Wir haben klar eine Verteilungsproblematik - und zwar die von unten anch oben. Reiche reduzieren zusehends
auf Kosten der Masse Ihren Anteil zum Gemeinwesen und beharren auf ihren Vorteilen, die ihne die letzte Jahren gewährt
worden sind.. Über die Segnungen für die Durschnittsverdiener - 3 % MwSt-Erhöhung, 10 Euro Praxisgebührerhöhung, 10 % Medikamentenzuzahlung, Gesundheitsfonds, volle Abgabe der KV-Beiträge bei Auszahlungen der Betriebsrente, Kürzung Pendler-Pauschale, Studiengebühren, Abschfaffung der gesetzlichen Berufsunfähigkleitsrente etc. etc. lachen der privatversicherte Multimillionär mit steuerbegünstigter Geldanlage im Ausland und die angehend fett Erbenden, die grade wieder aufatmen können, angesichts der
Geschenke. Die Vermögenssteuer in DE ist mit die Niedrigste in der EU ud das angesischts von hunderten von Miiliarden an anstehendnen
Erben. Aber die an der Macht sind, sichern sich und Ihren Zahlern und Einflüstereren die bestehnden Ungleicheitsverhältnisse
und bauen Sie aus. Aber irgendwan kommt der Bummerang und der Katzenjammer, wenn es "so gar keinen Spass mehr macht
in DE zu leben, weil ja alles so runtergekommen ist" ; klagen dann sicher als erste, die zusehen, dass der Steuerberater jeden Paragraphen
drei mal umdreht, um ja keinen Cent zu viel für den "bösen gefrässigen Staat" und die selbst verschuldeten Arbeitslosen; Renter und zunehmend Gering Verdienenden dessen Aufgaben übrig zu lassen.
"... Meistens bekamen diejenigen noch mehr Zugriff auf den Reichtum des Landes, die schon genug hatten. Die Unternehmenssteuern wurden bei gleichzeitiger Anhebung der Mehrwertsteuer drastisch reduziert, die Sozialversicherungspflichtigen mit Gesundheits- und Rentenreformen drangsaliert, die Tariflöhne mit Mini- und Ein-Euro-Jobs unter Druck gesetzt. Der Effekt war immer der gleiche: Das Leben wurde für viele teurer, die Sozialkassen leerer und ein kleiner Teil der Menschen reicher und reicher.
Preisbereinigt hat der Durchschnittsarbeitnehmer heute weniger in der Tasche als im Jahr 1991, dafür zahlen Kapitalgesellschaften in keinem anderen OECD-Land so niedrige Steuern wie in Deutschland. Und inzwischen nennen nur zehn Prozent der Deutschen 60 Prozent des Volksvermögens ihr eigen.
Wir haben auf dem Altar des angeblich so segensreichen Marktliberalismus einen Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts geopfert. Und zwar ohne Not: Geld, um unser Gemeinwesen zu finanzieren, ohne die Arbeitnehmer und Empfänger von Sozialleistungen dafür bluten zu lassen, ist genug vorhanden - man muss es nur verteilen wollen."
Aus: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=804933&kat=3&man=3
Bingo, wird aus Bayern mal eni wahres Wort gesprochen.