Rein: Henkel - Sparkurs hilft
Obwohl nicht so kraftstrotzend wie Beiersdorf, was Eigenkapital und Barmittel betrifft, schaut sich der Henkel-Konzern (Persil, Pril) derzeit nach Übernahmen um. Bis zu vier Milliarden Euro plant Konzernchef Kasper Rorsted dafür ein. Die Konjunkturschwäche hat sich im ersten Quartal dieses Jahres im Zahlenwerk der Düsseldorfer niedergeschlagen. Die Klebstoffsparte, die für mehr als die Hälfte der Erlöse steht, setzte zu Jahresbeginn weniger um. Man spüre „die Schwäche wichtiger Abnehmerindustrien“, so Rorsted. Deutlich nach oben ging es dagegen in der Waschmittel- und der Kosmetiksparte. Bei Persil und den Schwestermarken verbuchte Henkel einen Anstieg von 6,3 Prozent. Auf der Ertragsseite profitierte Henkel von Rorsteds Sparkurs, der sich in einem deutlich gesunkenen Personalbestand niederschlägt. Der Quartalsüberschuss sprang von 361 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 393 Millionen Euro, obwohl bei den Erlösen nur ein Miniwachstum von 0,6 Prozent auf gut vier Milliarden Euro herauskam. Das Ziel, in diesem Jahr den Umsatz organisch um drei bis fünf Prozent zu steigern, sollte machbar sein. Der Marktwert von gut 30 Milliarden Euro lässt angesichts solider Gewinne und Bilanz Luft nach oben.
Rein: Post - Online-Profiteur
Etwas an Fahrt hat auch die Deutsche Post zu Jahresbeginn verloren, hat aber mehr Gewinn geschrieben als erwartet. Dank Online-Handel und guter Geschäfte in Asien wies der Konzern Zuwächse aus, wenn auch gegenüber dem Wachstum zum Jahresende 2012 etwas gebremst. Gut 13,4 Milliarden Euro erlösten die Bonner – 0,6 Prozent mehr als im ersten Quartal 2012. Zwar ging der den Aktionären zustehende Gewinn von Januar bis März gegenüber dem Vorjahr um 31 auf 498 Millionen Euro zurück – im Vorjahr jedoch hatte der Verkauf der Postbank den Überschuss außerordentlich beflügelt. Wie überzeugend die Post auf der Gewinnseite ins Jahr gestartet ist, zeigt die Erwartung der Analysten: Die hatten nur mit einem Überschuss von 447 Millionen Euro gerechnet. Das konjunkturelle Umfeld bleibe „herausfordernd“, dämpfte Finanzchef Larry Rosen am vergangenen Dienstag zu hochfliegende Erwartungen. An den Gewinnprognosen hielt Rosen aber fest: Der Konzern will 2013 sein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 2,70 auf 2,95 Milliarden Euro steigern. Die Post ist heute ein gesunder Konzern mit nur 2,2 Milliarden Euro Nettofinanzschulden, dessen Margen sich sehen lassen können. 20 Prozent plus sind der Aktie noch zuzutrauen.
Rein: Fazit - Rückschlag nutzen
Natürlich können unvorhergesehene Ereignisse die Börse zurückwerfen, aber Rückschläge von etwa sechs oder acht Prozent beim Dax „bieten Zukaufmöglichkeiten“, sagt Maik Käbisch, Vorstand des Vermögensverwalters Döttinger/Straubinger. Zumal unerwartete Ereignisse auch beflügeln können. Etwa die Tatsache, dass Fed-Chef Ben Bernanke seine Teilnahme am Notenbanker-Treffen in Jackson Hole im August abgesagt hat.
Das nährt Spekulationen, dass er im Januar 2014 keine dritte Amtszeit anstrebt. Favoritin für die Nachfolge ist seine Stellvertreterin Janet Yellen, die für eine extrem laxe Geldpolitik gilt. „Wenn Bernanke das Geld per Helikopter abwirft, dann tut sie es aus einem B-52-Bomber“, sagt Käbisch. Zeichnet sich ein Wechsel von Yellen an die Fed-Spitze ab, könnte dies den Börsen noch mal einen Schub verpassen.

Na ja. Also für mich klingt ihr Beitrag jetzt nicht sooo sehr nach einem Spekulanten - es klingt eher wie der Versuch ein Zerrbild eines Spekulanten zu zeichnen.
Ein bisschen Schlucken musste ich dann doch als ich das Adjektiv 'ewig' in Pseudonym lesen musste.

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So geht's weiter:
"Just a pause.....Butt Boy Bennie will come forward.....fart real loud.....and the rally will proceed."






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