Freitag, 27.08.2010
Knapp zwei Jahre nach der Teilverstaatlichung berichtet das Handelsblatt erstmals über Pläne der Commerzbank für eine Kapitalerhöhung. Vorstandschef Martin Blessing will neue Aktien am Markt verkaufen und damit den Staat zum Teil ausbezahlen. In seinem Umfeld heißt es: Der Vorstandschef setze alles daran, möglichst im Herbst eine erste Kapitalerhöhung durchzuführen.
Das Volumen: fünf Milliarden Euro, berichten Insider. Die Nachricht kommt in einer Zeit, in der die Commerzbank-Aktie bereits stark zurückgefallen ist. Die Aktie kostet 6,25 Euro, nachdem sie Anfang August noch bei 7,90 Euro gelegen hatte.
In den nächsten Monaten wird die Aktie immer weiter abrutschen. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen die wichtigsten Stationen.