
New YorkDas US-Schnäppchenportal Groupon könnte einem Medienbericht zufolge bei einem Börsengang mit bis zu 25 Milliarden Dollar bewertet werden. Die Mindestschätzung liege wahrscheinlich bei 15 Milliarden Dollar, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf zwei Personen, die mit Gesprächen des Managements mit Banken vertraut seien. Zur Erstnotierung werde es womöglich noch in diesem Jahr kommen.
Groupon-Chef Andrew Mason hatte im Januar in einem Reuters-Interview bestätigt, einen IPO ins Auge zu fassen. Gespräche mit Bankern seien dazu bereits gelaufen, eine Entscheidung aber noch nicht getroffen. Das Unternehmen hatte 2010 Medienberichten zufolge eine Übernahmeofferte des Internet-Giganten Google über sechs Milliarden Dollar ausgeschlagen. Groupon zählt mittlerweile 50 Millionen Nutzer und bietet weltweit in 500 Städten in 40 Ländern Rabattgutscheine für Waren und Dienstleistungen aller Art an. Für den Service erhält das Unternehmen Mason zufolge eine Provision zwischen 30 und 50 Prozent.
Der Siegeszug von Internetfirmen könnte erneut zu einer Goldgräberstimmung an den Börsen führen. Auch andere Branchengrößen wie der Kurznachrichtendienst Twitter, der Online-Spiele-Anbieter Zynga und allen voran Facebook werden von Investoren mit vielen Milliarden Dollar bewertet. Einem Medienbericht zufolge wird das gesellschaftliche Netzwerk Facebook mittlerweile mit bis zu 65 Milliarden Dollar gehandelt.
Ah, und wie ist die GuV des Unternehmens? Werden schon gewinne erzielt, bzw. wann ist der "break even"? Wie tragfähig ist das geschäftsmodell (Nachahmer, Stabilität, etc.)?





1 Kommentar
Alle Kommentare lesen