Raus: Schwache Konjunktur
Auch wenn viele Investoren es nicht wahrhaben wollen: Die jüngsten Konjunkturdaten sprechen eher gegen Aktien. Der deutsche ZEW-Index etwa tritt auf der Stelle, die Exporte erholten sich im März nur leicht vom Einbruch im Februar. Und erst am vergangenen Mittwoch enttäuschte das Bruttoinlandsprodukt: mit einem Miniwachstum von nur 0,1 Prozent im ersten Quartal. Die Südländer der Euro-Zone schrumpfen weiter, in den Niederlanden und Finnland geht die Wirtschaftsleistung zurück, Frankreich wird dem Club der Rezessionsländer bald beitreten.
Dass Europas darbende Wirtschaft Hilfe von außen bekommt, erwarten nur die größten Optimisten. In den USA wuchs das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um nur 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal – und auch dies nur, weil Unternehmen viel auf Halde produzierten. Rettung aus Peking ist nicht zu erwarten: Dort wuchs die Wirtschaft in den ersten drei Monaten 2013 um für chinesische Verhältnisse geringe 7,7 Prozent. Produktion und Investitionen blieben im April hinter den Erwartungen zurück. „Die Konjunktur ist schwächer als erwartet“, urteilt Zhou Hao, Ökonom von der ANZ Bank in Shanghai.
Rein: Unternehmen solide
Positiv zu verbuchen ist die Solidität vieler Unternehmen. Von Ausnahmen wie den Versorgern, Fresenius, ThyssenKrupp oder der Telekom abgesehen, haben die 30 Dax-Konzerne einen überschaubaren Schuldenstand und können sich zu Niedrigstzinsen refinanzieren. Das hebt die Kapitalrenditen zugunsten ihrer Anteilseigner – und die Chance auf steigende Dividenden. „Wir gehen davon aus, dass der Dax in den kommenden Monaten relativ geräuschlos die 9000-Punkte-Marke nehmen wird, die Unternehmen sind alles andere als überbewertet“, sagt Gottfried Urban, Vorstand des Vermögensverwalters Neue Vermögen.
So hat der Dax derzeit nur ein durchschnittliches KGV (auf Basis der Analystenschätzungen für 2013) von zwölf, der Schnitt der vergangenen zehn Jahre liegt laut Ruland Research bei gut 14.
Raus: Gewinnmargen oben
Anders als im Boom bis 2000 (1999 etwa lag das Durchschnitts-KGV des Dax bei 33) sind es „diesmal nicht die teuren KGVs, sondern die rekordhohen Gewinnmargen der Unternehmen, die auf Dauer auf diesem Niveau wohl nicht haltbar sein werden“, warnt Daniel Stelter, Partner bei Boston Consulting. Im Dax haben die meisten Unternehmen, Banken und Versicherungen ausgenommen, ihre Rentabilität in den vergangenen zehn Jahren gesteigert. Die durchschnittliche Nettogewinnspanne der 30 Dax-Konzerne lag 2001 bei 1,21 Prozent vom Umsatz, 2012 bei mehr als 6,2 Prozent. Dass die Kurse seit Anfang 2012 schon um 30 Prozent stiegen – obwohl sich die Gewinne der Unternehmen nicht verbessert haben, ist ein Risiko. Die Schere aus Kurssteigerungen und Gewinnentwicklung geht etwa bei Adidas, Bayer oder Fresenius und der Tochter Fresenius Medical Care deutlich auseinander.

Na ja. Also für mich klingt ihr Beitrag jetzt nicht sooo sehr nach einem Spekulanten - es klingt eher wie der Versuch ein Zerrbild eines Spekulanten zu zeichnen.
Ein bisschen Schlucken musste ich dann doch als ich das Adjektiv 'ewig' in Pseudonym lesen musste.

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

So geht's weiter:
"Just a pause.....Butt Boy Bennie will come forward.....fart real loud.....and the rally will proceed."






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