Deutsche Bank
Wenig spricht dafür, dass die Aktie besser läuft als der Dax. In den ersten neun Monaten 2012 verdiente die Bank knapp vier Milliarden Euro, gut 30 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2011. Jetzt stehen hohe Belastungen durch Restrukturierungen und Abbau von Risiken an. Vermögenswerte über 125 Milliarden Euro sollen verkauft werden. So will die Bank Investoren beruhigen, die ihre dünne Kapitaldecke kritisieren. Obwohl sie wegen ihrer weltweiten Vernetzung besonders viel Kapital braucht, liegt sie mit einer nach den Basel-III-Regeln berechneten Eigenkapitalquote von 7,2 Prozent deutlich hinter Wettbewerbern.
Um mithalten zu können, will die Bank die Kosten um 4,5 Milliarden Euro senken. Wegen ihrer stabilen Position in Deutschland wird sie von der Schuldenkrise weniger getroffen als Konkurrenten, mittelfristig ist ihre relativ günstige Refinanzierung gesichert – jedoch nur so lange, wie eine in der EU diskutierte Zerschlagung nicht kommt. Unabsehbar sind die Folgen von Prozessen. Der verlorene Kirch-Prozess dürfte bis zu eine Milliarde Euro kosten, die Klage wegen Manipulation des Leitzinses Libor einen hohen dreistelligen Millionenbetrag.

Aktien sind mehr oder weniger Risikopapiere. Ihr Kursverlauf ist immer mit Unwägbarkeiten verbunden und kann daher von niemand sicher vorhergesagt werden. Das sollte man immer im Hinterkopf haben wenn man Aktien erwirbt, und daher einen Verlust einkalkulieren. Ähnlich wie in der Lotterie.

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Schlimm, dass immernoch Jahr für Jahr dieser Blödsinn in einem Blatt, dass sich selbst " als seriös" einstufen möchte, steht...






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