Beiersdorf
Ein gutes Jahr war 2012 für die Aktionäre des Hamburger Kosmetikkonzerns. Knapp 40 Prozent legte der Kurs der Beiersdorf-Aktie im Jahresverlauf zu. Damit ist die Börse allerdings ziemlich weit in Vorleistung gegangen. Denn Beiersdorf wird inzwischen mit dem 26-Fachen des für 2013 geschätzten Gewinns pro Aktie bewertet. Das ist teuer, auch im Vergleich zu größeren und margenstärkeren Konkurrenten wie Procter & Gamble oder L’Oréal. Die hohe Bewertung macht die Aktie daher anfällig für Gewinnmitnahmen und schärfere Kurskorrekturen.
Das Risiko besteht selbst dann, wenn Beiersdorf den erfolgreichen Kurs im operativen Geschäft fortsetzt. Vor allem auf den Wachstumsmärkten kommt Beiersdorf zunehmend besser in Tritt. Der Nivea-Hersteller wächst mit fünf Prozent stärker als der globale Konsumgütermarkt mit maximal vier Prozent. Auch die vergleichsweise magere Dividendenrendite von 1,3 Prozent bietet nicht unbedingt ein Polster, um mit der Aktie durch größere Turbulenzen zu gehen.

Aktien sind mehr oder weniger Risikopapiere. Ihr Kursverlauf ist immer mit Unwägbarkeiten verbunden und kann daher von niemand sicher vorhergesagt werden. Das sollte man immer im Hinterkopf haben wenn man Aktien erwirbt, und daher einen Verlust einkalkulieren. Ähnlich wie in der Lotterie.

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Schlimm, dass immernoch Jahr für Jahr dieser Blödsinn in einem Blatt, dass sich selbst " als seriös" einstufen möchte, steht...






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