Fusionen machen Wodka teurer - und Tampons

Letzter Beitrag 09-04-2008, 12:37 von Denkerist. 4 Antworten.
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  •  05-04-2008, 21:41 15712

    Fusionen machen Wodka teurer - und Tampons

    Die Verbraucher sind oft die großen Verlierer bei Fusionen, zeigt eine neue Studie von zwei amerikanischen Ökonomen. Denn Hersteller, die sich zusammenschließen, nutzen ihre Marktmacht weidlich aus. Die Forscher zeigen: Tampons, Damenbinden und Wodka wurde in den USA nach Fusionen deutlich teurer.

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  •  07-04-2008, 18:12 15751 Antwort zu 15712

    HelgeHa ist online. Letztmals aktiv: 09-07-2008, 9:34 HelgeHa
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 30-08-2007 Beiträge 405
    Ein Verlierer bei diesen Fusionen wird immer die (Waren)-Vielfalt sein und damit der Verbraucher - und dass gleich doppelt.
    Einmal wird die übernehmende Firma Artikel (z.B. einzelne Wodka-Sorten) aus dem Sortiment streichen
    und sie wird durch größere Verkaufsmacht (und 'mehr Geld') im Handel (mit 'mehr Geld') dafür sorgen, daß -um beim Wodka
    zu bleiben- nur ihre Wodka-Marken im Sortiment sind und sie dann natürlich das Preisdiktat 'für Wodka'
    hat.
    Diese Marktmacht kann aber durch die heute extrem starke Handelsmacht erschüttert werden, wenn dem Handel
    das Preisdiktat für Wodka nicht mehr gefällt und er sich nach Alternativen umschaut. Diese Alternativen (ggfs.
    Hausmarken) werden mit entsprechender Werbung (2x pro Woche in allen Regionalblättern ist schon gewaltig)
    dem 'Marktführer' seine Grenzen zeigen.

    HH
  •  08-04-2008, 19:47 15821 Antwort zu 15751

    Für Tampons habe ich keine Verwendung...
    und die paar Kisten Schnaps im Jahr kann ich mir immer noch leisten...!
  •  08-04-2008, 20:49 15826 Antwort zu 15821

    @ Karl Auer

    "Für Tampons habe ich keine Verwendung... "

    Das überrascht mich nicht, und wenn Sie die Kisten Schnaps im Jahr nicht schaffen helfe ich gerne.................beim Austrinken (:-))
  •  09-04-2008, 12:37 15860 Antwort zu 15826

    Welch unerwartetes Ergebnis dieser Untersuchungen!

    Müssten wir nicht Strom, Gas, Benzin, Fahrkasten usw. von Quasi-Monopolisten kaufen wären wir nie draufgekommen.

    Kleiner Tip: Schon Lenin erkannte dies - vor hundert Jahren , Marx ließ sich auch drüber aus, noch einige Zeit vorher. Staatsmonopolistischer Kapitalismus nannten die das. Ist natürlich alles falsch, da sicherlich kommunistisch! Aber genauso läuft es hier ab - und es wurde schon vor 100 Jahren recht detailiert beschrieben.

    Schlußendlich bestimmen die Konzerne mit Ihrer Marktmacht die Preise, wir erleben es z.Zt. auch bei den Nahrungsmitteln. Und der Staat und die Justitz sind mit im Bunde, indem sie Kartellverfahren abwehren oder niederschlagen (z.Zt. Erdgaspreisexplosion trotz sinkender Weltmarktpreise) .

    http://lexikon.meyers.de/meyers/Spezial:Zeitartikel/Von+Lenin+lernen+hei%C3%9Ft+siegen+lernen?teaserID=465682