Anleger übersehen Alarmsignal

Letzter Beitrag 24-07-2008, 23:30 von mcxs. 2 Antworten.
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  •  23-07-2008, 13:29 19804

    Anleger übersehen Alarmsignal

    Die Börsianer sind wieder dazu übergegangen tapfer die Augen davor zu verschließen, dass die Gefahr eines Bärenmarktes noch lange nicht gebannt ist.

    Was ist Ihre Meinung?

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  •  23-07-2008, 20:04 19807 Antwort zu 19804

    Wer ist Georgies Kokologiannis? Der ZDFtext 616 erinnert heute an André Kostolany im Boersenspruch des Tages: "wer's kann handelt an der Börse, wer's nicht kann berät andere."

    Langzeitanleger haben "Ausgangssperre", was ihm bleibt, ist spekulieren auf fallende Kurse, nach Art Kostolanys.
    An der Börse wird bekanntlich nicht geklingelt wie in der Straßenbahn, das ist auch aus dem AK-Erfahrungsfundus.
    Wo billigst bei fallendem Kurs festgemacht wird, wer will's wissen? Realitäten erreichen alle, Fondsmanager genau so, wie den Privatanleger; nur - mit bangemachen ist niemanden geholfen.

  •  24-07-2008, 23:30 19833 Antwort zu 19804

    mcxs ist nicht online. Letztmals aktiv: 27-10-2008, 11:23 mcxs
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    Die Zahl der Mahner ist nicht Legion trotzdem sollte auch wenn man kein Bär ist die Stimmen die Übleres prognostizieren nicht überhören. Der vorläufig sinkende Ölpreis hat den Druck zwar von der Börse genommen aber die hohen Ölpreise sind nur ein Problem der Amerikaner. Dies wurde heute nochmal auf dem Häusermarkt deutlich der dann den Dow wieder auf Talfahrt schickte.
    Die zahlreichen markoökonomischen Probleme der USA sind noch lange nicht ausgestanden und der Druck auf den amerikanischen Verbraucher dürfte nicht nur über fallende Immobilienpreise zunehmen.

    Die Quartalszahlen von American Express geben denjenigen Recht die nach den Problemen am Immobilienmarkt auch Probleme bei den privaten Krediten sehen, wer hier die zweite Welle die auf die Banken zurollen sieht liegt sicher nicht verkehrt . Wo bitte soll bei einer Sparquote nahe Null , fallenden Immobilienpreisen und steigender Arbeitslosigkeit denn das Geld für den privaten Konsum auch herkommen ? Und trotz des vorübergehend gefallenen Ölpreises ist der Spritpreis an der Zapfsäule immer noch hoch. Die Quartalszahlen der amerikanischen Unternehmen geben hier auch nur vordergründig Anlaß zur Hoffnung . Lang ist die Bremsspur der amerikanischen Volkswirtschaft und das wahre Ausmaß des Gewinneinbruchs dürfte frühestens bei den nächsten spätestens bei den übernächsten Quartalszahlen voll durchschlagen.

    Das Licht am Ende des Tunnels ist derzeit eher der Zug der auf einen zufährt.

    Vorsicht ist deshalb angebracht hinsichtlich der Propheten die jetzt schon den Boden des Abwärtstrends prognostizieren. In etwas mehr als einer Woche läuft das Ultimatum an den Iran aus , bis auf ein paar verbale Schalmeieinklänge kurz vor Ablauf ist aus Teheran - das sich strikt auf dem Weg zur Bombe befindet - auch nichts zu erwarten. Wenn dann weitere unwirksame Sanktionen im Weltsicherheitsrat beschlossen werden dürfte der Ölpreis wieder steigen. Wenn Israel dann nach der amerikanischen Präsidentschaftswahl im November den Schlußstrich unter die iranischen Bombenbaubemühungen zieht ist die Grenze für den Ölpreis von 150 $ schnell Makulatur.

    Entwarnung sieht anders aus.