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Hurra -Nach Biosprit nun auch die Solarhysterie auf dem Prüfstand
Letzter Beitrag 29-04-2008, 21:30 von economist. 4 Antworten.
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28-04-2008, 18:26 |
Aus dem neuen Spiegel:
" Union will Solarförderung reduzieren
Für eine massive Senkung der Solarförderung setzt sich die Unionsfraktion im Bundestag ein. Der Solarboom und die hohen Einspeisevergütungen führen dazu, dass die Verbraucher die bis 2015 installierten Anlagen wohl mit mehr als 100 Milliarden Euro subven-tionieren werden. "Die Belastung über den Strompreis erreicht damit eine Dimension, die durch keine Steuererleichterung kompensiert werden kann", kritisiert Laurenz Meyer, wirtschaftspolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Meyer bezeichnet die Förderung als unsozial. Schließlich müssten die Bezieher kleiner Einkommen für Strom im Verhältnis zu ihrem Gesamtverdienst mehr zahlen als Reiche. Wer hingegen ein eigenes Haus besitze und Geld habe, um eine Solaranlage zu installieren, könne eine vergleichsweise sichere Rendite von rund sieben Prozent einstreichen - und so von der bisherigen Regelung profitieren. Weil deutsche Investoren dank Förderung zudem die Preise auf dem Weltmarkt hochtrieben, könnten sich Entwicklungsländer zu wenige der Geräte leisten, kritisieren auch Experten des Solar Verlags, der etwa die Fachzeitschrift "Photon" herausbringt."
Es wird höchste Zeit die gesamten Förderungen der Umwelttechnologien auf den Prüfstand zu stellen und Stilllegungsprämien zu zahlen.
Allmählich glaube ich wirklich, daß unsere Politiker es darauf anlegten unser Volk so auszunehmen, daß der Anteil der Armen wächst. Die 100 Mrd. Subventionen bedeuten mehr als 10 Mrd. Mehrkosten für den Bürger im Jahr, die sich die Stromerzeuger natürlich vom Kunden zurückholen. Und wer leidet am meisten darunter? Diejenigen, die sowieso schon jeden Euro umdrehen müssen.
Denken unsere Politiker eigentlich noch daran diaß die Eidespassage: "......Schaden abwenden und Nutzen mehren...." sich auf das deutsche Volk bezieht und nicht auf den eigenen Geldbeutel und die eigene Karriere?
Vor allem SPD- Politiker sind ja nach Ende ihrer politischen Karriere zu Energieunternehmen abgeschwirrt.
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28-04-2008, 23:12 |
Solarstrom ist nicht einfach neue technische Inovation, die Ent- und Weiterentwicklungen und teure Patente, zur Vorbedingung hat.
Die unternehmerische Fertigungsfreigabe konnte nur nach Zusage finanzieller staatlicher Risikobeteiligung erfolgen. Eine profitable Herstellung der Photovoltaik-Anlagen ist in Exportländer mit ausreichend-langer Sonnenscheindauer sinnvoll, ihre Anwender bis 2015 noch mit 100 Milliarden Euro zu subventionieren ist - wie man sieht - unsozial, da eine Umverteilung von Steuermittel von unten nach oben erfolgte. Die hier vermeintliche Ökostromwohltat kann einer Kosten-Nutzenrechnung nicht stand halten. Die Photovoltail-Technik bedurfte nur einer Förderung als Anschub- finanzierung, während der Entwicklungs- und Erprobungsphase. Warum ist aber die tatsächliche CO2-Einsparung / Anlage wohl kein relevanter Parameter?
Was für den Transrapid giilt, nämlich zu teuer!, das sollte bei Photovoltaik auch gelten und Letztere ist nicht so billig zu haben, die Kosten für in den Sand gesetzte Inovation für die ungeliebte Magnetschwebebahn, - nicht einmal eingerechnet.
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29-04-2008, 12:15 |
So wird es dargestellt: Die Zeche zahlt der Nutzer.
Hier werden Garantien für Unternehmen und Entwickler/Ingenieure im Sinne einer ökologisch sinnvollen Energieerzeugung deutlich sichtbar direkt auf den Endverbraucher umgelegt. Da ist es natürlich ganz einfach an dieser sichtbaren Schraube zu drehen.
Wer profitiert davon:
Menschen mit einem Einkommen, in dem es sich lohnt, Investitionen in diese Energieform von der Steuer abzusetzen.
Also ganz normale Einkommensempfänger, welche nicht im Niedriglohnsektor arbeiten bis hin zum gutsituierten Mittelständler.
a) als Fondsinvestition
b) als Nutzer von Solarenergie auf dem eigenen Dach
c) als Unternehmer, Kauf von Anteilen die sich als Einkommensempfänger absetzen lassen
also wird ein Programm diskutiert, welches die Mittelschicht betrifft und auch "ökologisch" von der Mittelschicht getragen wird.
Gleichfalls sind gerade in diesem Bereich viele Arbeitsplätze betroffen, welche die Einhaltung ethischer Grundsätze "freiwillig" pflegen.
Die Exportzahlen eines mittlerweilen ganzen Industriezweiges, sind wie hoch?
Soll dieser Zweig gedankenlos abgesägt werden, nur weil das Steuermodell direkt sichtbar auf alle Nutzer abgebildet wird?
Bei einem ökonomiaschen Stromverbrauch (je ob mit oder ohne warmwasser) hat eine Person schätzungsweise zwischen 30 und 60 Euro pro Monat.
So, wird jetzt das Steuermodell geändert und Solarstrom abgeschafft hat er immer noch ca. zwischen 28 Euro und 57 Euro Kosten pro Monat. => Und trotzdem wird sich der Strom wieder weiter verteuern, auch ohne Solar.
Zusätzlich wieder neue Arbeitslose und und und. So rechnet sich das "Volk" selber seine Volkswirtschaft zugrunde, zugunsten anderer Lobby.
Diese freut sich über die Einfalt der Menschen. Sie muss garnichts machen und schaut nur zu.
Und schließlich werden/wurden andere Förderungen unmittelbar und nicht so klar sichtbar und angreifbar gewährt und anschließend garantiert Riesengewinne eingefahren die reinvestiert werden könnten und sollen.
Das Stromnetz(masten) muss saniert werden, auf Kosten des Solarstromes?
Ganz klare Forderung: Die Energiekonzerne müssen und sollen sich daran beteiligen. Sie schöpfen ausreichend Gewinn aus dem "Rest" der Stromrechnung. Darüber muss diskutiert werden.
Mariana Mayer
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29-04-2008, 21:14 |
@
"Wer hingegen ein eigenes Haus besitze und Geld habe, um eine Solaranlage zu installieren, könne eine vergleichsweise sichere Rendite von rund sieben Prozent einstreichen"
Hat sich was mit Rendite! Rechnen Sie mal betriebswirtschaftlich auf Vollkostenbasis nach. Die Typen vom Spiegel haben es nicht getan. ;-)
"Es wird höchste Zeit die gesamten Förderungen der Umwelttechnologien auf den Prüfstand zu stellen und Stilllegungsprämien zu zahlen."
Statt dem Begriff "Förderung" sollten Sie den Begriff "Direktsubventionierung" verwenden, denn da wird nix gefördert, was später Gewinn für die Volkswirtschaft oder Umwelt einfahren wird.
"Allmählich glaube ich wirklich, daß unsere Politiker es darauf anlegten unser Volk so auszunehmen, daß der Anteil der Armen wächst."
Im gestrigen Gespräch mit einem MdB konnte ich nur feststellen, daß der trotz Abitur und Studium nicht weiß, worüber er in Sachen Umwelt- und Energiepolitik im Bundestag abstimmt. Schuld daran sind seine Referenten und die "wissenschaftlichen Berater" der Fraktionen, die ganz offensichtlich interessengeleitet beraten, anstatt wissenschaftlich korrekt = neutral.
"Die 100 Mrd. Subventionen bedeuten mehr als 10 Mrd. Mehrkosten für den Bürger im Jahr, die sich die Stromerzeuger natürlich vom Kunden zurückholen. Und wer leidet am meisten darunter? Diejenigen, die sowieso schon jeden Euro umdrehen müssen. "
Nun, meine Modellrechnungen zeigen, daß bei der Windmühleninstallation von 30 GW Nennleistung an Land und 50 GW Nennleistung der Stromerzeugungspreis von derzeit 3,5 Cent/ pro kWh um 5,7 Cent auf 9,2 Cent/kWh stzeigen wird.
"Vor allem SPD- Politiker sind ja nach Ende ihrer politischen Karriere zu Energieunternehmen abgeschwirrt. "
Wundert Sie das? 1. Was ist das Interesse der Energiekonzerne? 2. Wie treibt man die Preise und damit die Gewinne hoch? 3. Wer hat die Möglichkeit Angebot und Nachfrage massiv zu beinflussen?
Netzwerke funktionieren nur im Verborgenen, was allerdings nicht heißt, daß man deren Wirken nicht nachweisen kann.
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29-04-2008, 21:30 |
@ Baeckerbullerjahn
"Wer hingegen ein eigenes Haus besitze und Geld habe, um eine Solaranlage zu installieren, könne eine vergleichsweise sichere Rendite von rund sieben Prozent einstreichen"
Hat sich was mit Rendite! Rechnen Sie mal betriebswirtschaftlich auf Vollkostenbasis nach. Die Typen vom Spiegel haben es nicht getan. ;-)
"Es wird höchste Zeit die gesamten Förderungen der Umwelttechnologien auf den Prüfstand zu stellen und Stilllegungsprämien zu zahlen."
Statt dem Begriff "Förderung" sollten Sie den Begriff "Direktsubventionierung" verwenden, denn da wird nix gefördert, was später Gewinn für die Volkswirtschaft oder Umwelt einfahren wird.
"Allmählich glaube ich wirklich, daß unsere Politiker es darauf anlegten unser Volk so auszunehmen, daß der Anteil der Armen wächst."
Im gestrigen Gespräch mit einem MdB konnte ich nur feststellen, daß der trotz Abitur und Studium nicht weiß, worüber er in Sachen Umwelt- und Energiepolitik im Bundestag abstimmt. Schuld daran sind seine Referenten und die "wissenschaftlichen Berater" der Fraktionen, die ganz offensichtlich interessengeleitet beraten, anstatt wissenschaftlich korrekt = neutral.
"Die 100 Mrd. Subventionen bedeuten mehr als 10 Mrd. Mehrkosten für den Bürger im Jahr, die sich die Stromerzeuger natürlich vom Kunden zurückholen. Und wer leidet am meisten darunter? Diejenigen, die sowieso schon jeden Euro umdrehen müssen. "
Nun, meine Modellrechnungen zeigen, daß bei der Windmühleninstallation von 30 GW Nennleistung an Land und 50 GW Nennleistung der Stromerzeugungspreis von derzeit 3,5 Cent/ pro kWh um 5,7 Cent auf 9,2 Cent/kWh stzeigen wird.
"Vor allem SPD- Politiker sind ja nach Ende ihrer politischen Karriere zu Energieunternehmen abgeschwirrt. "
Wundert Sie das? 1. Was ist das Interesse der Energiekonzerne? 2. Wie treibt man die Preise und damit die Gewinne hoch? 3. Wer hat die Möglichkeit Angebot und Nachfrage massiv zu beinflussen?
Netzwerke funktionieren nur im Verborgenen, was allerdings nicht heißt, daß man deren Wirken nicht nachweisen kann.
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