
Die Aktie ist wieder da. Noch 2011 schockte die Schuldenkrise die Märkte. Ein Jahr später scheinen die Sorgen um Griechenland und Co. eingepreist. Investoren vertrauen auf die Zusage von Währungshütern und Politikern, den Euro um jeden Preis zu retten. Auch dunkle Wolken für Solarwerte und der Flop der umjubelten Facebook-Aktie taten der allgemeinen Euphorie keinen Abbruch.
Nach dem besten Jahresstart seit seiner Geburtsstunde 1988 legte der Deutsche Aktienindex (Dax) 2012 fast 30 Prozent zu. Das ist das größte Plus seit 2003. Schon seit Monaten hält sich der deutsche Leitindex in einem nach wie vor unsicheren Umfeld stabil über 7.000 Punkten. Den MDax katapultierte der Run auf Mittelstandswerte auf den höchsten Wert seit 2007. Zum Jahresschluss waren es 11.914 Punkte.
Optimisten sehen noch Luft nach oben: Geld ist billig und Aktien sind gefragt in Zeiten historisch niedriger Sparzinsen. „Ohne EZB wäre das systemische Risiko in den Märkten viel höher“, meint der Chefanlagestratege der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS, Asoka Wöhrmann.
407 Euro
899 Euro
968 Euro
989 Euro
1005 Euro
1014 Euro
1029 Euro
1034 Euro
1038 Euro
1049 Euro
1052 Euro
1069 Euro
1149 Euro
1167 Euro
1203 Euro
1242 Euro
1297 Euro
1299 Euro
1342 Euro
1452 Euro
1576 Euro
2882 Euro
Die Rettungsmilliarden der Europäischen Zentralbank (EZB) verdarben Sparern zwar beliebte Geldanlagen wie Tages- und Festgeld. Zugleich jedoch verhalfen sie Aktien zu einer Renaissance - auch bei eher börsenscheuen Deutschen. „Die Aktie ist in einer Niedrigzinsphase, wie wir sie aktuell erleben, das einzige Papier, das mindestens Vermögenserhalt und zusätzlich Rendite verspricht“, wirbt Aktieninstituts-Chefin Christine Bortenlänger.
Allerdings kam es auch in diesem Jahr - wie immer - stark darauf an, welche Papiere man auswählte. Während der Spitzenreiter im Dax mehr als 80 Prozent gewonnen hat, büßte das Schlusslicht rund 15 Prozent ein. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen vor, was die Dax-Aktien bewegte - und wer am meisten gewonnen hat.

Dieser Artikel ist für mich als langjährigen Aktienanleger völlig sinnlos. Mich interessiert die Zukunft und nicht die Vergangenheit: Welche Aktien haben das höchste Steigerungspotential, welche sollten lieber verkauft werden?
Um derartige Prognosen zu erstellen, bedarf es etwas mehr, als einfach nur den Kursverlauf von 2012 darzustellen.

Aktien sind Sachwerte, heißt es immer. Deswegen soll man JETZT kaufen, sagen alle. Doch ist es wirklich so? Wie viel Sache steckt denn so hinter den deutschen Bluechips, oder besser wie viel ideeller und imaginärer Wert? Hier könnt ihr es sehen, denn ich habe mal mir die letzten Quartalsberichte angesehen und mir Eigenkapital und intangible Werte angesehen und diese gegenübergestellt. Obwohl ich mir ohnehin wenig werthaltige Bilanzen erwartete, war selbst für mich das derart geringe harte, d.h. tangible Eigenkapital der DAX-Konzerne erschreckend. Da Bank- und Versicherungsbilanzen das Ergebnis verfälscht hätten, weil ja deren Bilanzsumme ein vielfaches der 26 übrigen Konzerne ist, habe ich diese nicht berücksichtigt. Zudem ist bei Banken und Versicherungen eigentlich kaum tangibles EK zu finden, da ich Derivate usw. auch recht imaginär sind.
http://www.uploadarea.de/upload/sktee7ks14bx4ziae4g3uqo8d.html






9 Kommentare
Alle Kommentare lesen