Neuemissionen

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Börsenneuling: Aktien von LEG kosten mindestens 44 Euro

Zeichnungsaufträge unter 44 Euro haben keine Chance: Der nordrhein-westfälische Wohnimmobilienkonzern LEG steht vor einer erfolgreichen Börsenemission. Ab Freitag werden die Papiere an der Frankfurter Börse notiert.

Zentrale der LEG in Düsseldorf. Quelle: dpa
Zentrale der LEG in Düsseldorf. Quelle: dpa

FrankfurtDem ersten Börsengang des Jahres in Deutschland steht nichts mehr im Wege. Der Ausgabepreis für die Aktien des nordrhein-westfälischen Wohnungskonzerns LEG Immobilien beträgt 44 Euro, wie LEG Immobilien am Donnerstagabend mitteilte. Die Eigentümer der LEG, die Finanzinvestoren Whitehall und Perry Capital, nehmen mit dem Börsengang zusammen 1,34 Milliarden Euro ein. Am Freitag werden die LEG-Aktien erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt. Mit einem Börsenwert von gut 2,3 Milliarden Euro kann die LEG rasch mit einem Aufstieg in den Nebenwerteindex MDax rechnen.

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LEG ist der zweitgrößte Börsengang in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland. Ihr Börsenwert entspricht in etwa dem Wert der Wohnungen ohne Schulden (NAV). Im Oktober hatte die Telefonica -Deutschland-Tochter O2 der Mutter beim Börsengang mehr als 1,4 Milliarden Euro eingebracht. O2 beendete damit eine seit 2007 währende Durststrecke am Markt für milliardenschwere Aktienemissionen.

LEG Immobilien wird von der Investmentbank Goldman Sachs, die die Whitehall-Fonds aufgelegt hatte, und von der Deutschen Bank an die Frankfurter Börse gebracht. LEG nutzte die erste Gelegenheit im Jahr, den Schritt an den Aktienmarkt zu machen. Weitere größere Börsengänge werden frühestens im April erwartet.

Der Erfolg der LEG-Platzierung hatte sich abgezeichnet: Am Dienstag meldeten die Banken, dass die Nachfrage für die gut 30 Millionen Aktien in der Mitte der von 41 bis 47 Euro reichenden Preisspanne bereits ausreiche. Inoffiziell lag die Spanne seither bei 43 bis 45 Euro. Zuletzt hieß es, Gebote unter 44 Euro hätten keine Chance.

Auch bei 45 Euro hätten genügend Angebote vorgelegen. Doch sind die Emittenten oft wählerisch: Sie wollen nicht zu viele Aktien an kurzfristig orientierte Investoren ausgeben, um einen Kursrutsch nach der Erstnotiz zu vermeiden. Die meisten Anteilsscheine erhielten institutionelle Investoren, nur 0,6 Prozent der Aktien gingen an Privatanleger. Die Emission war nach Angaben von LEG beim Ausgabepreis von 44 Euro mehrfach überzeichnet.

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Neben Großkonzernen finden sich darunter einige No-Names.

Die Düsseldorfer LEG Immobilien ist mit 91.000 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen einer der größten privaten Wohnungseigner in Deutschland. Nach dem Börsengang sollen bis zu 57,5 Prozent der Aktien im Streubesitz sein. Whitehall hält dann noch 33 Prozent, der Hedgefonds Perry Capital reduziert seine Beteiligung leicht auf knapp zehn Prozent. Der Ausstieg ist für beide lukrativ: Whitehall und Perry hatten 2008 rund 3,4 Milliarden Euro an das Land Nordrhein-Westfalen gezahlt, einschließlich 2,6 Milliarden Euro Schulden. Von den Verbindlichkeiten wurde wenig abgetragen, dafür zogen die beiden 350 Millionen Euro aus der LEG heraus.

Dem Düsseldorfer Konzern bleiben aber nach eigenen Angaben noch 170 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Sie reichten für den Kauf von weiteren 10.000 Wohnungen in den kommenden zwei Jahren. Zudem lockt die LEG die Investoren mit einer hohen Dividende.

  • 01.02.2013, 07:50 Uhr

    .............................
    ....BÖRSENGANG - LEG....
    .............................
    ..
    das kapital geht ausschliesslich
    an die eigner, die das unterneh-
    nehmen mit hoch verschuldet an die
    börse bringen..
    ..
    ausserdem wurde bereits vorher
    geld abgezogen..
    ..
    bilanzstruktur beachten..!!
    ..

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