben in der Vergangenheit große Grundlagenentwicklungen und Ideen durchgesetzt, sondern die Einzelgänger mit Visionen (BENZ, Otto, Diesel; Zeppelin, Zuse, Edison Gates usw.)
  •  09-04-2008, 20:51 15894 Antwort zu 15829

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 17:11 economist
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    @ Baeckerbullerjahn

    "Ich möchte diesen Thread über den Superreaktor als Milliardengrab nicht in eine Diskussion über Religion ausarten zu lassen."

    Pech für Sie: Es geht um "Religion". Wie oft kommt in Ihrem Beitrag das Wort "glaube" in allen Variationen vor?

    Wer "glauben" möchte, gehe in die nächste Kirche oder den nächsten Tempel ...

    Er schaue sich dort an, wie sein "Glaube" mittels bestimmter Elemente, die er bzw. seine gläubigen Vorfahren finanzierten, im "Glauben" bestärkt wird.

    Die "Eneuerbarenenergiebewegung" ist zweifelsfrei eine Religionsgemeinschaft. "Glauben" Sie nicht?


  •  09-04-2008, 21:45 15898 Antwort zu 15894

    Baeckerbullerjahn ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 9:13 Baeckerbullerjahn
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 26-01-2008 Beiträge 673
    @ economist

    Ich bin im Hessischen aufgewachsen und da heißt "ich glaab": ich bin der Meinung. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Religion zu tun.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, daß die EE, die grundsätzlich einen richtigen Weg in die Zukunft weisen können, von 68ern propagiert werden, die sich schon immer mehr auf Revolution und brachiale Gewalt setzten, als überlegtes Handeln.

    Ja dieGrünen sind mir eine zutiefst unsympathische Partei. Ich mußte als Student diesen linken Mob, der andere Meinungen nicht gelten ließ, sondern einfach überbrüllte, an den Universitäten erleben (damals wurde mir klar, wie die *** agierrten). Und unsere Wissenschaft leidet noch heute, daß viele dieser "Revolutionäre" so neue meist nicht nach den Grundsätzen wissenschaftlicher Arbeit geführte Lehrstühle wie Klimakunde, Biologie, Astrologie äh... Verzeihung, wird glaub ich doch nicht gelehrt u.a. von 68ern besetzt wurden. Und die 68er waren schon immer besser im lauten Schreien und im Verbünden mit den Medien, als die ernsthaften Wissenschaftler. Wobei ich keineswegs sagen will, daß es nicht ernsthafte Biologen und Klimatologen gibt. Nur die kommen nicht zu Wort, weil sie nicht so gut schreien können.

    Der an sich gute Ansatz wurde mit ersten nur für Nischenanwendungen tauglichen Systemen als funktionierende Technologie verkauft und viele, die Gutes wollten, schamlos über den Tisch gezogen. Eine zu früh auf den Markt kommende und noch nicht ausgereifte Technologie ist schädlicher, als eine noch nicht vorhandene Technologie - und die Solarindustrie mit 1,5€ /kWh funktioniert eben noch nicht in einer wirtschaftlich denken Welt, sondern sollte zunächst auf einen funktionierenden Stand gebracht werden,

    In der neuesten MTZ (Motortechnischen Zeitschrift) geben selbst Fachleute aus Biospritfirmen zu, daß erst Biosprit der 3. Generation (nämlich ein derartieger - man weiß noch nicht wie es funktionieren soll - der aus einer chemischen Reaktion die durch Energiezufuhr durch erneuerbare Energien bewirkt wird) einen Treibstoff gewinnt, unsere Zukunftsprobleme lösen kann.

    Daher: Auf absehbare Zeit ja zur Atomenergie, bei gleichzeitiger intensiver Forschung nach dem Biosprit der 3. Generation). Langzeitziel muß aber auch nach meiner Meinung sein: Raus aus fossilen Brennstoffen und Kernspaltung. Ob Kernfusion jemals funktionieren wird, weiß ich nicht. Seit 60 Jahren werden uns immer wieder wichtige Schritte auf dem Weg dorthin verkauft. Ich bin der Meinung (glaab), daß wir nicht viel weiter sind als vor 60 Jahren.

    Ich glaube auch, daß die überwiegende Mehrheit unseres Volkes so denkt wie ich. Nur so Polarisierer wie Sie und summerset sind die Störenfriede im vernünftigen Dialog.
  •  10-04-2008, 11:25 15914 Antwort zu 15752

    mariana_original ist nicht online. Letztmals aktiv: 06-09-2008, 15:51 mariana_original
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 17-12-2007 Beiträge 159
    @baeckerbullerjahn
    2. In Hiroshima und Nagasaki sind zwar Tausende an den Folgen der Atombombenabwürfe gestorben. Dennoch leben heute nach 60 Jahren wieder Menschen dort und fürchten nicht die Strahlungen, die sie noch Tausende von Jahren bedroht.

    Es kommt darauf an wo die Kernwaffenexplosion stattfindet. In welcher Höhe. Die Auswirkungen der Krankheiten die heute noch auf diesem besiedeltem Gebiet erkennbar sind und das erbgut schädigen ist dokumentiert.

    Die unterirdischen Atomversuche sind zur Zeit das Problem in der Kernenergie. Diese gehören verboten. Erstens lösen sie Erdbeben aus. Das wußte schon meine Mutter und meine Oma vor zig Jahren und die haben nur die "Volksschule" besucht.
    2. tritt z.B. aus dem porösen Gestein der Atolle erneut nukleare Verseuchung mit auf den "schönsten" Gebieten der Erde auf.
    3. ist nicht vorhersagbar, wo und wann ein Erdebeben stattfindet, in denen nukleares Endmaterial oder Atombombenversuche stattgefunden haben.

    ich folge meinem gesunden Menschenverstand
    dazu Zitat von Max Planck, gestern in 3sat: die Forschung dient letztendlich nur der Erkenntnis. ...und ist zu friedklichen Zwecken zu nutzen.
    Was deutlich macht, das Forschungsergebnisse nicht zu patentieren und vermarkten sind, solange die Auswirkungen nicht klar sind, beispielweise bei der Gentechnik.

    mariana mayer





  •  10-04-2008, 11:42 15921 Antwort zu 15888

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 07-09-2008, 21:18 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.159
    @ Baeckerbullerjahn

    „1. Mehr Geld in die Bildung stecken und die Intelligenten und Kreativen fördern.“

    Guter Gedanke zu einem leidigen Thema, ich möchte parallel dazu eine bessere und mit der Wirklichkeit verbundene Lehrerausbildung, in der zum Beginn des 2ten Semesters die Eignung der Studierenden untersucht wird. Im Laufe der Ausbildung bin ich für einen viel stärkeren Praxisbezug, denn die Lehrerausbildung derzeit ist viel zu theoretisch. Nur dieser Weg ist m.M. nach dazu geeignet diejenigen „auszusortieren“, die lediglich die Seite der Schulbank wechseln, mit auswendig gelerntem „Wissen“ glänzen und sich so >>„Ich habe das Gefühl, daß viele Lehrer nach wie vor diejenigen mobben, die nicht mit dem Main-Stream schwimmen,...........“<
    Es gibt diese äußerst seltene Spezies, die „ihre Nase“ in andere Bereiche hineinstecken und ihren Kollegen dazu nach der Unterrichtszeit oder am Abend Arbeitsgruppen anbieten. Diese Arbeitsgruppen werden von der überwiegenden Mehrzahl der Lehrer nicht angenommen. Von ca. 80 angesprochenen Lehrkräften zu einem Exel/Word-Kurs, damit die Unterrichte auf dem Schulserver abgelegt und für alle zur Verfügung stehen, kamen aus der eigenen Schule 0, aus der benachbarten 3 Lehrer. Ein durchschlagender Erfolg. Der anbietende Lehrer zu seinen Schülern: „Dann bekommen Sie von denen weiterhin steinzeitlichen Unterricht.“

    „2. Es sollten meinetwegen jedes Jahr Ideenwettbewerbe unter Wissenschaftlern, Studenten und Schülern...“

    Die Schüler haben seit Jahren ihr Forum und präsentieren zu verschiedenen Disziplinen verblüffende Lösungen mit denen sie sich international vergleichen und prämiert werden. Jugend forscht.

    jens.muche@t-online.de
  •  10-04-2008, 14:50 15929 Antwort zu 15914

    Baeckerbullerjahn ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 9:13 Baeckerbullerjahn
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    @ mariana _ original

    "Was deutlich macht, das Forschungsergebnisse nicht zu patentieren und vermarkten sind, solange die Auswirkungen nicht klar sind, beispielweise bei der Gentechnik."


    Natürlich bieten neue Technologien unvorhersehbare Gefahren. Auch noch nach 50 Jahren.

    Was Sie aber fordern, sind allwissende Wissenschaftler oder einen Stillstand der Wirtschaft.

    Bei keiner, aber keiner Aktion - selbst wenn in China eine Schaufel umfällt - wissen Sie, was daraus entstehen kann.

    Ich gebe Ihnen Recht, daß die Wissenschaftler, die sich nicht der Atombombenentwicklung verweigerten Verbrecher waren. Aber im Waffengeschäft scheint alles erlaubt.

    Es gab vor vielen vielen Jahren einmal im Fernsehen eine Dokumentation, daß Heisenberg und andere deutsche Physiker bewusst die deutsche Bombenentwicklung boykottierten, um Hitler die Bombe zu verweigern.
    Man stelle sich vor, Hitler hätte im Februar 1945 die Bombe auf New York geworfen (es gab derartige Pläne mit der A3). Die Welt sähe heute anders aus.
  •  10-04-2008, 15:11 15931 Antwort zu 15898

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 17:11 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    @ Baeckerbullerjahn

    "Im Übrigen bin ich der Meinung, daß die EE, die grundsätzlich einen richtigen Weg in die Zukunft weisen können,"

    Genau das ist nicht der Fall:
    1. Die theoretisch maximal nutzbare Biomassekapazität reicht gerade aus, um 7% des derzeitigen deutschen Elektrizitätsbedarfs zu decken.
    2. Bei einer installierten Windmühlennennleistung von 30000 MW an Land und 50000 MW auf See könnte man gerade 150 TWh Strom erzeugen.

    Mehr ist nicht drin. Allein der Windmühlenquatsch ohne Netzausbau würde ungefähr 170 Milliarden € (heutige Preise) kosten - für 20 Jahre.Dann sind die nächsten 170 Milliarden fällig.

    "In der neuesten MTZ (Motortechnischen Zeitschrift) geben selbst Fachleute aus Biospritfirmen zu, daß erst Biosprit der 3. Generation (nämlich ein derartieger - man weiß noch nicht wie es funktionieren soll - der aus einer chemischen Reaktion die durch Energiezufuhr durch erneuerbare Energien bewirkt wird) einen Treibstoff gewinnt, unsere Zukunftsprobleme lösen kann."

    Wie bereits oben dargelegt reicht die nutzbare Biomasse nicht aus. Und die Kosten für den Windmühlenstrom werden in der Zukunft auch nicht geringer. All das ist bekannt. Man muß sich das nur vor Augen halten.

    "Nur so Polarisierer wie Sie und summerset sind die Störenfriede im vernünftigen Dialog. "

    Wer die Fakten nicht zur Kenntnis nehmen will - eben das Kapazitäts- und Kostenproblem - führt keinen "vernünftigen Dialog". Was summerset betrifft, so ist der ja bekanntlich nach meiner Meinung bezahlter "Störenfried".
    "Ich glaube auch, daß die überwiegende Mehrheit unseres Volkes so denkt wie ich."

    Ich habe da so meine Zweifel, ob das Volk überhaupt denken kann, denn warum bemerkt es denn nicht die Kapazitätslücke und das Kostenproblem?
  •  10-04-2008, 16:15 15939 Antwort zu 15931

    Baeckerbullerjahn ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 9:13 Baeckerbullerjahn
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 26-01-2008 Beiträge 673
    "Wie bereits oben dargelegt reicht die nutzbare Biomasse nicht aus. Und die Kosten für den Windmühlenstrom werden in der Zukunft auch nicht geringer. All das ist bekannt. Man muß sich das nur vor Augen halten."

    Was Sie anführen, mag nach heutigem Stand des Wissens vielleicht richtig sein. Ich kenne nicht die Entwicklung die z.Z.unter strengster Geheimhaltung laufen. Biosprit, bedeutet nach meiner Auffassung künstlich hergestellte Treibstoffe, bsp.weise solar erzeugter Wasserstoff. Und der dürfte reichen

    "Und die Kosten für den Windmühlenstrom werden in der Zukunft auch nicht geringer."

    Müssen die das? Bei einer explodierenden Weltbevölkerung wird das Leben des Einzelnen bestimmt nicht einfacher.

    Wir können nur versuchen, den Menschen das Leben bei auch in Zukunft einigermaßen annehmbaren Bedingungen zu ermöglichen. Die Träume vom Paradies auf Erden dürften doch bei einer explodierenden Weltbevölkerung, bei der alle Menschen "gleichberechtigt" sein wollen, eine bewusste Lüge sein.

    Wir werden Verteilungskämpfe in ungeahntem Ausmaß erwarten können. Die Länder sollten, wie die vielgescholtene USA Zäune errichten, daß nicht solche Menschen ins Land kommen, die ihm nichts nützen.

    Wir in Deutschland werden einer besonders schwarzen Zukunft entgegensehen, wenn wirdie Politik des:"Kommt alle zu uns die ihr mühselig und beladen seid, wir wollen Euch nähren." weiterhin als zukunftsfähig ansehen.

    Ich jedenfalls glaube nicht, daß das 20. Jahrhundert als das schlimmste in der Geschichte der Menschheit gelten wird.
  •  10-04-2008, 17:59 15944 Antwort zu 15929

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 07-09-2008, 21:18 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.159
    @ Baeckerbullerjahn

    „.......die sich nicht der Atombombenentwicklung verweigerten Verbrecher waren.“

    Starker Tobak. In damaligen Diktaturen gehörte die Anwendung dieser Waffe, wäre sie vorhanden gewesen, sicher zum Kalkül. Durchentwickelt und angewendet wurde sie schließlich von einer Demokratie gegen eine Diktatur, die zäh und verbissen ums Überleben kämpfte, deren Soldaten bis zum Tod kämpften. Der Grund für die Anwendung ist wohl in den hohen eigenen Opfern zu sehen, die es während der Vertreibung der Japaner von den durch sie besetzten pazifischen Inseln auf Seiten der Amerikaner gab und die Führung der US-Streitkräfte nach der Eroberung der Insel Iwo Jima zu der naheliegenden Erkenntnis gelangen ließ, daß zur Beendigung des Krieges ein Angriff auf das Mutterland noch höhere Opfer auf amerikanischer Seite fordern würde.
    Da ein Krieg in einer Demokratie auch ein Stück in der Öffentlichkeit geführt wird, hatte die US- Regierung die Frage nach den eigenen Opfern zu beantworten. Die Wissenschaftler hatten Möglichkeiten geschaffen, Politiker haben sie angewendet. Wie hätten Sie sich als Präsident entschieden?

    In den letzten Folgen der 14-teiligen Reihe „the war“, sie beschreibt den WK II aus amerikanischer Sicht, wird es darauf sicher keine Antwort geben die alle Menschen gleichermaßen zufrieden stellt.
    arte am 16.04.08 um 21:00Uhr, sehr zu empfehlen.

    jens.muche@t-online.de
  •  11-04-2008, 14:21 15973 Antwort zu 15939

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 17:11 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    @ Baeckerbullerjahn

    "Ich kenne nicht die Entwicklung die z.Z.unter strengster Geheimhaltung laufen. Biosprit, bedeutet nach meiner Auffassung künstlich hergestellte Treibstoffe, bsp.weise solar erzeugter Wasserstoff. Und der dürfte reichen "

    Mit Solarzellenstrom hergestellter Wasserstoff ist derzeit und auch in der fernen Zukunft unbezahlbar. Was Ihnen immer diese Möchtegernerfinder auch erzählen, die Physik nebst Chemie läßt sich nicht aushebeln.

    "Müssen die das?" Nein, da die Menschheit weitestgehend auf diesen Unfug verzichten kann.
  •  11-04-2008, 18:25 15979 Antwort zu 15939

    summerset ist nicht online. Letztmals aktiv: 03-08-2008, 11:12 summerset
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 873
    @BäckerBullerjahn.

    "Was Sie anführen, mag nach heutigem Stand des Wissens vielleicht richtig sein."

    Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft wird es weltweit Kosten durch das veränderte Klima geben
    die sich gewaschen haben, da sind die kursierenden Investitionskosten für z.B. WKA`s und Solaranlagen ein
    Witz, sozusagen geschenkt. Die Klimaschäden können Sie noch auf die Kosten für die "fossilen Hinterlassenschaften"
    (Kohlebergbauruinen; Erdbewegungsschäden, Atommülllagerung, Umweltschäden durch den Abbau,
    "Entgiftungsaktionen" etc etc.) draufrechnen... . Kommt hübsch was zusammen.

  •  15-04-2008, 11:06 16077 Antwort zu 15506

    HofmannM ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 14:10 HofmannM
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 193
    Das dieser Reaktortyp eine neue Generation an Reaktoren darstellt und zum erstenmal so gebaut wird (mit allen erdenklichen Sicherheitsstandards und Risikoanalysen), ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Kosten etwas abweichen.
    Fakt ist aber auch, wenn dieses Projekt fertiggestellt ist, wird es der sicherste Reaktor auf dieser Welt sein!!!
    Weiterhin wird in Finnland mit einem Endlager auch gleich ein neues Faktum geschaffen!!!
    Nach Fetigstellung dieses neuen Reaktortyps wird es für Siemens und seine Partner schon weltweit Folgeaufträge geben.
    Der erste Schritt wird immer der aufwendigste bleiben. Die Folgeschritte werden sich aber Siemens wirschaftlich auszahlen.

  •  15-04-2008, 15:11 16090 Antwort zu 15944

    Baeckerbullerjahn ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 9:13 Baeckerbullerjahn
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 26-01-2008 Beiträge 673
    @ yahel

    "Starker Tobak."

    Als die erste Testbombe gezündet wurde, war man nicht sicher, ob die Kettenreaktion überhaupt von alleine zu Ende geht. Ein Wissenschaftler, der dieses Risiko eingeht, ist in meinen Augen ein Verbrecher. Egal gegen welchen Gegner es geht.
    Ich darf aufgrund dessen nicht die Existenz der ganzen Menschheit aufs Spiel setzen.
    Auch der Wissenschaftler darf in meinen Augen bei der Suche nach Erkenntnis nicht untragbare Risiken eingehen, oder sind Sie anderer Meinung?
  •  15-04-2008, 20:25 16115 Antwort zu 16090

    economist ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 17:11 economist
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.564
    @ Baeckerbullerjahn

    "Als die erste Testbombe gezündet wurde, war man nicht sicher, ob die Kettenreaktion überhaupt von alleine zu Ende geht."

    So ein Schmarren! Die Physiker wußten sehr wohl, was geschehen würde. Deren Problem war die Kettenreaktion in Gang zu setzen und lange genug dauern zu lassen.

    "Auch der Wissenschaftler darf in meinen Augen bei der Suche nach Erkenntnis nicht untragbare Risiken eingehen, oder sind Sie anderer Meinung?"

    Wissenschaftler machen sich selten Gedanken über die Folgen ihres Tuns und der Publikationen, wie man derzeit im Zusammenhang mit den Lebensmittelpreisanstiegen und dem Biosprit nebst Klimawahn erkennen kann.

    Biosprit ist do