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25.06.2008 
Analyse

Apple verdient mit neuen iphones mehr

dpa-afx HAMBURG. Apple dürfte mit seinen neuen iphone-Modellen trotz erheblicher Preisnachlässe möglicherweise trotzdem mehr an den Geräten verdienen.

Wie der amerikanische Analysedienst isuppli ermittelt hat, kostet dem Computer- und ipod-Bauern die Herstellung eines iphones rund 50 Dollar weniger als bei der ersten Generation. Ursache seien unter anderem gesunkene Preise für einzelne Komponenten, hieß es am Mittwoch. Nach den Berechnungen düfte Apple rund 281 Dollar pro verkauftes Gerät zumindest in den USA verdienen. Die Kosten für mitgeliefertes Zubehör, Verpackung, die Software sowie den Vertrieb flossen allerdings nicht in die Rechnung ein.

Die Marktforscher rechneten die verbauten Teile sowie die Produktionskosten zusammen und kamen auf einen Preis von 173 Dollar. In den USA kommen isuppli zufolge wegen des geänderten Geschäftsmodells noch einmal 300 Dollar an Subventionen durch den Netzbetreiber für die Apple-Kasse hinzu. Das neue iphone kommt am 11. Juli auch in Deutschland auf den Markt und wird von T-Mobile in Kombination mit einem umfangreichen Flatrate-Vertrag ab einem Euro verfügbar sein. In den USA wird das Gerät ab 199 Dollar (mit acht Gigabyte Speicher) verkauft, bislang kostete das Apple-Handy 399 Dollar.

Noch handelt es sich bei den Angaben von isuppli allerdings um erste Schätzungen, denn die neuen iphones sind auf für die isuppli- Mitarbeiter erst ab Verkaufsstart am 11. Juli verfügbar. Vorerst rechnete das Unternehmen die Kosten für die von Apple angegebenen Komponenten zusammen, eine detaillierte Analyse soll nach Marktstart erfolgen.

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