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Der Plan ist übererfüllt - Arbeitslosigkeit sinkt laut Arbeitsverwaltung durch Hartz IV um 1,7 Millionen
Letzter Beitrag 25-07-2008, 16:54 von Wu-Fu. 73 Antworten.
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08-04-2008, 12:24 |
Der Plan ist übererfüllt - Arbeitslosigkeit sinkt laut Arbeitsverwaltung durch Hartz IV um 1,7 Millionen
Frau Bundeskanzlerin Angel Merkel Vorsitzende der Bundesregierung, Parteivorsitzende der CDU Mitglied des Deutschen Bundestags ist mit Sicherheit über die Mitteilung aus dem Ministerium für Arbeit und Soziales des Herrn Bundesminister für Arbeit und Soziales Olaf Scholz, Mitglied des Bundestags, Mitglied des SPD-Parteivorstands sehr erfreut. Laut Pressemeldungen teilen der Beamtete Staatssekretär Mitarbeiter des Bundesministerium für Arbeit und Soziales Detlef Scheele, Mitglied der SPD, sowie der Vizepräsident der Bundesanstalt für Arbeit; Mitglied des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit (BA) Heinrich Alt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied und Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetage Stephan Articus, Gründungsmitglied des Kreis der IZA Policy Fellows (IZA) ehemaliger Verwaltungsrat und Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit, sowie im Konjunkturrat des Bundeswirtschaftsministeriums folgende Erfolgsbilanz mit:
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank in den letzten zwei Jahren um 700.000 auf 2,3 Millionen. Die Arbeitslosigkeit insgesamt ging seit 2005 um 1,7 Millionen zurück.
In den News – Bänder der Nachrichtsender in den Hauptnachrichtensendungen sowie in Rundfunk und neoliberaler Mainstream Presse wird die frohe Botschaft der politischen Machthaber und hohen Beamten sowie Mitglieder von Wirtschaftsinstituten mit neoliberaler Stilistik wie Aufschwung, Wachstum, robuste Konjunktur von vielen ohne kritische Überprüfung übernommen und wunschgemäß verkündet.
Durch das Verschweigen wichtiger aber negativer Informationen und Zahlen, aber auch durch deren Verhüllung hinter positiven Wortschöpfungen und Zahleninterpretationen sowie durch die Hervorhebung prinzipiell unwichtiger Meldungen wird dem Bürger durch viele Medien ein nicht authentisches Bild der Realität vermittelt. Stattdessen vermitteln die Medien unisono die Bilder und Zahlen die die Bundesregierung sehen möchte die Medien betreiben im Auftrag der neoliberalen Obrigkeiten aus Wirtschaft und Politik Illusionsbau und Wirklichkeitsverdrängung.
Der Vergleich der absoluten Märzahlen der BA Berichte von 2005 versus 2008 spricht eine andere Sprache, als die offizielle Verlautbarung suggeriert.
Die Zahl der Leistungsberechtigten *vorläufige Werte des BA Berichts März Seite 45
*Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten beträgt im März 2008 _1.059.979
*Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten beträgt im März 2008 _5.153.034
*Die Zahl, der Sozialgeld Leistungsberechtigten beträgt im März 2008 _ 1.933.095
= * 8.146.108 Leistungsberechtigte März 2008
versus
= * 8.050.786 Leistungsberechtigte März 2005
(BA Bericht März 2005 Seite 23)
LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)
*- Arbeitslosengeld s 1.966.426
*- Arbeitslosengeld II s 4.493.864
*- Sozialgeld s 1.590.496
Im März 2008 beträgt Arbeitslosigkeit (mit statistisch erfassten Ein Euro Jobs) 3.796.088 . bestehend aus (3.507.436 Arbeitslose (Seite 45 BA Bericht März 08) + * 288.652 Ein Euro Jobs ( BA Bericht März2008 Seite 69 ) 1 Euro Jobs des BA Berichts. *3) Es ist von einer deutlichen Untererfassung auszugehen, …(z. B. haben für 2007 nur ca. 16% der ARGEn Daten zum Einsatz der flankierenden Leistungen erfasst).
Die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumenten (Seite 69 BA – Bericht 3/08) ist von 1.468.502 Personen im Februar 08 um 43.899 Personen auf 1.512.401 Personen im März 2008 angestiegen. Das heißt rund 40 % des Rückgangs der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit von Februar zu März 08 wurde weder durch die Konjunktur noch durch Nachfrage von Arbeitskräften erreicht sondern durch die Ausweitung der arbeitsmarktpolitische Instrumente.
Mit offenen Augen und analytischen Denken könnte jeder erkennen das der Hartz IV Erfolg nur aus einen bestimmten Denken der Arbeitsverwaltung heraus als Erfolg gewertet werden kann.
Für die Solidargemeinschaft der Steuerzahler (sie finanziert immerhin diesen zweifelhaften Erfolg indem sie die 1,3 Millionen Niedrigstlohnjobs mit ergänzenden ALG II aufstockt) für die Niedrigstlohnjobber und für die von Hartz IV Betroffenen ist Hartz IV alles andere als ein Erfolg!
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
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08-04-2008, 13:04 |
Nicht jeder der Sozialgeld oder ALG II bezieht steht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung!
Das aber unterstellen Sie, sodass Ihre Gesamtüberlegungen einfach nur falsch sind!
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08-04-2008, 13:05 |
@ sybilla
"Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vorsitzende... usf., usf, usf, noch´n Titel, usf......
Jene, die aufrecht gehen, werden historisch hoch angesehen."
Beziehen Sie vielleicht Zeilenhonorar ?
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08-04-2008, 13:13 |
@ sybilla
Könnte es vielleicht sein, daß Sie über Ihrer "wissenschaftlichen Recherche" nicht dazu kommen, die Stellenanzeigen/Angebote in den Tageszeitungen zu lesen ?
Ich stelle jedenfalls fest, daß sie sich gegenüber der Zeit vor BK Merkel ganz wesentlich erhöht haben.
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08-04-2008, 15:12 |
Ich lese immer wieder, daß deutsche Firmen verzweifelt qualifiziertes Personal suchen. Allein bei ABB sind 400 offene Stellen und scheidet die Hälfte der 11000 Mitarbeiter innerhalb der nächsten 20 Jahre aus A>ltersgründen aus.
Wäre esnicht sinnvoll Förderprogramme für veraltete oder (noch) unwirtschaftliche Technologien zu kürzen und dafür mehr für die Bildung auszugeben.
Abernicht fürRenommierprojekte an Eliteuniversitäten, sonder für Lehrpersonal, daß kleinere Klassen und kleinere Seminare an den Universitäten ermöglicht.
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08-04-2008, 17:47 |
Na also! "Was zu beweisen war...!" Stimmt das also doch: Nie ging es Deutschland insgesamt besser als heute!
Was soll dann noch das ganze sinnlose Gejammer, Genörgel und Geflenne auf höchstem Niveau?
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08-04-2008, 19:50 |
@ Baeckerbullerjahn
"Ich lese immer wieder, daß deutsche Firmen verzweifelt qualifiziertes Personal suchen."
Das qualifizierteste und motivierteste Personal wäre das, welches der Betrieb selbst ausbildet. Das scheitert sehr häufig daran, daß die Geschäftsleitung dies wegen der Kosten ablehnt. Man sucht lieber fertig ausgebildete und sei es im Ausland, das ist viel bequemer und viel billiger.
"Abernicht fürRenommierprojekte an Eliteuniversitäten, sonder für Lehrpersonal, daß kleinere Klassen und kleinere Seminare an den Universitäten ermöglicht."
Zustimmung auf der ganzen Linie, nicht zu vergessen, die Lehrerfortbildung in den Ferien, damit kein Unterricht ausfällt. Ansonsten, siehe oben.
jens.muche@t-online.de
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08-04-2008, 22:21 |
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09-04-2008, 12:14 |
Sybillas_Augen:
Auszug ZDF:
"...... Arbeitslosengeld-Bezieher, die nicht in der Statistik auftauchen. Darunter viele, die wegen Krankheit oder anderer Gründe gar nicht arbeiten können. Andere haben einen Arbeitsplatz, bekommen aber als sogenannte Aufstocker trotzdem Arbeitslosengeld. Diese Gruppen gelten also zu Recht nicht als arbeitslos, meinen Experten....."
Eben, eben! Das ist nur ein Beispiel, wie man Daten manipuliert! Vorne große Überschrift und hinten kleinlaut wieder einsammeln ......! (Was bei Frontal21 für mich erkennbar (!) oft vorkommt! Theo Knoll schafft sich oft seine Sensationen! Seine Sendung ist nicht durchgängig seriös!)
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09-04-2008, 12:22 |
@ yahel
"Das qualifizierteste und motivierteste Personal wäre das, welches der Betrieb selbst ausbildet. Das scheitert sehr häufig daran, daß die Geschäftsleitung dies wegen der Kosten ablehnt. Man sucht lieber fertig ausgebildete und sei es im Ausland, das ist viel bequemer und viel billiger."
Wie waren noch die berühmten Anzeigen:
"Unternehmen sucht 27 Jährigen Akademiker mit Auslandserfahrungen und 3-4 Jahren Berufserfahrung"
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09-04-2008, 21:39 |
Wieso wurde der Thread "Zahl der Leistunsgempfänger..." gesperrt?
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11-04-2008, 9:06 |
"Mit offenen Augen und analytischen Denken könnte jeder erkennen das der Hartz IV Erfolg nur aus einen bestimmten Denken der Arbeitsverwaltung heraus als Erfolg gewertet werden kann. "
Es gibt defacto mindestens 4,5 % Millionen Arbeitslose. Dazu kommen die o.a. Personen in arbeitsmarktpolitsichen Masssnahmen,
macht Minimum 6 Millionen Menschen, die keinen regulären Job haben u. der Unterstüzung bedürfen. Personen, die zuzüglich zur Hauptbeschäftigung regelmässig einen 2.Job benötigen liegt bei einer Millionen - dank der super-tollen Lohnentwickilung in DE mit steigender
Tendenz. Nimt man noch die "stille Resreve" die Älteren, die sich nicht mehr arbeitssuchend melden sollen, weil Zwansgvererntung droht
und andere Gruppen, die aus der Statisti rausfallen, kommt man auf 7 bis 8 Millionen Menschen.
Gar nichtauftauchen tun die, die von der BA und den ARGEN in Leiharbeitsfirmen (macht etwa die Hälfte des "Beschäftigungszuwachses" aus )und damit häufig in Niedriglohnbreichen gezwungen werden, aus letzteren kommen die wenigsten wieder raus.
Der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse an der Gesamtbeschäftigung liegt weiter deutlich unter dem Niveau der 90er Jahre.
Dirk Niebel, FDP Generalsekretär: es ist offenkundig, as die Statistik nicht dass wahre Mass der Unterbeschäftigung
in DE ziegt...hier wird Schönfärberei betrieben. Ob das Selbstbetrug ist oder Betrug des Bürgers, lasse ich jeden selbst
entscheiden.
Oh Mann, Herr Niebel, das ist natürlich beides.
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30-04-2008, 14:22 |
Die Zahlen auf einen Blick April 2008: Arbeitslose mit Ein Euro Jobs/Arbeitsgelegenheiten 3.710.431 Personen 8.027.980 Leistungsberechtigte 7.090.000 hilfebedürftige Personen Bestand offene Stellen 592.000.
Im Dezember 2007 verdienten insgesamt 1.289.000 Leistungsbezieher (Aufstocker mit ergänzenden ALG II) in der Grundsicherung Einkommen aus Erwerbstätigkeit. 684.000 Leistungsbezieher mit Einkommen bis zur Geringfügigkeitsgrenze von einschließlich 400 Euro. Einkommen von 400 Euro aber nicht mehr als 800 Euro verdienten 231.000 Leistungsbezieher und 374.000 Hilfebedürftige Einkommen über 800 Euro. Quelle der Zahlen: BA Bericht 04/08)
Rund 6,5 Millionen Personen arbeiten unterhalb von zwei Dritteln des mittleren Stundenlohns. Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)
Wer bei 3.710.431 statistisch erfassten Arbeitslosen (mit EEJ) + ca. 1,25 Millionen Personen in arbeitsmarktpolitischen Instrumenten (ohne EEJ) von Vollbeschäftigung faselt hat den Bezug zur Realität verloren. Wenn die Medien gleich klingend diese Botschaft verkünden, ist dass augenscheinlich eine wunschgemäße aber keine wahrheitsgemäße Berichterstattung.
ZUM TAG DER ARBEIT
Die gesellschaftliche Last der Arbeitslosigkeit oder wie erstellt man eine positive Statistik?
Analyse des BA Berichts April 2008:
Erstellt von Sybilla am 30.04.08 11 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.
Die Wirklichkeit der Realität
Ausgewählte Schlagzeilen der letzten Tage:
Neckermann vor Arbeitsplatzabbau
http://www.pr-inside.com/de/neckermann-vor-arbeitsplatzabbau-r541163.htm
Stellenabbau bei BMW
http://www.die-topnews.de/stellenabbau-bei-bmw-37592
Regierung baut 400 Stellen ab
http://www.svz.de/mecklenburg-vorpommern/artikeldetail/article/529/regierung-baut-400-stellen-ab.html
Und so weiter und sofort….
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Offizielle ermittelte BA - Zahlen des Arbeitsmarkt – Berichts April 2008 diese von vielen Medien ohne Detailbetrachtung verkündet werden.
April 2008
Im April 2008 beträgt Arbeitslosigkeit (mit statistisch erfassten Ein Euro Jobs) 3.710.431 (Vormonat 3.796.088 ). bestehend aus (3.413.921 Arbeitslose (Seite 46 BA Bericht April 08) + * 296.510 Ein Euro Jobs ( BA Bericht April 2008 Seite 70 )
*3) Es ist von einer deutlichen Untererfassung auszugehen, da nur die Informationen darstellbar sind, deren Daten individuell teilnahmebezogen im operativen Verfahren der BA erfasst sind oder von zkT über XSozial übermittelt werden (z. B. haben für 2007 nur ca. 31% der ARGEn Daten zum Einsatz der flankierenden Leistungen erfasst).
Die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumenten (Seite 70 BA – Bericht 4/08) ist von 1.456.564 Personen im Februar 08 um 46.985 Personen auf 1.503.549 Personen im März 08 und im April 2008 noch einmal um 28.391 Personen auf jetzt 1.531.940
Personen angestiegen. Das heißt rund 60 % des Rückgangs der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit von Februar zu März 08 und rund 30 % des Rückgangs der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit von März zu April 08 wurde weder durch die Konjunktur noch durch Nachfrage von Arbeitskräften erreicht sondern durch die Ausweitung der arbeitsmarktpolitische Instrumente.
Mit wachsenden Befremden nehme ich zur Kenntnis das viele Medien der Versuchung nicht widerstehen und die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit x Jahren oder gar seit Frau Merkels Geburt verkünden. (Dabei werden völlig unterschiedliche Statistiken verglichen – so gab es vor 15 Jahren kein Saisonkurzarbeitergeld keine Ein Euro Jobs und die Arbeitslosenhilfe hatte eine komplett andere Grundlage von Bedürftigkeit als das Arbeitslosengeld II.
Die Darstellung eines Vergleich der Arbeitslosenzahlen vor 2005, also vor der Neudefinition der Arbeitslosigkeit, durch das SGB II ab 2005 ansetzt, ist meines Erachtens unsachgemäß. Die Daten zu den Arbeitslosenzahlen werden seit der Reform des SGB II in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und vielen Medien einseitig tendenziös interpretiert. Die Frage ist; finanziert die Wirtschaft den *Aufschwung* am Arbeitsmarkt mit existenzsichernden Arbeitsplätzen oder wird der *Aufschwung* am Arbeitsmarkt durch Arbeitsplätze mit ergänzendem ALG II durch Steuern finanziert? Viele Medien suggerieren mit multimedialen "Jubelmeldungen“ einen Erfolg der Reformen am Arbeitsmarkt.
Entgegen der guten Nachricht vom sinken der Arbeitslosigkeit steht die schlechte Nachricht von wachsender Armut der Erwerbstätigen im Niedrigstlohnbereich und wachsende Kinderarmut.
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200804.pdf
Knapp die Hälfte aller Leistungsbezieher nicht als arbeitslos registriert
Arbeit und Soziales/Antwort
Berlin: (hib/MPI) Von den 2007 durchschnittlich 6,348 Millionen Beziehern von Arbeitslosengeld I (Alg I) und Arbeitslosengeld II (Alg II) sind laut Bundesregierung 3,135 Millionen (49 Prozent) nicht in der Arbeitslosenstatistik registriert. Dagegen seien insgesamt 3,213 Millionen (51 Prozent) arbeitslos gemeldet gewesen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (16/8458) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/8131). Außer den Leistungsempfängern habe es noch 686.000 Arbeitslose gegeben, die keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung bezogen. Von allen Arbeitslosen hätten 82 Prozent Leistungen erhalten. Von den durchschnittlich 1,092 Millionen Alg-I-Empfängern im Jahr 2007 seien 26 Prozent nicht in der Arbeitslosenstatistik aufgetaucht, schreibt die Regierung. 225.000 der Alg-I-Bezieher fielen unter die so genannte 58er-Regel, 25.000 der nicht als arbeitslos geführten Personen hätten an einer Trainingsmaßnahme teilgenommen, 26.000 seien arbeitsunfähig erkrankt und 16.000 seien vermindert leistungsfähig gewesen. Kriterien für die Aufnahme in die Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit seien die Arbeitslosmeldung, die Beschäftigungslosigkeit und die Verfügbarkeit. Danach würden etwa Personen, die arbeitsunfähig erkrankt oder dauerhaft erwerbsgemindert sind, nicht als arbeitslos gezählt, "weil sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen". Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, waren von den im Jahr 2007 durchschnittlich 5,329 Millionen Alg II-Empfängern 2,473 Millionen (46 Prozent) als arbeitslos registriert und 2,856 Millionen (54 Prozent) nicht als arbeitslos registriert. Eine Zuordnung zu bestimmten Gruppen sei bisher statistisch nur annäherungsweise möglich. Zur Gruppe der erwerbstätigen Hilfebedürftigen ("Aufstocker") mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 400 Euro zählten demnach 524.000 Personen. Der Gruppe der "Ein-Euro-Jobber" und Teilnehmer an Qualifizierungsmaßnahmen wurden demnach 418.000 der als nicht arbeitslos registrierten Alg-II-Bezieher zugeordnet. Ferner seien 484.000 unter-20-jährige und 312.000 über-58-jährige Alg-II-Empfänger statistisch nicht als arbeitslos geführt worden.
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_088/02.html
Bedarfsgemeinschaften und hilfebedürftige Personen 1) hochgerechnete Werte
BA Bericht April 2008 Seite 21
Bedarfsgemeinschaften 3.657.000
hilfebedürftige Personen 7.090.000
davon:
erwerbsfähige Hilfebedürftige (eHb) 5.154.000
nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (nEf) 1.935.000
Die Zahl der Leistungsberechtigten *vorläufige Werte des BA Berichts April Seite 46
*Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten beträgt im April 2008 _938.047
*Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten beträgt im April 2008 _5.154.448
*Die Zahl, der Sozialgeld Leistungsberechtigten beträgt im April 2008 _ 1.935.485
= * 8.027.980 Leistungsberechtigte April 2008
*Vorläufig und hochgerechnet, endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest.
Sozialhilfeempfänger (Netto-)Arbeitskräftepotenzial Dezember 2004
Statistisches Bundesamt - Ergebnisse der Sozialhilfe und Asylbewerberleistungsstatistik 2004
Verlust der Kaufkraft
Inflation für Rentner im März angeblich bei sechs Prozent
Der Kaufkraftverlust hat die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland im März Berechnungen von Inflationsforschern zufolge doppelt so stark betroffen wie den Durchschnitt der Bürger. Die Inflationsrate für Rentner liege im März bei sechs Prozent, sagte der Inflationsexperte der Schweizer Universität Fribourg, Hans Wolfgang Brachinger, der "Bild"-. Die vom Statistischen Bundesamt ausgewiesene vorläufige Rate betrug dagegen 3,1 Prozent. Als Grund für den Unterschied nannte Brachinger den vergleichsweise hohen Anteil von Lebensmitteln an den Gesamtausgaben der Rentner....
http://afp.google.com/article/ALeqM5h8qn3MScESLyy_rJM122YJAupEwg
Vom Verlust der Kaufkraft sind neben 20 Millionen Rentner und 6,5 Millionen Menschen im Niedrigstlohnbereich auch diese 8 Millionen ALG II Leistungsempfänger betroffen. Also rund 50 % der Bevölkerung muss mit anhaltenden Kaufkraftverlust rechnen. Denn ohne Beachtung der Pauschalreisen der Ostertage sehe ich eine weiter galoppierende Inflation.
Nahrungsmittel ... verteuerten sich gegenüber März – je nach Bundesland – nochmals leicht um bis zu 0,5% und lagen damit um 6,5% bis 8,8% über dem Preisniveau vom April 2007. Für Heizöl lagen die Preise zwischen 1,1% und 4,6% über dem Vormonat beziehungsweise zwischen 33,7% und 42,9% über dem Vorjahresmonat. Die Kraftstoffpreise veränderten sich nur wenig gegenüber März 2008, sie lagen um 7,8% bis 10,8% über dem Stand von April 2007.
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2008/04/PD08__165__611,templateId=renderPrint.psml
IAB-STUDIE
1,3 Millionen Arbeitnehmer beziehen zusätzlich Hartz IV
Wenn der Lohn zum Leben nicht reicht: 1,33 Millionen Menschen in Deutschland müssen ihr Gehalt mit Hartz-IV-Mitteln aufstocken - das sind über eine halbe Million mehr als noch vor zwei Jahren. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,518622,00.html
Dazu eine Verdi –Übersicht
Aufstocker
Es ist traurig, aber wahr: Viele Beschäftigte können von ihrem Arbeitseinkommen nicht den eigenen Lebensunterhalt bestreiten und brauchen deshalb Zuschüsse des Staates. Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben nicht nur Hartz-IV-Empfänger/-innen. Wer ein sehr geringes Einkommen bezieht, kann es durch Alg II aufstocken.
Wenn der Lebensunterhalt nicht allein durch Arbeitslosengeld I oder Einkommen bestritten werden kann, können Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II (erwerbsfähige Personen) oder SGB XII (nicht erwerbsfähige Personen) beantragt werden. Einkommen wird dabei im Rahmen des § 11 SGB II auf den Bedarf angerechnet.
Die Zahl dieser so genannten Aufstocker hat in letzter Zeit stark zugenommen. Zuletzt waren bereits mehr als 21 Prozent aller Alg-II-Empfänger/-innen erwerbstätig!
….
Diese Entwicklung ist ein gesellschaftlicher Skandal: Während sich in der Großen Koalition die Union massiv gegen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns stemmt, subventioniert gleichzeitig der Staat in der boomenden deutschen Volkswirtschaft Armutslöhne zu Lasten der öffentlichen Haushalte, zu Gunsten der Wirtschaft.
Es ist nicht länger hinzunehmen, dass Unternehmen Hartz IV zum Zwecke von Lohndumping missbrauchen. Hier muss dringend gehandelt werden. Lohndumping auf Kosten des Staates und der Steuerzahler muss beendet werden. Wir brauchen auch in Deutschland endlich einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn!
http://www.verdi-bub.de/standpunkte/archiv/aufstocker/
Jeder Fünfte arbeitet für Niedriglohn
6,5 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland für wenig Geld, das sind 22 Prozent aller abhängig Beschäftigten. Im internationalen Vergleich hat Deutschland inzwischen einen hohen Anteil von Niedriglöhnen.
So werden Bruttostundenlöhne bezeichnet, die unterhalb von zwei Dritteln des mittleren Stundenlohns liegen. 2006 lag diese Schwelle bei 9,61 Euro in Westdeutschland und 6,81 Euro in Ostdeutschland. Im Durchschnitt haben Niedriglohnbeschäftigte im Westen 7,12 Euro brutto und im Osten 5,43 Euro erhalten. Teilzeit- und Minijobs machen mit knapp 54 Prozent inzwischen mehr als die Hälfte der Niedriglohnbeschäftigung aus, der Anteil der Minijobs hat sich zwischen 1995 und 2006 von 15 auf 29,7 Prozent fast verdoppelt.
Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Auswertung auf Grundlage der Daten des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) von 2006.
http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2008/report2008-01.pdf
Quellen der Zahlen:
BA – Monatsberichte http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/index.shtml
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200803.pdf
Erstellt von Sybilla am 30.04.08 11 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
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06-05-2008, 17:19 |
Schmelzende Mittelschicht - Diätenerhöhung - Kinder in Armut
Was kann der aufmerksame Beobachter hinter Schlagzeilen wie: Arbeitsmarkt - Frühling bringt gute Zahlen - Von der Bundesagentur für Arbeit werden heute gute Zahlen erwartet. SPD-Chef Beck und sein Vize Steinmeier streben fürs nächste Jahrzehnt sogar Vollbeschäftigung an finden?
Als erster möchte ich einen Blick auf die soziale Lage in Deutschland und vor allem auf den Niedrigstlohnsektor werfen, der die gute Zahlen am Arbeitsmarkt ermöglicht. Neben mehren hunderttausend 1 Euro Jobbern die nicht als arbeitslose in der Statistik erscheinen gibt es 6,5 Millionen Personen im Niedrigstlohnbereich - Jeder Fünfte arbeitet für Niedriglohn vor allem durch die Ausweitung des Niedrigstlohnbereich ist der relativ geringe Abbau der Arbeitslosigkeit ( April 2008: Arbeitslose +EEJ = 3.710.431 / 8.027.980 Leistungsberechtige) gelungen.
Ist das der Weg in die Vollbeschäftigung oder Weg zur Arbeit in Armut?
Ein Blick auf die Fakten und die zukünftige und aktuelle Lage gibt Grund zu wachsender Sorge.
Zum Beispiel die anwachsende Zahl von "Tafeln" und Suppenküchen.
So beirechtete ARD-exclusiv am Sonntag, 4. Mai 2008, 13.15 Uhr:
Die Wiederkehr der Suppenküchen (SR)- Wie die Tafel-Bewegung den Hunger bekämpft
und der ZDF Länderspiegel vom 26.04.2008 Rasant steigende Lebensmittelpreise führen zu einen rasanten Anstieg der Bedürftigen, auch in Deutschland schlägt der Kostentsunami der Lebensmittelpreise auf die Ärmsten der Armen durch. Der ZDF - Länderspiegel besuchte eine von über 30 Ausgabestellen der Münchner - Tafeln. Die Ware wird knapp die Supermärkte spenden immer weniger. Die Zulauf von Bedürftigen Menschen steigt ungebremst an.
zur Mediathek Laenderspiegel_vom_26.04.2008 (Beitrag 1 und 2)
Oder die Krefelder Aktion "Das tägliche Brot"
Interview Gunda Hagens und Karl-Heinz Hermanns über die Aktion „Das tägliche Brot“ an St. Dionysius, die im Mai ein Jahr alt wird. Der City-Seelsorger und die Gemeindereferentin bemerken eine wachsende Armut in der Stadt und wollen den Bedürftigen Würde zurückgeben.
Das sich diese Entwicklung für die gesellschaftlichen Strukturen sehr nachteilig auswirkt ist eine logische Folge der zunehmende Verarmung breiter Gesellschaftsschichten.Besonders stark betroffen sind die Kinder von Hartz IV Berechtigten.
...Hartz IV - Kinder in Armut - Zu den 28 Prozent der Hilfebedürftigen, die ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit mit zusätzlichen Sozialleistungen verbinden, gehören besonders die Familien mit mehreren Kindern. Mittlerweile liegt die Armutsquote der unter 15-Jährigen bei 16,2 Prozent.... Das Problem scheint sich weiter zu verschärfen denn Obdachlosigkeit trifft junge Menschen in Deutschland - Tausende Kinder ohne Heim und Hoffnung lassen nach meiner Einschätzung die angekündigte Vollbeschäftigung als zynisch demagogischen Populismus erscheinen.
Faktenlage:
Ein Blick auf die Zahl der Hilfebedürftigen nach SGB II lässt die Mär vom Aufschwung am Arbeitsmarkt wie Butter in der Sonne zerfließen. ...insgesamt liegt die Zahl der Hilfebedürftigen in der Bundesrepublik gegenwärtig bei 7,1 Millionen, das sind rund 300 000 weniger als vor einem Jahr, aber ebenfalls etwa 300 000 mehr als noch vor drei Jahren... Ich bin mir sehr gut der Tatsache bewusst dass viele denken "ich bin kein Arbeitsloser - ich bin kein Hartz IV Berechtigter - ich bin davon nicht betroffen - warum sollte ich mich dagegen wehren - warum sollte ich gegen den Mainstream schwimmen - warum sollte ich mich für mehr soziale Gerechtigkeit einätzen - ich bin davon nicht betroffen"
Wer so denkt sollte folgendes beachten in Deutschland schmilzt Mittelschicht weg Bis zum Jahr 2020 werden laut einer Studie nicht einmal 50 Prozent der Bevölkerung noch ein Einkommen auf Durchschnittsniveau haben
Denn....
....Nach bereits Anfang des Jahres veröffentlichten Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sank der Anteil der Mittelschicht an der Bevölkerung zwischen den Jahren 2000 und 2006 drastisch von 62 auf 54 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang von 49 auf 44 Millionen Menschen.
Also in der Regel wird die Mehrheit der Arbeitnehmer mit sinkenden Lebensstandard und sinkender Kaufkraft konfrontiert. Es gibt natürlich auch die Ausnahmen von der Regel das sind zum einen die llenkenden Wirtschaftsmanager und die exorbitant hohen Gewinne der Unternehmen und zum anderen die Gruppe der Abgeordneten des Deutschen Bundestag.
Geplante Diätenerhöhung:
Noch mehr Geld für Abgeordnete - Bekommen sie den Hals nicht voll? Nur sechs Monate nach der letzten Diätenerhöhung planen Union und SPD schon die nächste kräftige Anhebung.
versus
Laut Caritas sind Hartz IV-Leistungen nicht ausreichend
Fazit:
Das fabulieren von der Vollbeschäftigung kann meines Erachtens als Wahlkampfgetöse und als positive Reform Propaganda eingeordnet werden. Problematisch wird es wenn ich den Blick auf die Realität der Wirklichkeit lenke viele Menschen in Niedrigstlohnarbeit und Arbeitslosigkeit leben in Armut von dieser Armut sind vor allem Familien und Kinder betroffen aber zunehmend fallen auch immer mehr Senioren in Altersarmut. Deshalb ist ein gesetzlicher Mindestlohn dringend geboten zum einem sichert ein gesetzlicher Mindestlohn die Existenz der Arbeitnehmer und der soziale und kulturelle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zum anderen schützt ein Mindestlohn vor Altersarmut. Auch das von manchen hochgelobten Konstrukt des ergänzenden ALG II, muss wegen seiner Sinnlosigkeit und unsinnigen Anreizen zur Schaffung von immer mehr Kombi-Lohnarbeitsplätzen. Die mit einer immer höheren finanziellen Belastung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler verbunden ist, durch einen gesetzlichen Mindestlohn oberhalb der Grundsicherung in eine Sinnvolle Arbeitsmarktpolitik münden. Nur eine Vollbeschäftigung deren Arbeitsentgelte eine Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben zulässt ist eine echte Vollbeschäftigung. Wenn eine "Vollbeschäftigung" auf 1 Euro Jobs und Niedrigstlöhne basiert würde ich von einer simulierten Vollbeschäftigung sprechen. Die simulierte Vollbeschäftigung beinhaltet Armut - Kinderarmut - Altersarmut und sinkenden Lebensstandard für breite gesellschaftliche Schichten und ein abschmelzen der Mittelschicht. Das kann nicht das Ziel einer Politik sein die den Nutzen für die Bevölkerung mehren und Schanden von der Bevölkerung abwenden soll.
Der gesetzliche Mindestlohn in Höhe des westeuropäischen Niveau muss gegen die Lobbygruppen aus Wirtschaft und neoliberalen Kreisen politisch durchgesetzt werden, damit Deutschland nicht zum europäischen Armenhaus und seine Bevölkerung nicht in Arbeit in Armut absteigen.
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
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06-05-2008, 20:49 |
@ sybilla
Sie sind so deutsch, daß Sie einer Karikatur des Deutschen im Ausland entsprechen.
Jammern auf hohem Niveau ist es, was man uns vorwirft. Und Sie erfüllen dieses Vorurteil.
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07-05-2008, 8:38 |
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