Das Glaubensbekenntnis in der Bank

Letzter Beitrag 16-05-2008, 23:39 von yahel. 20 Antworten.
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  •  07-05-2008, 16:23 17115

    Das Glaubensbekenntnis in der Bank

    Die neue Abgeltungsteuer und die Kirchensteuer führen zu ungeahnten bürokratischen Problemen.

    Was ist Ihre Meinung?

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  •  12-05-2008, 9:00 17283 Antwort zu 17115

    ysiks ist nicht online. Letztmals aktiv: 24-06-2008, 18:21 ysiks
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    Es war abzusehen, dass sich die Kirchen eine Datenbank basteln. Wie im Artikel beschrieben wären diese in vielen Fällen die Benachteiligten der Abgeltugsteuer. Ich meine, dass die Bank oder Kapitalgesellschaft nicht über die Konfession informiert werden soll. Ausnahmen können sich einzelne Banken vorbehalten, wie z.B. kirchliche Banken ( LIGA ) oder Privatbanken mit ethischen Ansprüchen.
    Die Abgeltungssteuer wird mit 25% verkauft und als großartig gepriesen, wenn nicht Soli. und Kirchensteuer wären. Hätte mann gleich 30% angesetzt und dann automatisch abgeführt wäre das System zu einfach gewesen und zu teuer für den Anleger. Die Gefahr, dass über die Einkommensteuererklärung zuviel bezahltes Geld zurück geholt wird wäre sehr groß und die Finanzämter belastet. Also denkt sich der Staat, machen wir einen besseren Preis der auch international anerkannt ist mit 25%, auch wenn´s eine Mogelpackung ist.
    Die Kirchen sind zu verstehen. Der Sozialstaat wäre schon lange platt wenn Kirchen keine Sozialeinrichtungen, Sozialdienste, Schulen, Kindergärten, Seminarhäuser, Beratungscenter, etc. anbieten würden. Der Staat hat sich aus der Verantwortung gestolen, abgesehen von Zuschüssen und Sicherung von Strukturen der kirchlichen Sozialdienste.
    Arbeit, die eigentlich Finanzämter auszuführen hätten, werden wieder einmal verschoben zum Privaten. Die Bank soll wieder einmal mehr eine Tätigkeit übernehmen die nicht Gegenstand des Unternehmens ist.
    Die Kirchen erleben seit Jahren einen Zuwachs an bekennenden Gläubigen, Kirch ist wieder aktuell. Leider kann die Abgeltungssteuer die gestoppten Austritte wieder beschleunigen.
    Es ist zum Kotzen, wenn die Steuererlichkeit in Deutschland angeprangert wird, die Politik Verständniss für Steuern verlangt und selber unehrlich agiert. Fünfundzwanzig ist nicht 25, sondern 25 plus Ungefähr. Die Kirchen werden ihren Anteil bekommen und wir könne darauf warten, dass sich Krankenkasse, Rentenkasse auch noch ihre Pründe sichern wollen. Das geht doch nicht, dass jemand von 42% auf konfessionslos 27% absinkt, der Kapitalist kann doch ruhig noch ein paar Prozent verkraften. Manche werden jetzt einwenden, das wird nicht passieren weil nicht angedacht und doch wird es soweit kommen. Die Krankenkassen werden Einbußen wegen der Abgeltungssteuer bekommen und holen sich ihr Kuchenstückchen, was auch kein Problem bei Ulla sein soll, der Gesundheitsfonds wurde auch durchgedrückt.
  •  13-05-2008, 20:00 17333 Antwort zu 17283

    "Die Kirchen erleben seit Jahren einen Zuwachs an bekennenden Gläubigen, Kirche ist wieder aktuell. Leider kann die Abgeltungssteuer die gestoppten Austritte wieder beschleunigen."


    Das muß nicht zwangsläufig DAMIT zu tun haben! Es kann auch am Verhalten der Kirche(n) liegen.

    Ein Grund für mich, vor vielen Jahren auszutreten (ich meine aus der Kirche...) war die Tatsache, daß auch auf mein damaliges 13. Gehalt zu Weihnachten die Kirchensteuer fällig war. Für mich eine krasse Ungerechtigkeit, da man die Dienste eines Pfaff...eines Pfarrers, z.B. bei Taufe, Konfirmation, Eheschließung, Beerdigung etc. nun mal ZWÖLF Monate im Jahr in Anspruch nehmen kann (gg. Bezahlung, versteht sich) und keine DREIZEHN!
    Die Kirchensteuer auf das Weihnachtsgeld ist eine Unverfrorenheit sondershausen!
    Eine noch größere Frechheit und Ungerechtigkeit ist die Tatsache, daß die Kirchensteuer nach dem EINKOMMEN berechnet wird!
    Mit welcher moralischen Berechtigung eigentlich??

    Schließlich sollen doch vor Gott alle Menschen gleich sein!
    Vor Gott? Mag ja sein!
    Vor der Kirche sind sie es dann jedenfalls nicht!
    Dies habe ich vor vielen Jahren mal einen Pfarrer schriftlich gefragt, dem ist bis heute keine qualifizierte Antwort dazu eingefallen!

    Anderer Grund: Kirchenasyl! Da setzen sich Kirchen über geltendes Recht hinweg und verstecken Leute, die sich unrechtmäßig hier aufhalten. Indiskutabel! So etwas wollte ich nicht weiter unterstützen!

    Und schließlich erinnere ich mich sehr gut an einen...Pfarrer in unserer Gemeinde zu meiner Schulzeit, der einerseits selbst seine Versetzung in eine andere Gemeinde angestrebt und betrieben hatte und sich dann mit blumigen Worten, mit weinerlicher Stimme und mit Trauerflor um die Stimmbänder nach seiner letzten Predigt von der Gemeinde verabschiedet hat und den Abschied "bedauerte".
    Wie bitte? (oder wie es in Bayern heißt: Hää?)
    Jeder im Saal schätzte ihn danach als schmierigen, scheinheiligen Wicht ein, aber keiner außer meinem Vater (der allerdings mit deutlichen Worten, das hat bei uns eine gewisse Tradition) traute es sich ihm ins Gesicht zu sagen.
  •  13-05-2008, 23:02 17341 Antwort zu 17333

    @ Karl Auer

    "Schließlich sollen doch vor Gott alle Menschen gleich sein!
    Vor Gott? Mag ja sein!
    Vor der Kirche sind sie es dann jedenfalls nicht!
    Dies habe ich vor vielen Jahren mal einen Pfarrer schriftlich gefragt, dem ist bis heute keine qualifizierte Antwort dazu eingefallen!"

    Lieber Karl Auer,

    Sie sind ein Feigling, wenn Sie die Frage nur den Pfarrern stellen. Die können sich in diesem Staat nicht mehr wehren.

    Fragen Sie doch mal einen Politiker (auch in diesem Staat sollen alle Menschen vor dem Gesetz gleich sein), warum einer mit mehr Einkommen einen höheren Prozentsatz seines Einkommens zahlen soll als einer mit geringem Einkommen.

    Einer der 36000,-€ im Jahr verdient und 20% Steuern zahlen soll, zahlt 7200,-€ im Jahr.
    Einer der 360.000,- € im Jahr verdient zahlt bei steuerquote 20% 72.000,-€
    Einer mit 3.600,000,-€ im Jahr zahlt bei 20 % 720.000,-€

    Warum soll es nun "gerechter" sein, wenn der mit 3.600.000,-€ nun plötzlich 1.800.000,-€ an Steuern abführen soll?

    Ich wäre für eine Erklärung dankbar. Kommen sie mir aber bitte nicht mit solchen Ausflüchten, daß der mit den 3,6 Mio mehr abgeben kann als der mit den 36 Tsd. Gerechtigkeit ist in meinen Augen, wenn alle Menschen mit denselben Maßstäben gemessen werden.

    Wenn man den Reichen ihr Einkommen neidet, sollte man untersuchen, wie jemand zu seinem Vermögen gekommen ist. Ein Unternehmer, der sich selber, aber auch einer ganzen Reihe von Beschäftigten Vermögen beschaft hat, sollte doch seine Lorbeeren ernten dürfen.

    Speziell von Ihnen erwarte ich da Zustimmung.
  •  14-05-2008, 8:10 17353 Antwort zu 17333

    ysiks ist nicht online. Letztmals aktiv: 24-06-2008, 18:21 ysiks
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    Lieber Karl Auer,

    ich verstehe Ihre Zweifel am Kirchensteuersystem, aber das ändert nichts an der Tatsache dass es in Deutschland eine gibt.
    Ihr Hinweis auf die Besteuerung des 13. Gehalts, obwohl nur zwölfmal eine kirchliche Leistung bezogen werden kann ist Humbug.
    Das haben wir doch schon mit dem 1. Mai geklärt. Das Jahreseinkommen ist zu besteuern, egal ob 11- mal ausgezahlt oder 14-mal oder mit Zuschlag usw.
    Die Kirche hat Anspruch auf 8 bis 9 Prozent der Einkommessteuer.

    Wenn Sie einen Fixbetrag wegen der Gleichheit vor Gott vorziehen, dann ist es Ihnen freigestellt dies zu tun.
    Sie sind aus der Glaubensgemeinschaft raus, der Grund ist nicht Thema und können nach Ihrem Ermessen Spenden vornehmen.
    So ist jedem geholfen, Ihnen, Mitmenschen und dem hoffentlich loyalen Gott.

    Das Kirchenasyl ist nicht unbedingt eine Hinwegsetzung über geltendes Recht.
    Ganz einfach, es gibt ein weltliches Recht und ein kirchliches Recht. Das kirchliche Recht sieht ein Kirchenasysl vor, weil weltliches Recht nicht immer
    menschlich ist. Zudem kann die Kirche auf das Hausrecht verweisen.
    Würde der Schutz von abweichendem Recht abhanden kommen, könnten Botschaften keine Arbeit verrichten, Anwälte nicht praktizieren, Journalisten
    nicht recherchieren und Zeugen schützen, Politiker nicht Ihren Auftrag erfüllen. Also lassen wir mal die Kirche im Dorf. Sie als Bayer wissen was ich meine.

    Bei den Pfarrern teile ich Ihre Meinung zum Teil. Es gibt schmierige Scheinheilige und ehrliche offene Menschen. Ich kenne beide Spezies.

    Ihr Beitrag war leicht am Thema vorbei. Wie stehen Sie zur Konfessionsoffenbahrung im Zuge der Abgeltungssteuer und der Umsetzung ?

    Gruß von Ysiks




  •  14-05-2008, 18:35 17395 Antwort zu 17353

    Oh oh, da habe ich gestern aber offensichtlich in ein ganz besonders gläubiges "Wespennest" gestoßen...
    Na dann....................
  •  14-05-2008, 20:08 17399 Antwort zu 17395

    Wu-Fu ist online. Letztmals aktiv: 24-07-2008, 21:16 Wu-Fu
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    Karl Auer:
    Oh oh, da habe ich gestern aber offensichtlich in ein ganz besonders gläubiges "Wespennest" gestoßen...
    Na dann....................



    ... bssssssss ....
    ...
    ...Wer keine Kirchensteuer zahlen will, muss einfach nicht Mitglied in einer Kirche sein...
    ...Wer als Nicht-Kirchen-Mitglied, aber dennoch ganz gläubig ist, kann doch einfach soviel der Kirchen spenden wie er/sie will...
    ...
    ... wenn man nun als Vorwand vorschiebt, die Kirchen machen ja soviele tolle Sachen von denen ja auch die ungläubigen schwarzen Schäfchen einen Nutzen haben, dann soll die Kirche das doch einfach bleiben lassen...
    ...
    ... bsssssss ....
  •  15-05-2008, 8:30 17412 Antwort zu 17395

    ysiks ist nicht online. Letztmals aktiv: 24-06-2008, 18:21 ysiks
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    Herr Auer,

    wären Sie Schüler, würde ich sagen: setzen, sechs.
    Sie gehen am Thema Abgeltungssteuer vorbei und schwafeln über Ungerechtigkeiten bei der Besteuerung vom 13. Gehalt und der bösen Kirche mit schmierigen Typen und stoßen in ein gläubiges Wespennest.
    Hallo ??
    Bitte sachlich bleiben. Was Sie glauben und wie Sie Ihr Geld verwenden ist mir vollkommen egal. Sie können mit Gott auch über die Besteuerung diskutieren,
    einen Deal vereinbaren oder eine eigene Glaubensgemeinschaft gründen.
    Diskreditionen von analytischen Meinungen anderer sind nicht notwendig.

    Ysiks
  •  15-05-2008, 8:34 17413 Antwort zu 17399

    @ Wu-Fu

    ".. wenn man nun als Vorwand vorschiebt, die Kirchen machen ja soviele tolle Sachen von denen ja auch die ungläubigen schwarzen Schäfchen einen Nutzen haben, dann soll die Kirche das doch einfach bleiben lassen... "

    Wenn die Kirche und ihre Mitglieder ihre freiwilligen sozialen Leistungen für die Allgemeinheit einstellen würde, würde die Versorgung deutlich schlechter und für den Staat würde es deutlich teurer. (Sterbebegleitung, Essen auf Rädern usw.)
    Unkontrollierte Freiwillige sind auf vielen Gebieten engagierter als unkontrollierte Bezahlte.

    Beispiel:
    Gestern habe ich aus dem Fenster beobachtet, daß ein sich langweilender Rentner mindestens 1/2 Stunde lang sich mit 2 Straßenarbeitern unterhielt und diese von der Arbeit abhielt.

    Ein Freiwilliger hätte keine Zeit zum Schwätzen.
  •  15-05-2008, 20:30 17443 Antwort zu 17341

    "......Sie sind ein Feigling,......"
    "Fragen Sie doch mal einen Politiker (auch in diesem Staat sollen alle Menschen vor dem Gesetz gleich sein), warum einer mit mehr Einkommen einen höheren Prozentsatz seines Einkommens zahlen soll als einer mit geringem Einkommen."

    Warum sollte ich das tun? Ich kenne doch die Antwort!


    "Einer der 36000,-€ im Jahr verdient und 20% Steuern zahlen soll, zahlt 7200,-€ im Jahr.
    Einer der 360.000,- € im Jahr verdient zahlt bei steuerquote 20% 72.000,-€
    Einer mit 3.600,000,-€ im Jahr zahlt bei 20 % 720.000,-€
    Warum soll es nun "gerechter" sein, wenn der mit 3.600.000,-€ nun plötzlich 1.800.000,-€ an Steuern abführen soll?"

    Hab ich das irgendwo behauptet?
    Halten Sie mich für einen Kommunisten oder für einen absoluten Vollidioten?
    Was ist denn mit Ihnen los? Sie haben doch jetzt auch schon Einiges von mir gelesen!


    "Ich wäre für eine Erklärung dankbar. Kommen sie mir aber bitte nicht mit solchen Ausflüchten,....."
    "...... daß der mit den 3,6 Mio mehr abgeben kann als der mit den 36 Tsd. Gerechtigkeit ist in meinen Augen, wenn alle Menschen mit denselben Maßstäben gemessen werden.....

    Wie kommen Sie auf die Idee, ich würde mit solchen Ausflüchten kommen?


    "Wenn man den Reichen ihr Einkommen neidet, sollte man untersuchen, wie jemand zu seinem Vermögen gekommen ist. Ein Unternehmer, der sich selber, aber auch einer ganzen Reihe von Beschäftigten Vermögen beschaft hat, sollte doch seine Lorbeeren ernten dürfen."

    Haben Sie von mir den Eindruck, ich könnte da widersprechen?
    Einen seltsamen Beitrag haben Sie da abgeliefert, den man viel eher von einem der einschlägig bekannten geistigen Kleingärtner hier in diesem Forum erwartet hätte!
    Könnte es vielleicht sein, daß unter Ihrem Pseudonym mehrere Mitglieder Ihres Haushaltes oder Ihrer Arbeitsstelle schreiben?
    Seltsame Diskrepanzen in Ihren Meinungsäußerungen oft innerhalb weniger Tage, --->teilweise sehr gute Beiträge, die sich mit kruden Vorstellungen und Stimmungsschwankungen abwechseln, Lob und irrationale Beschimpfung ...."Sie sind ein Feigling..." (Womit wollen Sie DAS denn ernsthaft begründen?) innerhalb weniger Stunden,

    und, übrigens,...... manchmal sollten Sie auch mal kritisch bemerken, von wem Sie hier manchmal Beifall erhalten.

    Ich hab mir lange überlegt, ob ich hier antworten sollte, aber....
    Der andere Unrat, der da gestern auf mich ausgegossen wurde, ist eh" keiner Antwort wert!
    Es ist die persönliche Meinung dieses Users, und sie sei ihm gegönnt, aber...was ist das schon...!

  •  15-05-2008, 20:46 17444 Antwort zu 17395

    yahel ist online. Letztmals aktiv: 24-07-2008, 21:10 yahel
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    @ Karl Auer

    "........in ein ganz besonders gläubiges "Wespennest" gestoßen... "

    Dazu sind "Wespennester" schließlich da. ;-))

    Anläßlich meines Kirchenaustritts habe ich ähnliches erfahren. Ich bekam einen wohl zum xten mal von einer Kopie schief kopierten Brief, in dem mich der Pastor aufforderte mich im Kirchenbüro zu melden, um sich mit mir über meinen Austritt zu unterhalten. Brief=Tonne.
    jens.muche@t-online.de
  •  15-05-2008, 21:03 17445 Antwort zu 17413

    yahel ist online. Letztmals aktiv: 24-07-2008, 21:10 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.116
    @ Bäckerbullerjahn

    „Wenn die Kirche und ihre Mitglieder ihre freiwilligen sozialen Leistungen für die Allgemeinheit einstellen würde,.....“

    Die Gemeindeglieder vieler Gemeinden machen sicher sehr viel ehrenamtliches zum Wohle der Gemeinde, der Gemeindeglieder und Teilen der Öffentlichkeit, wie andere Einrichtungen auch.
    Was selbstgewählte Aufgaben der Kirchen betrifft, hänge ich die „Fahne“ für die Kirchen nicht so hoch, denn dort wird in erster Linie Geld verdient; mit Altenbetreuung, Jugendbetreuung, Betreuung gefährdeter Jugendlicher, beschützende Werkstätten, etc.. Ich will dies in keiner Weise schmälern, es sind sinnvolle und wertvolle Beiträge für und an der Gesellschaft, nur nicht nach dem Motto: „edel sei der Mensch, hilfreich und gut“, nein, sondern als knallhartes Geschäft.

    „................langweilender Rentner mindestens 1/2 Stunde lang sich mit 2 Straßenarbeitern unterhielt und diese von der Arbeit abhielt.“

    War ihm langweilig oder waren es seine ehemaligen Kollegen mit denen er ein Schwätzchen hielt?


    jens.muche@t-online.de
  •  16-05-2008, 14:56 17475 Antwort zu 17115

    Wo ist das Problem? Der wahre Gläubige wird dorch sicher der Kirche das zustehende Geld überweisen! Andere Religionsgemeinschaften leben doch auch ohne staatliche "KirchengebührEinzugsZentrale" . Oder sind Christen besonders geizig?
  •  16-05-2008, 16:57 17488 Antwort zu 17443

    @ Karl Auer

    Ja ich wollte Sie provozieren. Ihre Meinung kenne ich ja und teile sie doch.

    Aber Ihr Beitrag mit dem 13. Monatsgehalt auf den Sie keine Kirchensteuer zahlen wollten, erschien mir zu lächerlich und war auch nicht als Ironie gekennzeichnet. Da reizt es einfach ein bißchen zu pieken.

  •  16-05-2008, 19:26 17494 Antwort zu 17445

    @Jens Muche
    "Ich bekam einen wohl zum xten mal von einer Kopie schief kopierten Brief, in dem mich der Pastor aufforderte mich im Kirchenbüro zu melden..."

    Aus Sicht der Kirche scheint das einigermaßen verständlich (,nichts unversucht zu lassen, um den "verlorenen Sohn" doch noch zurückzuholen......und doch unkorrekt! Es ist etwas, was jeder mit sich selbst ausmachen muß, die Gründe gehen auch die Kirche nichts an, es sei denn, man teilt sie denen extra mit! Unter "Religionsfreiheit" verstehe ich auch das Recht, KEINER Kirche anzugehören!
    Bei dem Kirchenvertreter weiß ich es nicht, aber m.W. DURFTE man mich damals in unserem Rathaus gar nicht nach meinen Gründen fragen.
    Hat auch niemand getan!
  •  16-05-2008, 19:33 17495 Antwort zu 17445

    @Jens Muche
    "Was selbstgewählte Aufgaben der Kirchen betrifft, hänge ich die „Fahne“ für die Kirchen nicht so hoch, denn dort wird in erster Linie Geld verdient; mit Altenbetreuung, Jugendbetreuung, Betreuung gefährdeter Jugendlicher, beschützende Werkstätten, etc."

    Natürlich!
    Die würden das sicher nicht ohne Gewinn machen, nur aus purer Nächstenliebe! Es ist ein Geschäft, weiter nichts!
    In einer Diskussion in einem anderen Forum vor einigen Monaten- ich glaube bei haf- ging es genau darum...
    und auch um die Frage, warum z.B. Pflegeheime so teuer sein müssen. Da würde mich bei mancher -auch kirchlichen- Einrichtung mal die GuV-Rechnung interessieren...
  •  16-05-2008, 19:52 17497 Antwort zu 17445

    @ yahel

    "Die Gemeindeglieder vieler Gemeinden machen sicher sehr viel ehrenamtliches zum Wohle der Gemeinde, der Gemeindeglieder und Teilen der Öffentlichkeit, wie andere Einrichtungen auch."

    Also in Süddeutschland sind die ehrenamtlichen Sozialdienste um "Gottes Lohn" in der Regel von den Kirchengemeinden organisiert. Von anderen Organisationen, die freiwillige Sozialdienste wissen wir hier nicht so viel. Aber vielleicht läuft das in Norddeutschland anders.
    Können Sie mir eine norddeutsche nichtkirchliche Organisation nennen, die mehr freiwillige Sozialarbeit organisiert als die evangelische Kirche?
  •  16-05-2008, 22:15 17507 Antwort zu 17488

    @Bäckerbullerjahn

    "Aber Ihr Beitrag mit dem 13. Monatsgehalt auf den Sie keine Kirchensteuer zahlen wollten,.......war auch nicht als Ironie gekennzeichnet.

    Warum auch? Der war auch gar nicht ironisch gemeint....!
  •  16-05-2008, 22:30 17508 Antwort zu 17494

    yahel ist online. Letztmals aktiv: 24-07-2008, 21:10 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.116
    @ Karl Auer

    „...(,nichts unversucht zu lassen, um den "verlorenen Sohn" doch noch zurückzuholen......und doch unkorrekt!“

    Wenn einem Schäfer ein Schaf verlorengeht, geht er los und findet es. Von einem Pastor, dem es obliegt die Gemeinde zusammenzuhalten, erwarte ich, daß er dieses Gemeindeglied um einen Gesprächstermin bittet und es dann aufsucht und nicht „einbestellt“. Den Kirchen fehlt eine wichtige Brücke in die Gesellschaft an deren Zerstörung sie eifrig mitgearbeitet hat, sie kümmert sich nicht um die „Jungen“ und die Jugend, sondern hauptsächlich um die Alten und Toten, das ist in unserer schnellebigen und erlebnishungrigen Zeit der Individualisten zu wenig.

    „DURFTE man mich damals in unserem Rathaus gar nicht nach meinen Gründen fragen.“

    Das bin ich auch nicht gefragt worden, das ist auch nicht die Aufgabe des Standesamtes dies zu erfragen. Die sind nur für das vollziehen des Verwaltungsaktes zuständig.

    jens.muche@t-online.de
  •  16-05-2008, 23:30 17510 Antwort zu 17497