Der Autokiller geht um....

Letzter Beitrag 11-04-2008, 15:54 von Kuddel. 30 Antworten.
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  •  30-03-2008, 21:14 15371

    Soviel zum Biosprit, zu dessen zwangsweisem Verbrauch wir ab 2009 genötigt werden sollen:

    http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDENEI85863820080328

    Nach dem Mafia-Motto "Sie machen uns ein Angebot, das wir nicht ablehnen können" gilt dann folglich:
    Teureres Super-Plus tanken oder sich bei älteren Fahrzeugen demnächst vom Motor verabschieden...
    Zustände wie in Corleone, und der Pate von Berlin lacht dazu...

  •  30-03-2008, 21:49 15372 Antwort zu 15371

    @ Karl Auer

    In meinem Beitrag vom 28.022008 zum Thema Geothermie
    hatte ich es schon nachgewiesen:

    "Und da ist Biosprit schon heute nachweislich unwirtschaftlich.

    Auf einem ha Land kann man ca. 300 GigaJoule/haJahr (Quelle Wikipedia) erzeugen (wenn man alles nutzt und keine Energie zur Pflanzenerzeugung und Ernten einrechnet. Das sind 300.000.000 kJ oder 300000000/3600 =83.333 kWh In einer Wärmekraftmaschine von 40% Wirkungsgrad und einem Generator von 90& Wirkungsgrad könnte man damit 83000*o,4*0,9 = 30.000 kWh p.a. an elektrischer Energie erzeugen.

    Würde ich diese 1 ha mit Solarzellen eines Wirkungsgrades von 15% bedecken und hätte 100 Sonnentage/ Jahr mit 8 Sonnenstunden, so hätte ich bei einer Einstrahlungsintensität von 1kW/m² eine elektrische Leistung von 100*100*800*0,15 = 1.200.000 kwh/Jahr.

    Der Biosprit erzeugt damit nur 2,5% der solaren Energieausbeute einer Solarzelle.

    Die Förderung von Biosprit ist damit eine verdammt gefährliche Fehlentwicklung, da sie unsere Lebensmittel verteuert."
  •  31-03-2008, 17:41 15413 Antwort zu 15372

    @Baeckerbullerjahn

    Richtig, das Thema hatten wir hier schon!
    Mir ging es aber vor allem um die Folgen für Halter älterer Fahrzeuge, die entweder tiefer in die Tasche greifen sollen oder die "Gesundheit" ihrer Motoren riskieren. Ich stelle mit großer Befriedigung fest, daß es hier im Forum fast ausschließlich Leute mit neuen Autos zu geben scheint, die davon nicht betroffen sein werden. Da scheint es mit der finanziellen Ausstattung der Bevölkerung doch nicht so schlimm bestellt zu sein, wie uns gerade hier immer wieder suggeriert wird...(o:)
  •  31-03-2008, 18:12 15414 Antwort zu 15413

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 11-10-2008, 16:38 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.241
    @ Karl Auer

    "Ich stelle mit großer Befriedigung fest, daß es hier im Forum fast ausschließlich Leute mit neuen Autos zu geben scheint, die davon nicht betroffen sein werden."

    In einem anderen Forum habe ich zu diesem Thema einen Beitrag gelesen, dessen Verfasser sich über die Wirbel hier in D wundert. In den USA gibt es diesen Treibstoff schon länger und bisher hat noch kein Motor älterer Fahrzeuge Schaden erlitten. Wir werden sehen, was hier passiert. Ich kann mir vorstellen, daß sich eventuell Gerichte damit beschäftigen, wenn sich die Fälle häufen sollten.
    jens.muche@t-online.de
  •  31-03-2008, 18:33 15415 Antwort zu 15413

    HelgeHa ist nicht online. Letztmals aktiv: 09-10-2008, 20:25 HelgeHa
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 30-08-2007 Beiträge 441
    Wie sollen sich die Halter älterer Fahrzeuge wehren? Eine Interessensvertretung ist mir nicht bekannt, der ADAC
    drückt sich ohnehin vor wirklichen Problemen der Autofahrer.
    Ich glaube auch noch nicht an eine Umsetzung ab Jan. 2009 und ich denke, daß es sich um ein europäisches
    "Projekt" handeln muß/sollte. Wo bleiben, was tun die hoch bezahlten EU-Parlamentarier? Sicher nichts, solange
    kein Druck ihrer Wähler kommt.

    HH
  •  31-03-2008, 20:22 15423 Antwort zu 15372

    @ Baeckerbullerjahn

    "Der Biosprit erzeugt damit nur 2,5% der solaren Energieausbeute einer Solarzelle. "

    Wozu die komplizierte Rechnung? Solarzellenstrom ist ebenso unwirtschaftlich wie Biogasstrom und wird nie reichen zu vertretbaren Bedingungen die Energienachfrage der Wewltbevölkerung zu decken.

    "Die Förderung von Biosprit ist damit eine verdammt gefährliche Fehlentwicklung, da sie unsere Lebensmittel verteuert."

    Der gesamte Bioökoquatsch verteuert unsere Lebenshaltungskosten, aber überproportional die der Ärmsten der Armen über steigende Grundnahrungsmittelpreise. In D bedeutet das, daß sich der Hartz IV Empfänger kein Auto mehr leisten kann, anderswo, daß jemand verhungert ...

    Wo bleibt der Aufschrei der GRÜNEN und der SOZIS .... ?


  •  31-03-2008, 20:34 15424 Antwort zu 15413

    @ Karl Auer

    ES GIBT KEINEN VERNÜNFTIGEN GRUND BIOSPRIT ZU ERZEUGEN UND DEM BENZIN UND DIESEL BEIZUMISCHEN!!!!

    Der gesamte Klimarummel ist nichts weiter als eine gezielt herbeigeführte Hysterie zur Bedienung privater Geldbörsen und der Installierung der Sowjetmacht in Europa durch Schaffung von Gasimportabhängigkeiten.

    Die Modelle der Meteorologen sind dermaßen unzuverlässig, daß reale Ernteverluste in den USA während der vergangenen vierzig Jahre überhaupt nicht mit den Daten der horrend teuren Berechnungen nachgebildet werden können.

    Der menschengemachte Klimawandel findet nur in den Modellen der "Klimaforscher" und deren Computer statt, realiter ist er nicht nachweisbar. Wären die Modelle zuverlässig, hätten diese zumindest einen der drei erfolgten Ernteverluste in den USA nachgebildet. Insofern ist alles, was als "Wahrheit" publiziert wird, nix als Kaffeesatzleserei.

    "Ich stelle mit großer Befriedigung fest, daß es hier im Forum fast ausschließlich Leute mit neuen Autos zu geben scheint, die davon nicht betroffen sein werden."

    Der Unfug gehört umgehend verboten!!
  •  31-03-2008, 21:41 15429 Antwort zu 15415

    @ HelgeHa

    Fakt ist, daß Biosprit generell klimapolitisch genau das Gegenteil bewirkt, was er soll, nämlich den angeblichen Treibhauseffekt anheizen wird. Wieso kann unter diesem Fake der Nutzer von Kraftstoffen dazu gezwungen werden diesen Unfugsprit zu kaufen?

    Fakt ist auch, daß die Bildung der meisten Parlamentarier nicht ausreicht, um prüfen zu können welchen Nutzen oder Unnutzen Biosprit ökonomisch und ökologisch hat.

    "Sicher nichts, solange
    kein Druck ihrer Wähler kommt. "

    Der "Wähler" ist doch wohl im Durchschnitt der "Dümmste in der Entscheidungskette?

  •  31-03-2008, 22:10 15431 Antwort zu 15413

    Na, na, na @ Karl Auer

    Glauben Sie, daß in einem Handelsblattforum die Armen mitdiskutieren.

    Ich fürchte die können sich nicht einmal einen Internetanschluß leisten.

    Aber natürlich haben Sie Recht. Die Unverfrorenheit mit der unsere Politiker Entscheidungen zu Lasten eines Großteils der Bürger treffe, ist selbstgerecht, weltfern und zum K****
  •  01-04-2008, 1:48 15442 Antwort zu 15429

    "ES GIBT KEINEN VERNÜNFTIGEN GRUND BIOSPRIT ZU ERZEUGEN UND DEM BENZIN UND DIESEL BEIZUMISCHEN!!!!"

    Natürlich nicht! Das entscheiden aber leider keine vernunftbegabten Menschen, sondern POLITIKER!
    Gestern abend im Spätprogramm war endlich einmal (ich hab vergessen, auf welchem Sender, ist auch "Jacke wie Hose"), eine klare Aussage zu hören zu dem Thema, das wir hier seit Monaten predigen. Sinngemäß war in so nie vorher gesagter Deutlichkeit zu erfahren, "der Biosprit erzeuge durch das in fernen Ländern produzierte Palmöl eigentlich mehr CO2-Ausstoß, als umweltpolitisch sinnvoll sei, und außerdem würden bis zu 3 Millionen Autofahrer in DE mit älteren Fahrzeugen technische Probleme bekommen..."
    Es ging um "Biosprit der 2. Generation" aus STROH, das also keine Lebensmittel verteuere, sondern als Abfallprodukt ohnehin anfällt.

    Häää? Wie bitte? Warum versteckt man das ganz verschämt ca. 23Uhr und sagt es nicht um 20Uhr in der Tagesshow???????
    Es sieht so aus, als habe man zwar seiner Informationspflicht Genüge getan, das dann aber auch wieder nicht dadurch übertreiben wollen, daß es zuviele Zuschauer mitbekommen.
    Die Ministerpräsidenten der unionsgeführten Bundesländer sollten wirklich einmal ernsthaft darüber nachdenken, ob man diesen Staatsvertrag für das Fernsehen endlos verlängern muß. Das Geld für diese Verblödungsinstitution kann man sich auch komplett sparen....!
  •  01-04-2008, 10:48 15456 Antwort zu 15442

    @ Karl Auer

    "Es ging um "Biosprit der 2. Generation" aus STROH, das also keine Lebensmittel verteuere, sondern als Abfallprodukt ohnehin anfällt. "

    Ein Blick in die Nutzungspotentiale (40 Millionen t insgesamt in D, davon bestenfalls 50% nutzbar) ergibt einen maximalen Primärenergieanteil von 100 TWh. Die thermische Umwandlung von Stroh bzw. zelluloser Biomasse in Flüssigtreibstoffe hat wesentlich geringere Wirkungsgrade als die Co-Verbrennung in Kohlekraftwerken mit ihren 46% Wirkungsgrad. Statt 46 TWh Strom stünden bestenfalls 20 bis 30 TWh an Biosprit zur Verfügung. Biosprit ist deshalb eine Sackgasse und die Forschung ein Geldgrab erster Güte.

    "Häää? Wie bitte? Warum versteckt man das ganz verschämt ca. 23Uhr und sagt es nicht um 20Uhr in der Tagesshow???????
    Es sieht so aus, als habe man zwar seiner Informationspflicht Genüge getan, das dann aber auch wieder nicht dadurch übertreiben wollen, daß es zuviele Zuschauer mitbekommen.
    Die Ministerpräsidenten der unionsgeführten Bundesländer sollten wirklich einmal ernsthaft darüber nachdenken, ob man diesen Staatsvertrag für das Fernsehen endlos verlängern muß. Das Geld für diese Verblödungsinstitution kann man sich auch komplett sparen....!"

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen und ergänzen: Man sollte diese Anstalten komplett abwickeln, wie man es auch mit der "DDR" und der SED einschließlich deren Nachfolgern hätte machen sollen.
  •  02-04-2008, 17:21 15520 Antwort zu 15371

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 11-10-2008, 16:38 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.241
    Der Bundesumweltmeister läßt verbreiten:
    Zitat

    "Wir setzen die Verordnung nicht in Kraft, solange wir keinen klaren Zahlen haben. Und wir werden sie nicht in Kraft setzen, wenn die Zahl eine Million Fahrzeuge übersteigt", sagte Umweltminister Gabriel den "Stuttgarter Nachrichten". "Die Umweltpolitik wird nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn Millionen Autofahrer an die Super-Plus-Tankstelle müssen. Das werde ich nicht tun. Das ist eine klare Ansage."

    Zitatende

    Besteht Hoffnung oder ist das nur eine Beruhigungspille?
    jens.muche@t-online.de
  •  02-04-2008, 19:38 15532 Antwort zu 15414

    @ yahel

    "In einem anderen Forum habe ich zu diesem Thema einen Beitrag gelesen, dessen Verfasser sich über die Wirbel hier in D wundert. In den USA gibt es diesen Treibstoff schon länger und bisher hat noch kein Motor älterer Fahrzeuge Schaden erlitten. Wir werden sehen, was hier passiert. Ich kann mir vorstellen, daß sich eventuell Gerichte damit beschäftigen, wenn sich die Fälle häufen sollten."

    Lieber Jens Muche,

    es gibt keinen ökologischen und keinen ökonomischen Grund derzeit aus Pflanzenmasse Treibstoff für Fahrzeuge zu machen. Es wird auch in der Zukunft keinen Grund dafür geben, denn die direkte Verbrennung des Primärenergieträgers Biomasse (Abfall der Produktion in der Land- und Forstwirtschaft) zur Verstromung wird immer ökonomischer und ökologischer sein, als die Biospritproduktion.

    Der ganze Biospritquatsch ist nichts weiter als der Versuch die Bevölkerung darüber zu täuschen, daß es um die Subventionierung der Bauern und der Agrarindustrie geht, wobei die Bauern eh, wie schon immer, in die Röhre gucken werden, denn absahnen tun immer die Händler.

    Ökostrom und Biosprit NEIN DANKE

    Ansonsten ist es mir wurscht, wie Gabriel das völlig unsinnige Projekt "zu Grabe" trägt oder in die "Ökomülltonne schwachsinniger Ideen" kickt.
  •  02-04-2008, 23:17 15540 Antwort zu 15532

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 11-10-2008, 16:38 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.241
    @ economist

    ".......es gibt keinen ökologischen und keinen ökonomischen Grund derzeit aus Pflanzenmasse Treibstoff für Fahrzeuge zu machen."

    Natürlich nicht, nur, "unseren" Umweltschützern ist es gelungen dies im Volk zu verankern und ihm glauben zu machen, daß dies ein wertvoller Beitrag des einzelnen Kraftfahrers zum Umwelt- und Klimaschutz ist. An meiner Tankstelle fragte gestern eine Kundin wann es dort das "gute Biobenzin" gibt. Bio muß einfach gut sein. ;-)))

    Die Südafrikaner haben sich von diesem Projekt vor einigen Wochen verabschiedet, weil durch die Verarbeiting von Mais zu Kraftstoff den ärmeren Südafrikanern ein wichtiges Lebensmittel verknappt und verteuert würde. Dies sei ein Grund keinen Biotreibstoff herzustellen.



    jens.muche@t-online.de
  •  03-04-2008, 8:44 15546 Antwort zu 15520

    @ yahel

    Die Hoffnung kann auch ganz schnell enttäuscht werden.
    Ich las neulich irgendwo, daß ein finnisches Unternehmen eine neue Art von Biosprit entwickelt hat, welche die Motorschädigungen vermeiden soll. Und das war nicht am 1. April.
    Man soll in Finnland schon schnell wachsende Birkenplantagen zur Ökospriterzeugung anpflanzen. Ein abenteuerlicher Quatsch.

    Biosprit ist grundsätzlich ein Fehlweg und wenn er wie heute auch noch überwiegend aus Brasilien bezogen würde, wäre nicht einmal eine Subventionierung unserer Bauern gegeben.
  •  03-04-2008, 10:56 15554 Antwort zu 15532

    Kon_radl ist nicht online. Letztmals aktiv: 26-06-2008, 15:20 Kon_radl
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 250
    ....aber - es könnte ja auch sein, daß bestimmte Interessenten die Verunsicherung der Autofahrer dazu nutzen wollen, nach dem Aus für Normalbenzin auch das Super den Verbrauchern zu vergällen und alle möglichst dazu zu bringen, das (teurere) Super Plus zu tanken - dem Motor zuliebe. Dann könnte man die vielen verschiedenen Sorten abschaffen und nur noch Benzin und Diesel verkaufen. Das würde doch Kosten sparen (bei den Ölgesellschaften).
  •  03-04-2008, 11:09 15556 Antwort zu 15540

    @ yahel

    "Natürlich nicht, nur, "unseren" Umweltschützern ist es gelungen dies im Volk zu verankern und ihm glauben zu machen, daß dies ein wertvoller Beitrag des einzelnen Kraftfahrers zum Umwelt- und Klimaschutz ist."

    Die Journaille nebst per GEZ-Zwangssteuer finanzierten Volksverdummungsanstalten hat daran den größten Anteil, denn nur deshalb glaubt das unmündige Volk den Ökoschwachsinn.

    Gestern versuchten Aktivisten von Greenpeace, einer kommerziell agierenden Gesellschaft mit dem selbstgebrannten Ökolabel, gegen das Kohlekraftwerk Moorburg Unterschriften zu sammeln. Obwohl die Studis angaben Physik zu studieren wußten die nix von Wirkungsgraden, den Erzeugungspotentialen von Biomasse und den Umweltfolgen einer Steigerung der Palmölproduktion nebst Abholzung der dortigen Regenwälder und Freisetzung von Unmengen von CO2 und anderen Stoffen.

    Hauptsache man ist gegen was, selbst wenn man nicht in der Lage ist - Abiturienten sollten das eigentlichnicht sein - nachzuvollziehen, was Sache ist.
  •  03-04-2008, 11:12 15557 Antwort zu 15554

    @ Kon_radl

    "....aber - es könnte ja auch sein, daß bestimmte Interessenten die Verunsicherung der Autofahrer dazu nutzen wollen, nach dem Aus für Normalbenzin auch das Super den Verbrauchern zu vergällen und alle möglichst dazu zu bringen, das (teurere) Super Plus zu tanken - dem Motor zuliebe. Dann könnte man die vielen verschiedenen Sorten abschaffen und nur noch Benzin und Diesel verkaufen. Das würde doch Kosten sparen (bei den Ölgesellschaften)."

    Gabriel & Co geht es nicht um Umweltschutz, sondern darum ihre eigene Klientel mit Subventionen zu mästen und die eigenen Taschen zu füllen, denn z.B. der MP von S.-H. betreibt selbst hochsubventionierte Windmühlen.
  •  03-04-2008, 11:29 15560 Antwort zu 15546

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 11-10-2008, 16:38 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.241
    @ Bäckerbullerjahn, economist

    Sie rennen bei mir offene Türen ein. Der Fehler, der von der Politik bewußt oder unbewußt gemacht wird ist, daß sie nur das Ergebnis der Beimischung betrachtet und nicht den Produktionsweg des Rohstoffes. Würde sie es tun, müßte die Erkenntnis lauten; Unfug, das lassen wir.

    Nicht nur die Journaille (Papier) hat daran Anteile, leider auch Wissenschaftler wie z.B. Herr Latif. Den Moderatoren entsprechender Fernsehsendungen ist vorzuwerfen, daß sie nicht umfassend informiert über das Thema in die Sendung gehen und wichtige Nachfragen zu Teilnehmeraussagen nicht gestellt werden um so Widersprüche offensichtlich zu machen.
    Ich habe das Gefühl, daß Herr Gabriel nach einem „billigen“ Weg sucht, ohne Gesichtsverlust aus dieser Sache herauszukommen und 1 Mio Fahrzeuge wären ihm dazu recht. Hoffentlich klappts. Der nächste Schritt wäre, den Kraftstoffproduzenten zu untersagen Sojaöl beizumischen, damit die dem Klima- und Umweltschutz zuwiderlaufende Abholzung der Regenwälder in Südamerika zumindest verlangsamt wird.

    jens.muche@t-online.de
  •  03-04-2008, 12:27 15563 Antwort zu 15556

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 11-10-2008, 16:38 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.241
    @ economist
    „Obwohl die Studis angaben Physik zu studieren wußten die nix von Wirkungsgraden, den Erzeugungspotentialen von Biomasse und den Umweltfolgen einer Steigerung der Palmölproduktion nebst Abholzung der dortigen Regenwälder und Freisetzung von Unmengen von CO2 und anderen Stoffen.“

    Wie auch, in der Schule wird auswendig gelerntes Lehrbuchwissen abgefragt, wer dabei glänzt bekommt eine gute Note. Über diesen Weg wird der Mehrzahl der Schüler vermittelt sie hätten „Wissen“, was sie definitiv nicht haben, denn Zusammenhänge werden nicht erfragt. Auswendig gelerntes vergißt der Mensch sehr schnell.

    „Hauptsache man ist gegen was, selbst wenn man nicht in der Lage ist -..“

    Der Slogan ist: „Wir sind dafür, daß wir dagegen sind“.
    In dieser Gesellschaft ist es chic gegen etwas zu sein und sich den Protagonisten anzuschließen, die alles und jeden schützen wollen. Wer sich heute für eine Sache einsetzt gilt als Ewiggestriger und sollte er als Deutscher auch noch gerne Deutscher sein, kann mit dem etwas nicht stimmen.

    „.........Abiturienten sollten das eigentlichnicht sein - nachzuvollziehen, was Sache ist.“

    Heutige Abiturienten sind mit denen aus meiner Schulzeit nicht zu vergleichen, die trennen Welten.

    jens.muche@t-online.de