
Zuckerberg selbst ist der Geringverdiener in der Chefetage. Aktien bekommt er gar keine - er besitzt ja auch schon gut 28 Prozent an Facebook, was ihn bei einem geschätzten Gesamtwert des Unternehmens von 100 Milliarden Dollar zum 28-fachen Milliardär macht. Allerdings liegen Zuckerbergs Grundgehalt (483 300 Dollar) und sein Bonus (221 000 Dollar) höher als bei seinen Kollegen.
Er eifert seinem großen Vorbild Steve Jobs nach. Sein derzeitiges Jahresgehalt von 500 000 Dollar wird an 2013 auf einen symbolischen Dollar herabgesetzt. Insgesamt überwies ihm die Firma für das vergangene Jahr knapp 1,5 Millionen Dollar. Darin enthalten ist auch die Übernahme der Kosten für Zuckerbergs private Flüge in teuren Chartermaschinen - das sei aus Sicherheitsgründen nötig, wie es im Börsenprospekt heißt. Auch Verwandte und Freunde durften mit. Zuckerberg verflog binnen eines Jahres 693 000 Dollar.
Mark Zuckerberg wird Facebook auch nach dem Börsengang fest im Griff haben. Er hält Aktien der Klasse B, die zehn Stimmen haben, während Anleger beim Börsengang nur A-Klasse-Aktien mit einer Stimme bekommen werden. Damit wird Zuckerberg auch in Zukunft ein geringer Anteil reichen, um sein Unternehmen zu kontrollieren. Sein Vater, der Facebook 2004 und 2005 finanziell unterstützt hat, bekam im Dezember 2009 zwei Millionen Aktien der Klasse B.
Durch eine Stimmrechtspool mit mehreren Aktionären, deren Rechte er ausüben kann, wird Mark Zuckerberg mit 56,9 Prozent der Stimmrechte und damit das Sagen behalten. „Unser CEO hat die Kontrolle über Schlüsselentschedungen“, heißt es dazu. Unter anderem werde er in der Lage sein, weiterhin die Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats zu bestimmen. Für den Fall seines Todes kann Zuckerberg seine Machtbefugnisse auf einen von ihm bestimmten Nachfolger übertragen.
Netter Versuch. Nun hat leider nur noch das "Deutsche" Mercedes Benz-Auto statt eines von einem japanischen Hersteller in Ihren Ausführungen gefehlt.
;-)
@peer
Ob Mitbuerger das Geschäftsmodell versteht, oder nicht, seine Meinung wird er wohl trotzdem äußern dürfen, oder?!
Man muss auch nicht wissen, wie im Einzelnen ein Auto funktioniert, um sagen zu dürfen, ob man Audi oder Opel besser findet...
Wenn Sie, Peer, facebook nutzen und anpreisen ist das schön und in Ordnung. Umgekehrt aber zu behaupten, die Welt gehe unter- so wie es teilweise auch in den Berichten vom Handelsblatt zu lesen ist - wenn es kein facebook gäbe, ist doch reiner Blödsinn!!
@Bruder-Helmut:
Wenn nach Ihnen ginge, dann kann man auf der Welt sowieso nichts beeinflussen oder ändern. Die Geschichte lehrt uns ja was anders!





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