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Wenig transparentes System

Letzter Beitrag 27-03-2008, 22:00 von Denkerist. 3 Antworten.
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  •  17-03-2008, 11:53 14765

    Wenig transparentes System

    Wenig transparentes System

    Bei der Gestaltung der Gesundheitsreform haben die Politiker ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt. Unter dem Stichwort Politikverdrossenheit wird schon lange das Phänomen diskutiert, dass Parteien und Politiker häufig vor den Wahlen mit voller Kraft zu neuen Ufern aufbrechen wollen – und nach den Wahlen ganz schnell wieder zurückrudern. Aber seit den hessischen Landtagswahlen wird mehr denn je zuvor darüber diskutiert, wo die Grenzen einer kurzsichtigen Strategie für die Machtergreifung liegen.

    Was ist Ihre Meinung?

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  •  17-03-2008, 12:33 14773 Antwort zu 14765

    AW: Wenig transparentes System

    Der Fehler liegen doch im System an sich:

    Die Besserverdienenden klinken sich über die Privatversicherung aus, zahlen nur einen Bruchteil der gesetzlich Versicherten an ihr System. Diese fehlen dann als Beitragszahler. (Hierbei ist zu anzumerken daß Beamte gar nichts zahlen, dies tut der Steuerzahler für sie! Ein völlig überholter Zustand, dies als Sozialismus zu bezeichnen, ist geschmeichelt.)
    Daran wird sich aber nichts ändern, da alle Politiker auch privat versichert sind, und Frösche wohl kaum Ihren Teich trockenlegen.

    Wie wir wissen, schrumpft die Mittelschicht, welche die Lasten der Gesellschaft, also auch die Lasten der gesetztlichen Krankenversicherung trägt rapide, und somit fehlt das Geld.

    Von den wenigen Geld muß dann noch die kassenärztliche Vereinigung bezahlt werde, ein Verein dessen Daseinsberechtigung längst hinterfragt werden muß. Gäbe es sie nicht könnten bei jedem Arztbesuch die Kosten direkt mit dem Arzt abgerechnet werden. Ein Vorstoß zur Schaffung von Transparenz an dieser Stelle scheiterte ja bereits.

    Und zum Schluß noch ein wesentlicher Punkt: die Positivliste. Stets verhindert von der Gesundheitslobby um maximale Gewinne zu erreichen. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb es in Deutschland 10x mehr zugelassenen Medikamente als z.B. in Frankreich gibt. Wahlfreiheit der Medikamente für den Arzt klingt in Zeiten medizinischer Notversorgung für die gesetzlich Versicherten doch eher wie Hohn, dieses Argument hat sich erledigt.

    Ich denke nicht daß die sog. etablierten Parteien hier eine Lösung für die Bürger hinbekommen, die Hessenwahl hat gezeigt wlche Alternativen es zur Problemlösung (nicht nur in diesem Bereich) gibt. Schlechter kann es für viele kaum noch werden. Die Masse hat nichts zu verlieren als.....
  •  20-03-2008, 21:01 15025 Antwort zu 14773

    AW: Wenig transparentes System

    Hallo Denkerist,

    es ist ein Jammer das ganze! Die Praxisgebühr ist schon lange realität. Ärzte welche nichts mehr verdienen und dafür in die 24 Stundenschicht geprügelt werden. Ich habe kein Interesse daran mich von einem Arzt operieren zu lassen, welcher bereits eine über 20 Stunden Schicht hinter sich hatte. Nun wissen wir das aber leider nicht. Sie sollen sinngemäß totgemacht werden, damit sich Krankenkassenbosse die Tasche voll machen können. Der Case und Caremanger wird kommen. Der nächtliche Hausbesuch eines Arztes wird von der Krankenkasse mit lächerlichen ~ € 25 abgespeist. Der Patient darf ebenfalls in einem Quartal die Arztpraxis selbstverständlich so besuchen wie dieser möchte. Für den Arzt in Euro ausgedrückt sind das ~ 45. Ein guter Handwerker darf zwischen € 30 und € 45 verlangen. Müssen wir wohl auch noch den Mindestlohn für Ärzte einführen, weil auch hier kein Geld verdient werden kann?

    Für diesen Wahnsinn müssen Medizin Studenten – Studiengebühren zahlen, damit sie am Ende ihres Studiums und dem damit hart erkämpften Doktorgrad mit lächerlichen Pauschalen seitens der Krankenkassen abgespeist werden. Der Gesundheitskommerz wird kommen. Ich hoffe nicht, dass dies all Teil unserer neuen Gesundheitsreform 2009 schon sein soll, wenn diese in Kraft treten wird.

    Es wird immer schlimmer. Ich kann auch dass Geheule von den Menschen nicht mehr hören, welche behaupten dass es uns immer noch richtig gut geht. Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer – und diese SCH**** Politiker arbeiten doch alle Hand in Hand mit der Industrie, den Krankenkassen, den Aktionären und all den großen reichen und Mächtigen zusammen, zumal viele dieser ach so feinen Herren in diversen Vorständen sitzen.

    Gruß
  •  27-03-2008, 22:00 15222 Antwort zu 15025

    AW: Wenig transparentes System

    nightwishman:
    Hallo Denkerist,
    Ärzte welche nichts mehr verdienen und dafür in die 24 Stundenschicht geprügelt werden. Ich habe kein Interesse daran mich von einem Arzt operieren zu lassen, welcher bereits eine über 20 Stunden Schicht hinter sich hatte. Nun wissen wir das aber leider nicht. Sie sollen sinngemäß totgemacht werden, damit sich Krankenkassenbosse die Tasche voll machen können. Der Case und Caremanger wird kommen. Der nächtliche Hausbesuch eines Arztes wird von der Krankenkasse mit lächerlichen ~ € 25 abgespeist. Der Patient darf ebenfalls in einem Quartal die Arztpraxis selbstverständlich so besuchen wie dieser möchte. Für den Arzt in Euro ausgedrückt sind das ~ 45. Ein guter Handwerker darf zwischen € 30 und € 45 verlangen. Müssen wir wohl auch noch den Mindestlohn für Ärzte einführen, weil auch hier kein Geld verdient werden kann?
    Gruß


    Die Ärzte, speziell die Haus - und Klinikärzte scheinen mir die Prügelknaben zu sein. Und die Pharmaindusrtie kassiert von Jahr zu Jahr mehr. Auch die kassenärztliche vereinigung zweigt sich mehr als nötig ab, wobei sich deren Daseinsberechtigung eh nur schwerlich erschließt.

    Gesundheit wird zur Ware, wer Geld hat lebt, wer arm ist ... . Stellen wir uns mal vor, welcher Druck auf einem lastet, wenn er Geld für sein Leben oder das seiner Angehörigen macht. Für Geld macht man dann ALLES!! Wo das hinführt...