Allianz
Mit der Stabilität von Euro-Staaten steht und fällt die der Allianz, mit 500 Milliarden Euro einer der ganz großen Kapitalanleger. Bei Staats- und Bankenpleiten drohen massive Abschreibungen. Allianz-Chef Michael Diekmann forderte von der EU jüngst gar eine Insolvenzordnung für Staaten. Noch aber hält die Euro-Zone, und Diekmann rechnet für 2012 mit über neun Milliarden Euro Gewinn vor Steuern, nach knapp acht Milliarden 2011. Das dürfte kaum in dem Tempo weitergehen, zu niedrigen Zinsen und niedrigerem Wachstum kommen nur moderat steigende Prämien.
In der Schaden- und Unfallsparte verbesserte sich die Schaden-Kosten-Quote von 97,6 auf 96,3; pro Euro Beitrag gibt die Allianz also 96 Cent aus. Leben- und Krankensparte haben bis September 30 Prozent mehr verdient. Die Überschussbeteiligung der Leben-Kunden aber wird von 4,0 auf 3,6 Prozent gedrückt. So bleibt Luft – für die Ausschüttung an die Mutter und mehr Dividende für Aktionäre. Aber: Die Aktie hat viel Positives vorweggenommen.

Aktien sind mehr oder weniger Risikopapiere. Ihr Kursverlauf ist immer mit Unwägbarkeiten verbunden und kann daher von niemand sicher vorhergesagt werden. Das sollte man immer im Hinterkopf haben wenn man Aktien erwirbt, und daher einen Verlust einkalkulieren. Ähnlich wie in der Lotterie.

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Schlimm, dass immernoch Jahr für Jahr dieser Blödsinn in einem Blatt, dass sich selbst " als seriös" einstufen möchte, steht...






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