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Börsenchronik: Premiere/Sky – der Verfall einer Aktie

Die Aktie von Sky erholt sich seit Beginn des Jahres, doch von einstigen Höchstkursen ist der Bezahlsender weit entfernt. Rupert Murdoch gibt weitere 300 Millionen Euro. Wie es zu dem Absturz kam. Eine Chronik.

Im Jahr 1991 geht der Bezahlfernsehsender Premiere auf Sendung. Im Programm: aktuelle, im Free-TV noch nicht ausgestrahlten Spielfilme, Dokumentationen, Konzerte und vor allem jede Menge Sport, darunter auch Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga. Doch die Schaulust hält sich in Grenzen: geguckt wird lieber in Bars und Kneipen statt zu Hause vor dem Fernseher, daran können auch Eigenproduktionen wie „Zapping“ oder „Kalkofes Mattscheibe“ sowie unverschlüsselte „Schnuppertage“ nichts ändern. Trotz der hohen Bekanntheit erreicht Premiere nicht die angestrebte siebenstellige Abonnenten-Zahl. Das Unternehmen schreibt rote Zahlen.

Quelle: dpa