Vorrang für Klimaschutz

Letzter Beitrag 16-05-2008, 20:08 von Baeckerbullerjahn. 3 Antworten.
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  •  12-05-2008, 17:44 17290

    Vorrang für Klimaschutz

    Die ausländischen Partner Deutschlands möchten auf dem Gebiet der Atomenergie von uns lernen - allerdings in technischer Hinsicht, nicht durch Belehrung über den Atomausstieg

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  •  12-05-2008, 18:52 17293 Antwort zu 17290

    Jonas ist nicht online. Letztmals aktiv: 27-06-2008, 19:16 Jonas
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    Atomtechnik kann zur Klimageschichte nichts beitragen.

    Für die aktuellen 452 AKWs der Welt reicht der Uranvorrat (trotz schneller steigender Preise als beim Öl) nur ca. 56 Jahre.
    Alleine das Ersetzen aller Kohlekraftwerke durch AKWs würde 10000 neue Reaktoren erfordern, die mit den Uranvorräte nicht mal 2,5 Jahre betrieben werden könnten.
    Jeder Depp muss erkennen, daß auf diese Art dem Klima nicht geholfen werden kann, schliesslich machen selbst diese Kohlekratfwerke nur einen Bruchteil der Klimagaserzeuger aus, man denke nur an die eigene Ölheizung im Haus, oder das bewegliche Auto.
    Die Kernfusion könnte zwar auf besser verfügbaren Brennstoff setzen, ist aber von Menschenhand derzeit nicht beherrschbar.
    Wir sollten den Kernfusionsreaktor nutzen, den wir haben, inmitten des onnensystems, der uns noch Milliarden von Jahren mit mehr Energie versorgen wird, als wir verbrauchen können.
    Die Nutzung der Energie des auf ie Erde eingestrahlten Sonnenlichts ist unsere einzige nachhaltige Energieversorgung.
    Unseer indirekte Nutzung der vond er Sonne eingestrahlten Energie, in Form von WIndenergie, Wasserkraft und Biomasse ist recht uneffektiv, war aber preiswert möglich.
    Bei manchen Anwendungsfällen (Heizung, Warmwasser) liegt der Umwandlungswirkunsgrad mit 90% schon sehr gut, bei anderen (elektrischer Strom) ist der Umwandlungswirkunsggrad gut, die Kosten noch zu hoch. Viele Anwenungsfälle gerade bei sich entwickelnden Ländern, für die immense Massen von Energie benötigt werden, z.B. Meerwasserentsalzung, bietet sich Sonnenenergienutzung als preiswerteste Möglichkeit an. Bei etablierter Energieform (Strom, Benzin) ist eine Umwandlung (und Speicherung) der durch die Sonne gelieferten Energie notwendig, damit insbesondere die INdustriestaaten nicht ihre komplette infrastruktur (Stromnetzm, Tankstellen, Motoren) ändern müssen, die meist mehr Investition gekostet haben, als die Kraftwerke.
    Wir müssen sicher verhindern, dass die Menschheit in wenigen hundert Jahren die fossilen Energieträger in CO2 umwandelt, die übner Millionen von Jahren entstanden sind und CO2 gebunden haben, denn im Treibhausklima der Urzeitwälder welches sich dann zwangsweise wieder einstellen wird will und kann der Mensch nicht überleben .
    Es gibt nur eine Sorte von Ländern, die noch AKWs bauen: Solche, die die Atombombe wollen. Un das will der Rest der Wlelöt lieber nicht. Schon heute sind die Lecks im Atomwelthandel viel zu gross, und die werden ncht kleiner, in dem man mehr Länder beteiligt und mehr Nutzungsstellen baut. Das werden leider die Atomkraftbefürworter selbst dann nicht einsehen, wenn der erste mit Atomtechnik geführte Anschlag stattfindet. Denn Atomideologen sind beidäugig blind. Schon heute hatvdie zivile Nutzung der Atomenergie zu so viel Kontamination der Erde geführt, wie 100 militärische Atombomben erzeugt hätten. Beim Militär ist die Atomkraft daher im Rahmen der ABC-Waffen geächtet. Manch ein Zivilist ist aber offenbar ein grösserer Betonkopf als jeder General. Nun, zumindest sind sie nicht in der Mehrheit.

  •  16-05-2008, 17:59 17490 Antwort zu 17290

    Die Länder, die heute noch auf Atomkraft setzten gehen den falschen Weg:
    Höhere Risiken und Festlegung auf Folgekosten für Jahrtausende müssen vom Bürger
    in Kauf genommen werden. Ohne massive Förderung kann die Atomindustrie letztlich nicht
    bestehen.

    Kaum 10 Jahre nach der Privatisierung des AKW-Betreibers British Energy
    hatten die Unternehmenslenker nach "Mammi Staat" laut um Hilfe gerufen und
    sind erhört worden. PLEITE sind die Betreiber von neun AKW`s
    und einem Kohlekraftwerk gewesen u. das obwohl die AkW`s längst abgeschrieben sein
    müssten, sind nämlich schon uralt u. müssen demnächts ausgestauscht werden. "Mammi"
    hat seine Kleinen auch nicht im Stich gelassen und an die große, nährende Brust genommen:
    Dafür durfte der brave Bürger eben mal 6 Mrd Euro berappen : Wegen stark gesunkener Strompreise (ROFL)
    kaufte der Staat ein Drittel der Anteile auf, um frisches Geld in den Atomkonzern zu pumpen
    (zitiert. n. TAZ).

    Mit der auch auf Kosten des deutschen Stromverbrauchers gut gefüllten Portokasse beabsichtigte einer der Oligopol-
    Repäsentanten aus DE Britisch Energy aufzukaufen.

    "Anlysten betrachten den heftigen Bieterkampf um British Energy mit Skepsis. Sie halten das sich
    schon jetzt abzeichnende Preisniveau als zu hoch. Das RWE-Angebot beläuft sich auf bis zu 13,7 Milliarden
    Euro. Mit British Energy lasse sich aber auch richtig Geld verdienen, da sich der Käufer auf den Bau und Be-
    trieb von Atomkraftwerken konzentrieren könnte, erwidern dagegen andere Händler. "

    Also das ist doch toll, dass wir mit unserem Geld dazu beitragen, insolvente Atomunternehmen
    aufkaufen, auch wenn wir nichts davon haben u. unsere Preise weitersteigen (wenn man sich den Kaufpreis
    anguckt wundert das nicht). Das wir nicht auch für den Atommüll der Briten beahlen müssen,
    ist noch grade an uns vorübergegangen. Die Rückstellungen von British. E. sind offensichtlich aufgebraucht,
    jetzt latzt der britische Steuerzahler auch dafür. Willkommen in der Realität.

    "Einen Teil der Abrisskosten der alten Anlagen werde voraussichtlich der britische Staat über den Verkauf seines Anteils
    finanzieren. Für die Lagerung des Atommülls werde der Käufer wohl auch nicht verantwortlich sein. "

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,547989,00.html

    http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc~E5E3298F6D5914ED6B49C2DDF9F63B5AD~ATpl~Ecommon~Scontent.html
  •  16-05-2008, 20:08 17499 Antwort zu 17290

    Redaktion:
    Vorrang für Klimaschutz


    Die ausländischen Partner Deutschlands möchten auf dem Gebiet der Atomenergie von uns lernen - allerdings in technischer Hinsicht, nicht durch Belehrung über den Atomausstieg

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    Lange können die anderen Länder nicht mehr von uns lernen. Diejenigen, die noch Atomkraftwerke entwickeln durften gehen bald in Pension.

    Zurück ins deutsche Mittelalter. Wind- und Wassermühlen und Solarenergie (Heutrocknung) (.-))