Affäre um Anlegerschützer weitet sich aus

Letzter Beitrag 25-07-2008, 0:02 von SystemMitVerfallsdatum. 5 Antworten.
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  •  24-07-2008, 8:39 19810

    Affäre um Anlegerschützer weitet sich aus

    Nach Handelsblatt-Recherchen existiert eine Art Netzwerk, in dem Aktionärsschützer, Börsenbriefautoren und Analysten gemeinsam riskante Geschäfte machen.

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    Zum vollständigen Artikel bei Handelsblatt.com gelangen Sie hier
  •  24-07-2008, 9:26 19811 Antwort zu 19810

    Holzauge ist nicht online. Letztmals aktiv: 28-10-2008, 22:52 Holzauge
    Top 150 Mitwirkender Registriert am 02-06-2008 Beiträge 8
    So wie bei der SdK geht's natürlich nicht. "Trockenschwimmen" geht auch nicht. Aber wie wäre es wenn die Aktionärsschützer ihre Eigengeschäfte in ihren Traktaten publik machen?
  •  24-07-2008, 10:00 19814 Antwort zu 19810

    Das Börsensystem "Umverteilung" funktioniert nur, solange Anleger manipulierbar sind. So wundert es nicht, dass Bankprodukte nicht den strengen Regeln des Produkthaftungsgesetzes unterworfen werden und eine gut honorierte und geschäftsmäßig seriös gekleidete Clownerie reine Kaffeesatzleserei über die die Medien transportieren darf. Flankiert wird diese gut organisierte Umverteilung offenkundig durch Schutzvereinigungen, die Etikettenschwindel betreiben, statt den Verkauf weit überbewerteter Investments an arglose Kleinanleger zu dulden, statt gegen Schleichwerbung vorzugehen, statt Verkaufsprospekte kritischer zu kommentieren, statt Statistiken bzw. Tendenzanalysen über die Kapitalflüsse zu einzelnen Anlegergruppen (institutionelle und Kleinanleger) zu veröffentlichen. Den Gescholtenen muss man leider zugute halten, dass sie sich im Rahmen des Zulässigen bewegen. Verbesserungen zum Schutz der Kleinanleger sind fiskalpolitisch vermutlich nicht gewollt.
  •  24-07-2008, 10:29 19816 Antwort zu 19810

    nerd ist nicht online. Letztmals aktiv: 25-07-2008, 2:38 nerd
    Nicht gereiht Registriert am 24-07-2008 Beiträge 1
    Ich hatte immer den Eindruck, diese Gemeinschaften bestünden, um Unternehmen vor kritischen Aktionären zu schützen ... warum dann jetzt diese Aufregung?
  •  24-07-2008, 16:42 19829 Antwort zu 19814

    @ WFriedrich

    Dem Kleinaleger als Privataleger hat man die Depot- und Anlagebank vorgeschaltet, allein darf er nicht das Börsenparkett betreten, obwohl es im Computerzeitalter leicht machbar wäre. Die Deutsche Börse Frankfurt lehnt es ab und nimmt Rücksicht auf ihre Bankkunden, hat (noch) keine Handhabe, dem Kleinanleger ein Anlage- und Depotkonto einzurichten. Andererseits dürfen fünf Banken gemeinsam, im Zusammenschluß (schweizer- und deutsche Banken), ihre eigene Börse begründen. Warum bisher nicht realisiert, entzieht sich öffentlicher Kenntnis. "Im Rahmen des Zulässigen" ist alles bewußt gewollt, was den Kleinanleger in die schwächere Position bei einer Direktanlage in Aktien bringen kann. Er soll vielmehr mit sanften Druck umgeleitet werden in Fonds und Zertifikate kaufen, da nur so die Annehmlickkeit für sein Invest er erhalten kann. Dass die "halbe Miete" hier gleich einbehalten wird wird übersehen. Was hier sich jedoch Schutzvereinigungen leisten geht nicht auf die schon so viel beschworene Kuhhaut. Ein Indiez aber mehr jedoch dafür, dass jeder sein eigener Depotmanager sein sollte.
  •  25-07-2008, 0:02 19834 Antwort zu 19829

    Ist zwar kein angemessener Beitrag zu diesem Thema, trotzdem darf es nicht unerwähnt bleiben, dass
    die SdK im Vergleich zu der BaFin ein Kindergarten von Amateuren ist.

    Die BaFin hat schon viel mehr und insbesondere grössere Skandale produziert - man braucht da nur mal zu googlen was in der BaFin so alles "abgeht". Dagegen ist ja selbst jede Bank ein Verein naiver, grosszügiger Wohltäter.


    Und wieso ich das hier gerade schreibe - die BaFin ermittelt in dieser Angelegenheit.

    Das macht das ganze nicht nur vollkommen lächerlich, sodern ist ein Schlag ins Gesicht eines
    jeden Kleinanlegers. Hoffentlich hat das nicht nur einen Aufrüttelungseffekt, sondern nimmt auch mal
    den Wind aus den Segeln derjeniger Dummschwätzer (die sogenannten ausgewiesenen Wirtschaft- und Finanexperten ==> grosses Gelächter) die das Umlageverfahren in der gesetzlichen Rentenversicherung durch eine kapitalgedeckte Rente eretzen möchten.


    Denn was "Aktienkultur" tatsächlich bedeutet sollte inzwischen bei Naivsten angekommen sein.