Wie teuer darf Ihrer Meinung nach ein gutes Fahrrad (Montainbike) sein?

Letzter Beitrag 09-05-2008, 12:11 von yahel. 3 Antworten.
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  •  03-05-2008, 8:11 16921

    Es wird langsam Frühling - und die Lust aufs Fahrradfahren steigt. Da überlegen viele (ich eingeschlossen) mir einen neuen Drahtesel zuzulegen.

    Aber wie sind z.Zt. die Preise - wo fängt ein gutes Fahrrad an? Worauf muss man eigentlich achten bei der Neuanschaffung eines Fahrrads?

    Ich sehe in Anzeigen schon Fahrräder wie Montainbikes ab 200,- Euro? aber was taugen solche Kampfpreise?

    Wie ist Ihre Meinung - ab welcher Preisschwelle fängt ein gutes (alltagstaugliches und wartungsfreies) Herrenmontainbike an?

    a) ab 100 Euro

    b) zwischen 100 und 200 Euro

    c) zwischen 200 und 500 Euro

    d) zwischen 500 und 700 Euro

    e) zwischen 700 und 1000 Euro oder

    f) über 1.000 Euro - darunter gibt es nur "Billigräder" ohne Qualität.

    Was ist Ihre Meinung - in welcher Preisklasse würden Sie ein Fahrrad für sich kaufen?
    Lieber3103
  •  03-05-2008, 11:58 16924 Antwort zu 16921

    Jonas ist nicht online. Letztmals aktiv: 11-10-2008, 0:40 Jonas
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 905
    Was ist GUT ?

    GUT wofür ?

    Wenn Sie mit dem Fahrrad nur Training machen wollen, darf es schwer und schwergängig sein,
    dann müssen Sie nicht so weit und lang fahren.

    Möchten Sie viel Strecke ohne Mühe fahren, sollte es leicht sein, denn jeden Kilo Mehrgewicht
    tragen sie bergauf praktisch den Berg rauf.

    War es teuer, dürfen sie es nicht abstellen, sonst ist es hinterher weg. Ein 12 kg Fahrrad-Leichtgewicht
    ist so teuer, dass das notwendige 2 kg Kettenschloss jede Investition in Leichtgewichtigkeit zu nichte
    macht.

    Was es billig, ärgern Sie sich weil es kaputt geht und schwer zu reparieren ist. Was bei Kaufhausfahrrädern
    teilweise an Konstruktionen z.B. bei Beleuchtungsanlage, Gangschaltung(seinstellung) oder Sattel
    zugemutet wird, dafür aber superdicke (superschwere) Rahmen die den Eindruck von Stabilität liefern sollen,
    dabei müssen sie nur so *** sein weil ihre Geometrie unmöglich ist.


    Montainbike und Gut sind zudem Widersprüche: Die Federung ist schwer, die Reifen breit
    und damit schwergängig. Daher gibt es das ATB AllTerrainBike für Leute, die nicht wirklich
    Berge bezwingen wollen. Manche fahren den Berg auch nur runter. 'Downhill' ist Stabilität und
    extreme Federwege wichtig, hochfahren wollen Sie mit so einem Fahrradschwergewicht den
    Berg aber nicht.

    Ein Gepäckträger sollte so stabil sein, um einem Mensch zu tragen (illegal, aber gern gemacht,
    vor allem bei Jugendlichen), damit wiegt er aber mehr, als alle Zubehörteile zusammen und wird
    in 98% der Fahrten unsinnig durch die Gegend kutschiert. Also kein Gepäckträger ? Fragen über
    Fragen.

    Ein gutes aber nicht extravagantes Fahrrad liegt schon bei 500 EUR, dabei würde ich auf
    Zulässigkeit im Strassenverkehr pfeifen, batteriebetriebene LED-Lampen sind besser als selbst
    SON-Nabendynamos, vor allem wenn man sie tagsüber zuhause lässt :-)

    Für ein 1000 EUR Fahrrad bekommt man 5 200 EUR Fahrräder, die Haltbarkeit des teuren Fahrrads
    muss also deutlich höher sein, allerdings wird das 200 EUR Teil niemals so leichgängig fahren.
    Das scheint manchen Leuten aber egal zu sein,wenn man mitbekommtm,auf welchen platten
    Reifen, schleifenden Ketten und ausgenudelten Kugellagern die Leute so unterwegs sind.
  •  07-05-2008, 14:40 17109 Antwort zu 16924

    Realist ist nicht online. Letztmals aktiv: 10-10-2008, 11:09 Realist
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    Jonas:
    ....... scheint Leuten aber egal zu sein,wenn man mitbekommtm,auf welchen platten
    Reifen, schleifenden Ketten und ausgenudelten Kugellagern die Leute so unterwegs sind.


    Als passionierter Radfahrer kann ich da nur zustimmen: Die Leute legen keinerlei Wert auf guten Pflegezustand des Materials. Die Leistungsfähigkeit (Fahrbarkeit) ist denen gleichgültig! Öl oder Luftpume kennen die nicht!

    Das ist übrigens nicht nur beim Radfahren so. Bei der täglichen Arbeit ist das nicht anders, wenn kein Zwang da ist.

    Wahrscheinlich aber sind die Manager, die CSU, die Abzocker und SchorschDabbelJu auch für die teueren Drahtesel in jämmerlichem Pflegezustand verantwortlich. Niemand kann von den durchschnittlichen Radfahrern oder von anderen wertvollen Mitgliedern unserer vorzüglichen Gesellschaft "Eigenverantwortung" (welch teuflisches Wort) erwarten. Wo bleibt ein vernünftiges Engagement des Staates, um ausgemergelten Radfahren zu helfen??? Oskaaaaaaa ..... ran ans Mikro!
  •  09-05-2008, 12:11 17211 Antwort zu 16921

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 10-10-2008, 19:47 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.241
    Mein Fahrrad ist jetzt 45 Jahre alt, gut geölt und geschmiert. Da ich nur im Flachland fahre genügt es meinen Ansprüchen immer noch, von daher gibt es keinen Grund ein neues zu kaufen.
    jens.muche@t-online.de