
Paris/LondonDer französische Baukonzern Saint-Gobain hat den geplanten Börsengang seiner Glasverpackungssparte Verallia auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Grund nannte das Unternehmen am Montagabend die anhaltende Marktunsicherheit und heftige Kursschwankungen.
Saint-Gobain wollte 40 Prozent von Verallia verkaufen und dabei bis zu 958 Millionen Euro erlösen. Aus Kreisen verlautete, dass die Nachfrage nach den Verallia-Aktien zu gering gewesen sei.
Für den europäischen IPO-Markt ist die Absage ein Dämpfer. Bereits 15 europäischen Unternehmen haben in diesem Jahr ihre Pläne für einen Sprung auf das Börsenparkett zurückgezogen. Andere Firmen gerieten nach ihrem IPO in schweres Fahrwasser.




