Trotz der wirtschaftlichen Schieflage bleibt Premiere eines der Lieblingsprojekte von Gründervater Leo Kirch. Früh versucht der Medienunternehmer die Mitgesellschafter Bertelsmann und Canal Plus aus den Verträgen herauszukaufen, um den Sender nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Erst 1997, nachdem Kirch – erfolglos – versucht, einen Konkurrenzkanal, DF1, zu etablieren, glückt die Übernahme. Noch im selben Jahr startet Premiere sein digitales Angebot und wechselt von einem analogen auf drei digitale Kanäle.