Fällt die Klimalüge...??

Letzter Beitrag 17-05-2008, 19:19 von economist. 31 Antworten.
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  •  04-05-2008, 20:17 16955

    ...in sich zusammen?

    "Seit etwa zehn Jahren steigt die globale Temperatur nicht mehr, sondern es gibt einen insgesamt abnehmenden Trend - was bisher von den IPCC-Instituten geleugnet und von den Politikern und Medien ignoriert wurde. Diese Entwicklung passt weder zu den seit mehr als 20 Jahren verkündeten Ergebnissen der angeblich streng wissenschaftlichen Modell-Rechnungen noch in das Konzept der “Klima-Schützer” und Welt-Retter aller politischen Couleur.
    In all den letzten Jahren haben die hier genannten apokalyptischen Reiter uns in großer Eintracht und Geschlossenheit schon für die nahe Zukunft Hitze und Dürre, mehr Orkane, Hurrikane und Tornados sowie einen dramatischen Meeres-Spiegel-Anstieg mit weltweit überfluteten Küsten an die Wände gemalt. Schuld sei die Menschheit selbst, vor allem infolge ihrer CO2-Emissionen.
    Horror auf allen Kanälen und aus allen Rohren - nun plötzlich ist alles ganz anders. Seit etwa einer Woche gibt es zunehmend Verlautbarungen US-amerikanischer Wissenschaftler und Institute, die der offensichtlichen Realität Rechnung tragen: Die Erderwärmung macht erst einmal Pause - “zunächst für so zehn bis 20 Jahre”. Die Katastrophen sind vorerst abgeblasen.
    Da wollen natürlich auch deutsche Katastrophen-Verkünder nicht zurück stehen: Die Forscher des Hamburger Max-Planck-Institutes sowie des Kieler Leibniz-Institutes mit dem jahrelangen obersten Warner aller Professoren Mojib Latif an der Spitze, haben soeben im Wissenschaftsmagazin “Nature” (Bd. 453, S. 84) verkündet, dass sie es nun auch wissen:
    „Unser Modell sagt voraus, dass in Mittel- und Nordeuropa die Temperaturen um ein Zehntel Grad sinken” (Leipziger Volkszeitung 3/4. Mai 2008).
    Wer wird sich da schon noch erinnern, dass es die gleichen Klima-Spezialisten waren, die noch vor kurzem tönten:
    “Die Erwärmung entwickelt sich wie vorhergesagt. Die Modelle wurden auch an vergangenen Klimaänderungen getestet. Es gibt keinen Grund, den Modellen zu misstrauen” (M. Latif, Bild 20.09.07, S.13)."


    Den ganzen Text findet man bei pi-news.net
  •  04-05-2008, 20:48 16956 Antwort zu 16955

    @ Karl Auer

    Ja aber .... Was wird denn dann aus den ganzen neuen Einnahmequellen der Gutmenschen? Die Abkassierer und Profiteure aus Zwangsabgaben für Solarstrom, Windenergie haben doch schon ihren Fünf-Jahres-Plan für die Gebühreneinnahmen und die Renditen aus den Solaraktienpaketen fest einkalkuliert. Deren ganze Urlaubs- und Altersplanung basiert doch darauf! Lieber Karl Auer: Sie können das doch jetzt nicht einfach so alles infrage stellen.... DAS GEHT DOCH NICHT !!!

    Haben Sie noch nie was von den Zigtausenden von Arbeitsplätzen in der EE-Industrie gehört?? Im Gegensatz zu allen anderen Arbeitsplätzen dürfen die doch nicht wegfallen. Der Arbeitsplatz eines Schrauber in der Uralt-Windmühlen-Fertigung ist doch viel mehr Wert als der Arbeitsplatz eines Malochers in der Alu-Hütte, die dicht macht, weil der Strom durch die Ökosteuer zu teuer geworden ist.

    Glauben Sie mir eins: Die Erkenntnisse, die Sie zitieren, überraschen mich erstens nicht wirklich. Und zweitens werden die so lange verunglimpft oder unter den Teppich gekehrt, wie nur irgend möglich, damit die gerade so schön angelaufene Klima-Abzock-Industrie weiterlaufen und möglichst lange noch die Taschen der linken Klientel füllen kann.



  •  04-05-2008, 22:39 16958 Antwort zu 16955

    @ Karl Auer

    "„Unser Modell sagt voraus, dass in Mittel- und Nordeuropa die Temperaturen um ein Zehntel Grad sinken” (Leipziger Volkszeitung 3/4. Mai 2008)."

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß denen der "Mors auf Grundeis geht", wie man so im Norden schnackt. Irgendwie scheint das Pendel in die andere Richtung zu gehen. Vielleicht liegt es am verspäteteten oder gänzlich ausbleibenden 24. Sonnenfleckenzyklus, was nach Ansicht der Klimaskeptiker eine "Kleine Eiszeit" bedeuten würde. Prof. Malberg aus Berlin ist jedenfalls dieser Ansicht und mahnt Forschung in dieser Richtung an.

    Außerdem ist es wissenschaftlich höchst unseriös dem Modellen eine derartige Präzision zuzuschreiben. Viele Phänomene, die für die Temperaturen in Mitteleuropa ausschlaggebend sind, wie die NAO (Nordatlantische Oszillation) und die Bildung blockierender Hochdruckgebiete können die Modelle nicht präzise Abbilden und schon gar nicht vorhersagen.

    Ebenso unseriös ist es von Latif ohne eigene Kenntnisse der Ökonomie und der Technik die sog. "Erneuerbaren Energien" als Allheilmittel gegen das hypothetisch existierende CO2-Problem zu preisen.

    "“Die Erwärmung entwickelt sich wie vorhergesagt. Die Modelle wurden auch an vergangenen Klimaänderungen getestet. Es gibt keinen Grund, den Modellen zu misstrauen” (M. Latif, Bild 20.09.07, S.13)." "

    Es gibt jeden Grund diesen Modellen zu mißtrauen. In der Community ist das auch kein Geheimnis, nur nach außen wird es als solches behandelt, jedenfalls von den "Spitzenforschern".

    Allerdings ändert das nichts am Forschungsbedarf in diesem Bereich. Die Möglichkeit langfristiger Witterungsvorhersagen von 1 bis 5 Jahren können im Agrarsektor enorme Kosteneinsparungen bringen und die Erträge erhöhen. Nur sollte man die Ergebnisse nicht mißbrauchen, wie dies von den Lobbyisten des BEE und des BWE gemacht wird, denn deren Interesse und Auftrag ist es dafür zu sorgen, daß die Geldbeutel der Vereinsmitglieder gefüllt werden.
  •  05-05-2008, 17:46 16997 Antwort zu 16956

    @ piano man

    HB-Artikel:

    Ölriesen ändern grüne Strategie

    "Eine Sprecherin des Konzerns verwies unbeeindruckt darauf, dass sich die Mega-Windfarm einfach nicht mehr lohne. Die wirtschaftlichen Bedingungen hätten sich verschlechtert; die Preise für Stahl und Turbinen seien enorm gestiegen. Shell konzentriere sich jetzt auf den Bau von Windfarmen auf dem Festland in den USA. Sie seien leichter und billiger zu bauen und zu warten und würden dort besser gefördert."

    Darum gehtes: Um Gewinne, egal wie und möglichst subventioniert, aber vor allem, um das ramponierte Image aufzupolieren.

    Rechnet sich nicht. In der Themse-Mündung, wo selten hoher Seegang herrscht.

    Tags:
  •  05-05-2008, 18:32 17002 Antwort zu 16955

    das der IPCC Bericht ein paar Fehler hat, so bekommt die Öl- Gas und Kohleindustrie endlich das was Sie brauchen, nämlich den "Beweis" dass es alles gar nicht so schlimm ist.
    Interessant daran ist nur, dass dieser Bericht auf pi-news.net sowie den ähnlich gelagerte Studien auf eike-klima-energie.euvon eben diesen indirekt gesponsort wurde....

    Im gleichen Kontext mit der "Klimalüge" von einem wie auch immer gearteten und nur politsch gewollten Informationstransfer zu sprechen, der zusätzlich nur wegen ein paar "linken" getätigt wird dei sich damit die Taschen füllen wollen ist einer der schlechtesten Witze, die mir bisher dabei untergekommen sind.
    Denn wie ja auch das Handelsblatt schreibt, ist jede größere Firma die irgendwas mit Energie zu tun hat, schon auf den Strom aufgesprungen, der da heisst regenerative Energien. Diese machen das Geld und sind sicherlich keine sogenannten Gutmenschen sondern machen dieses nur aus dem einzigen Grund des Profitstrebens und der Aussicht dieses auch in Zukunft weiter zu tätigen oder lieber "piano-man" ist EON nicht das Unternehmen, welches den größten Gewinn nach Steuern erzielt hat?!? Und diesen Gewinn hat EON sicherlich nicht durch Ökosteuer und sonstigen Abgaben gemacht sondern genau mit den Einnahmen, die wir ALLE zu zahlen haben, den Kosten für Energie, denn auch NACH Einführung der Ökosteuer kam und kommt es zu gravierenden Strompreiserhöhungen, die durch nichts ausser dem Profitstreben und dem Oligopol im deutschen Energiemarkt entstanden sind. Wer die größten Lobbyisten in Deutschland ausser der Autoindustrie sind dürfte ja wohl auch bekannt sein oder?!?


    Das hinzukommt das jetzt auch Ölkonzerne in Ökostrom machen wollen, zeigt doch nur das diese Energieform ob man es nun glauben will oder nicht nunmal endlich ist, da hilft auch nicht der Überraschungsfund vor der brasilianischen Küste!

    "Ebenso unseriös ist es von Latif ohne eigene Kenntnisse der Ökonomie und der Technik die sog. "Erneuerbaren Energien" als Allheilmittel gegen das hypothetisch existierende CO2-Problem zu preisen."
    Dazu fällt mir dann gleich der "Stern" Report aus 2006 ein, denn hier viele anscheinend schon vergessen haben, da er ja schon so lange her ist. Aber Nicholas Stern sollte ja jedem hier ein Begriff sein und das dieser Mann was von Ökonomie versteht, ist wohl unbestritten.
    Die von ihm geschätzen Ausfallkosten lagen zwischen 1,4 und 5,5 Billionen (5 - 20 % des Bruttoinlandsprodukts der Welt)p.A.und damit sogar noch über denen das IPCC.

    Das der Klimawandel immer noch von einigen bestritten wird, trotz der Vorkommnisse, die in den letzten Jahren verhäuft aufgetreten sind (auch ohne Erderwärmung) sowie das dieser Menschen gemacht, ist für mich auch keine neue Erkenntnis aber ich hatte die Hoffnung das dieses nun endlich auch in den letzten Köpfen angekommen ist, dass sich nicht nur in den Köpfen sondern auch in den Taten etwas ändert.
  •  05-05-2008, 21:02 17016 Antwort zu 17002

    @ feeltheenergy

    "...und nur politsch gewollten Informationstransfer zu sprechen, der zusätzlich nur wegen ein paar "linken" getätigt wird dei sich damit die Taschen füllen wollen ist einer der schlechtesten Witze.."

    Für meinen Teil zumindest, war es auch nicht mein Ziel, Sie zum Lachen zu bringen.

    "...ist jede größere Firma die irgendwas mit Energie zu tun hat, schon auf den Strom aufgesprungen, der da heisst regenerative Energien."

    Wo Subventionen im Spiel sind, springen immer ganz viele auf den Zug. Daß da auf den Zug gesprungen wird, heisst aber noch lange nicht, daß das Starten des Zugs überhaupt in Ordnung war und daß der in die richige Richtung fährt. Oder sind Sie grundsätzlich der Meinung, dass Subventionsschmarotzer erstrebenswert sind?

    "Diese machen das Geld und sind sicherlich keine sogenannten Gutmenschen sondern machen dieses nur aus dem einzigen Grund des Profitstrebens und der Aussicht dieses auch in Zukunft weiter zu tätigen oder lieber "piano-man" ist EON nicht das Unternehmen..."

    Zunächst einmal machen die Hersteller der Windmühlen & Co den riesigen Reibach. Schon mal was von Conergy gehört? Manager, die den Hals nicht vollkriegen und sich nur der Profitgier der (grünen) Aktionäre verpflichtet fühlen. Alles so viel anständiger als in der Kohle-, Öl- und Gasindustrie?? Erst danach kommen die Energiekonzerne, die über die Zwangeinspeisungsabgaben natürlich auch von dem EE-Schwachsinn profitieren.

    "Und diesen Gewinn hat EON sicherlich nicht durch Ökosteuer und sonstigen Abgaben gemacht ..." Eben: Nicht nur, sondern auch.

    "...die wir ALLE zu zahlen haben..."

    So wie die Zwangsabgaben für die EE. Dagegen kann sich keiner wehren, das muss er zahlen, ob er die Windmühlen für Schwachsinn hält oder für den Stein der Weisen.

    "...denn auch NACH Einführung der Ökosteuer kam und kommt es zu gravierenden Strompreiserhöhungen, die durch nichts ausser dem Profitstreben und dem Oligopol im deutschen Energiemarkt entstanden sind."

    Jau - da gab´s mal einen Gaskanzler namens Schröder, der hat eine eon-Ruhrgas-Fusion von seinem Minister Müller nebst Staatssekretär Tacke durchboxen lassen. Während die Grünen Fischer und Trittin dabei zugesehen haben, versuchte das Kartellamt, diese Fusion zu verhindern, weil es steigende Energiepreise (wie wahr) vorausgesagt hat....

    Schröder profitiert jetzt persönlich vom Gas, Müller und Tacke (indirekt) persönlich vom eon-Konzern.

    Und Sie wollen den Foristen erzählen, es ginge hier nicht um knallharte finanzielle Eigeninteressen von (grünen oder roten) Gutmenschen??

    Jetzt muss ich aber lachen, oder haben Sie Ihren Beitrag nicht witzig gemeint??
  •  05-05-2008, 22:13 17019 Antwort zu 17002

    @ feeltheenergy

    Sehe grade das neueste Report aus München und muß über Ihren Beitrag lächeln. Endlich interessieren sich auch die Medien für die Realität.

    Die Abkühlung ist Tatsache.
  •  05-05-2008, 22:13 17020 Antwort zu 16997

    @ economist

    "Darum gehtes: Um Gewinne, egal wie und möglichst subventioniert..."

    Ja! Der Punkt ist nur, daß man vortäuscht, das eiskalte Profitstreben und die Abzocke der EE-Branche seien ethisch unbedenklicher als die anderer Wirtschaftszweige. Geht es doch um nicht weniger als die Rettung der Welt. Wenn die Dogmen der Klimareligion dereinst in sich zusammengebrochen sein werden - so wie alle anderen Weltuntergangsszenarien der Angsttrompeter (Waldsterben, Ozonloch, Weissagungen des "club of Rome" etc) bisher auch - dann kräht kein Hahn mehr danach, in wessen Taschen denn die gigantischen Summen aus der Klimaabzocke denn wohl gelandet sind.
  •  06-05-2008, 12:06 17034 Antwort zu 17002

    @ feeltheenergy

    "Das hinzukommt das jetzt auch Ölkonzerne in Ökostrom machen wollen, zeigt doch nur das diese Energieform ob man es nun glauben will oder nicht nunmal endlich ist,"

    Die machen das bzw. planten das nur, weil es Subventionen abzuzocken gibt und man sich im Mainstream der betrogenen Bevölkerung ein "grünes Image" zulegen will.

    Wann merken die Leute eigentlich, daß das alles ein riesiges Täuschungsmanöver ist, um die Bevölkerung auszunehmen.

    "Dazu fällt mir dann gleich der "Stern" Report aus 2006 ein, denn hier viele anscheinend schon vergessen haben, da er ja schon so lange her ist. Aber Nicholas Stern sollte ja jedem hier ein Begriff sein und das dieser Mann was von Ökonomie versteht, ist wohl unbestritten. "

    Namhafte Umweltökonomen wie z.B. Richard Tol (Übrigens Nobelpreisträger) haben den Stern Report als das klassifiziert, was er ist: Eine bestellte und wie gewünscht abgelieferte Studie mit politischer Zielsetzung, aber wissenschaftlich völlig unsauber.

    "Die von ihm geschätzen Ausfallkosten lagen zwischen 1,4 und 5,5 Billionen (5 - 20 % des Bruttoinlandsprodukts der Welt)p.A.und damit sogar noch über denen das IPCC. "

    Wissen was die wesentliche Eigenschaft von Schätzungen und Dunkelziffern ist: Man weiß nix Genaues. Tol und Nordhaus z.B. haben berechnet, daß Anpassung billiger ist als der ganze Quatsch mit der Ökoenergie etc.
  •  06-05-2008, 12:19 17037 Antwort zu 17020

    @ piano man

    "dann kräht kein Hahn mehr danach, in wessen Taschen denn die gigantischen Summen aus der Klimaabzocke denn wohl gelandet sind."

    Richtig. Allerdings ist da auch viel Korruption im Spiel, wie ein juristischer Aufsatz zu den Verträgen zwischen Windparkbetreibern und Gemeinden zeigt, die sich die Baugenehmigungen mit Zahlungen z.B. für soziale Zwecke "vergüten" ließen.

  •  06-05-2008, 13:10 17043 Antwort zu 16955

    HofmannM ist online. Letztmals aktiv: 09-07-2008, 9:23 HofmannM
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 187
    @Karl Auer

    Das Klima war und ist für die Zukunft nicht berechenbar! Darum lässt sich auch so schön damit Angst schüren bzw. spekulieren.
    Weiterhin besteht das Klima aus Warm bzw. Kaltphasen. Dem Bürger wird ein Klima vorgegauckelt, dass nicht "böse" sein darf. Es muss immer konstant bleiben und wehe es ist mal ein heisser Sommer bzw. kalter Winter dabei. Dann ist der Untergang nicht mehr weit....;)
  •  06-05-2008, 20:22 17070 Antwort zu 17037

    ist doch gang und gebe im energiebereich, wer im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen...
    und fragen sie mal windparkbetreiber bzw. projektierer welche probleme sie bei den genehmigungen haben, weil im stadtrat bzw. gemeinderat jemand von eon, rwe oder sonstwem sitzt

    zu allem anderen hatte ich geantwortet, leider nicht freigeschaltet worden
  •  06-05-2008, 20:24 17071 Antwort zu 17037

    @ economist

    "Allerdings ist da auch viel Korruption im Spiel, wie ein juristischer Aufsatz zu den Verträgen zwischen Windparkbetreibern und Gemeinden zeigt, die sich die Baugenehmigungen mit Zahlungen z.B. für soziale Zwecke "vergüten" ließen."

    Wundert mich nicht, dass die all das machen, was sie immer der seriösen Wirtschaft vorwerfen und vorgeworfen haben: Korruption, Profitgier, Managementfehler, Subventionsschmarotzertum ...


  •  07-05-2008, 11:50 17102 Antwort zu 17070

    @ feeltheenergy

    "und fragen sie mal windparkbetreiber bzw. projektierer welche probleme sie bei den genehmigungen haben,"

    Da die Windmühlen umweltschädlich sind und überteuerten Strom produzieren sind die aus meiner Sicht überhaupt nicht genehmigungsfähig. Klar daß da massiv mit Geld nachgeholfen wird und wurde. Möchte gerne mal wissen, was der "Spendenaufruf" des jetzigen BWE-Präsidenten den Parteien, die Windmühlen genehmigen wollen, so eingebracht haben.

    Es gibt da ne Liste im Netz von Politikern, die die Windmühlenhersteller und Projektiere direkt unterstützen und entsprechende Subventionsgesetze schaffen, damit sich für alle Beteiligten das "Geschäft" rentiert, nur nicht für den Bürger, der den Quatsch dann bezahlen muß.

    "zu allem anderen hatte ich geantwortet, leider nicht freigeschaltet worden"

    Dann ham se wohl wat falsch jemacht ...
  •  07-05-2008, 14:35 17108 Antwort zu 17102

    und welche art der umweltschädlichkeit meinen sie?

    wie schön das politiker aller coloeur bei eon, rwe, vattenfall sowie den regionalen energieversorgern angestellt sind und da (siehe als letztes bsp. clement) großen lobbyismus tätigen.

    der quatsch wie sie ihn nennen, ist immerhin eine der exportstärksten branchen deutschlands, also etwas nach dem deutschland immer sucht, technologieführerschaft auf der welt zu haben, wo ausser der automobilindustrie gibts das noch.

    ausserdem wie haben denn dann die lieben foristen vor das zukünftige nicht mehr vorhanden sein von kohle (gerade wurde die vorhandene reserve in deutschland durch das world energy council auf einen bruchteil des bisherigen heruntergesetzt), uran (bestmögliche schätzungen liegen bei 100 jahren) sowie öl (sehr ähnlich), zu ersetzen?


    das einzige was ich falsch gemacht habe, war wohl zuviel in einer mitteilung;)
  •  07-05-2008, 18:49 17121 Antwort zu 17108

    @ feeltheenergy
    "..Technologieführerschaft auf der welt zu haben, wo ausser der automobilindustrie gibts das noch."

    Unsere größten Exporteure sind nach wie vor die Maschinenbauer. Wir haben eine ganze Reiche von Mittelständlern, die auf ihrem Gebiet Weltmarktführer sind. Und das nur, weil sie mit klugen und sinnvollen Produkten immer eine Nasenlänge vorn sind.

    Wie hieß ein eingängiger Spruch vor vielen Jahren? "Unser Rohstoff ist der Geist".

    Diesen "nachwachsenden" Rohstoff haben wir zugunsten anderer "nachwachsender Rohstoffe" schamlos mißachtet.
    Die Früchte werden zukünftige Generationen nicht ernten können.
  •  07-05-2008, 20:51 17125 Antwort zu 17108

    @ feeltheenergy

    "und welche art der umweltschädlichkeit meinen sie? "

    Was, das wissen Sie nicht? Sind Sie etwa auf die korrupte und hochsubventionierte Propagandamaschinerie der Lobbyistenvereine BEE und BWE hereingefallen und haben nicht hinterfragt, ob das alles richtig ist, was die behauptet haben?

    1. Windmühlen schreddern massenweise Vögel und Insekten!
    2. Windmühlen erzeugen hörbaren Lärm, der durch die Luft und den Boden übertragen wird und Tiere und Menschen schädigt!
    3. Windmühlen erzeugen unhörbaren Lärm = Infraschal von großer Reichweite, der ab ca. 60 dB für Menschen und Tiere gesundheitsschädlich ist!
    4. Die Investitionen in die ineffizienten und umweltschädlichen Windmühlen verhindern eine wirksame CO2-Verminderung, denn eine Investition in gleicher Höhe in neue wesentlicher effizientere Kraftwerke zum Ersatz der alten würde locker die zehnfache Minderung bringen und zwar zum Nulltarif, denn Strom würde dadurch nicht teurer.

    "der quatsch wie sie ihn nennen, ist immerhin eine der exportstärksten branchen deutschlands,"

    Sie bilanzieren nicht richtig. Korrekt bilanzieren lernt man entweder als Bilanzbuchhalter, Steuerprüfer oder im Studium der BWL oder VWL. Der Export der ökologisch und ökonomisch ineffizienten Windmühlen wird durch Subventionen in den Importländern subventioniert. Netto gerechnet ergibt sich für D ein Defizit des Exportvolumens und damit Arbeitsplatzverluste. Das wirkt so an die zehn bis zwanzig Jahre, je nach Subventionsmodell.

    Das direktsubventionierte" "Schneeballmodell" EEG gehört weltweit verboten. Es schädigt die Volkswirtschaften - insbesondere die wenig entwickelten - und schädigt die Umwelt nachhaltig und langfristig, weil Kapital ineffizient eingesetzt wird.

    "(gerade wurde die vorhandene reserve in deutschland durch das world energy council auf einen bruchteil des bisherigen heruntergesetzt),

    Sie machen sich lächerlich, denn deutsche Kohle ist derzeit und die nächsten 100 Jahre prinzipiell nicht förderwürdig, weil zu teuer.

    "das einzige was ich falsch gemacht habe, war wohl zuviel in einer mitteilung;)"

    Weiß ich nicht, wissen nur Sie und die Redaktion. Allerdings: In der Kürze liegt die Würze!. ;-))

  •  14-05-2008, 10:35 17361 Antwort zu 17108


    "das einzige was ich falsch gemacht habe, war wohl zuviel in einer mitteilung;)"

    Ist Ihnen das so mitgeteilt worden oder vermuten Sie das? Ein Beitrag kann auch geteilt werden.
    Dürfte auch für die Redaktion kein Problem sein, ausserdem gibt es durchaus Beiträge die lang sind.



  •  14-05-2008, 14:27 17375 Antwort zu 17125

    @ economist (@ feeltheenergy)

    ...... nud bekannt ist Ihnen (Sie haben nur hier vergessen es aufzuzählen), dass die hohe Stand-By-Last konventioneller Kraftwerke einen erheblichen Teil des Windstroms wieder verbraucht. Je mehr Windmühlen, desto mehr Stand-Bye-Last. Windmühlen ersetzen kein einziges konventionelles Kraftwerk. Kapazitäten müssen vorgehalten werden für Windstillen. Insofernbelastet der Bau un Betrieb von Windmühlen die Umwelt zusätzlich - anstatt zu entlasten. Auch die zusätzlichen Investitionen in ein weiter verzweigtes Net (biz zu jedem abgelegenen Windrad) sowie die zusätzlich nötige Regeltechnik belasten die Umwelt.

    Die Gesamtbilanz bei Windstrom ist deshalb negativ. (Für Biosprit hat sich diese Erkanntnis nach langen Gegenbehauptungen inzwischen durchgesetzt).