Kurt Beck fällt bei Topmanagern durch
Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat bei den Führungskräften der deutschen Wirtschaft massiv an Ansehen verloren. Das lässt sich am Handelsblatt Business-Monitor ablesen, einer exklusiven Umfrage im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp.
Das Ergebnis für den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten ist niederschmetternd: Auf einer Notenskala von eins ("sehr gut") bis fünf ("sehr schlecht") bewerten die deutschen Führungskräfte Beck mit 4,4 - wobei die Hälfte aller Befragten das Urteil "sehr schlecht" fällt. Zu Jahresbeginn hatten die Führungskräfte die Leistung des SPD-Politikers noch mit 3,9 eingestuft.
Seit die Umfrage 1999 gestartet wurde, waren nur der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Die Grünen) im April 2001 sowie Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) im Mai 2002 noch schlechter - mit 4,5 - bewertet worden. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte Ende 2002 und Anfang 2003 ebenso wie Finanzminister Hans Eichel (beide SPD) im Dezember 2002 mit 4,4 so schlecht abgeschnitten wie nun Beck.
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