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Transformatorausfall

Letzter Beitrag 26-02-2008, 23:14 von economist. 335 Antworten.
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  •  03-08-2007, 11:26 3224

    Transformatorausfall

    In der FAZ vom 02.08.2007 stand auf Seite 6:


    "Transformatorausfall in Windpark -
    Ein Transformatorausfall hat, wie erst jetzt bekannt wurde, den derzeit größten Offshore-Windpark der Welt für drei Monate lahmgelegt. Ein Sprecher des Unternehmens Eon Denmark, das an dem Windpark Rödsand l südlich der dänischen Insel Lolland mit zwanzig Prozent beteiligt ist, sagte dieser Zeitung, dass der Transformator am 9. Juni ausgefallen und zur Reparatur nach Norwegen gebracht worden sei. Voraussichtlich im September könnten die 72 Siemens-Windräder wieder ans dänische Netz angeschlossen werden. Die dänischen Mehrheitseigner E2 und Dong hätten darüber nicht informiert, sagte der Sprecher. Eon richte sich nach der Informationspolitik der Mehrheitsgesellschafter. Der zehn Kilometer vor der Küste errichtete Windpark Rödsand l verfügt über eine installierte Leistung von 200 Megawatt. (Dt.)"

    Bedenkt man, welcher Wirbel in Sachen "Kernenergie" wegen eines Transformatorausfalls fabriziert wurde (obwohl die Reaktortechnik einwandfrei funktioniert hat) und welche Vorwürfe in Sachen "Kommunikation" (die größtenteils unzutreffend waren) seitens der Panikmacher aus der Rot/Grünen Minderheitsecke konstruiert wurden, wird hier die Verlogenheit der Windkraftlobby und Kernenergiegegner deutlich.

    Bin mal gespannt, was die summersets, Jonasse etc. hier an weiterer Propaganda zur Fehlinformation der Leser produzieren werden.


  •  03-08-2007, 22:53 3248 Antwort zu 3224

    AW: Transformatorausfall

    economist:
    obwohl die Reaktortechnik einwandfrei funktioniert hat

    Die Reaktortechnik hat NICHT einwandfrei funktioniert. Weil die Mitarbeiter ihre Anweisungen nicht verstanden haben, haben sie den Reaktor schneller herunter gefahren, als in so einem Fall notwendig gewesen wäre. Das kann man machen, steigert aber das Risiko, weil während des schnelleren Herunterfahremns nicht mehr alle Parameter auf Nennwert kontrolliert und abgeglichen werden können. Prompt lief der Nennwert des Wasserstandes im Reaktor aus der Toleranz, weil eine der 3 Pumpen nicht funktionierte, wie sie soll. Und das, obwohl solche Pumpen sicherheikritisch sind und regelmässig kontrolliert und vor ihrem Ausfall ausgetauscht werden sollten. Wird wohl einer der 700 Mängel sein, die seit Jahren nicht behoben worden sind. Wäre nicht nur 1, sondern alle 3 Pumpen nicht wie vorgesehen angelaufen, hätte es eine Kernschmelze gegeben. Es ist nicht übertrieben zu behaupten, daß der Reaktor knapp an einem GAU vorbeigeschrammt ist.
    Auch ein Reaktorfahrer, der stundenlang mit Gasmaske im Leitstand sitzt und wegen dem Rauch die Instrumente nicht mehr erkennen kann, kann nicht von Normalität reden.

    Der Transformatorausfall der Windanlage ist hingegen absolut sicherheitsunkritisch und war wohl deshalb keine Meldung wert. Das ist ja auch einer der wesentlichen Vorteile der Windkraft: Der GAU ist dort, daß eine umfällt, und daher eher unkritisch. Allerdings kostet der Ausfall E2, Dong und EOn wohl eine Stange Geld.
  •  04-08-2007, 10:03 3256 Antwort zu 3224

    AW: Transformatorausfall

    Natürlich wird darüber nicht berichtet. Man will ja die Bevölkerung umerziehen.

    Geradezu tödlich finde ich aber die lange Bindung der Förderzusagen. Als einer der fundiertes Wissen über neueste Entwicklungen der Energiegewinnung hat, sehe ich mit Skepsis die Belastung des Bürgers mit solch altertümlichen Technologien wie es die heutigen Windmühlen sind.
    Sowohl in der Windtechnik, wie auch in der Wassertechnik, wie auch in der Wärmekraftwerkstechnik gibt es z.Z. Entwicklungen, die die heutigen Windräder sehr schnell überholt erscheinen lassen.
    Wegen der langen Förderzusagen, werden sie aber noch auf Jahrzehnte unsere Umwelt belasten.
    Erstaunlich finde ich, daß die Stellen, die die neueren Technologien kennen, nicht die Förderung neuer Anlagen nach veralteter Technologie herunterfahren.
    Dies ist nun wirklich nicht im Sinne des Steuern und Stromkosten zahlenden Bürgers.
  •  04-08-2007, 14:16 3260 Antwort zu 3224

    AW: Transformatorausfall


    @economist.

    "Bin mal gespannt, was die summersets, Jonasse etc. hier an weiterer Propaganda zur
    Fehlinformation der Leser produzieren werden."


    Es ist eine ziemliche Unart, einen Thread aufzumachen und dabei im Text hier gegen User
    mit Unterstellungen und Lügen zu polemisieren. Während eines Diskussionsverlauf ist mir egal, was sie sagen,
    aber hier begeben Sie sich auf dünnes Eis.
    Ich kann das auch, was Sie hier gerade machen, lasse mich aber nicht auf Ihr (passende Attribute würden zensiert) Niveau hinab.

    Sie können es wohl nicht verkraften, dass sie im anderen Thread eine schwere Schlappe hinnehmen mussten,
    da sie einige Ihrer wesentlichen Behauptungen nicht belegen konnten (3000 MW Windkraft für 20 Mrd Euro),
    einige teilweise zurücknehmen mussten (Atomenergie wurde nicht subventioniert) und wirr,mit nicht existierenden, scheinbar
    technisch korrekten Begriffen ("effektive Nennleistung") kauderwelschten, ständig die Voraussetzungen wechselten
    (erst war bei der Diskussion um die Subventionen der Marktpreis für Strom relevant, dann sollte es der Herstellungspreis
    sein) usw. usw..

    Wenn sie hier von Propaganda und Fehinformation sprechen, sollten sie in den Spiegel schauen.

  •  04-08-2007, 19:31 3267 Antwort zu 3260

    AW: Transformatorausfall

    @ summerset
    „....mit nicht existierenden, scheinbar technisch korrekten Begriffen ("effektive Nennleistung") kauderwelschten,....“

    Selbst auf die Gefahr hin, daß Torten in meine Richtung fliegen ;-)), probiere ich mal eine Begriffserklärung.

    Die Nennleistung ist eine Kenngröße und gibt die höchste erreichbare Leistung z.B. eines Fahrzeugmotors an. Hier 75 PS an der Kupplung, das ist die Bruttoleistung (Nennleistung).

    Die effektive Nennleistung ist die, die an der Antriebsachse auftritt und nur ein Teil der Nennleistung sein kann, in diesem Fall ca. 54 PS, das ist die Nettoleistung (effektive Nennleistung). Den Rest „verbraucht“ der Antrieb.

    Umgesetzt auf eine Windkraftanlage bedeutet das, daß sie ihre Nennleistung erst ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit erreicht. Bei 4 m/s (ca. 14 km/h ~ 3 bft [Beaufort]) beginnt sie Strom weit unterhalb der Nennleistung zu produzieren, bei etwa 12 – 13 m/s (ca. 46 km/h ~ 6 bft) erreicht sie ihre Nennleistung. Da diese Windgeschwindigkeit aber nicht ständig vorherrscht, wird sie auch nicht ihre Nennleistung erreichen können, sondern nur eine effektive Nennleistung, die sich aus dem Mittel des Jahres ergibt. Und nur die ist am Ende interessant und nicht die mögliche Leistung. Als Besonderheit für Windkraftanlagen und deren Leistungsbilanz kommt noch der Fall durch Abschaltung auf Grund zu hoher Windgeschwindigkeit hinzu. Ab 25 – 30 m/s (ca. 90 km/h ~ 10 bft) werden sie abgeschaltet und aus dem Wind gedreht. Klappt manchmal nicht und die Anlage wird durch Böen bis zum Totalschaden beschädigt (abreißen von Rotorblättern), wie vor einigen Tagen an der S-H Westküste passiert.


    Hier noch ein älterer Beitrag über Windkraftanlagen und ihren Betreiber in der Kritik

    Zitat:
    Skandalös

    "Fünf Jahre Bürgerwind-Kraft" von Jens Heinze; "Succow: Windkraft-Programm überspannt", "Keine Zeile für Prof. Succow" von Klaus Hart, DER RABE RALF August 2000, Seite 12/13

    Die Anlage "der "Windfang"-Betreibergemeinschaft in Großopitz bei Dresden; d.Red." hat 2,5 Kilowattstunden produziert, ausreichend für die Versorgung von ca. 150-200 Haushalten. So berichten die Betreiber. Der Leser staunt über diese Zahlen, wird aber nicht dahingehend aufgeklärt, inwieweit für jedes von Windkraft erzeugte Kilowatt Strom eine entsprechende Kraft aus konventionellen Kraftwerken im Pendelbetrieb bereitgestellt werden muss, falls der Wind ausbleibt. Somit ist auch widerlegt, dass eine CO2-Reduzierung stattfindet.

    Weiter steht in dem Bericht, dass die letzten Geschäftsjahre so gut waren, dass es für die Beteiligten Ausschüttungen gab. Und das nicht zu knapp. Schon Horst Stern hat 1995 festgestellt, dass die Einspeisung des Strom-Überschusses der privaten Windkraftnutzer in die Leitungen der Energiekonzerne zum Geschäft geworden ist: "Nicht die Ökologie ist der Motor des Booms." (...) Bekannt ist inzwischen, dass Banken, Rüstungsfirmen und AKW-Hersteller Siemens-KWU zu den Investoren gehören, die dabei hohe Gewinne erzielen.

    Leider nur Lobhudelei in diesem Bericht, dabei verschandeln Windkraftanlagen ganze Landschaften, fordern viele Vogelschlagopfer, gefährden die Gesundheit der Anwohner durch Licht- und Schattenreflexionen, der Infraschall kann zu Kopfschmerzen führen. Diese Faktoren kommen noch zu den oben genannten hinzu. Angesichts dieser Problematik fragt man sich, mit welcher Unverschämtheit Verantwortliche der Bundes- und Länderregierungen besserem Wissen zum Trotz handeln.

    Kritische Stimmen, wie die des Vizepräsidenten der NABU, Michael Succow, werden einfach nicht veröffentlicht. Es ist ein Skandal. Gibt es überhaupt noch eine Meinungsfreiheit? Ist die Medienlandschaft inzwischen nicht gleichgeschaltet? Das Kapital mit seiner Profitsucht geht nun wirklich zu weit.

    Zitatende

    http://www.grueneliga-berlin.de/rabe_ralf/rabe_archiv_2000/09_10_2000/windkraft.html



    jens.muche@t-online.de
  •  05-08-2007, 10:21 3270 Antwort zu 3248

    AW: Transformatorausfall

    "Weil die Mitarbeiter ihre Anweisungen nicht verstanden haben, haben sie den Reaktor schneller herunter gefahren, als in so einem Fall notwendig gewesen wäre."

    Das ist also Versagen der Technik? Machen Sie sich weiterhin gerne lächerlich.

    "Der Transformatorausfall der Windanlage ist hingegen absolut sicherheitsunkritisch und war wohl deshalb keine Meldung wert."

    Es handelt sich m.E. um einen vorsätzlichen Verstoß gegen die Informationspflichten nach den Wertpapiersätzen.

    "Auch ein Reaktorfahrer, der stundenlang mit Gasmaske im Leitstand sitzt und wegen dem Rauch die Instrumente nicht mehr erkennen kann, kann nicht von Normalität reden. "

    Und über dreißig andere trugen im selben Raum keine Atemschutzmaske. Schlußfolgerung: Sie verbreiten wissentlich die Unwahrheit.

  •  05-08-2007, 10:31 3271 Antwort zu 3256

    AW: Transformatorausfall

    "Dies ist nun wirklich nicht im Sinne des Steuern und Stromkosten zahlenden Bürgers."

    In der gestrigen FAZ (Interview) hat ein ex-Greenpeacer und der Gründer von Foodwatch sehr genau aufgezeigt, was da in der Tat abläuft. Ein Volkswirt, der wie ich die richtigen Schlüsse gezogen hat: Subventionierung von Biosprit etc. ist Klientelpolitik und nützt der Umwelt gar nichts.

    "Natürlich wird darüber nicht berichtet. Man will ja die Bevölkerung umerziehen."

    Sicher, und das "dumme" Volk läßt sich das auch noch gefallen und glaubt den Schamanen und Predigern aus der dunkelroten (im grünen Tarnkleid) Ecke. Wie deren Informationspolitik REAL aussieht zeigt der "Transformatorausfall" exemplarisch. Und natürlich die Behauptung, daß ein Mißverständnis seitens des Reaktorfahrers als TECHNISCHES Versagen dargestellt wird.

    Man darf allerdings nicht vergessen, daß die Ursache hierfür bei R/G zu finden ist, da es praktisch keine gut qualifizierten AKW-Techniker mehr gibt, weil die Forschung in dem Bereich ja inzwischen "verboten" wurde.

    Das vermeintliche oder reale Problem wurde von den AKW-Kritikern selbst produziert.

    Wenn dann in ein paar Jahren wegen der Windenergie die Zahl der Netzstörungen steigt, ist die Windenergie natürlich nicht die Ursache ...
  •  05-08-2007, 15:15 3276 Antwort zu 3270

    AW: Transformatorausfall

    economist:
    "Weil die Mitarbeiter ihre Anweisungen nicht verstanden haben, haben sie den Reaktor schneller herunter gefahren, als in so einem Fall notwendig gewesen wäre." und weggeschnitten: [aus der Toleranz, weil eine der 3 Pumpen nicht funktionierte]

    Das ist also Versagen der Technik? Machen Sie sich weiterhin gerne lächerlich.

    Lächerlich machen Sie sich, oder schlimmer, sie disqualifizieren sich als Diskutant auf ganzer Linie, denn natürlich beschreibt mein Absatz ein technisches Problem, Sie haben aber nur mal wieder die Einleitung zitiert und sinnentstellend kommentiert. Das ist so platt, das ist so durchsichtig, das ist so dumm, daß eine Diskussion mit Ihnen witzlos ist, ihr Diskussionsstil ein ständiges Ärgernis, und Sie ab jetzt besser allein in ihrer Hütte vor sich hin brabbeln, denn so einen unqualifizierten Forumsteilnehmer muss ich mir nicht antun.
  •  05-08-2007, 16:57 3282 Antwort zu 3271

    AW: Transformatorausfall

    "Wenn dann in ein paar Jahren wegen der Windenergie die Zahl der Netzstörungen steigt"

    Da erinnere ich mich doch gleich an diesen Stromausfall vor einigen Monaten.
    Da konnte der aufmerksame Zuschauer (aber nur EINMAL!) hören, daß der Ausfall dadurch entstanden ist, daß Netz-Schwankungen durch Überkapazitäten aufgetreten sind, die nötig sind, um die Windkraft abzusichern.
    Die Meldung wurde nicht wiederholt, sondern wahrscheinlich KASSIERT,
    es gehörte sich offensichtlich aus Gründen der PC nicht, sowas öffentlich zu sagen, oder?
  •  05-08-2007, 18:14 3286 Antwort zu 3267

    AW: Transformatorausfall



    @Yahel.
    (sind sie extra von economist angemailt worden, um als Retter die Bresche zu springen;-))?

    "Selbst auf die Gefahr hin, daß Torten in meine Richtung fliegen ;-)), probiere ich mal eine Begriffserklärung."

    Tut´s auch ein Schnitzel mit Kartoffelsalat;-)


    Viele Dank für die Erläuterung. Aber mir war schon klar, das Windkraftanlagen aufgrund der Windverhältnisse
    nicht Ihre "Nennleistung" erreichen" und was mit effktiver Nennleistung "GEMEINT" war, nur in Verbindung
    mit der Windenrgie steht der Begriff, bzw. die Kombination nirgendwo. Da finde ich es sinnvoller z.B. bei
    eingespeister Strommenge zu bleiben oder meinetwegen Volllastunden.

    "Hier noch ein älterer Beitrag über Windkraftanlagen und ihren Betreiber in der Kritik"

    Seien sie mir nicht böse, aber was soll ich aus so einer kleinen Meldung für Schlüsse ziehen?
    Das nirgendwo in den Medien kontrovers über die EE oder über Teilbereich von ihr diskutiert wird?
    Ist doch so nicht richtig.
    Und das in einem Bericht der Windkraftbetreiber die sich positiv darstellen ist doch normal,
    was erwarten sie von Selbstsdarstellungen der Atomindustrie? Das die auf die Gefährlichkeit und
    das Lagerungsproblem des Atommülls besonders eingehen, dieses akzentuieren?


    Auf der sachlichen Ebene habe ich kein Problem damit, mich mit Nachteilen und Vorteilen verschiedener Technologien
    auseinderzusetzten. Aber ich lass mich nicht anlügen und manipulieren von Leuten, die es besser wissen müssten
    und von denen ich Kraft ihre (Aus-) Bildung mehr Differenziertheit und Weitblick erwarten kann. Und das um so mehr,
    wenn diese Leute junge Menschen ausbilden und sie offensichtlich für Ihre politischen Präferenzen missbrauchen.

    Wer z.B. bei der Diskussion um Subventionierung RELEVANTE Fakten, wie die Tatsache verheimlicht,das auch die Atomindustrie
    mit Milliarden subventioniert wurde und wird (Thema Versicherung) ausbblendet, herunterspielt ist es nicht
    würdig akdemische Meriten zu bekommen. Das ist meine Meinung.

    Dozenten, Lehrer, die ich bewundert habe, waren immer Leute, die auch eine Distanz zu sich selbstaufbauen konnten,
    mit der Einstellung "Mein Wissen ist auch begrenzt und ich kann mich auch irren".


    "Somit ist auch widerlegt, dass eine CO2-Reduzierung stattfindet. "

    Ist das so?
    Das komt darauf an, woraus die konventionelle Energie herkommt. Wer schließt aus, das die
    eines Tages z.B. aus Spanien von den Solarfeldern angeliefert wird?
    Und der Strom, der durch Windkraft produziert wird hilft z.B. die Produktion der CO2- Verursacher Kohlekraftwerke zu
    reduzieren. Bei der Steinkohle regt sich übrigens niemand auf, das da zig Milliarden
    für einen endlichen und nicht konkurrenzfähigen Energieträger reingepumpt werden,
    der obendrein klimaschädliche Wirkung hat.
    Bekannt ist übrigens auch, das für den Windkraftsrom im "Herstellungsprozess" der Anlagen
    mindestens 2 Drittel CO2 weniger als bei Atomstrom anfallen.



    --------------------------------------------------------------------------------
    jens.muche@t-online.de
  •  06-08-2007, 11:19 3309 Antwort zu 3286

    AW: Transformatorausfall

    "Da finde ich es sinnvoller z.B. bei
    eingespeister Strommenge zu bleiben oder meinetwegen Volllastunden. "

    Vollaststunden als physikalische (Leistung) Einheit? Peinlicher kann es eigentlich nicht mehr werden. Und eingespeiste Strommenge als Einheit für die Leistungsfähigkeit einer Stromerzeugungsmaschinerie? Noch peinlicher.

    Kein Wunder, daß Sie nix kapieren und wie man an der Küste sagt dum Tüch produzieren.

    "Bekannt ist übrigens auch, das für den Windkraftsrom im "Herstellungsprozess" der Anlagen
    mindestens 2 Drittel CO2 weniger als bei Atomstrom anfallen. "

    Und das macht in der Gesamtbilanz (CO2-Bilanz Windmühlen + Alttechnologie Steinkohle, Braunkohle und Gas versus Neue Technologie + AKW) wieviel aus (pro abgelieferte kWh)?

    Rechne Sie mal schön. Können Sie aber nicht.
  •  06-08-2007, 11:39 3312 Antwort zu 3267

    AW: Transformatorausfall

    "probiere ich mal eine Begriffserklärung."

    Ist im Prinzip vom Ansatz her richtig.

    Am Auto erklärt gibt es die maximale Leistung (Nennleistung) ausgedrückt in kW oder PS (alte Einheit), die an der Kurbelwelle (Kupplung) gemessen wird. Steht im Kfz.-Brief drin. Davon zu unterscheiden ist die Leistung, die maximal auf der Straße ankommt = Nennleistung minus dem was Getriebe, Hydraulikkupplung, Lager, Differential und Reifenverformung schlucken.

    In Abhängigkeit vom Betrieb des Fahrzeugs ist die effektive Nennleistung, das heißt das, was zum Betrieb des Fahrzeugs je nach Einsatzart (Stadtverkehr, Autobahn, Landstraße oder beliebiger Mix) im Mittel benötigt wird, nicht konstant, sondern von der Fahrweise. Bleifuß oder nicht etc. .

    Bei der Alttechnologie Windmühle ist der Wert auch nicht konstant, sondern von Ort, Höhe der Anlage und z.B. auch vom Flügelprofil abhängig. da der Luftwiderstands- und Auftriebsbeiwert von den massenhaft zermanschten Insekten abhängig ist. Außerdem schwankt er im Tages-Monats- und Jahresgang sowie mit dem Zyklus der NAO (Nordatlantische Oszillation) mit mehrjahresperioden. Und dann hängt der Wert noch von der Zuverlässigkeit der Anlagen ab, denn Stillstand wird wegen der Mittelbildung mit Null bewertet. Und natürlich auch von wetterbedingten Abschaltungen bei Sturm.

    Mich wunderts nicht, daß summerset überfordert ist. Aber dann sollte er nicht mit mir diskutieren, der Physik, Mathe und Meteorologie etc. bereits mit der Muttermilch eingesogen hat .... ;-)
  •  06-08-2007, 12:08 3316 Antwort zu 3312

    AW: Transformatorausfall

    economist:
    Am Auto erklärt gibt es die maximale Leistung (Nennleistung) ausgedrückt in kW oder PS (alte Einheit), die an der Kurbelwelle (Kupplung) gemessen wird. Steht im Kfz.-Brief drin. Davon zu unterscheiden ist die Leistung, die maximal auf der Straße ankommt = Nennleistung minus dem was Getriebe, Hydraulikkupplung, Lager, Differential und Reifenverformung schlucken.

    Das ist sachlich komplett falsch.
  •  06-08-2007, 12:53 3320 Antwort zu 3286

    AW: Transformatorausfall

    @ summerset
    „(sind sie extra von economist angemailt worden, um als Retter die Bresche zu springen;-))?“

    Weshalb sollte er sich von mir „retten“ lassen wollen? Seinen Ausführungen kann ich gut folgen, er braucht von mir bestimmt keine Unterstützung.

    „Tut´s auch ein Schnitzel mit Kartoffelsalat;-)“

    Wenn Sie nichts anderes haben. ;-)

    „Da finde ich es sinnvoller z.B. bei eingespeister Strommenge zu bleiben oder meinetwegen Volllastunden.“

    Sinnvoll oder nicht, die effektive Nennleistung ist gefragt.
    Beim Hinweis auf Vollaststunden wird nur mit Zahlen operiert die beeindrucken sollen, denn niemand setzt sich hin und rechnet nach.

    „...aber was soll ich aus so einer kleinen Meldung für Schlüsse ziehen?“

    Finde ich recht einfach zu verstehen. Lesen Sie noch einmal den zweiten Absatz. Hier wird den Menschen etwas vorgegaukelt. Mit 2,5 KW/h wollen die 150 – 200 Haushalte versorgt haben. Lesen Sie, was auf dem Typenschid Ihres Herdes steht.

    „Auf der sachlichen Ebene habe ich kein Problem damit, mich mit Nachteilen und Vorteilen verschiedener Technologien auseinderzusetzten.“

    Es geht darum, so verstehe ich die Diskussion, daß die vorhandenen Geldmittel zur Reduktion von z.B. CO2 so ausgegeben werden, daß daraus der größtmögliche Nutzen gezogen werden kann, also für „wenig“ Geld „viel“ Nutzen. Dies ist mit alternativen Energien z.Zt. nicht möglich. Es wird allerdings von seiten der Politik und anderer so getan, als sei es möglich.
    In Uelzen z.B. wird ein mit Palmöl betriebenes Kraftwerk als Beitrag zum Umweltschutz propagiert. Was steckt dahinter? Man betreibt dieses Kraftwerk nur deshalb mit Palmöl, weil es nur über das EEG kostengünstig betrieben werden kann. Richtig betrachtet ist dies ein Beitrag zur Umweltzerstörung in Ländern, die auf Grund der hohen Nachfrage ihre Regenwälder abholzen um Palmöl zu produzieren. Das ist sogar schon einigen „Grünen“ aufgefallen.

    In meiner Heimatstadt sollte für einen B-Plan mit ca. 680 WE ein Blockheizkraftwerk errichtet und mit Biomasse betrieben werden. Auf einer Baubesprechung habe ich den Bauleiter befragt woher der Betreiber die Biomasse bekommen und sie lagern will, das Grundstück war ca 800 m² groß. Er sagte der Betreiber rechne damit, daß die umliegenden Bauern ihren Knickschnitt liefern werden. Das hat bis heute nicht geklappt, denn die Bauern wollten doch tatsächlich Geld für ihren Knickschnitt haben und gereicht hätte die Menge ohnehin nicht. Das Werk wurde dann an einer anderen Stelle errichtet und hat einen etwas größer dimensionierten Gasanschluß bekommen.

    „Dozenten, Lehrer, die ich bewundert habe, waren immer Leute, die auch eine Distanz zu sich selbstaufbauen konnten, mit der Einstellung "Mein Wissen ist auch begrenzt und ich kann mich auch irren".“

    Besonders nach diesen Lehrern suche ich. Die, die ich kenne verwenden die Unterlagen, die sie zu ihrer Abiprüfung in den 1970er Jahren verwendet haben.

    „Bei der Steinkohle regt sich übrigens niemand auf, das da zig Milliarden....“

    Doch, haben wir hier schon diskutiert.


    jens.muche@t-online.de
  •  06-08-2007, 12:56 3321 Antwort zu 3312

    AW: Transformatorausfall

    "Ist im Prinzip vom Ansatz her richtig."

    Danke ;-), mehr sollte es auch nicht werden.
    jens.muche@t-online.de
  •  06-08-2007, 13:19 3324 Antwort zu 3282

    AW: Transformatorausfall

    Sie haben da völlig Recht, denn in der Tat wurde das Problem durch die "Windenergie" verursacht. Und es wurde totgeschwiegen. Hängen doch Milliarden an Subventionen am Glauben der Bevölkerung dran, daß Windenergie dem Erhalt des Klimas nützt und nicht der Privatschatulle von selbsternannten Umweltschützern.

    Dazu muß man (vereinfacht) wissen, daß das UCTE-Netz (die vier Netze von EON &Co sind ein Teil davon) nicht als Transportnetz sondern als Versorgungsnetz (Sicherstellung der Versorgung bei Ausfall von Kraftwerkskapazität durch normale Abschaltungen zur Revision oder aufgrund von Störfällen ...).

    Dementsprechend ist die Anzahl der Verbindungen zwischen den Unternetzen (siehe z.B. Netzübersicht des VDEW) begrenzt. Gleiches gilt für die Kapazität.

    Wird ein solches Netz zum Transport von überschüssigen Strommengen mißbraucht und fällt ein Netzknoten aus, kommt es zu Frequenzänderungen in den betroffenen Netzteilen. Auf der einen Seite steigt die Frequenz, auf der anderen sinkt sie. Ab einer bestimmten Abweichung

    Nun ist das Netz so konstruiert, daß 3000 MW sofort ersetzt werden können, aber nur dann, wenn sich die Unternetze im Gleichgewicht befinden, also über die Verbindungen auch 3000 MW in den Bereich transportiert werden können, in denen der Ausfall stattfindet. Ist das Gleichgewicht nicht gegeben, ist im Prinzip die 3000 MW Ausfallsicherheit nicht gegeben. Wo zu dem Zeitpunkt der Abschaltung der Emsleitung die jeweilige Reserve lag ist mir nicht bekannt, sie dürfte jedoch sehr niedrig gewesen sein. Die E-Ingenieure mögen die ausrechnen. Daß sich die bei EON verrechnet haben ist eine der Ursachen, die andere der Mißbrauch eines Versorgungsnetzes als Transportnetz.

  •  06-08-2007, 14:09 3328 Antwort zu 3309

    AW: Transformatorausfall

    @economist.


    "Vollaststunden als physikalische (Leistung) Einheit? "
    Peinlicher kann es eigentlich nicht mehr werden.
    Und eingespeiste Strommenge als Einheit für die Leistungsfähigkeit einer Stromerzeugungsmaschinerie? Noch peinlicher. "

    "Die konkreten Entsprechungen haben Sie unterstellt, ich schrieb das so nicht."

    Kritsieren sie sich zur Abwechslung mal selbst? Oder haben sie vergessen, dass SIE es waren, der im "Krümmel -Thread" die genannnten Aspekte produzierte Windstrommenge und Vollstastunden selbst mehrfach in den Focus gestellt hat?
    Wozu das? Oder wissen sie es nicht mehr oder wollen Sie es nicht mehr wissen?

    Wirklich peinlich - kaum noch zu ertragen- ist ihre überzogene Eitelkeit und Ihre Weigerung ihre eigenen Fehler (eher Weigerung zur Selbsterkenntnis) und Begrenztheiten einzugestehen.











  •  06-08-2007, 16:12 3337 Antwort zu 3282

    AW: Transformatorausfall

    @Karl Auer

    Bin mir nicht sicher, welchen Ausfall sie meinen. Aber es gibt in dem einen Fall auch die andere Version,
    das ein Schiff gegen Leitungskabel gefahren war. Es fragt sich schon, wenn das Netz
    aufgrund der Windeinspeisungen Probleme bekommt, warum das nicht täglich stattfindet.
    Doch nicht so ein großes Probelm?

    Zudem wissen die Netzbetreiber schon lange, dass Ihre Leistungssystem z.T. sehr alt ist und das
    der Windstrom eingespeist werden soll. Jahrelang hat man viel zu wenig in die Leistungssyteme
    investiert.
    Stattdessen speist man lieber Strom aus (Kernn-)Kraftwerken ein, die sofort stillgelegt gehören.
    Z.B. Tschechei, Rumänien etc..

    So macht man bei EON und Co auch Gewinne.










  •  06-08-2007, 16:50 3340 Antwort zu 3320

    AW: Transformatorausfall

    "Weshalb sollte er sich von mir „retten“ lassen wollen? Seinen Ausführungen kann ich gut folgen, er braucht von mir bestimmt keine Unterstützung. "

    Irgendwie tut er mir ja leid, daß er inzwischen unter "Verfolgungswahn" leidet. Die ganze Welt verschwört sich gegen die wackeren AKW-Gegner, die nicht wissen, was sie nicht wissen.

  •  06-08-2007, 17:01 3341 Antwort zu 3340

    AW: Transformatorausfall

    Darum ging es:

    http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E0BC0939AA850458EB01AD3381DE96A0B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Die Meldung, es habe mit Schwankungen wg der Windkraft zu tun, war leider nur ein einziges Mal (nachts 1h) zu hören und wurde nicht wiederholt.
    Warum nicht?...
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