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In den Tank soll noch mehr Acker
Letzter Beitrag 26-04-2008, 23:05 von economist. 37 Antworten.
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15-04-2008, 14:57 |
O.K. Sie haben mich ermahnt wegen der Verquickung von verschiedenen Thematiken.
Ich wollte Beispiele nennen wie sich technische Entwicklungen verselbständigen.
Wasser verdampfen kostet viel Energie, soviel weiß ich auch. Die Energie muss aber nicht unbedingt in kurzer Zeit ( Leistung ) erbracht sein. Arbeit tut´s auch. Das Beispiel Holz ist so eines. Lagern Sie Holz gespalten ca. 2 Jahre und die Restfeuchte ist auf 10 - 18 %. Arbeiter war die Sonne, genauer ungesättigte Luft.
Die Zellen ( Halbmembranen ) lassen wir auße vor.
Der Wirkungsgrad von veredelten Nahrungsmitteln ist auch bekannt. Eine Ernährungsumstellung der "zivilisierten" Welt ist nötig. Dann wären viele Probleme wegen Knappheit von Nahrung beseitigt.
Grundsätzlich sollte die Forschung auf dem Gebiet regenerativer Energien weiter voran getrieben werden. Es ist erstaunlich welche Ergebnisse entstehen können. Vor kurzem war ich Zeuge wie Faulgas das bisher in die Atmosphäre gelangte als Energieträger verwendet wird. Sie werden einwenden, dass dann auch wieder CO2 erzeugt wird, weil Faulgas fast reines Kohlenwasserstoff (Methan ) ist. Methan trägt aber auch zur Erwärmung bei. Vergleicht man CO2 und Methan ist letzteres für die Ozonschicht gefährlicher. Bei vorgenannter Anlage erzeugte Wärme 60° - 80° C bei Trägermedium Wasser ist Abfallprodukt !
Nochmals, die klassische Bioethanolproduktion ist für mobile Einsätze bestens geeignet um von Versogern unabhängig zu werden. Dies zahlt sich in Krisengebiten aus ohne Infrastruktur aber Pflanzen im Umfeld. Im großen Stil sind neue Techniken gefragt. Wie soll diese entwickelt werden ?
Probieren geht über studieren.
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15-04-2008, 19:12 |
@ Zarakthul
"Die Erzeugung von Biogas, Biosprit etc. aus sonst ungenutzten Abfällen, war eine gute Idee. Die Vergasung von Weizen und Mais, die Abholzung von Regenwald zum Anbau von Ölpalmen ist definitiv Unsinn! Das dieser Unsinn Menschen tötet, muss erst in die ideologievernebelten Gehirne."
Richtig! der Biosprit der 1.Generation war absoluter Schwachsinn.
Der der 2. Generation, den Sie beschreiben, ist aus Umweltgesichtspunkten wesentlich besser, aber es läßt sich kein Geld damit machen. Wenn der Waldbesitzer seine Holzabfälle und der Bauer sein Stroh extra aufarbeiten muß und zu den Spriterzeugern fahren muß, wird das unwirtschaftlich.
Der Biosprit der 3. Generation soll aus Sonne und Wind auf elektrochemischem Weg Treibstoff erzeugen.
In der neuesten Wirtschaftswoche aus dem HB-Verlag ist ein interessantes Ökoszenario dargestellt.
Solarstrom aus der Sahara, Windenergie von der Atlantikküste, Wasserstrom aus Skandinavien und geothermische Energie aus Italien und anderen Quellen soll einer Stützung unseres Energiehungers dienen. Dennoch werden wir den heutigen Energieverbrauch pro Kopf mit derartigen Lösungen allein nicht decken können. Da gebe ich economist durchaus Recht. Wir müssen aber heute an unsere Enkel denken.
Die Parallellösung muß sein, sparsamere Verbraucher zu kreieren. Ein PKW-Verbrennungsmotor hat heute einen Wirkungsgrad von unter 30%. kleine E-Motoren sind z.Z. ebenfalls sehr unwirtschaftlich. Glühbirnen sind absolut unwirtschaftlich.
Ich sehe langfristig unsere Konkurrenzfähigkeit gegenüber China in der besseren Energienutzung der für Europa und Nordafrika günstigeren Ausgangsposition, die erneuerbaren Energien nutzen zu können. Wir können Westwinde nutzen und die Sonne der Wüstenflächen der Sahara.
Die Europäer sollten von den Asiaten wieder die Langfristplanung lernen. Nicht in Quartalen denken, sondern in Jahrzehnten.
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15-04-2008, 20:02 |
"O.K. Sie haben mich ermahnt wegen der Verquickung von verschiedenen Thematiken. "
Wenn Sie das so sehen ...
"Wasser verdampfen kostet viel Energie, soviel weiß ich auch. Die Energie muss aber nicht unbedingt in kurzer Zeit ( Leistung ) erbracht sein. Arbeit tut´s auch. Das Beispiel Holz ist so eines. Lagern Sie Holz gespalten ca. 2 Jahre und die Restfeuchte ist auf 10 - 18 %. Arbeiter war die Sonne, genauer ungesättigte Luft."
Ungesättigte Luft gibt es nicht, da Wasserdampf in Luft nicht "gelöst" ist. Physikalisch richtig ausgedrückt sollte es heißen: Der Partialdruck des Wasserdampfes ist niedriger als temperaturbedingt möglich. Bei 0 °C ca 6 g Wasser in der Luft, bei 30 °C 30 g ...
Trotzdem schwatzen Meteorologen über den Sätigungsdampfdruck. ;-)
Was das zu trocknende Holz betrifft, so müssen Sie sich mal um die Kosten kümmern, Lagerkosten, Kapitalkosten ...
All das sind Ressourcen, die optimal wegen Knappheit eingesetzt werden müssen.
"Der Wirkungsgrad von veredelten Nahrungsmitteln ist auch bekannt. Eine Ernährungsumstellung der "zivilisierten" Welt ist nötig. Dann wären viele Probleme wegen Knappheit von Nahrung beseitigt."
Momentan findet in China und Indien das Gegenteil statt. Hier liegt das eigentliche Problem, welches derzeit die Getreidemärkte zusätzlich belastet, denn nach meinem Kenntnisstand sind die Flächen für die derzeitige Nachfrage mehr als ausreichend, denn die USA haben immense Flächen aus der Produktion genommen, per Subventionen etc. . Deshalb konnte nach der Bush'schen Bioethanolinitiative die Maisanbaufläche in den USA locker um 10% erhöht werden. Fakt ist, daß die US-Administration bereits seit Ende des 1. Weltkrieges immer wieder versucht hat, die kontinuierlich sinkenden Getreidepreise nach oben zu treiben, um die Farmeinkommen zu erhöhen. Mit Biosprit hat es offensichtlich geklappt. Biosprit ist nichts anderes als Agrarsubventionspolitik im Tarnkleid.
"Grundsätzlich sollte die Forschung auf dem Gebiet regenerativer Energien weiter voran getrieben werden. Es ist erstaunlich welche Ergebnisse entstehen können. Vor kurzem war ich Zeuge wie Faulgas das bisher in die Atmosphäre gelangte als Energieträger verwendet wird."
Es gibt da nichts mehr zu erforschen. Alle Parameter sind prinzipiell bekannt.
"Methan trägt aber auch zur Erwärmung bei. Vergleicht man CO2 und Methan ist letzteres für die Ozonschicht gefährlicher."
Sorry, aber das ist Quatsch. Methan hat zwar einen Faktor 21 hinsichtlich CO2-Erwärmung, steigt aber in der Atmosphäre seit Jahren nicht mehr an.
"Nochmals, die klassische Bioethanolproduktion ist für mobile Einsätze bestens geeignet um von Versogern unabhängig zu werden."
Ethanol ist viel zu teuer! Butanol wäre unter bestimmten Voraussetzungen als Treibstoff geeignet ...
"Im großen Stil sind neue Techniken gefragt. Wie soll diese entwickelt werden ?
Probieren geht über studieren. "
Zur Zeit wird mit Alttechnologie probiert, obwohl durch Studieren zweifelsfrei feststeht, daß Nutzung von Alttechnologie die Probleme nicht löst sondern verschärft.
Denken Sie deshalb mal über den Thorium-Hochtemperaturreaktor nach, der eine neue Technologie wäre. Oder die Verbrennung von Kohle in einer CO2-O2-Atmosphäre mit späterer Endlagerung in geleerten Erdgasfeldern. Das sind "neue" Technologien die bisher nicht genutzt wurden und entwicklungsfähig sind im Gegensatz zu Windmühlen & Co.
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15-04-2008, 20:11 |
@ Baeckerbullerjahn
"Der Biosprit der 3. Generation soll aus Sonne und Wind auf elektrochemischem Weg Treibstoff erzeugen. "
Und was kostet die genutzte "Primärenergie" Strom von den Windmühlen und den Solarzellen? Derzeit kostet die kWh Windstrom brutto mehr als 10 Cent, die projektierte Offshore-kWh mehr als 16. Bei Solar sind wir denn wohl bei 30 bis 60 Cent.
Kostensekungspotentiale? Gibt es bei Alttechnologie nicht. ====> Alles Spinnkram!
"Ein PKW-Verbrennungsmotor hat heute einen Wirkungsgrad von unter 30%."
Nö!
Was den effektiven Wirkungsgrad durch Teillastnutzung betrifft, mögen Sie richtig liegen.
"Ich sehe langfristig unsere Konkurrenzfähigkeit gegenüber China in der besseren Energienutzung der für Europa und Nordafrika günstigeren Ausgangsposition, die erneuerbaren Energien nutzen zu können. Wir können Westwinde nutzen und die Sonne der Wüstenflächen der Sahara."
Wann wachen Sie auf?
Oder muß ich erst ein großes Gelächter anstimmen?
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15-04-2008, 20:37 |
"Wir können Westwinde nutzen..."
Wir können auch die Winderzeugung durch die ganze Bevölkerung systematisch vorantreiben-
z.B. durch Verteilung von kostenlosen Lebensmittelgutscheinen für Zwiebeln, Knoblauch, Hülsenfrüchte etc.
(das wäre gleichzeitig ein gigantisches Konjunkturprogramm für die heimische Landwirtschaft).
Ich habe heute Nachmittag mal soviel Wind erzeugt...das hätte schon für ein gaanz kleines Windrädchen gereicht.
(zum Glück war ich da allein in dem Teil der Werkstatt...)(o:)
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16-04-2008, 10:09 |
@ economist
""Ein PKW-Verbrennungsmotor hat heute einen Wirkungsgrad von unter 30%."
Nö!
Was den effektiven Wirkungsgrad durch Teillastnutzung betrifft, mögen Sie richtig liegen. "
Ach Sie sind der, der immer mit Vollast fährt? Da werden Sie bald den Führerschein los sein.
"Wann wachen Sie auf?
Oder muß ich erst ein großes Gelächter anstimmen?"
Wann wachen Sie auf, daß unsere Enkel kein Geheul anstimmen und Ihnen als Rentner die Rente streichen.
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16-04-2008, 13:41 |
"Ach Sie sind der, der immer mit Vollast fährt? Da werden Sie bald den Führerschein los sein. "
Es gibt Möglichkeiten den Bereich des geringsten spezifischen Kraftstoffverbrauchs möglichst viel und lange zu nutzen. Deshalb muß man kein Raser sein.
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16-04-2008, 20:26 |
@ economist
"Es gibt Möglichkeiten den Bereich des geringsten spezifischen Kraftstoffverbrauchs möglichst viel und lange zu nutzen. Deshalb muß man kein Raser sein."
Ich vertraue darauf, daß Sie das können:
Bitte vorrechnen welchen Wirkungsgrad ein 150 kW-Ottomotor bei Ihrer sparsamen Fahrweise bei 50kmh konstant hat. (:-))
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17-04-2008, 10:05 |
"Bitte vorrechnen welchen Wirkungsgrad ein 150 kW-Ottomotor bei Ihrer sparsamen Fahrweise bei 50kmh konstant hat."
Wer fährt denn sowas?
Ich jedenfalls nicht. Außerdem ist es im Stadtverkehr nicht möglich mit konstanter Geschwindigkeit zu fahren. Was viel für das Spritsparen bringt.
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17-04-2008, 12:46 |
@ economist
Wieder mal einer Antwort ausgewichen? [...]
Wenn Sie bei dichtem Verkehr auf der Autobahn fahren, kommt es durchaus vor, daß Sie konstant 50 fahren müssen. Sie sollen nur den Wirkungsgrad eines 2,5-Liter-Saugmotors im untereren Teillastbereich herleiten. [...]
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18-04-2008, 17:33 |
"Wenn Sie bei dichtem Verkehr auf der Autobahn fahren, kommt es durchaus vor, daß Sie konstant 50 fahren müssen. Sie sollen nur den Wirkungsgrad eines 2,5-Liter-Saugmotors im untereren Teillastbereich herleiten. [...]"
Genau das tue ich nicht, auf der Autobahn mit nem 2,5 l Auto rumschleichen. Ich benutze Autobahnen höchst selten. Z. B. den Elbtunnel. Motor abstellen und mit 80 gen Süden rollen und im 5. Gang dann ab tiefstem Punkt wieder frische Luft schnuppern fahren. Diese Sparmethode ist unschlagbar. :-)
"Sie sollen nur den Wirkungsgrad eines 2,5-Liter-Saugmotors im untereren Teillastbereich herleiten. [...]"
Gucken Sie doch in das Motorkennblatt. Da können Sie das alles genau nachlesen, welche Strategie den Wirkungsgrad nach oben treibt. Prinzip Sägezahn und möglichst hoher Druck in den Zylindern ist die effizienteste Methode.
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24-04-2008, 11:50 |
ysiks:Hallo liebes Forum,
bin ich im falschen Film ? Pflanzen werden immer neutral sein. Beim Wachsen wird CO2 aufgenommen und bei der Verbrennung, egal ob heiß ( Flamme, Motor, etc. ) oder kalt ( Verrottung ) O2 abgegeben. Egal ob im Zyklus Baum 80 Jahre oder Jahrespflanze, es ist neutral.
Gabriel ist auch nicht der Schuldige. Es gibt eine Richtlinie der EU für die Nutzung von regenerativen Energien. Deutschland hat mit seinem 10% - Vorstoss
wieder einmal Musterschüler sein wollen. Die BRD kann nicht einfach aussteigen. Wer bitte spricht von Acker ?
Bioenergetischer Grundstoff kann auch unser täglich Müll sein. Biotonne, Rasenschnitt, Abfall bei der Bewirtschaftung von Wäldern und landwirtschaftlichen
Flächen....
Das stimmt natürlich, dass Faulgase, Kompost & Co. als Biomasse herangezogen werden können, und das hier die Technologie noch viel Potential haben um zur theoretischen Leistungsgrenze aufzuschließen. Aber es ist nunmal eine einfache Milchmädchen-hafte Aufwand-Nutzen-Frage "welche Biomasse" mehr Profit unter dem Strich abwirft - Ich brauch ja jetzt keinen großen Exkurs halten über Produktionsdurchlaufzeiten. Fakt ist, dass die Politik Anreize für Biomasse geschaffen hat, die in direkter Konkurrenz zur Lebensmittelproduktionskapazitäten und somit dem Lebensmittelpreisen steht. Das hat nicht nur die BRD gemacht, sondern auch die EU und insb. die USA. Die Transaktionskosten für diese Umstellung waren de facto Null, weil ob ein Bauer den Mais an ein Biogaskraftwerk oder einen Lebensmittelhersteller liefert ist eine Markttransaktion.
Es gibt so eine implizite Grundansichtsgeschichte zwischen Hardliner auf der "Ökoseite" und dem Rest: Natürlich funktioniert die Nachwachsende Rohstoffgeschichte, wenn jeder Mensch nur so viel konsumieren würde, wie der Energieerhaltungssatz hergibt. Die Realität ist aber, dass die Technologien die von den Menschen verwendet wird zu hohen Konsumbedarf (=der Dissipations-Mechanismus!) haben. Das muss nicht nur "die Bonzenschleuder von Atze" sein.
Ihr Verlgeich zu Derivativen im Roftstoffmarkt ist leicht unangebracht, weil Sie Folge und Ursache etwas übertrieben verdrehen. Der Marktpreis ist das Ergebnis von irgendeinen Mist der in der "realen Welt" gelaufen ist, und nicht die Ursache des Markpreises (weil dann müsste der Marktpreis des Underlyings dauerhaft exponentiell ins Unendliche steigen).
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24-04-2008, 15:28 |
@ Ysiks
"Hallo liebes Forum,
bin ich im falschen Film ? Pflanzen werden immer neutral sein. Beim Wachsen wird CO2 aufgenommen und bei der Verbrennung, egal ob heiß ( Flamme, Motor, etc. ) oder kalt ( Verrottung ) O2 abgegeben. Egal ob im Zyklus Baum 80 Jahre oder Jahrespflanze, es ist neutral. "
O.K., wenn Sie so argumentieren, ist auch Kohle neutral. Kohle hat dafür halt ein bißchen länger gebraucht (:-))
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24-04-2008, 16:24 |
Fast richtig,
die Atmosphäre der Erde hat sich in den letzten Millionen Jahren verändert. Es gab eine prozentuale Veränderung der Luft, sprich Sauerstoff, Kohlenlendioxid, Stickstoff, Edelgase. Aus dem Stehgreif ist mir es nicht möglich Zahlen zu zitieren.
Bei der Diskussion ist zu beachten, dass die Bevölkerungsexplosion und Industriealisierung erst im 19. Jahrhundert begonnen hat. Wir reden quasi über Millionen Jahre speichern und anschließender Freisetzung in 200 Jahren. Klingelt´s ?
Das ist nicht neutral. Neutral ist, vom Standpunkt Mensch aus, wenn er während seiner Existenz mit ca. 80 Jahren keine Verschiebung verursacht, bei der Pflanze, wenn Sie in ihrem Lebenszyklus Boden-Pflanze-Boden neutral ist.
Zum vorhergehenden Beitrag möchte ich sagen dass meine Argumentation bez. Spekulanten überspitzt war, aber es lässt sich nicht leugnen, dass ich mit Futures den Preis bewege. Ich sage mal provokant, wenn alle Papiere mit dem Underlying Gold oder Silber plötzlich zur Fälligkeit stünden,
wären die Emittenten ganz schön in der Zwickmühle. Diese Edelmetalle sind so oft verbrieft, dass das physiche Metall gar nicht den Bedarf decken kann.
Hat die Subprime-Krise nicht genau so funktioniert ? Mist verpackt, umgepackt, verkauft, verpackt, verkauft, verpackt, verkauft, verpackt, verkauft
bis zum ganz großen BUMM ! Lebensmittel sind natürlich nicht so anfällig, weil jede Regierung Stabilität möchte und Handelsabkommen degenerierte Auswüchse eindämmen. Der Markt macht den Markt, oder nicht ?
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25-04-2008, 0:22 |
@ysiks
Sie haben ja Recht, daß über Jahrmillionen der mensch nicht da war, um die gebundenen CO2- Senken aufzulösen.
Aber für mich sind die heutigen "Fachleute", die eine Idee rausblubbern ohne darüber nachzudenken, ob sie gut ist oder schlecht ist, Verbrecher, die - wie es die katholische Kirche definiert - eine Sünde gegen den heiligen Geist begehen. Wir alle haben Hirn erhalten, das wir zum Guten einsetzen sollen. Menschen, die nicht nachdenken sind ebenso Verbrecher, wie diejenigen die geziehlt etwas Böses tun. Das ist für mich die Schlüsselschuld der masse der im 3.Reich Lebenden. Man hat sich dem Nachdenken verweigert, weil man sonst die eigene Schuld erkannt hätte.
Nahrungsmittel, die das Überleben von heutigen Menschen garantieren können, zu verbrennen, um irgendwelche idiotischen Klimautopien erfüllen zu können, ist ein Verbrechen.
Wenn Sie anderer Meinung sind, bin ich gespannt, wie Sie das rechtfertigen.
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26-04-2008, 14:01 |
Baeckerbullerjahn:@ysiks
Sie haben ja Recht, daß über Jahrmillionen der mensch nicht da war, um die gebundenen CO2- Senken aufzulösen.
Aber für mich sind die heutigen "Fachleute", die eine Idee rausblubbern ohne darüber nachzudenken, ob sie gut ist oder schlecht ist, Verbrecher, die - wie es die katholische Kirche definiert - eine Sünde gegen den heiligen Geist begehen. Wir alle haben Hirn erhalten, das wir zum Guten einsetzen sollen. Menschen, die nicht nachdenken sind ebenso Verbrecher, wie diejenigen die geziehlt etwas Böses tun. Das ist für mich die Schlüsselschuld der masse der im 3.Reich Lebenden. Man hat sich dem Nachdenken verweigert, weil man sonst die eigene Schuld erkannt hätte.
Nahrungsmittel, die das Überleben von heutigen Menschen garantieren können, zu verbrennen, um irgendwelche idiotischen Klimautopien erfüllen zu können, ist ein Verbrechen.
Wenn Sie anderer Meinung sind, bin ich gespannt, wie Sie das rechtfertigen.
Sie sprechen von kollektiver Schuld wenn nicht nachgedacht wird. Das ist richtig, der Geist soll genutzt werden. Es gibt Denker, die erkannt haben, dass die Energien auf fossiler Basis nicht mehr als Energie der Zukunft behandelt werden dürfen. Die Gedanken sind frei und deshalb darf sich der Denker in alle Richtungen für eine Alternative zu fossilen Brennstoffen gedanklich bewegen. Würde er das nicht tun, wäre er kein Denker, sondern stoischer Verfolger einer Meinung. Wenn der Denker eine Alternative findet, z.B. Ethanol so ist dies nicht sofort zu verteufeln. Den Denker, weil es nicht in das aktuelle Geschehen passt als Idiot zu betiteln ist nicht fair. Er hat geistige Arbeit verrichtet für die Lösung eines Problems. Ob die Lösung gut ist, soll einmal nicht bewertet werden.
Brainstorming darf nicht mit vorherrschenden Kriterien sofort niedergemacht werden. Visionären wäre die Grundlage entzogen und wir wären in der Entwicklung an einem Endpunkt angelangt. Doch Veränderungen bedeutet leben, Stilllstand ist Tod.
Das Problem Nahrungsmittel ist die Betrachtung. Die Pflanze X ist zufällig in unserer Nahrungskette. Wenn der Mensch eine Umstellung in der Ernährungsgewohnheit machen sollte, sind auf einmal vermeintliche Schädlinge oder vermeintliches Unkraut Nahrungsmittel.
Die Pflanze X die uns als Nahrung dient, wird aufbereitet bevor wir sie zu uns nehmen. Wenn ein Mangel an besagter Pflanze auftritt, dann reguliert Angebot und Nachfrage die weitere Verwendung. Eine Umverteilung von reich nach arm, oder Überschuss zu Mangel beseitigt nicht Probleme sondern verschärft die Situation. Am besten die Geschichte laufen lassen und schauen was passiert. Der Mensch wird im Zweifelsfall wegen seiner sozialen Natur immer zugunsten der Überlebenssicherung entscheiden. Ein veredeltes Produkt, wie z.B. Brot würde ich niemals wegwerfen. Das nur am Rande, damit nicht der Eindruck entsteht dass ich ethisch verkrüppelt bin. Apropo Ethik, diese ist allgemein zu verstehen. Leider pflücken Menschen aus den Lehrbüchern Passagen heraus und interpretieren diese mit beschränktem Horizont. Religiöse Werke predigen nicht Müßiggang und Harmonie um jeden Preis. Das Individium ist Eigenverantwortlich und muss sich jeden Tag neu bewähren. Dazu zählt die Grundlage der Religionen, Friede, Nächstenliebe, Schutz der Natur, Gotteserfurcht. Der Zweck heiligt die Mittel und es muss immer auf´s neue abgewogen werden wie ich mich verhalte. Wenn die Zeit die Verbrennung von Lebensmittelpflanzen zur Friedensstabilisierung verlangt, so ist dies akzeptabel. Wenn ich andere vor dem Kältetod bewahre ist es auch o.K. Ist ein Konflikt da wegen Verhungern von einigen und Spritztourfahrten mit dem Ethanolauto ist dies verwerflich. Die Welt steht vor großen Herausforderungen und das ist als Chance zu verstehen. Unsere Diskussion lässt uns in uns hören nach der moralischen Stimme. So können Brücken gebaut werden, große technologische Projekte entwickelt, Hindernisse wegen religiösen Unterschieden beseitigt und eine gerechtere Verteilung von Ressourcen statfinden.
Ganz hart und grob müssen nun ein paar Millionen hungern, vielleicht auch sterben, die meisten aber nur mehr bezahlen. Als Ganzes können 6,6 Milliarden Menschen profitieren wenn wir die international zusammen stehen. Ethanol als Zukunftsenergie ist Humbug, sie ist nur eine Initialzündung für goße Lösungen.
Die nächste Generation in 20 - 30 Jahren wird definitiv nicht mehr Energie in Verbindung mit Ölderivaten sehen.
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26-04-2008, 18:23 |
@ysiks
"Wenn der Denker eine Alternative findet, z.B. Ethanol so ist dies nicht sofort zu verteufeln. Den Denker, weil es nicht in das aktuelle Geschehen passt als Idiot zu betiteln ist nicht fair. Er hat geistige Arbeit verrichtet für die Lösung eines Problems. Ob die Lösung gut ist, soll einmal nicht bewertet werden.
Brainstorming darf nicht mit vorherrschenden Kriterien sofort niedergemacht werden. Visionären wäre die Grundlage entzogen und wir wären in der Entwicklung an einem Endpunkt angelangt. Doch Veränderungen bedeutet leben, Stilllstand ist Tod. "
Hier bin ich mit Ihnen zu 100% einig.
Wenn man aber in einem vergleichsweise einfachen Rechengang, wie ich in einem früheren Thread gezeigt habe, nachweisen kann, daß Biosprit weniger als 0,5% der solaren Energieeinstrahlung pro Flächeneinheit nutzt und diese Nutzung, die zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion geht, von unserem Staat auch noch hoch subventioniert wird, so ist das - wie seit der Wiedervereinigung vieles in unserem Staat - "kriminell dumm".
Politiker, die eine derartige Förderung aufstellen und durchsetzen nur aufgrund des Stimmenfangs bei den Landwirten, sollten mit dem eigenen Geldbeutel zur Verantwortung gezogen werden.
Bei Managern soll das nach Meinung von "Frau Merkel und der SPD" ja auch eingeführt werden. Also gleiches Recht für alle. Auch der Politiker muß gezwungen werden sein Hirn einzusetzen.
Wir müssen erneuerbare Energien - also auch Biosprit - zu Lasten der Gesellschaft auf 20 jahre hoch subventionieren (Quelle:Dubbel; Taschenbuch für den Maschinenbau; 22. Auflage 2007)
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26-04-2008, 23:05 |
@ Baeckerbullerjahn
"Wir müssen erneuerbare Energien - also auch Biosprit - zu Lasten der Gesellschaft auf 20 jahre hoch subventionieren"
1. "Erneuerbare Energien" gibt es physikalisch nicht! (1. u. 2. Hauptsatz der Thermodynamik)
2. Das was so genannt wird ist ineffiziente Alttechnologie und deshalb immer subventionierungsbedürftig.
"Auch der Politiker muß gezwungen werden sein Hirn einzusetzen. "
Welches mal satirisch angefragt?
Eine promovierte Diplom-Physikerin, die nicht merkt, daß die Effizienz von Windmühlen mit der Größe abnimmt und sich von einem Aloys Wobben über den Tisch ziehen läßt, kann wohl kaum sowas haben. Oder ihr Diplom und ihre Promotion sind nichts wert, weil von der Stasi ermöglicht. Man mag ja vieles aus dem Physik-Studium vergessen können, aber derart einfache Dinge?
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