Raus: Gewinne stagnieren
Gut 63 Milliarden Euro Nettogewinn fuhren die 30 Dax-Konzerne zusammen 2012 ein. Doch das für 2013 erwartete Gewinnwachstum schrumpft. Zu Jahresbeginn erwarteten Analysten im Schnitt eine Gewinnsteigerung im zweistelligen Prozentbereich, nun schätzen sie noch ein Plus von sechs Prozent, Tendenz: fallend. Siemens etwa spürt schon eine Flaute. Der Umsatz werde bis Oktober im laufenden Geschäftsjahr „moderat“ fallen, warnte Vorstandschef Peter Löscher. Auch die Telekom schrumpft vor sich hin – im ersten Quartal verloren die Bonner gegenüber 2012 jeden 22. Umsatz-Euro. Beim Chemiker Lanxess crashte mangels Nachfrage aus der Reifenindustrie im ersten Quartal der Gewinn. Trotz schlechterer Erträge aber läuft der Dax. Wenn nicht glänzende Ertragsaussichten der Unternehmen die Kurse treiben, was dann?
Rein: Geldschwemme
Als Haupttreiber der Aktienkurse weltweit machen erfahrene Experten wie Eberhardt Unger von Fairesearch die „ultra-expansive Geldpolitik“ der Notenbanken aus. In den USA kauft Notenbank-Chef Ben Bernanke jeden Monat für 45 Milliarden Dollar Staatsanleihen und für weitere 40 Milliarden Dollar Hypothekenpapiere. In Japan will der neue Notenbank-Chef Haruhiko Kuroda bis Ende 2014 den Geldumlauf verdoppeln, vor allem, indem er japanische Staatsanleihen kauft und neu gedruckte Yen dafür ausgibt. Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), hat nicht nur den Leitzins auf nur noch 0,5 Prozent gesenkt; er will notfalls Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe kaufen. Zudem denkt er daran, Kreditpapiere anzukaufen, um Banken zu stützen.
Das Ergebnis dieser Bemühungen ist die wohl größte Kreditblase aller Zeiten. Hedgefonds und Banken profitieren über den sogenannten Carry Trade: Sie verschulden sich billig in Japan und tragen das Geld nach Europa, wo sie es in höher rentierende Staatsanleihen und in Aktien stecken. Bis zu 500 Milliarden Euro könnten so allein investiert werden. Die neu geschaffene Nachfrage nach Anleihen der Schuldenstaaten signalisiert eine Entspannung der Euro-Krise, von der wiederum Aktien profitieren. Umgekehrt könnte schon der kleinste Hinweis auf eine nicht mehr beruhigende Geldpolitik an der Börse Panikreaktionen auslösen. Eine von den Notenbanken aufgepumpte Anlage-Blase ist eine üble Sache – aber erst dann, wenn sie platzt. Mit dabei zu sein, wenn sie aufgepumpt wird, kann durchaus lukrativ sein. Und noch wird eben gepumpt.
Rein: Hohe Dividenden
Weil das viele Geld der Notenbanken vor allem in Anleihen fließt, steigen deren Kurse – und die Anleiherenditen fallen. Dividendenrenditen von durchschnittlich 3,4 Prozent im Dax erscheinen da hoch attraktiv. Die Dividenden sind es auch, die den Dax über 8000 Punkte getrieben haben. Denn anders als etwa bei den US-Aktienbarometern Dow Jones und S&P 500, fließen sie in die Berechnung des Dax mit ein. Lässt man die Dividenden heraus, so notiert der Dax noch längst nicht auf Rekordniveau. Der Dax-Kursindex steht erst bei 4400 Punkten, bis zum Rekordstand bei 6100 Punkten vom März 2000 hätte der Index noch knapp 40 Prozent Luft. Dumm nur: Hohe Dividenden bieten im Dax meist ausgerechnet jene Firmen, die sonst kaum glänzen – etwa Eon, Telekom und RWE.

Na ja. Also für mich klingt ihr Beitrag jetzt nicht sooo sehr nach einem Spekulanten - es klingt eher wie der Versuch ein Zerrbild eines Spekulanten zu zeichnen.
Ein bisschen Schlucken musste ich dann doch als ich das Adjektiv 'ewig' in Pseudonym lesen musste.

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

So geht's weiter:
"Just a pause.....Butt Boy Bennie will come forward.....fart real loud.....and the rally will proceed."






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