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Bankaktien - kaufen oder nicht?: „Ein gefährliches Spiel“

Bankaktien haben ein unerwartetes Comeback hingelegt. Besonders die Commerzbank macht viel Boden gut. Analysten raten, jetzt noch schnell einzusteigen. Aber die Wette ist riskant.

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Zentrale der Commerzbank in Frankfurt: Bankaktien haben sich zuletzt erholt. Quelle: dpa
Zentrale der Commerzbank in Frankfurt: Bankaktien haben sich zuletzt erholt. Quelle: dpa

DüsseldorfWürden Sie Bankaktien kaufen? Selbst Banker müssen zugeben, dass das im Moment eine ziemlich heiße Wette ist; was nicht heißt, dass sie nicht lukrativ ist. Irgendwann müssen die Kurse schließlich ihren Tiefpunkt erreicht haben – und danach geht es wieder aufwärts.

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In den vergangenen Wochen ging es zumindest nicht mehr abwärts. Bankaktien scheinen sich gefangen zu haben. In den USA führen die Titel des Sektors - allen voran die der Bank of America - die Gewinnerliste der vergangenen Wochen an. Und auch der europäische Branchenindex Eurostoxx Banks liegt bereits etwas höher als noch vor drei Monaten. Im Dax sorgt vor allem die Aktie der Commerzbank für Aufsehen. In den vergangenen zwei Wochen haben die Papiere der zweitgrößten deutschen Bank in der Spitze gut zwei Drittel an Wert gewonnen.

Die Analysten der französischen Investmentbank Cheuvreux meinen, dass damit noch lange nicht Schluss ist. Die Titel der Commerzbank könnten sich um 98 Prozent verteuern. Cheuvreux setzte die Commerzbank auf die Liste für die aussichtsreichsten Bankaktien.

Auch Deutschlands größte Bank empfiehlt die Commerzbank zum Kauf, bei einem Kursziel von 2,70 Euro. Das Risikoprofil habe sich klar verbessert, schrieb Alexander Hendricks von der Deutschen Bank in einer Studie.

Welche Bankaktien die Analysten empfehlen

Dass die Commerzbank dringend Kapital braucht, um sich für neue Krisen zu rüsten, stellt für die Analysten kein Problem dar. Von Seiten der Deutschen Bank heißt es, der vorgelegte Plan, nach dem die Commerzbank die Lücke bis zum Sommer aus eigener Kraft schließen will, bedeute einen deutlichen Fortschritt. Und Cheuvreux meint, die Commerzbank könne sogar mehr Kernkapital als gefordert zusammentragen. Die Hälfte hätte die Commerzbank jetzt schon beisammen.

Chronik eines Absturzes Wie die Commerzbank zur Zockeraktie wurde

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Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) hatte der Commerzbank eine Kapitallücke von 5,3 Milliarden Euro bescheinigt. Insgesamt fehlten den europäischen Banken zusammen 115 Milliarden Euro. Die EBA wünscht sich, dass das fehlende Kapital von Investoren kommen oder durch einbehaltene Gewinne und niedrigere Boni zusammengekratzt werden soll.

Nach Meinung der Cheuvreux-Analysten sind die meisten Finanzkonzerne in Europa auf einem guten Weg. Es gebe nur einige „Ausreißer“, die noch mehr Geld einsammeln müssten. Vor allem die langfristigen Kredite der Europäischen Zentralbank (EZB) hätten zur Kehrtwende geführt.

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6 Kommentare

  • 24.01.2012, 15:00 UhrAnonymer Benutzer: Old_Player

    Bin schon lange invstiert, allerdings in Asien. ^^
    Da ist noch lange nicht die Luft raus.

  • 24.01.2012, 14:30 UhrHarlekin

    Bin schon drin. Aber mit nem stop loss ^^ man muss ja nciht zuviel Risiko eingehen

  • 24.01.2012, 14:29 Uhrkarstenberwanger

    Die Commerzbank wird sicher noch ein bisschen nachlegen und wieder hochjagen...spätestens bei 3.50 ist dann Schluss.

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