Aktien im Fokus

Welche Aktien begeistern – und welche nicht

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Platz 24 bis 22

Platz 24: Deutsche Börse

Für die Deutsche Börse wirkte die gescheiterte Super-Fusion mit der Nyse im Jahr 2012 immer noch nach. Der deutsche Börsenbetreiber wurde zwar nicht müde, auf die eigene Stärke zu verweisen. Außerdem will man in Asien wachsen. Eine schlüssige Strategie konnte Börsenchef Reto Francioni aber noch nicht vorlegen.

Zudem muss sich die Börse auf stärkere Regulierung sowie die Einführung einer Transaktionssteuer in Europa gefasst machen. Von der anderen Seite setzen alternative Handelsplattformen mit Billigangeboten die etablierten Börsenbetreiber unter Druck.

Die Aktie der Deutschen Börse hat 2012 sieben Prozent zugelegt – damit war sie eine der schwächeren im Dax.

Platz 23: Commerzbank

Zum schlechteren Drittel gehören die Titel der Commerzbank. Diese konnten 2012 gerade mal um zehn Prozent steigen, während der Dax um gut 30 Prozent zulegte.

Vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 kostete die Aktie des zweitgrößten deutschen Bankhauses noch rund 30 Euro, heute gerade mal 1,44 Euro.

Die Commerzbank erlebte 2012 zwar einen überraschend guten Start und legte ein starke Bilanz fürs erste Halbjahr vor, doch die Bank muss noch weiter sparen und will Stellen abbauen. Die Aktie hat allein 2012 zwei Kapitalerhöhungen erlebt. Commerzbank-Aktionäre haben wenig Grund zur Freude, da die Dividende für 2013 Medienberichten zufolge gestrichen wird.

Die überwiegende Zahl der Analysten rät die Aktie zu verkaufen. „Vor allem aus den Bereichen außerhalb des Kerngeschäfts droht weiteres Ungemach. Die Kapitalabsicherung der Bank erschein zudem recht dünn.“, schrieb im November Jeremy Sigee von der Investmentbank Barclays.

Platz 22: Siemens

Vorstandschef Peter Löscher will in den kommenden zwei Jahren sechs Milliarden Euro einsparen. Dazu will er unprofitable Geschäftsfelder abstoßen, Standorte zusammenlegen und auch Stellen streichen. Den Anfang macht Löscher im Energiebereich, wo knapp 1100 Arbeitsplätze wegfallen. Laut IG Metall stehen allein in Deutschland mehr als 5.000 Jobs auf der Kippe.

Die Schrumpfung wird verbunden mit Zukäufen und einer Besinnung aufs Kerngeschäft. Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet Siemens mit einem Gewinn aus fortgeführten Geschäften zwischen 4,5 und 5,0 Milliarden Euro. Darin enthalten sind Kosten von einer Milliarde Euro für das Sparprogramm. Bislang konnte Löscher die Anleger kaum überzeugen. Zwar legte die Aktie seit Ankündigung des Sparprogrammes im November mit dem Markt kräftig zu. Auf Jahressicht reicht es aber nur zu einem Plus von 11,2 Prozent. Die meisten Dax-Aktien schneiden deutlich besser ab. In den vergangenen drei Jahren konnten sich Siemens-Anleger über gut 30 Prozent freuen.

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