Unfall im Tunnel - die Bahnprivatisierung wirft Ihre Schatten voraus

Letzter Beitrag 07-05-2008, 11:27 von yahel. 26 Antworten.
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  •  06-05-2008, 12:35 17040 Antwort zu 17015

    Wu-Fu ist nicht online. Letztmals aktiv: 03-09-2008, 23:39 Wu-Fu
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    yahel:

    Ein Mobiltelefon hätte hier nichts geholfen, denn es ging bei dem Ersten um eine Mutprobe. Hätte er vernünftigen Physikunterricht gehabt, hätte er wissen können was mit dem passiert, der auf so einen Mast steigt und in die Nähe der Leitung greift. Dieser Unfall durch Leichtsinn war für mich Anlaß dazu eine Unterrichtseinheit zu bauen, denn nicht Überwachung und Ermahnung verhindert so etwas, sondern Aufklärung über die Folgen solchen Tuns.


    Das finde ich ist eine gute Sache. Sie könnten zum Thema Newtonsche Mechanik ja auch mal die zerfetzten Schafe zeigen, wohin die Schafe geflogen sind, der den großen ICE zeigen - So ein paar niedliche Schafe können einen Zug entgleisen lassen...



  •  06-05-2008, 14:22 17049 Antwort zu 17040

    yahel ist online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 11:43 yahel
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    @ Wu-Fu

    "Sie könnten zum Thema Newtonsche Mechanik ja auch mal die zerfetzten Schafe zeigen, wohin die Schafe geflogen sind,...."

    Zu der Unterrichtseinheit gehören neben den Pressemeldungen zu diesem Unfall auch die Todesanzeige des Jungen, als Puzzle. Anschließend ist es in der Klasse sehr still und die Schüler realisieren, daß ihr Name dort stehen könnte.

    "So ein paar niedliche Schafe können einen Zug entgleisen lassen..."

    Der Besitzer der Schafe ist dafür zuständig diese auf der Koppel zu halten auf der sie weiden und nicht die Bahn. Da Schafe, wie z.B. Pferde, Fluchttiere sind, ist mit einem entsprechendern Zaun dafür zu sorgen, daß die Tiere das Bahngelände nicht erreichen. Der Besitzer der Schafe sollte diesen Vorfall dazu nutzen für eine entsprechende Einpferchung seiner Tiere zu sorgen, die Folgen seines Nichttuns kennt er jetzt.
    jens.muche@t-online.de
  •  06-05-2008, 14:30 17050 Antwort zu 17040

    @yahel,
    früher waren die Züge lauter, heute hören sie einen ICE nicht mehr, der ist leise und schnell.

    Tja da gibt es noch andere Szenarien, z.B. musste an der neubaustrecke KRM an einer langen Autobahnstrassengerade mit leichter Kurve am Ende ein Sichtschutz gebaut werden und zwar nicht wegen der Schafe nein, ....nur wegen der Porsche.

    Die meinten immer Wettrennen fahren zu müssen und landeten am Ende hinten im graben. Eine hohe Porscheunfallquote war dort einen Zaun wert.
    -----

    Sehr gut Herr Auer, wir warten wieder bis die Chinesen uns das vormachen, genau dies wurde bereits bewiesen:
    Ich hatte schon einmal einen ählichen Fall, indem die ChienesInnen ruck zuck einer meiner Fragestellung gelöst hatten und dabei sogar weit übers Ziel hinaus gearbeitet haben.

    Es gibt in Deutschland Leute die sie Aufgabenstellung lösen können, evtl etwas langsamer als Asiaten. Ich bin ja auch nicht gerade die schnellste. Ist trotzdem kein Grund nicht umweltschonend zu wirtschaften, auch in Asien. Hier sind wir nämlich Vorreiter und haben die Pflicht dementsprechend zu beraten.

    Gestern kam Galileo mystery und die Untersuchungen über Ufos. Im Endeffekt stellte sich heraus, dass es wahscheinlich doch ein neues Flugzeug ist. Also wenn so etwas entwickelt werden kann, sollte doch eine ICE - Handy Ortung ein kleines Problem sein, nicht wahr?










  •  06-05-2008, 17:35 17067 Antwort zu 17050

    @Jens Muche
    "In meinen Augen ist nicht die Bahn für einen Zaun zuständig, sondern der Besitzer der Schafe hat dafür zu sorgen, daß diese nicht dorthin laufen, wo sie nichts zu suchen haben."


    Stimmt! Das wird noch ganz interessant zu sehen, was dabei rauskommt. Der Mann wäre finanziell erledigt, die Versicherungssume dürfte kaum ausreichen, dabei ist noch nicht mal auszuschließen, daß die Schafe von sogenannten "Tierschützern" aus ihrem Gatter befreit wurden.
    "Tierschützer" haben auch schon Einbrüche begangen und landwirtschaftliche Nutztiere "befreit", wobei auch Tierseuchen übertragen werden können, wenn jemand z.B. ein Virus aus einem anderen Bestand in sich trägt (für den Menschen unbedenklich, aber übertragbar z.B. auf Geflügel oder Schweine). "Tierschützer"...(anderes Wort für A*schl*****!)
  •  06-05-2008, 18:27 17068 Antwort zu 17050

    yahel ist online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 11:43 yahel
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    @ mariana_original

    „früher waren die Züge lauter, heute hören sie einen ICE nicht mehr, der ist leise und schnell.“

    Es ist völlig egal ob die Züge heute leiser sind als damals. Das Thema heißt Gefahrenabwehr. Gefahren kann man nur abwehren, wenn man gelernt hat mit ihnen umzugehen, sie zu erkennen, seine Handlung darauf einzustellen. Das ist das Ziel jedes Unfallverhütungslehrganges. Jeder der in gefährlichen Bereichen arbeitet oder mit gefährlichen Stoffen umgeht, muß dies lernen und immer wieder üben. Es nützt auch nichts Schutzausrüstung zu besitzen, man muß sie auch benutzen.
    Die Gefahr bei einem ICE ist nicht die fehlende Lautstärke, sondern der entstehende Sog in der Nähe der Gleise durch die hohe Geschwindigkeit. Deshalb haben Bahnsteige vor der Bahnsteigkante eine Sicherheitslinie, die jeder, der sich auf dem Bahnsteig aufhält, nur zum Einsteigen in den Zug überschreiten sollte. Kinder haben in diesem Bereich nichts zu suchen, zuständig sind die Eltern.

    „Eine hohe Porscheunfallquote war dort einen Zaun wert.“

    Ob die Unfälle aufgrund von Wettfahrten oder ungünstigen Lichtverhältnissen durch Blendung durch entgegenkommende Fahrzeuge verursacht wurden, kann ich nicht beurteilen. Fakt scheint zu sein, daß mit dem Zaun die beabsichtigte Wirkung erzielt wurde Unfälle zu verhindern.

    Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen fast jeder Chausseebaum gefällt werden „mußte“, weil sich jemand an ihm die Ohren abgefahren hatte. Inzwischen werden an die alten Stellen wieder Bäume gepflanzt und die Geschwindigkeit herabgesetzt.

    jens.muche@t-online.de
  •  07-05-2008, 0:53 17084 Antwort zu 17068

    Nein, Schafe sind Wandertiere und müssen nicht eingepfercht werden.

    Die Einsperrung von Tieren (Elefanten) ist Gefängniss.

    Wildtiere und ICe´s müssen zumindestens die gleiche Bedingungen haben, zu bevorteilen ist immer das lebende Tier.

    Ansonsten ist alle Technik out und yahel geht demnächst zufuss in seiner Chaussee.





  •  07-05-2008, 11:27 17096 Antwort zu 17084

    yahel ist online. Letztmals aktiv: 05-09-2008, 11:43 yahel
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    @ mariana

    "Nein, Schafe sind Wandertiere und müssen nicht eingepfercht werden."

    Als Fluchttiere werden Tiere bezeichnet, die im Falle eines Angriffes die Flucht ergreifen und nicht in Verteidigungsstellung gehen. Dazu gehören fast alle Pflanzenfresser, auf jeden Fall Schafe.

    "Wildtiere und ICe´s müssen zumindestens die gleiche Bedingungen haben, zu bevorteilen ist immer das lebende Tier."

    Wir, auch Sie, leben in einer Industriegesellschaft, in der Natur und Technik nebeneinander bestehen. Dort, wo es sinnvoll und nützlich erscheint, werden Wildtieren Brücken oder Tunnel gebaut um ihnen den Revierwechsel schadlos zu ermöglichen. Schafe gehören als domestizierte Tiere nicht dazu, sie fallen in den Bereich Nutztiere. Für durch sie verursachte Schäden bzw deren Vermeidung ist deren Halter zuständig. Sollten Schafe unbeaufsichtigt weiden, sind sie durch entsprechende Einrichtungen am Verlassen des Weidegrundes wirksam zu hindern.
    jens.muche@t-online.de
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