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Strompreis kann „über alle Grenzen“ steigen
Letzter Beitrag 14-05-2008, 14:02 von Beelzebub007. 376 Antworten.
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16-04-2008, 9:19 |
economist:"Überzeugen Sie mich über einen EE-Preis der unterhalb des jetzigen Strompreises liegt"
Wird der nie können ...
Ich würde gerne einen Kostenvergleich aufstellen, der EE-Preis ist klar, aber wie soll ich auf der Seite der konventionellen Erzeugung bei der Atomenergie den Wert der Menschen ansetzten, die in der Nähe von KKW wohnend diese Energie mit Ihrem Leben bezahlen (Leukämie bei Kindern) ???
Was ist ein Mensch geldmäßig wert. Ich selbst als Christ halte diese Frage aus ethischer Überzeugung für abwegig, aber Economen bewerten den Sachverhalt sicherlich anders!?
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16-04-2008, 9:50 |
"... aber Economen bewerten den Sachverhalt sicherlich anders!?"
Stimmt, u.a. leugnen die , dass Leukämie aufrgund AKW-Nähe existiert.
Das erleichtert natürlich die Berechnungen ganz erheblich.
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16-04-2008, 9:57 |
"Überzeugen Sie mich über einen EE-Preis der unterhalb des jetzigen Strompreises liegt ..."
Wird Zeit, dass Sie einen Blick auf Ihre Rechnung werfen, da sehen Sie das der - abgesehen vom Solarstrom - unter dem Strompreis liegt, der ist nämlich bei ca 20 Cent kwh.
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16-04-2008, 12:20 |
@ economist
Langsam wird es hier echt skuril!
Also ich fasse mal Stellungnahmen eines Ökos zusammen:
1.) Für den Endverbraucher liegt der Preis des heruntersubventionierten Windstromes nicht über dem heruntersubventionierten Preis den der Endverbraucher zahlt. (Wirklich epochal, was Einer da feststellt.)
2.) Weil es bei Krümel Leukämiefälle gibt (Einige sind übrigens nachweislich MIT Erkrankung zugezogen) , muss das AKW verantwortlich sein.
Nach dieser Logik verursachen Lidl-Märkte übrigens Darmkrebs. (Rechts und links eines Markte liegen jedenfalls zwei Erkrankungen vor. Statistisch dürfte es nur eine sein!!! Lidl muss schuld sein!)
.... erst jetzt merke ich, dass sich hier eine Realsatire abspielt. Wo bittee ist die versteckte Kamera?
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16-04-2008, 13:17 |
@summerset
Die Entsorgungkosten sind doch schon längst im Strompreis mit einberechnet. Von den Konzernen werden doch bereits Rückstellungen aufgebaut!!!
Die Konzerne sind vom Staat her schon verpflichtet Rückstellung für die Entsorgung bzw. Rückbau von KKW zu bilden. Würden die Rückbauten in Laufzeitverlängerungen umgewandelt, würde man auch nicht so hohe Rückstellung entspricht gleich höhere Endverbraucherpreise billden müssen.
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16-04-2008, 14:02 |
@summerset
"Wird Zeit, dass Sie einen Blick auf Ihre Rechnung werfen, da sehen Sie das der - abgesehen vom Solarstrom - unter dem Strompreis liegt, der ist nämlich bei ca 20 Cent kwh."
Ich brauche keinen Blick auf eine Abrechnung zu werfen.
Solange die "Grüne Energie" die Nachfrage nicht decken kann, wird der Preis weiter steigen und sozial ungerecht bleiben!!!
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16-04-2008, 14:51 |
@Realist
Wie peinlich ist das denn (und da reden Sie von skuril), sie müssen einen Dritten ansprechen um über die Beiträge eines anderen
zu "reden", haben Sie ein Problem mich direkt anzusprechen. Brauchen Sie immer die Flankierung eines weiteren??
Ich nicht.
Es gibt keinen heruntersubventionierten Windstrompreis. Es gibt Einspeisevergütungen. Fertig.
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16-04-2008, 14:58 |
"Die Entsorgungkosten ....sind... einberechnet. .. Rückstellungen ...aufgebaut!!!"
Für 25000 Jahre Strahlzeit Rückstellungen, und für Billioneschäden im Falle eins Gaus???
Und das glauben Sie wirklich? Die Nachkommen werden das bezahlen, genau wie für die Schäden durch den
Kohlebergbau. Oder glauben Sie die Aktionäre zahlen Ihre Gewinne zurück?
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16-04-2008, 15:06 |
@ Denkerist
"Ich würde gerne einen Kostenvergleich aufstellen, der EE-Preis ist klar, aber wie soll ich auf der Seite der konventionellen Erzeugung bei der Atomenergie den Wert der Menschen ansetzten, die in der Nähe von KKW wohnend diese Energie mit Ihrem Leben bezahlen (Leukämie bei Kindern) ??? "
Tut mir außerordentlich leid, aber Hirngespinnste und Psychotische Szenarien kann ich ökonomisch nicht bewerten, da mir die Behandlungskosten nicht geläufig sind. Wobei die Frage gestellt werden muß, ob eine Behandlung überhaupt sinnvoll ist, denn m.W. ist die Kernenergiephobie unheilbar.
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16-04-2008, 15:54 |
@Denkerist
"Ich würde gerne einen Kostenvergleich aufstellen, der EE-Preis ist klar, aber wie soll ich auf der Seite der konventionellen Erzeugung bei der Atomenergie den Wert der Menschen ansetzten, die in der Nähe von KKW wohnend diese Energie mit Ihrem Leben bezahlen (Leukämie bei Kindern) ??? "
Sie können aber 10 Cent vermiedene externe Kosten ansetzen als volkswirtschfatlichen Nutzen, wenn Sie Energie nicht aus fossilen Stoffen beziehen. Das finden Sie bei den An- (Nach-)hängern der Fossilen nämlich nicht in der Rechung.
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16-04-2008, 15:55 |
Nachtrag : 10 Cent/kwh natürlich, aber ich denke das war Ihnen klar.
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16-04-2008, 23:07 |
@HofmannM
"Wird Zeit, dass Sie einen Blick auf Ihre Rechnung werfen, da sehen Sie das der - abgesehen vom Solarstrom - unter dem Strompreis liegt, der ist nämlich bei ca 20 Cent kwh."
"Solange die "Grüne Energie" die Nachfrage nicht decken kann, wird der Preis weiter steigen und sozial ungerecht bleiben!!!
Solange die EE nur halbherzig gefördert werden, weil die Konzerne lieber hohe Gewinne machen wollen und die Folgekosten aus
fossilen Energien den Nachkommen überlassen werden, müssen Sie wohl weiter mit Ihrem Irrtum zurechtkommen.
Die Preise steigen natürlich trotzdem, auch wenn bzw. weil die EE nicht weiter gefördert werden.
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17-04-2008, 8:02 |
Nach dem Jahr 2010 ist jedoch mit einem deutlichen Rückgang der konventionellen Energieerzeugung als Folge von Kraftwerksstilllegungen sowie der Verdrängung durch Windstrom zu rechnen. Damit entfällt aber auch die netzstabilisierende Wirkung dieser Kraftwerke. Der Restbestand von alten Windenergieanlagen mit „labilem Betriebsverhalten“ gewinnt dadurch noch einmal erhebliche Bedeutung.
Wer hat es geschrieben? [...] Die Uni Essen/Dusiburg! [...]
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17-04-2008, 10:36 |
zarakthuul:
Der Restbestand von alten Windenergieanlagen mit „labilem Betriebsverhalten“ gewinnt dadurch noch einmal erhebliche Bedeutung.
Wer hat es geschrieben? [...] Die Uni Essen/Dusiburg! [...]
Eben! Die labilen Anlagen werden zunehmend eine Last, die das Netz vor "große Herausforderungen" zur Sicherung der Stabilität stellt, da sind wir uns mit der Uni offenbar einig!
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17-04-2008, 10:41 |
@summerset
Das Äpfel etwas anderes als Birnen sind ist schon klar?
Der Vergleich von Erzeugungskosten mit Endkundenpreisen ist doch etwas naiv.
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17-04-2008, 12:54 |
@zarakthuul
"Das Äpfel etwas anderes als Birnen sind ist schon klar? "
Ja, Ihnen nicht?
"Der Vergleich von Erzeugungskosten mit Endkundenpreisen ist doch etwas naiv."
Erzeugungskosten wurden doch gar nicht genannt, die liegen unter den Einspeisevergütungen.
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17-04-2008, 12:54 |
Hier noch einer.
Die Nutzung von offshore erzeugtem Windstrom ist somit im Vergleich zu den anderen Strategien extrem teuer und unwirtschaftlich. Mit dem Ziel der bestmöglichen Treibhausgasreduktion ist sie derzeit deshalb nicht vereinbar.
Wer hat es geschrieben? Die Uni Hamburg!
Übrigens: Wie stabilisieren WKA bei Flaute das Netz?
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18-04-2008, 21:18 |
@ zarakthuul
"Übrigens: Wie stabilisieren WKA bei Flaute das Netz?"
Optimal, denn der bestmögliche netztechnische und volkswirtschaftliche Betriebszustand der Alttechnologie Windmühle ist deren Stillstand.
Ansonsten führt der unvorhersagbare fluktuative Windstrom zur Netzdestabilisierung und damit zum Risiko des Blackouts.
Wenn Sie mal genau im Internet hinschauen, werden Sie feststellen, daß unabhängig von der Anzahl der Windmühlen maximal so um die 150 TWh Windstrom erzeugt werden könnten. Bei 629 TWh Stromverbrauch in D stellt sich die Frage, wo der Rest herkommen soll.
Typen wie summerset, Trittin, Gabriel und auch Dipl.-Physikerin und Bundeskanzlerin Frau Dr. rer. nat. Merkel haben darauf keine Antwort. Und wieviel die Erzeugung der 150 TWh Strom mit der Uralttechnik Windmühle kosten wird, werden diese Typen Ihnen nicht erzählen, denn entweder sind sie zu dumm, um das selbst zu berechnen, oder sie wissen es und verfolgen andere Ziele.
In einer der nächsten Diskussionsrunden werde ich die Kostenfalle aufzeigen, die die Beratungsresistenz oder die Auswahl der falschen "Berater" bedingt hat ...
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18-04-2008, 22:24 |
"Wer hat es geschrieben? Die Uni Hamburg!"
Das ist doch ne Amateuruntersuchung: keine Szenarien für unterschiedliche Preisentwicklungen
der fossilen Energieträger (und die werden steigen, was sonst), kein Einbezug der Klimafolge-Schäden,
der ökologischen Folgekosten.... Milchmädchenrechnungen.
Aus dem Hb:
"Die erneuerbaren Energien entwickeln sich zu einer der wichtigsten Wachstumsbranchen in Deutschland“, sagt Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin Energie, Verkehr und Umwelt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Branche beschäftigt inzwischen 250000 Menschen und erwartet bis Ende 2009 zusätzliche 50000 Arbeitsplätze. Kemfert warnt im Gespräch mit dem Handelblatt vor einer Kürzung der Förderung: „Eine Fokussierung auf fossile Energie würde langfristig wegen hoher Öl- und Gaspreise Kosten von bis zu 55 Mrd. Euro verursachen, während die Förderung der Erneuerbaren eine Entlastung von 12 Mrd. Euro brächte.“ Die Berechnung basiert auf den Preisen von 2007."
http://www.handelsblatt.com/News/Technologie/Erneuerbare-Energien/_pv/_p/303099/_t/ft/_b/1419257/default.aspx/wachstumsfaktor-erneuerbare-energien.html
Es gibt ausser Pseudoökonomen noch Leute die langfristiger denken und auch umfassender rechnen.
"Übrigens: Wie stabilisieren WKA bei Flaute das Netz?"
Gar nicht, genauso kriegen die AKW und KKW Probleme und müssen abgeschaltet werden, wenn die Wasserstände
zu weit sinken oder gleich mehrere AKW wieder mal wegen technischer Probleme Monatelang ausfallen(hatten wir schon).
kostet schlappe 500 Millionen...pro Tag und AKW.
Aber seien Sie beruhigt, Komplettflauten bei allen Windparks gibt es so gut wie nie, in der Nordsee weht der Wind fast immer.
Zudem sagt auch niemand, dass es der Wind allein reissen soll. Wir haben noch 8 Millionen Tonnen für die Stromproduktion geeigneten, ungenutzen Müll, und der Solarstrom wird auch zulegen ... und natürlich günstiger werden. Dazu die möglichen Energieensparungen,
da steckt noch ein großes Potetial und wir sollten uns mal dranmachen das zu nutzen.
Wer mir allerdings erzählen will, die fossilen Träger sind unsere Zukunft und ich rede hier nicht von 11, 15 Jahren, wie
die Milchmädchenrechner , der weiss nicht, was die Stunde geschlagen hat.
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19-04-2008, 13:51 |
@ zarakthuul
Ergänzung:
Eine der Schönrednerinnen ist z. B. Susanne Bergius vom Handelsblatt:
Im Artikel vom 17.04 schreibt sie:
"Die Finanzierung verschiebt sich im Markt von der inzwischen wirtschaftlichen Windenergie hin zur noch unterstützungsbedürftigen Solarenergie." "Der Bau von neuen Windanlagen stockte vergangenes Jahr."
Und ein bißchen weiter oben schreibt sie:
"Kemfert warnt im Gespräch mit dem Handelblatt vor einer Kürzung der Förderung:"
Dies zeigt eindeutig, daß es sich bei Frau Bergius um eine Journalistin handelt, die völlig unkritisch Falschinformationen der Subventionslobby der EREC, BEE, BWE etc. transportiert. Bei Wirtschaftlichkeit bedarf es keiner Erhöhung der Zwangsabnahmepreise für Windstrom mehr und auch nicht einer Vorrangsregelung. Das EEG könnte demgemäß in Bezug auf Windstrom gestrichen werden. Frau Bergius hat den Widerspruch nicht bemerkt. Auch nicht den Widerspruch hinsichtlich des Stockens der Errichtung neuer Windmühlen in D. Wenn der wirtschaftlich wäre, würde gebaut. Ist aber trotz Zwangsabnahmepreisen bereits nicht mehr wirtschaftlich, denn die Windmühlenlobby schreit nach höheren Zwangsabnahmepreisen.
Was Prof. C. Kemfert betrifft, so hat sie noch nicht realisisiert, daß die nutzbare Biomasse begrenzt ist und Windmühlen nur im Verbund mit teuren Gasturbinenkraftwerken ohne nachgeschaltetes Dampfkraftwerk betrieben werden können. Zudem hat sie mangels Kenntnisse in Meteorologie, Elektrotechnik und Physik noch nicht mitbekommen, daß die Erzeugung von Windmühlenstrom einem Limit unterliegt, welches bei einer installierten Nennleistung von 80 000 MW bei etwa 150 TWh liegt, was denn bedeutet, daß der Windstrom so um die 20 bis 30 Cent pro kWh kosten würde, je nach Szenario der Bauorte der Windmühlen. Könnte Frau Kemfert rechnen, würde sie darauf kommen, daß sich der derzeitige Kohlepreis einschließlich Braunkohle verachtfachen müßte, damit Windmühlenstrom konkurrenzfähig würde.
Schaut man auf die entsprechende HB.com Seite, fällt einem die Anzeige von Energiekontor auf: "7% p.a. garantiert!
Profitieren Sie mit der Energiekontor-Anleihe vom Wachstumsmarkt Windenergie"
Das weckt erhebliche Zweifel an der Objektivität der Journalistin.
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