
HB SAN FRANCISCO. Damit sollen nun 13,3 Mio. Dividendenpapiere anstelle der ursprünglich anvisierten 11,1 Mio. Scheine ausgegeben werden. Die Aktien sollen zwischen 14 und 16 Dollar kosten. Bei einem Emissionspreis von 15 Dollar würde Tesla rund 200 Mio. Dollar bei seinem Börsengang an der Nasdaq am Dienstag einnehmen.
Es ist das erste Mal seit mehr als 50 Jahren, dass sich in den USA wieder ein Autobauer an die Börse wagt. Und der Zeitpunkte könnte kaum besser gewählt sein. Alle Welt spricht vom Elektroauto, die Kunden wie die Autokonzerne. Nach Jahren der Untätigkeit ist ein regelrechter Hype ausgebrochen. Und Tesla ist einer der wenigen, die heute schon einen alltagstauglichen Stromer anbieten.
Bis Anfang Mai hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge weltweit rund 1.000 Stück seines etwa 84 000 Euro teuren Sportwagens Roadster verkauft, dessen Batterien über normale Steckdosen aufgeladen werden.
Mit den Einnahmen will die erst vor sechs Jahren gegründete Firma unter anderem den Ausbau ihres Händlernetzes finanzieren. Daimler entwickelt mit Tesla unter anderem Fahrzeug-Batterien auf Lithium-Ionen-Basis.
Das Auto, das Tesla-Chef Elon Musk auf die Räder gestellt hat, macht sogar Porsche-Fahrer neidisch: Nur 3,9 Sekunden braucht der „Roadster“ von 0 auf 100 Stundenkilometer, erst bei Tempo 200 ist Schluss. Die Leistung liefert ein 288 PS starker Elektromotor. Die Batterien - die Schwachstellen jedes Elektroautos - halten immerhin rund 400 Kilometer durch.
Die Fahrleistungen dürfen auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tesla seit der Gründung vor sieben Jahren Geld verliert. Das Unternehmen hat allein im ersten Quartal unterm Strich 29,5 Millionen Dollar verbrannt - bei einem Umsatz von gerade einmal 20,8 Millionen Dollar. Einige Beobachter fühlen sich schon an Neue-Markt-Zeiten erinnert.
Teslas Problem sind die hohen Entwicklungskosten. Die Gelder aus der Gründungszeit gehen langsam zur Neige. Neben Firmenchef Musk, der mit dem Verkauf des Bezahldienstes Paypal an Ebay reich geworden war, hatten die zwei Google-Gründer Larry Page and Sergey Brin ihre Schatulle geöffnet. Es kamen Daimler und im Gefolge das Emirat Abu Dhabi hinzu.
Das der Teslar ebenso wie andere Elektromobile eine Übergangstechnologie ist- wissen die Fachleute. Sie Zukunft wird der Wasserstoff sein, vielleicht in Verbindung mit dem totgesagten Wankelmotor.
Dieser Run auf elektro ist kurzsichtig. Wo ist die Rohstoff Frge geklärt? für Milliarden autos auf der welt?





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