Welche 4 Softwarebereiche werden den Wachstumsmarkt die nächsten Jahre beherrschen?

Letzter Beitrag 07-05-2008, 21:28 von mariana_original. 4 Antworten.
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  •  31-01-2008, 22:03 11891

    Allein Betriebssystem-, Business-Software oder auch Datenbanksoftware reicht nicht aus um die nächsten Jahre auf einem überproportionalen Wachstumspfad zu sein. Auch die reine Internet-Software wie google o.ä. ohne Zusatzfunktionen wird nicht ausreichen - um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Integration - eine Vernetzung von Funktionsvielfalt - das wird das Rezept sein, um SAP u.a. wieder auf die Überholspur zu bringen und überdurchschnittliches Wachstum zu garantieren.

    Welche Softwarebereiche müssen die meisten Unternehmen bzw. die Softwareanbieter stärken? Mein Tipp:

    1) Sicherheitssoftware - sowohl fürs Internet, fürs Onlinebanking oder auch im Intranet wird die Anfälligkeit von "Überfällen" aus dem Internet immer stärker. Daher werden viele Firmen in nächster Zeit aufrüsten.

    2) Management Informations Systeme - oder auch Business Inelligenz wird immer wichtiger - d. h. Entscheidungsvorbereitung im Sinn von Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaftlichen Entscheidungshilfen Invest - no Invest, oer auch Risikomanagement.

    3) Internet-Agent: Einkaufs- und Verkaufsplatformen werden für viele Unternehmen auch im Business to Business Bereich weltweit eine größere Rolle einnehmen. Hier fehlen noch Investitionen beim Mittelstand.

    4) Visualisierung von technischen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. Bestes Beispiel sind Geo-Informations-Systeme: bei diesen Systemen sollten sich technische und betriebswirtschaftliche Informationen leicht und visuell hinterlegen lassen.

    Dies ist meine Einschätzung des Unternehmens-software-Marktes. Natürlich gibt es in der Kommunikationssoftware und in der Automatisierung noch richtige Quantensprünge, die die Industrieproduktion vieler Güter und Dienstleistungen revolutionieren werden (z.B. mehr und bessere Robotter).

  •  03-03-2008, 19:27 14000 Antwort zu 11891

    an: der Schlauberger:

    Ich bin Ihrer Meinung was die 4 Wachstumsmärkte der Softwarebranche betrifft. Sie werden sehen - auf der Cebit werden genau diese Produkte und Neuentwicklungen vorgestellt. Heute ist der Markt reif eine Vernetzung von mehreren Funktionen anzunehmen - bisher war dies meiner Meinung nach nicht gegeben (die Fachleute waren zu sehr damit beschäftigt eine Funktion der Software zu perfektionieren).
    Lieber3103
  •  27-04-2008, 10:09 16652 Antwort zu 11891

    @ Schlauberger:

    Ihre Einschätzung aus dem Januar bewahrheiten sich als Trend von der Hannovermesse (Industrie, Roboterentwicklung etc.) und den Befürchtungen über "fremdes Abhören" von Mitbewerbern.

    Diese Trends werden uns in den nächsten Jahren noch stärker beschäftigen!

    Zur Zeit sind uns in den Bereichen die Japaner, Amerikaner und Inder voraus - deutsche Softwareentwicklungen holen auf - auch dank der Vernetzung mit SAP-Produkten.
    Lieber3103
  •  27-04-2008, 16:07 16661 Antwort zu 11891

    Wu-Fu ist online. Letztmals aktiv: 08-09-2008, 12:03 Wu-Fu
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    der Schlauberger:

    1) Sicherheitssoftware - sowohl fürs Internet, fürs Onlinebanking oder auch im Intranet wird die Anfälligkeit von "Überfällen" aus dem Internet immer stärker. Daher werden viele Firmen in nächster Zeit aufrüsten.


    Das ist ein unendliches "Katz & Maus Spiel" und da es hier i.d.R. um Geld oder wirklich geheime Informationen geht, wird Sicherheitssoftware auch so eine Art Cash Cow Geschäftseinheit. Das Problem für Software-Firmen wird sein, dass die Produkte sehr schnell veralten - Dieses Problem kann nur umgangen werden, wenn man mit dem "Feind" zusammenarbeiten, sprich Hackern (Hacker meinen es eigentlich nur gut). Das Hauptrisiko ist, dass der Ruf einer bestimmten Sicherheitssoftware mit einem Schlag in den Keller rauschen kann - und der des Kunden ebenfalls.

    der Schlauberger:

    2) Management Informations Systeme - oder auch Business Inelligenz wird immer wichtiger - d. h. Entscheidungsvorbereitung im Sinn von Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaftlichen Entscheidungshilfen Invest - no Invest, oer auch Risikomanagement.


    Naja, ich nenne es mal Betriebliche Software (d.h. Informationssysteme, Knowledge Management Systeme, Decision Support Systems, etc.) und "Business Intelligence" reiht sich hier auch "nur" ein - Es ist nichts neues, sondern lediglich eine Verbesserung des Alten. Des weiteren muss beachtet werden, ob all die angewandte "computergestützten Methoden" nicht bereits mit der "Stift & Papier Methode" im Betrieb angewandt wird. Wenn ja hält sich der Mehrwert für den Betrieb in Grenzen.
    Bei Systemen die in kurzen zeitintervallen Risiken aus sehr große Datenpools reevaluieren (Risikomanagement mit Datamining) sieht das etwas anders aus, weil man eh einen Computer braucht. Ebenso gibt es im Bereich des Patentmanagement Anwendungen, z.B. Patentmapping, die ebenfalls enorme Datenmengen auswerten müssen. Kurz, immer wenn "riesige Datenmengen" einen wirklichen Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen hat, dann werden hocheffiziente Algorithmen gebraucht, damit eine "Methode" überhaupt angewandt werden kann.
    Ganz ehrlich, um eine simple Kostenvergleichsrechnung zwischen 100 Lieferanten eines Bauteils durchzuführen braucht man kein teures "Business Intelligenz", weil den billigsten Preis aus einer Spalte herrauszusuchen, das traue ich einen Sachbearbeiter noch zu...


    der Schlauberger:

    3) Internet-Agent: Einkaufs- und Verkaufsplatformen werden für viele Unternehmen auch im Business to Business Bereich weltweit eine größere Rolle einnehmen. Hier fehlen noch Investitionen beim Mittelstand.


    Ich denke es kommt darauf an inwiefern, dass Unternehmen bereits automatisiert ist. Am Ende muss es bei einem Mittelständler, dann auch noch genug Mitarbeiter geben, die im Software-Engineering und auch bezüglich der benötigten Fachkenntnisse (z.B. Netzwerkeffekte, Preisbildungstheorie, etc.) fit sind, um diese kleinen "Software-Agenten" als Käufer - und Verkäufer auf den markt loszulassen. Insbesondere die meisten Mittelständler haben das nicht und werden sich solches Know-How nicht leisten wollen. Wenn Sie auf den Mittelstand abzielen, dann muss sich vorher noch einiges im deutschen Bildungssystem ändern, damit überhaupt bezahlbare Arbeitskräfte verfügbar werden. Wissen Sie, einem Mathematiker oder Informatiker kann man ruckzuck Nachhilfe in spezifischen Fachkenntnissen geben, aber einen Kaufmann kann man eben nicht ruck zuck mal programmieren beibringen.

    der Schlauberger:

    4) Visualisierung von technischen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. Bestes Beispiel sind Geo-Informations-Systeme: bei diesen Systemen sollten sich technische und betriebswirtschaftliche Informationen leicht und visuell hinterlegen lassen.


    Sehr guter Punkt. Wir kommen dem "technology exploitation" etwas näher... Am Ende können insb. Gruppenentscheidungen besser herbeigeführt werden, wenn komplexe Zusammenhängen "relativ" simple in einer schicken Graphik "zu sehen" sind. Kurz, es gibt Kunden für solche Visualisierungstools. Jedoch ist es für Softwarefirmen unvermeidbar sich mit den Tiefen der Kundenfachkenntisse zu vergraben, sodass neue (nutzebringende) Visualisierungstools entwickelt werden können.



  •  07-05-2008, 21:28 17129 Antwort zu 16661

    Wozu Sicherheitssoftware?

    Die wird von Wanderarbeitern unterlaufen. Hier komplexe Anforderungen dort Austausch von Arbeitern in Unternehmen die Wettbewerb führen.

    Die Angestellten (ingenieure) werden "genötigt" Dokumente zur Konkurrenz zu schicken. Anschließend wird der Laden geschlossen. So läuft das.

    Software der Zukunft ist Green It, sicherheitskritische Software, Web 2.0, usw.

    Alles nicht genannt. Die Business SW wird zum hundersten Mal neu erfunden und ist lediglich eine Anpassung auf den aktuellen technischen Stand. Im Gegenzug werden die Business Entscheidungen immer unqualifizierter.

    Qualifizierte Signaturen sind ein weiterer Star. Biometrie und StandOrtung. Die Liste ist noch nicht vollständig ...