Realist:Es gibt in unserer Gesellschaft keeine Altersarmut. Man hat den Begriff mehr oder weniger willkürlich definiert! Er wird nun benutzt, um Stimmungen zu machen.
derzeit ist es noch eine Randerscheinung, aber es ist schon deutlich zu spüren, daß die Kaufkraft der Rentner nachläßt. Es ist wie in der gesamten Gesellschaft - eine starke Polarisierung zwischen sehr arm und sehr reich. Dazwischen wird es immer weniger. Wer sein Leben lang nur gearbeitet hat gehört künftig mehrheitlich zur Kategorie arm (was glauben sie, wie die renten der im Niedriglohnbereich beschäftigten aussehen wertden, und da verschönert der Staat das Bild schon auf Kosten der Mittelschicht).
Politiker, Beamte, und sehr gut verdienende insbesondere ohne Kinder werden zu reich gehören.
Ich selbst habe zwei Kinder - bin sehr glücklich mit Ihnen. Zur Zeit zahle ich ca.1200€ monatlich für Studium - Bafög ist nicht. Was glauben sie was da zur Rentenvorsorge bleibt?? Ich werde trotz meines Einkommens später zu eher arm gehören.
Die Altersarmut kommt erst noch.
Das Problem des ganzen ist doch, daß sich die Menschen selbst am Zopf aus dem Sumpf ziehen sollen. Die Rente müßte zu weitaus größeren Teilen aus nicht Nichtlohneinkünften finanziert werden. Die Gewinner dieser Gesllschaft, die auf deren Kosten leben mußten viel mehr an der Altersvorsorge derer beteiligt werden, auf deren Kosten sie leben.
Insbesondere denke ich auch an Beamte. Nichts einzahlen und dann beim Steuerzahler schlauchen !!
Und dann kann es natürlich nicht sein, daß für einen, der noch nie gearbeitet hat, der Staat Rentenbeiträge bezahlt. Wie kann es sein, daß ein 20jähriger Hartz4-Empfänger der nicht arbeiten will vom Steuerzahler den Beitrag für Riester geschenkt bekommt??????
Denkerist 23.04.08 12.49