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Wegen des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst sollen auch die Diäten der Paralamentarier kräftig erhöht werden. Halten Sie diese Kopplung für sinnvoll?
Wegen des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst sollen auch die Diäten der Paralamentarier kräftig erhöht werden. Halten Sie diese Kopplung für sinnvoll?
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| Ja | 5% |
| Nein | 95% |
Union und SPD argumentieren, dass die Diäten im November an die Vergütungen von „einfachen“ Bundesrichtern und die
Einkommensentwicklung im öffentlichen Dienst gekoppelt worden seien. Mehr dazu lesen Sie » hier. |
Letzter Beitrag 09-05-2008, 13:05 von tiger. 17 Antworten.
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07-05-2008, 11:00 |
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07-05-2008, 11:35 |
Sehen Sie dort, die andern steh`n schon dort und nehm`die Creme schon fort beim großen Festbankett.
Deutsche Politiker nehmen was immer sie kriegen können, Bescheidenheit ist ein Fremdwort, die preußischen Tugenden, Fehlanzeige.
Die preußischen Tugenden
Aufrichtigkeit,
Bescheidenheit
Fleiß
Gerechtigkeitssinn ("Suum cuique" = Jedem das Seine)
Gottesfurcht bei religiöser Toleranz
Gradlinigkeit
Mut und Tapferkeit ohne Wehleidigkeit („Lerne leiden ohne zu klagen)
Ordnungssinn
Pflichtbewußtsein
Redlichkeit und
Sparsamkeit
Treue
Unbestechlichkeit
Unterordnung (jedoch nicht ohne Freimut),
Zurückhaltung ("Mehr sein als scheinen!")
Zuverlässigkeit
jens.muche@t-online.de
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07-05-2008, 13:16 |
Der Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes ist sehr bedenklich und absolut ungerechtfertigt. Der großteil der dort Beschäftigten ist schon vor der Tariferhöhung absolut überbezahlt. Es muss endlich eine deutliche Reduzierung des ganzen Bürokratieapparates erfolgen (mindestens 40 % der Beschäftigten) und die Einsparungen in Steuersenkungen umgesetzt werden.
Bei Politikern ist die Erhöhung in dieser Form auch nicht gerechtfertigt. Ein Politiker sollte zwar deutlich mehr verdienen als heute, aber dann sollten wir auch die Anzahl der Mitglieder im Bundestag mehr als halbieren und die verbleibenden wie Manager bezahlen. Nur dann bekommen wir endlich vernünftiges Personal dorthin. Beamte sollten generell nicht mehr dort vertreten sein, da sie Interessenskonflikte haben. Auch wäre es gut Menschen in den Bundestag zu bekommen die schonmal für ihr Geld arbeiten mussten und nicht nur Funktionäre und Staatsbedienstete die keine Ahnung haben wie das Leben funktioniert wie heute.
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07-05-2008, 15:12 |
jochenrummel:Der Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes ist sehr bedenklich und absolut ungerechtfertigt. Der großteil der dort Beschäftigten ist schon vor der Tariferhöhung absolut überbezahlt. Es muss endlich eine deutliche Reduzierung des ganzen Bürokratieapparates erfolgen (mindestens 40 % der Beschäftigten) und die Einsparungen in Steuersenkungen umgesetzt werden.
Bei Politikern ist die Erhöhung in dieser Form auch nicht gerechtfertigt. Ein Politiker sollte zwar deutlich mehr verdienen als heute, aber dann sollten wir auch die Anzahl der Mitglieder im Bundestag mehr als halbieren und die verbleibenden wie Manager bezahlen. Nur dann bekommen wir endlich vernünftiges Personal dorthin. Beamte sollten generell nicht mehr dort vertreten sein, da sie Interessenskonflikte haben. Auch wäre es gut Menschen in den Bundestag zu bekommen die schonmal für ihr Geld arbeiten mussten und nicht nur Funktionäre und Staatsbedienstete die keine Ahnung haben wie das Leben funktioniert wie heute.
Bitte erst kundig machen bevor Sie hier mit Stammtischparolen alles platt machen. Sie reden hier auch von Krankenschwstern, Pfleger, Erzieher/Innen, Altenpfleger/Innen, Angestellte in öfentlichen Verwaltungen u.s.w. Diese Leute haben seit 6 Jahren keine Lohnerhöhungen erhalten, dagegen sind aber die Lebenshaltungskosten sehr drastisch angestiegen. Eine ausgebildete Erzieherin oder Krankenschwester kommt mtl. auf ca. 1.250 EUR netto und das bei einem Knochenjob. Die Erhöhung der Gehälter dieser Leute ist mehr als nur überfällig. Wie Volker Piespers schon sagt. Wir schieben den Schmarotzern dieser Gesellschaft das Geld in den Ar...Machen Sie sich mal Gedanken wenn morgen alle Wirtschaftsberater und Aktienanalysten nicht mehr da wären oder Krankenschwestern, Erzieher/innen, Altenpfleger/Inen. Was würden Sie persönlich mehr vermissen? Ich gehe mal von letzterer Gruppe aus. Die Frage ist dann nur, warum bezahlen wir diese Menschen so schlecht?
Erklären Sie mir doch bitte auch, was die Lohnerhöhung des öffentlichen Dienstes mit der Diätenerhöhung zu tun haben soll? Gibt es irgendwo ein Geetzt, das Lohnabschlüsse im öffentlichen Dienst an Diätenzahlungen koppelt? Ich gebe Ihnen die Antwort. Absolut GAR NICHTS! Hier wird Seitens der Politiker mal wieder ein Scheinalibi gesucht um diese völlig ungerechtfertigte Bereicherung (ich vergleiche Diätenerhöhungen gerne mit modernem Raubrittertum) zu rechtfertigen und die Diskussion von sich abzulenken.
Sie könnte das Beamtenproblem im Bundestag ganz einfach lösen. Momentan gibt es eine Regelung, die den Beamten die in die Regierung wechseln ihren Beamtensttus garantiert, wenn Sie wieder zurück in Ihren Beruf müssen (weil nicht mehr gewählt). Schaffen Sie diese Regelung ab und sie haben die Hälfte weniger Beamte die sich politisch austoben. Das Zweite was Sie einführen könnten ist, dass Politiker 10 Jahre Berufserfahrung (Angestellt oder Selbständig) nachweisen müssen, bevor sie für eine Wahl aufgestellt werden dürfen (damit bekommen Sie die ganzen 30 jährigen "Lebenserfahrungstudierten" raus). Dann müssen Sie politische Ämter interessant machen für Unternehmer aus dem Mittelstand (die Leute die Wissen was im Leben abgehet und die gelernt haben das weniger Ausgaben machen nicht gleich Einnahme bedeutet).
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07-05-2008, 16:27 |
Zuerst: welche Frage und welche Mehrheit bei der Beantwortung! Hier hätte wohl so mancher gerne 10 Punkte bei der Antwort zu verteilen gehabt!
Lieber Yahel, sie beschreiben alle jene Tugenden, die den´68 ern suspekt waren und die das sogenannte Establishment nach linker Theorie für die "Kapitalinteressen" durchzusetzen versuchte.
Tja, da haben wohl so ziemlich alle im Laufe der Zeit im Bundestag einmal darüber nachgedacht, was diese Art von Bescheidenheit und stillem Dienst wohl bringt. Und daher kommt heute eben die linke Aufsässigkeit im Massanzug daher und aus einer Ecke, der niemand das zuweisen könnte, ohne verlacht zu werden.
Die Annehmlichkeiten antiautoritären Verhaltens wurden eben jetzt auch ganz oben als sehr angenehm entdeckt: alles nehmen und nur für das Seine sprechen, aber so, als diente es dem übergeordnetem Gemeinwohl. Die Gemeinwohlegoisten haben das Ruder übernommen. Und sie arbeiten mit preussischen Tugenden.
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07-05-2008, 19:11 |
Jch finde den Mut der Politiker einfach gut. Jetzt haben die Neider mal wieder Oberwasser und was zu jammern in diesem unserem Jammerland. Ich finde es immer gut, wenn was für den Mittelstand (und hierzu zähle ich die Politiker) getan wird und nicht wieder was für die, die dem Staat nur auf der Tasche liegen und trotzdem nicht genug bekommen. War am Montag wieder auf dem Montagsdemo und konnte nur mit dem Kopf schütteln. Diese Leute (die mit dem Mikro) haben gegen alles, aber auch wirklich alles etwas.
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07-05-2008, 19:16 |
@jochenrummel - guter Beitrag. Zumindest mit der Halbierung der Anzahl Abgeordneter. (Dann kann man auch endlich die Bundesländer auf 8 reduzieren, insbesondere diesen Blödsinn im Osten mit den vielen Ländern.) Das mit den Beamten wird wohl so nicht klappen, aber man könnte die Anzahl im selben Verhältnis zur Anzahl Wahlberechtigter begrenzen.
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07-05-2008, 20:47 |
"Paralamentarier"?
Ein Para-lament-arier- Parlament besteht eben zum Großteil aus Öffentlichem Dienst- und will dann auch so arbeiten und bezahlt werden!
Preußen gibt"s nicht mehr, und dementsprechend sind auch die gleichnamigen Tugenden flächendeckend in Vergessenheit geraten.
Diäten? Die beinhalten meistens den "Jojo-Effekt", also eine Zunahme nach zeitweiliger Enthaltsamkeit.
Aber...sind wir nicht ein bißchen ungerecht?
Unsere armen übermotivierten, chronisch unterbezahlten Volks(ver)treter arbeiten täglich pausenlos und bis zur völligen Erschöpfung zum Wohle des deutschen Volkes, sie lassen keinen Tag verstreichen, ohne sich für uns alle völlig zu verausgaben, Urlaub ist für diese Menschen ein Fremdwort, sie sind durchdrungen vom Gedanken des selbstlosen Dienens, oder wie J.W.v.Goethe es ausgedrückt hätte: "...Edel sei der Mensch, hilfreich und gut...!", der Mann muß geahnt haben, daß es einst den Deutschen Bundestag geben würde,
sie wollen doch alle nur unser Bestes...
...und dann gönnen ihnen hier mindestens 94% der Leser nicht einmal den mickrigen Gehaltszuwachs des Öffentlichen Dienstes?
Wir sollten uns alle wirklich schämen angesichts dieser kleinlichen Erbsenzählerei!
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07-05-2008, 22:08 |
Die Diätenerhöhung ist dem Grunde nach und in der Höhe eine absolute Unverschämtheit.
Begründung:
- Die Realeinkommenssteigerungen der abhängig Beschäftigten betrug 3 % in 2007 - bei einer momentanen Inflationsrate von über 3%.
- Die Durchschnittseinkommen der abhängig Beschäftigten stagnieren seit 20 Jahren.
- Die Rentenerhöhungen 2008 betragen 1% - nach mehreren Jahren ohne Erhöhungern.
- Der Mittelstand (Leistungsträger unserer Gesellschaft!!!) schrumpft massiv.
- Wenn wir nicht dauerhaft 3% (in Worten: DREI) Wirtschaftswachstum erreichen, werden 2020
50% der Einkommensbezieher ein unter dem Durchschnittslohn liegendes Einkommen haben.
- Wir haben immer noch kein ausgeglichenes Staatsbudget -trotz Mehrwertsteuererhöhung und
"kalter" Progression.
Man könnte diese Liste fortführen, z.B. mit der zunehmenden Verarmung eines Teils der Bevölkerung. Und sollten nicht alle Zahlen spontan auf die Kommastelle genau sein, so liegt dies an der Spontaneität des Beitrags.
Es verwundert, daß die Bevölkerung weiter still hält, während (nach Millionenanbfindungen für führende Wirtschaftsmanager)nun auch die Abgeordneten nur eines im Sinn haben: sich skrupel-, verantwortungs- und kommentarlos (denn es sind ja fast alle den Medien aus dem Weg gegangen...) die Taschen zu füllen.
Ich werde jedenfalls die regierenden Parteien nach 30 Jahren nicht mehr wählen.
Und ich hätte diese Umfrage eigentlich schon am Tag der Veröffentlichung der Diätenerhöhung erwartet.
Und ich hoffe, daß unsere Demokratie Bestand hat.
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07-05-2008, 22:16 |
Die Idee mit der Vervielfältigung der Unternehmer unter den Abgeordneten finde ich sehr gut. Nur - und ich antworte als Unternehmer- welcher Unternehmer hat neben seiner Tätigkeit noch Zeit, sich mit Politik zu beschäftigen? Und selbst wenn dem so ist, kenne ich keinen Fall, und dabei spreche ich auch von Unternehmern mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz-, in dem ein solcher über den Landrat hinausgekommen ist.
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07-05-2008, 23:17 |
bedenken Sie : noch lachen die Beamten über hilflose, ohnmächtige Beiträge wie Ihren. Tatsächlich aber werden diese Konstrukte genauso
von der Realität eingeholt werden wie es ( endlich !!! ) zurzeit und demnächst mit voller Wucht die Banker werden.
klicken Sie die einzelnen Parlamentarier durch...und lesen Sie zwischen den Zeilen.
es wäre eine gute Zeit um eine neue bürgerliche Partei zu wählen....selbst eine bundesweite CSU bekäme Zulauf.....
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08-05-2008, 0:32 |
@ Karl Auer
"Preußen gibt"s nicht mehr, und dementsprechend sind auch die gleichnamigen Tugenden flächendeckend in Vergessenheit geraten."
Gibt es preußische Tugenden. Ich kenne nur die bayerische Frage, was der Unterschied zwischen einem Preussen und einem Klapperstorch sei.
Antwort: Keiner, denn für beide gilt: "Kleines Hirn, große Klappe und der Drang nach Süden."
"...Urlaub ist für diese Menschen ein Fremdwort.."
Nana, Karl Auer, nur mal nicht übertreiben. Die berühmte Toscana Fraktion hat sich bestimmt nicht für Arbeitstreffen in der Toscana getroffen.
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08-05-2008, 9:22 |
Unsere Politiker können anscheinend den Rachen nicht vollbekommen.
Wenn unsere Politiker ja eine gewisse Leistung zeigen würden, die wir als Bürger nur im Ansatz auch erkennen könnten, dann könnte man ja darüber reden, aber man wird den Eindruck nicht los, dass hier eine gewisse "Kaste", die mittlerweile komplett den Bezug zum Bürger und dringenden Sachthemen verloren hat, sich nur selbst bereichern will, denn höhere Diäten, heißt ja auch viel höhere Pensionen im Ruhestand, wobei man fragen muss, was den Ruhestand vom heutigen Zustand bei vielen Politikern unterscheidet. Und für diese Pensionen, für die noch nicht einmal ein eigener Beitrag eingezahlt wurde, geschweige denn vorher überhaupt irgendeine Leistung erbracht wurde, muss z.B. eine Frau / ein Mann in der Fertigung mehr als 100, wenn nicht sogar mehr als 200 Jahre (!) arbeiten, um überhaupt in die Nähe dieser Parlamentarierpensionen zu gelangen. Und im Gegensatz dazu müssen die Mitarbeiter in der Fertigung eine bestimmte (Mindest-)Qualifikation besitzen, sonst können sie dort nicht tätig sein. Dagegen müssen unsere Politiker weder Qualifikationen für das Amt vorweisen, noch gewisse Erfahrungen haben, getreu dem Motto, jeder kann hier alles machen und Wissen und Qualifikationen braucht man auch gar nicht, dies ist sogar sehr von Vorteil.
Wenn ich so mein Unternehmen geführt hätte und z.B. die Mitarbeiter in der Fertigung nach diesen "Politiker-Qualifikationen" eingestellt hätte, dann hätte ich sehr schnell den Betrieb schließen können, aber beim Staat und seinen Berliner Politikern ist alles anders.
Denn bei unseren Damen und Herren Politikern/Parlamentariern wird anscheinend nur der Zahlungseingang am Monatsende auf dem eigenen Konto überprüft, was dann zumindest einer Tätigkeit im Monat entsprechen würde.
Unternehmensberatungen sind doch eigentlich immer schnell bei der Hand Einsparungen aufzuzeigen, am Besten und schnellsten geht dies meist durch Personalabbau. Warum zeigen diese Beratungen nicht einmal ein Konzept für unsere Berliner Politiker auf, mit z.B. erheblich weniger Bundestagsabgeordneten, Mindest-Qualifikationen und Erfahrungen, etc. etc. ? Oder muss man von dort anscheinend hören "wessen brot ich ess', dessen lied ich sing ..."
Gute Nacht Deutschland ...
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08-05-2008, 9:42 |
@tiger - es ist zum verzweifeln. Immer wieder das gleiche Gejammer. Man kann doch nicht mehr Geld fordern und dann jammern wenn eine Gruppe (Politiker) mehr Geld erhält. Verarmund des Volkes? So ein Quatsch. Schaut doch mal über die Grenzen, dann seht Ihr was wirklich arm ist.
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08-05-2008, 10:00 |
Da haben sich unsere Politiker aber ein cleveres Selbstbedienungssystem ausgedacht! Man koppelt ganz einfach die Erhöhung der Diäten an die Tarifabschlüsse im Öffentlichen Dienst (mit welcher Begründung überhaupt?). Dann braucht man nur noch, wie jetzt geschehen, möglichst hohe Tarifabschlüsse durchzuwinken - und schon klingelt´s auch in der eigenen Schatulle. Bauernschlau sind sie ja, unsere Politiker!
Was in diesem Land Not tut, wäre eine Abkehr von den sesselklebenden Berufspolitikern. Ein halb so grosses Parlament mit den besten Köpfen, vor allem mehr aus der Wirtschaft. Die könnten von mir aus auch das Fünffache verdienen.
Der Staatsrechtler Prof. von Arnim hat Recht, wenn er sagt, dass Deutschland "keine echte Demokratie mehr" ist. "Das Volk hat fast nichts zu sagen. Wir haben weder Herrschaft durch das Volk noch für das Volk - und damit keine wirkliche Demokratie", sagte er in einem Interview. Die Bundesrepublik werde von der "politischen Klasse beherrscht". Das seien die Berufspolitiker, die zwei Prozent aller Mitglieder der Parteien ausmachten und "vornehmlich aus Eigeninteresse" handelten.
Problem ist, dass die Lehrer, Beamten und andere Sozialpadagogen in den deutschen Pattex-Parlamenten sich nie und nimmer den Ast absägen werden, auf dem sie sitzen. Die werden auch weiterhin alles tun, um die Bürokratie als Selbstzweck (siehe Gesundheitsfonds) weiter auszubauen. Weshalb auch grundsätzlich nicht mehr davon geredet wird, wo der Staat sparen, wo er schlanker werden könnte, sondern nur noch von dem angeblichen Zusammenhang: Steuern senken = Schulden erhöhen. Dass ersteres funktionieren kann, ohne zweiteres zur Folge zu haben - nämlich wenn der Staat sparen würde - dass blenden unsere Pattex-Politiker geschickt aus.
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08-05-2008, 10:58 |
@ Baeckerbullerjahn
"Gibt es preußische Tugenden. Ich kenne nur die bayerische Frage, was der Unterschied zwischen einem Preussen und einem Klapperstorch sei.
Antwort: Keiner, denn für beide gilt: "Kleines Hirn, große Klappe und der Drang nach Süden." "
So war es doch ein bayerischer König, der seine Untertanen aufforderte sich doch an den Nordlichtern zu orientieren und sich dort Wissen zu holen. ;-))
Preußische Tugenden gibt es, sie sind in Vergessenheit geraten und deren Kritiker verbinden sie gar zu gerne mit Militarismus und dem Nationalsozialismus. Damit läßt sich jeder zum schweigen bringen.
jens.muche@t-online.de
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08-05-2008, 16:13 |
Eine Kopplung der Diäten ist durchaus sinnvoll, nur ist der Tarif des öffentlichen Dienstes dafür ungeeignet.
Ich würde eine Kopplung an die Nettolohnentwicklung aller abhängig Beschäftigten und Rentner vorschlagen. Dadurch würden die Politiker unmittelbar am "Erfolg" ihrer Politik beteiligt. Jede Steuererhöhung würde auch unmittelbar beim Abgeordneten ankommen. Die Kürzung der Pendlerpauschale hätten dann auch die Dienstwagenfahrer aus der Politik gespürt. In den vergangenen Jahren wären dann Null- bzw Minusrunden fällig geworden.
Außerdem sollte die Finanzierung geklärt werden! Mehrausgaben sind tabu, also müssen Umschichtungen her !
Im übrigen sollte Peer S. seine Fahrten vom Heim zur Arbeitsstelle nach Taxitarif bezahlen, da die Fahrt ja überwiegend privat motiviert ist.
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09-05-2008, 13:05 |
Ich habe nicht gejammert, sondern nachprüfbare Fakten aufgezeigt. Die stammen aus den vergangenen Wochen und Monaten und sind für jeden nachprüfbar. Der Vergleich mit anderen Ländern hinkt: Ohne ein Einkommen in immer größerer Höhe ist ein Leben in unserem Land faktisch nicht bezahlbar. Wenn Sie einmal vor der Frage stehen, auszuwandern, weil das Leben in Deutschland nicht mehr bezahlbar ist(sofern Sie hier geboren sind), dann werden Sie vielleicht verstehen. Das Ergebnis ist das Gleiche: Nicht genügend Geld, um zu überleben.
Dabei streite ich bittere Armut in Ländern mit Durchschnittseinkommen von 1,50 Dollar oder weniger am Tag nicht ab. Und habe auch kein Verständnis bezüglich Einreisehindernissen für Hilfsorganisationen in Birma, wo "gerade so mal" möglicherweise 100.000 Menschen auf einen Schlag gestorben sind und wohl eine Million ohne ausreichende Grundversorgung in Form von Nahrungsmitteln und Wasser.
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