Aktien im Fokus

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Positives USA-Geschäft: T-Aktie im Aufwind

Dank des erstmals seit Jahren besser verlaufenden USA-Geschäfts ist die Aktie der Deutschen Telekom um fast vier Prozent gestiegen. Gleichzeitig machte der Konzern jedoch im ersten Quartal weniger Gewinn.

Telekom-Logo in Bonn. Der Kampf um die Vorherrschaft auf dem Mobilfunkmarkt kostet die Telekom viel Geld. Quelle: ap
Telekom-Logo in Bonn. Der Kampf um die Vorherrschaft auf dem Mobilfunkmarkt kostet die Telekom viel Geld. Quelle: ap

FrankfurtDank Verbesserungen im USA-Geschäft haben Anleger am Mittwoch bei der T-Aktie zugegriffen. Die Papiere der Deutschen Telekom stiegen um bis zu 3,9 Prozent auf ein Sieben-Monats-Hoch. „Die Telekom leidet erstmals seit vielen Quartalen nicht mehr unter Kundenschwund in den USA“, sagte Marktanalyst Heino Ruland von Ruland Research. Zu verdanken habe die Telekom dies vor allem dem Verkaufserfolg des iPhone 5 von Apple. T-Mobile USA vergrößerte seinen Kundenstamm den Angaben zufolge um 3000 Personen. Dies ist das erste Plus seit dem ersten Quartal 2009.

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Gleichzeitig lasten der harte Preiskampf auf dem Telefonmarkt und hohe Investitionen zum Jahresstart auf dem Gewinn der Deutschen Telekom. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) ging in den ersten drei Monaten 2013 konzernweit um 4,3 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro zurück, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Abwärts ging es wegen der harten Konkurrenz, des Preisverfalls und Regulierungsentscheidungen vor allem in den wichtigen Geschäften in Deutschland, Europa und den USA. Der Konzernumsatz sank um 4,5 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro. Die Zahlen liegen im Rahmen der Markterwartungen: Analysten hatten bei 13,8 Milliarden Euro Umsatz mit einem Betriebsgewinn von 4,25 Milliarden Euro gerechnet.

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Auf dem Heimatmarkt gelang es der Telekom nicht, das starke Kundenwachstums in Gewinn umzumünzen. Trotz 1,9 Millionen neuer Mobilfunkkunden sank der Betriebsgewinn um vier Prozent. Der Konzern begründet das mit hohen Marketingausgaben. Die Telekom liefert sich mit Vodafone einen Schlagabtausch um die Vorherrschaft auf dem Mobilfunkmarkt – gleichzeitig untergraben die kleinen Anbieter E-Plus und o2 mit neuen Tarifen die Preise der Großen. Zudem starten die Bonner einen sechs Milliarden Euro teuren Netzausbau, um bei Festnetz-Internetanschlüssen in Sachen Geschwindigkeit wieder Anschluss an die Kabelnetzbetreiber zu finden.

Der Vorstand des 230.000 Mitarbeiter starken Unternehmens bekräftigt seine Erwartungen für dieses Jahr: Bei einem Free Cash Flow von fünf Milliarden Euro werde mit einem Ebitda von 17,4 Milliarden Euro gerechnet. Die Anfang des Monats abgeschlossene Fusion ist in dem Ausblick noch nicht mit eingerechnet – das soll zu den Halbjahreszahlen nachgeholt werden. Die Bonner hatten ihre Krisentochter T-Mobile USA, auf die vergangenes Jahr Milliarden abgeschrieben werden mussten, mit dem kleineren Rivalen MetroPCS zusammengelegt, um den US-Ableger auf Vordermann zu bringen.

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