Der „Zug der Erinnerung“ zum Gedenken an die Deportation von Kindern während des Nationalsozialismus erreicht am Montag Sachsen. Es ist meiner Meing nach wichtig, dass es diese geschichtlichen "Stolpersteine" als Erinnerungsstätten gibt! Bis zum Mittwoch macht die mobile Ausstellung im Dresdner Hauptbahnhof Station, teilte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Freitag mit. Danach wird die Schau in zwei Waggons jeweils zwei Tage in Bautzen und in Görlitz gezeigt, bevor der Gedenkzug über die Grenze nach Polen fährt. Am 7. Mai soll er in der Gedenkstätte Auschwitz (Oswiecim) ankommen. Die Ausstellung im Zug erinnert anhand beispielhafter Biografien an Kinder und Jugendliche, die zwischen 1940 und 1945 in Vernichtungslager verschleppt und ermordet wurden.
Laut DGB hat der „Zug der Erinnerung“ inzwischen mehr als 6000 Kilometer zurückgelegt. Seit November 2007 ist die historische Dampflokomotive mit mehreren Waggons quer durch Deutschland unterwegs. Erste Station der Wanderschau war Frankfurt/Main. Etwa 7000 Besucher sahen die Ausstellung allein in Leipzig.
Der DGB kritisierte, dass die Deutsche Bahn AG Gebühren für die Erinnerungsfahrt verlangt. Allein für die Benutzung der Strecken in Sachsen seien 30 000 Euro erhoben worden. „Mit dem Erinnern an die Deportation jüdischer Menschen in Zügen der Deutschen Reichsbahn bessert die Deutsche Bahn AG heute ihre Firmenbilanz auf“, sagte der DGB-Vorsitzende für Ostsachsen, Bernhard Sonntag
Wenn Sie Zeit haben und zur Zeit in Sachsen unterwegs sind - nutzen Sie die Gelegenheit und "erleben Sie die dunklen Momente unserer deutschen Geschichte - live (nacherlebt) mit Hilfe dieser einmaligen Ausstellung!
Solche Veranstaltungen sind die beste Möglichkeit die Geschichte zu verarbeiten und kritisch zu hinterfragen. Dies bietet uns Deutschen die Chance wieder eine Nation mit einer guten, aber auch einer schlechten Vergangenheit zu sein - die selbstbewusst und stolz in die Zukunft blickt.
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