Commerzbank
Dividende gibt’s keine, Geschäftserholung ist nicht in Sicht, und damit fehlen auch Argumente für steigende Kurse – außer dem verzweifelten, dass die Aktie so weit unten ist. Dabei sollten Spekulanten nicht vergessen, dass es nach den Kapitalerhöhungen sehr viele Aktien gibt. Selbst Übernahmefantasien (kaufen die Chinesen?) und neue Spar-Gerüchte (fallen mehr als 5000 Stellen weg?) lassen die Börse kalt. Klar ist: Die zu 25 Prozent verstaatlichte Bank braucht eine Kosten-Radikaldiät und trennt sich von Altlasten, weil das Eigenkapital sonst nicht reicht.
Die 15 Millionen Privatkunden bringen kaum Gewinn, hier ist Schrumpfen angesagt. Auf der Resterampe liegen die Eurohypo und die ehemalige Deutsche Schiffsbank, Papiere für rund 160 Milliarden Euro sollen verramscht werden: Staatsanleihen sowie Schiffs- und Immobilienkredite. Bis sich die Schrumpfkur auszahlt, brauchen Aktionäre Geduld. Sie müssen hoffen, dass die Bank mit dem Mittelstandsgeschäft und der Internet-Bank Comdirect genug verdient, um irgendwann wieder eine Dividende ausschütten zu können.

Aktien sind mehr oder weniger Risikopapiere. Ihr Kursverlauf ist immer mit Unwägbarkeiten verbunden und kann daher von niemand sicher vorhergesagt werden. Das sollte man immer im Hinterkopf haben wenn man Aktien erwirbt, und daher einen Verlust einkalkulieren. Ähnlich wie in der Lotterie.

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Schlimm, dass immernoch Jahr für Jahr dieser Blödsinn in einem Blatt, dass sich selbst " als seriös" einstufen möchte, steht...






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