HB HONGKONG. Der angeschlagene US-Versicherer AIG will sein Asien-Geschäft an die Börse bringen. Nach Prüfung verschiedener Möglichkeiten sei dies die beste Option, teilte AIG-Vorstandschef Robert Benmosche am Montag mit. Die Notierung von Asia Life Insurance (AIA) ist demnach in Hongkong geplant.
Im Juni war ein Verkauf der Sparte für mehr als 30 Milliarden Dollar an den britischen Versicherer Prudential gescheitert. Dadurch rückte der Börsengang zurück auf die Agenda.
Wie AIG weiter mitteilte, wird der frühere Prudential-Chef Mark Tucker an die Spitze von AIA rücken und dort Mark Wilson ablösen. Gründe für den Wechsel wurden nicht genannt. Wilson war innerhalb des Hauses sehr angesehen. Vor wenigen Tagen hatte erst Chairman Harvey Golub nach Streitigkeiten mit AIG-Chef Robert H. Benmosche die AIG-Führungsriege verlassen. AIG gehört zu beinahe 80 Prozent dem Staat.




