8 Bewertungen ***
06.01.2009 
Aktie im Fokus

Aktienkurs von HeidelbergCement bricht ein

Der Aktienkurs von Heidelberg Cement ist um bis zu zwölf Prozent eingebrochen. Händler verwiesen auf Berichte, wonach der in Geldnöten geratene schwäbische Unternehmer Adolf Merckle gestorben sein soll.

HB FRANKFURT. Der Aktienkurs von HeidelbergCement ist am Dienstag um bis zu zwölf Prozent eingebrochen. Händler verwiesen auf einen Bericht der Zeitung "Die Welt", wonach der in Geldnöten geratene schwäbische Unternehmer Adolf Merckle gestorben sein soll. "Es gibt einen Bericht, dass Merckle tot ist", sagte ein Händler. "Da haben einige Anleger Angst, dass es niemanden gibt, der in dieser sensitiven Lage für das Unternehmen die Verhandlungen fortführen kann." Die Aktien von HeidelbergCement verloren bis zu 12,5 Prozent auf 29,16 Euro, erholten sich dann aber leicht.

Bei Merckles Vermögensberatung VEM war am Nachmittag zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Blogkommentare zu diesem Artikel

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Breakingviews

Ford braucht mehr Eigenkapital  Artikel in Merkliste

06.07.2009 von Antony Currie (breakingviews.com)

Der Autobauer Ford ist um einen staatsfinanzierten Konkurs herumgekommen und gewinnt wieder Marktanteile. Aber seine Schuldenlast ist nach wie vor erdrückend, anders als bei General Motors, wo nach schnellen Konkursverkäufen inzwischen deutlich weniger Schulden zu Buche stehen. Eine Kapitalerhöhung würde zwar das Ergebnis pro Aktie verwässern, könnte Ford aber helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Kommentar

Gastbeiträge

Die Konstruktionsfehler des Bad-Bank-Gesetzes  Artikel in Merkliste

06.07.2009 von Jan-Pieter Krahnen (Universität Frankfurt)

Dass die soeben beschlossenen Auffanggesellschaften für Landesbanken und einige Privatbanken (Bad Banks) ein erhebliches Risiko für den Staatshaushalt darstellen, ist bereits bekannt. Dass Bad Banks aber auch ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Erholung und die weiteren Wachstumsaussichten unserer Volkswirtschaft darstellen, ist weithin übersehen worden. Kommentar

HANDELSBLATT ANALYSTENCHECK

NAME EINSTUFUNG  DIFFERENZ
THYSSENKRUPP AG  buy +45.37%
BERTRANDT AG  buy +43.68%
RHEINMETALL AG  buy +30.98%
GEA GROUP AG  buy +27.45%
ADLINK INTERNET AG  neutral k.A.
MICROSOFT CORP  buy +20.69%
DEUTSCHE TELEKOM AG  neutral k.A.
MAN AG  sell k.A.
SEAGATE TECHNOLOGY  buy +33.41%
FUCHS PETROLUB AG  buy k.A.
Anzeige