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Um Konflikte mit China zu umschiffen, vermeiden deutsche Spitzenpolitiker und auch der Bundespräsident ein Treffen mit den Dalai Lama. Halten Sie das für richtig?
Um Konflikte mit China zu umschiffen, vermeiden deutsche Spitzenpolitiker und auch der Bundespräsident ein Treffen mit den Dalai Lama. Halten Sie das für richtig?
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| Ja | 25% |
| Nein | 74% |
Mehr zum Besuch des Dalai Lama in Deutschland lesen Sie » hier. |
Letzter Beitrag 20-05-2008, 17:51 von Karl Auer. 12 Antworten.
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16-05-2008, 10:44 |
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16-05-2008, 12:16 |
Sind Diskussion und Debatte nicht ein wichtiger Stützpfeiler unserer Demokratie ? Warum drücken sich also unsere politischen Vertreter vor dem Gespräch ? Es geht bei einem Treffen mit dem Dalai Lama nicht darum Stellung zu beziehen, sondern den Standpunkt des anderen anzuhören um beide Konfliktparteien besser zu verstehen. Für unsere Politiker scheinen wie immer wirtschaftliche Interessen Vorrang zu haben. China und die deutsche Wirtschaftselite wird sehr zufrieden sein. Ich halte dies aber für einen Verrat unserer demokratischen Werte und für einen weiteren Sieg des Kapitals über die Freiheit.
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16-05-2008, 12:37 |
Egal ob Politiker oder Medien. Jeder hofiert das geistliche Oberhaupt einer fremden Religion. Wie wäre es zur Abwechlung mal, wenn sich Politiker auf dem Christival sehen lassen oder Medien über EVA berichten oder Jesus House?
Immerhin leben wir in einem christlichen Land. So sollte es zumindest sein. Grässlich zu sehen, das der Dalai Lama in den Medien präsenter ist als gute Prediger wie z.B. Ulrich Parzany oder Herrman Scheffbuch. Armes Deutschland.
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16-05-2008, 13:00 |
Aus meiner Sicht ist die Verhaltensweise der deutschen Politiker, einschließlich des Bundesrpäsidenten, erbärmlich. Es kann nicht angehen, daß man sich diesem totalitären System unterwirft, sich aber auch gleichzeitig das Geld der deutschen Steuerzahler in die Taschen stopft. Ich wünsche mir, daß der Bundespräsident nicht mehr antritt ( dann haben wir wenigstens die Chance auf die Person, die 'Eier in der Hose hat' - auch wenn die Wahrscheinlichkeit extrem gering ist ).
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16-05-2008, 15:53 |
Angesichts der dramatischen Situation von mehreren Millionen Erdbebenopfern und völlig zerstörter Infrastrukturen erachte ich die Diskussion zum gegenwärtigen Zeitpunkt als abstoßende Nabelschau. Möglicherweise nimmt unser Bundespräsident auf dieses Leid mehr Rücksicht als andere. Zur Sache hat er sich nicht geäußert und sein pietätvolles Timing sollte nicht missdeutet werden.
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16-05-2008, 17:15 |
So viel ich weiss, wird China noch aus dem Etat von Heidemarie Wieczorek-Zeul bedient?? Jedenfalls bis letztes Jahr. Es macht sich immer gut in jene Hand zu beissen, die einen füttert oder gefüttert hat.
China ist ein nobody oder wird es durch ökologische und weitere Naturkatastrophen bald sein.
Und aktuell: wenn man den chinesischen Befindlichkeiten nicht nur in Bezug auf Tibet jene Achtung schenkt, die da ungehörig vertreten von einer Regierung ohne Menschenrechtsgedanken eingefordert wird und die nur mit einem Wachstum von jährlichen 10 % politisch überleben kann, dann verlieren wir UNSER Gesicht wie unser gesichtsloser Aussenminister Steinmeier es jetzt bereits zweimal im Zusammenhang mit dem Dalai Lama getan hat. Sehr gut auch für die Chinesische Einheitsfront hier bei uns eine Pluralität der politischen Auffassung zu erfahren, bzw. , dass es bei uns Menschen gibt, die auch einmal nicht opportunistisch auf die Märkte und den Chancen dort schielen.
Die Ansprüche Chinas in bezug auf Taiwan und das Säbelrasseln dazu sind absolut absurd, solange noch ein militärisches Abkommen zwischen Taiwan und den USA besteht. Um wieviel absurder jetzt das Theater, wenn einige aus der deutschen Politik dem Dalai Lama die Hände schütteln, was wirklich nur die Beteiligten etwas angeht.
An diesen chinesischerseits monierten Händen übrigens klebt kein Blut wie das von geschätzten 2 Millionen Tibetern an den Händen der chinesischen Regierungskader. Und es gibt Hinweise, dass die toten Han-Chinesen nicht unbedingt Tibetern zuzurechnen sind (Klemens Ludwig und andere). Kann man der chinesischen Führung auch mal genau so sagen. Und dass wir Hände ohne Blut daran bevorzugt schütteln. Auch wenn die chinesische Propaganda den Dalai Lama mit Hitler und seinen SS Schergen gleichgesetzt hat. Diese absolute Widerwärtigkeit kann man sich auf dem blog von kadfly zu Tibet einmal anschauen. Wenn´s noch drauf ist. Das alles meinem geschätzten Steini mit auf den Weg zu seinem nächsten Kotau in schwerer Verantwortung für Deutschland. Und vielleicht, Herr Steinmeier, machen Sie einmal einen Kurs im Aufrechtgehen. Charakter kostet maches mal auch etwas. Oder alles. Aber man kommt raus als Mensch.
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16-05-2008, 20:59 |
@ mauerblümchen
"China ist ein nobody...."
Ja Sie haben Recht. Aber erzählen Sie das mal unseren Politikern, unseren Wirtschaftsbossen und unseren Medien. Bei denen ist Deutschland ein nobody und China die Zukunft der Welt. Ob man als Deutscher mit dieser Denke etwas bewirken kann?
Aber vielleicht wollen die ja nur eine sichere Altersversorgung bewirken.
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16-05-2008, 21:57 |
Bei allem persönlichen Mitgefühl für die von den Erdbeben in China betroffenen Menschen...
Spendenaufrufe bei uns und deren Befolgung sind ebenso Schwachsinn wie die Entwicklungshilfe an diese zu einem großen Teil von uns in Europa dank der gewaltigen zollfreien, bei uns arbeitsplatzvernichtenden Einfuhren aus China alimentierten kommunistischen Militärdiktatur!
Um den Menschen in den Katastrophengebieten zu helfen, sollte die chinesische Regierung vielleicht einige Mrd. $ aus dem reichlich bestückten Militär-Haushalt zur Verfügung stellen und eventuell auf einige Langstrecken-Nuklearraketen verzichten...?!
(...die im Zweifelsfall auf den Westen, z.B. auf Nato-Staaten gerichtet sind)!
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19-05-2008, 5:56 |
Wusste garnicht, dass die Harzt 4 Empfaenger auch das Handelsblatt lesen. Dachte immer nur die waeren bei bild.de, welt.de, stern.de beheimatet.
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19-05-2008, 6:06 |
Soviel ich weiss, hat China keine Anfrage der Hilfe an Deutschland gestellt, oder bin ich vielleicht falsch informiert, Herr Karl Auer? Symbolisch spendet in China zZt sogar der Aermste. Freitag letzter Woche in diesem Betrieb selbst erlebt.
Mit der Entwicklungshilfe muss ich Ihnen unbedingt recht geben, haben die Chinesen wirklich nicht noetig. In den kleinsten Staedten findet man die Luxus-SUV-Protzautos aus Deutschland........bin fuer streichen!
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19-05-2008, 19:52 |
@ronghua
"...hat China keine Anfrage der Hilfe an Deutschland gestellt..."
Nein, kann ich mir auch nicht vorstellen!
"Symbolisch"
Entscheidendes Wort! Es wirkt schon fast peinlich, wenn jemand bei Katastrophen dieses Ausmaßes 1 oder 2 Mio. € zur Verfügung stellt, besonders an ein Land mit 10% Wachstumsrate, z.T. mit Importen nach DE erzielt.
Sinnvoller wäre es da, mal ganz allgemein gesprochen, nicht nur bezüglich dieser beiden aktuellen Fälle (und auch, wenn dieses Verbrecherregime es zuließe), in Birma, aber dann KURZFRISTIG, d.h. innerhalb von 24 Stunden vor Ort, mobile Eingreiftruppen für Katastropheneinsätze wie THW etc., Verschüttetenspürhunde mit Begleitern und entsprechende Transportkapazität zur Verfügung stellen zu können. Ein Spürhund mit einer Deutschlandfahne am Halsband, der nach 1-2 Tagen Menschen rettet, schafft bei der Bevölkerung mehr konkrete Sympathie und Anerkennung als ein anonymer Scheck, der im Zweifelsfall auf ein Konto der kommunistischen Partei gutgeschrieben wird.
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19-05-2008, 20:17 |
@ Karl Auer
"...........aber dann KURZFRISTIG, d.h. innerhalb von 24 Stunden vor Ort, mobile Eingreiftruppen für Katastropheneinsätze wie THW etc., Verschüttetenspürhunde mit Begleitern und entsprechende Transportkapazität zur Verfügung stellen zu können."
Derartige Hilfsleistungen sind nicht in diesem Zeitraum auf die Beine zu stellen, da zunächst die Helfer mobilisiert werden müssen (Absprache mit dem AG etc.), dann müssen die entsprechenden Transportkapazitäten für die Fahrzeuge, Hilfsgüter, Verpflegung etc. gechartert und Überflugrechte gesichert werden. Und all das, einschließlich der Helfer (Visa für die und die Suchhunde) muß dann noch zum Abflughafen geschafft werden. Das ist kein Pauschalurlaub am Lastminuteschalter.;-)
jens.muche@t-online.de
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20-05-2008, 17:51 |
@Jens Muche
Schon klar! Mein Gedanke ging da auch eher zu einer Art von "stehender Truppe", "Weltweit einsatzfähige Katastrophenbereitschaft" o.ä., beispielsweise als Teil der Bundeswehr! Das kann man natürlich schon dann wieder vergessen, wenn man erst mit den Russen den Preis für die Charter einer Antonov aushandeln muß und tagelang um Überflugrechte streitet. Und ohne eigene Transportmöglichkeiten...hat sich das ohnehin erledigt! War nur so"n Gedanke. Beim heutigen kaputtgesparten Zustand der BW kann man wahrscheinlich auch die Schweizer Garde hinschicken...
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