Aktien im Fokus

Welche Aktien begeistern – und welche nicht

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Platz 12 bis 10

Platz 12: Deutsche Post

Die Deutschen bestellen kräftig bei Online-Portalen wie Amazon oder Zalando. Mit im Geschäft ist dabei immer die Deutsche Post. Das hat sich gerade erst im Weihnachtsgeschäft gezeigt. „Wir haben im Dezember zehn Prozent mehr Volumen transportiert als im Vorjahr“, sagte ein Konzernsprecher. Sieben Millionen Pakete seien im Durchschnitt pro Tag auf den Weg gebracht worden.

Der Logistikkonzern ist nach Ansicht von Analysten hervorragend aufgestellt, besonders im Expressgeschäft. Die Entwicklung der Aktie spiegelt das wider: Anleger freuen sich über ein Plus von 39,7 Prozent im Jahr 2012.

Der Durchschnitt der Analysten prognostiziert bis 2015 ein jährliches Gewinnwachstum von rund zehn Prozent. Allerdings ist das Geschäft der Post immer auch anfällig für Konjunkturschwankungen. Sollte das weltweite Wachstum im kommenden Jahr schwächeln, bekäme der Konzern das sofort zu spüren.

Platz 11: Heidelberg-Cement

Dass in Europa wegen der Euro-Krise weniger gebaut wurde, hat den Baustoffkonzern belastet. Dank seines Sparkurses sowie Preiserhöhungen in absatzstarken Märkten wie Nordamerika steigerte das Unternehmen trotzdem seinen Gewinn.

Auch die Aktie schnitt mit einem Plus von 39,8 Prozent über dem Dax-Durchschnitt ab.

Absatzchancen rechnet sich der Konzern in Nordamerika sowie den Schwellenländern Asiens und Afrikas aus. In Ghana, Indien und Liberia stockt das Unternehmen seine Produktionskapazitäten mit neuen Zementwerken um mehr als fünf Millionen Tonnen auf, was viel Geld kostet.

Dennoch sind Zementhersteller auch stark von einer zyklischen Erholung in den entwickelten Märkten abhängig. Genau dies sollte die Investoren 2013 positiv zum Sektor stimmen, schrieb Analystin Glynis Johnson von der Deutschen Bank in einer Branchenstudie.

Platz 10: BMW

Der Münchner Automobilhersteller BMW hat seine für dieses Jahr gesteckten Ziele voll erreicht. „Eines unserer Ziele lautete, 2012 den Absatz zu steigern und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen zu erzielen. Mit rund 1,8 Millionen Fahrzeugen haben wir das geschafft. Insofern haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner der „Welt“.

Beim Ausblick ist BMW außerhalb Europas optimistisch: „Mit einem Satz lässt sich die Lage 2013 wie folgt zusammenfassen: Herausforderungen in Europa, aber Chancen außerhalb Europas.“, erklärte Eichiner.

Die Aktie des Autobauers hat 2012 um 40,9 Prozent zugelegt. Wer die Aktie länger hält, darf sich besonders freuen. In den vergangen drei Jahren hat sich der Wert der Aktie um mehr als 120 Prozent gesteigert.

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  • 30.12.2012, 11:22 UhrSchaarschmidt

    Es kommt immer darauf wann und wie man sein Geld festverzinslich anlegt.
    Es gibt nicht nur Staatsanleihen und es gibt weltweit nicht nur Niedrigzinsphasen.

  • 30.12.2012, 14:20 UhrPete

    Ich verstehe das Prinzip Aktien und Wertsteigerung von Aktien nicht. Kann mir das jemand erklären. Wie kann eine Aktie in einem Jahr um 40 Prozent zugelegt. Haben die Mitarbeiter 40 Prozent schneller und besser gearbeitet. Gibt es dann auch nicht genauso viele Verlierer, weil der Kunde den Euro eben nur einmal ausgeben kann? Habe das Gefühl alle sind schlauer als ich und hochstudiert. Ich blicke immer weniger durch in diesen Finanzsachen.

  • 30.12.2012, 18:42 Uhrblack

    Da stehen Sie nicht alleine; und garantiert auch genau in der Mitte vieler soganannter Analysten und Spezialisten (wenn die mal klardeutsche sprechen würden).
    Die aktuellen Steigerungen und Kurse betrachte ich eher als Phantasiewünsche und funktionieren momentan nur deshalb, weil einfach zuviel "Computergeld" von einem auf das nächste Konto geschoben werden muss, also irgendwo " angelegt" sein will. Dazu noch eine Priese Angebot/Nachfrage und schon schiest der "festgestellte" Wertpapierpreis in die Höhe.

    Wenn ich mir nur einmal die aktuellen Wirtschaftsthemen ansehe und diese negative Nachrichtenflut auf zurückliegende Jahre lege: wo würden da bitte die Indizies stehen...?

    Letztendlich ist der Wertpapierhandel ein rein virtuelles Casinospiel; nur das es nach außen hin möglichst seriöser wirken soll.

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