0 Bewertungen
06.09.2007 

Infografik: Software und Autos vorne.Lupe

Infografik: Software und Autos vorne.

„Die klassische Sektorrotation wird am Markt zunehmend durch eine Einzelwert-Betrachtung verdrängt“, sagt Johannes Reich, Leiter des Aktiengeschäfts und Partner beim Bankhaus Metzler. Derzeit rät er Anlegern zu einer konservativeren Anlagestrategie, da „der Druck auf den Markt noch nicht vorüber“ sei. Dies begünstige allgemein große Standardwerte, da in schwierigen Zeiten Liquidität gefragt sei. Außerdem empfiehlt Reich einen Blick auf Unternehmen mit hohem Cash-Bestand, die von den Turbulenzen im Kreditgeschäft kurzfristig wenig betroffen sind.

Nur bedingt hilfreich ist nach Meinung von Experten zurzeit dagegen ein Blick auf Bewertungskennziffern wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) – sowohl auf Unternehmens- als auch auf Sektorebene. Dass nicht alles, was optisch günstig erscheint, tatsächlich attraktiv sein muss, zeigt etwa der Bankensektor. Mit einem durchschnittlichen KGV von zehn auf Basis der erwarteten Gewinne gehören europäische Banken laut Credit Suisse gemeinsam mit Versicherern und speziellen Finanzdienstleistern zu den günstigsten Branchen.

Der Ausblick für die Institute ist aber weniger günstig: „Wenn die Zahlen für das dritte Quartal auf den Tisch kommen, dürften viele Analysten ihre Gewinnschätzungen für den Sektor zurücknehmen“, erwartet LBBW-Stratege Neumann.



Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Markt-Monitor

Börse und Politik: Das Tempo passt nicht!  Artikel in Merkliste

17.11.2008 von Ralf Drescher

Was hat der G20-Gipfel den Märkten gebracht? Die Antwort fällt ernüchternd aus. Warum Anleger von der Politik keine Unterstützung erhoffen dürfen. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Weiche Südflanke  Artikel in Merkliste

06.11.2008 von Gerd Höhler

Griechenland und Italien werden im gefolge der Finanzmarktkrise abgestraft: Beide Länder müssen für Staatsanleihen deutlich höhere Zinsen zahlen als die Mitgliedstaaten, die bei der Verschuldung vorsichtiger agiert haben. Kommentar

HANDELSBLATT ANALYSTENCHECK

NAME EINSTUFUNG  DIFFERENZ
VIVACON AG  buy +53.23%
SPRIDER STORES S.A  buy +182.26%
VOEST-ALPINE AG  buy +145.80%
NOKIA OYJ  buy +44.42%
OHB TECHNOLOGY AG  buy +100.00%
EASYJET  neutral -4.24%
ASSOCIATED BRITISH...  neutral +5.96%
ING GROEP N.V.  neutral +68.54%
GAGFAH SA  neutral +16.73%
KONINKLIJKE AHOLD NV  buy +36.42%
Anzeige