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03.07.2008 
Analyse

HSBC empfiehlt mehr Differenzierung im Bereich Solarenergie

dpa-afx DÜSSELDORF. HSBC Trinkaus & Burkhardt sieht die Zeit gekommen für eine differenziertere Betrachtung der Titel aus dem Bereich Solarenergie. Dafür sprächen neben dem unsicheren Makroumfeld die erwarteten Überkapazitäten und der hieraus resultierende Preisdruck samt moderateren Margen, schrieb Analyst Burkhard Weiss in einer am Donnerstag veröffentlichten Branchenstudie.

Der Experte bevorzugt Unternehmen wie Solarworld , die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken und dabei eine solide Bilanz aufweisen. Seine Einstufung für das Solarunternehmen lautet "Overweight" mit Ziel 44 Euro. Zurückhaltend sieht Weiss dagegen Betreiber von Solarparks in Spanien und Deutschland.

Ebenfalls sehr hohes Kurspotenzial traut der Analyst Papieren von Centrosolar zu und stuft diese mit "Overweight" beim Ziel 13,00 Euro ein. Das exzellente erste Quartal sei ein vielversprechender Jahresauftakt gewesen. Nano-beschichtete Gläser dürften Umsatz und Profitabilität weiter vorantreiben.

Die größten Risiken sieht Weiss bei Conergy und Roth & Rau . Bei Conergy-Aktien korrigierte er sein Kursziel von 52 auf 8 Euro und blieb bei "Underweight". Roth & Rau starte er mit "Underweight" beim Ziel 115 Euro.

Entsprechend der Einstufung "Overweight" erwartet HSBC, dass sich der Aktienkurs innerhalb von zwei Jahren überproportional zum Markt entwickeln wird. In einem Portfolio sollte die Aktie daher stärker gewichtet sein als im Markt. Bei "Underweight" erwartet HSBC, dass sich der Aktienkurs innerhalb von zwei Jahren unterproportional zum Markt entwickeln wird. Entsprechend sollte die Aktie daher weniger stark gewichtet sein als im Markt./

Analysierendes Institut HSBC Trinkaus & Burkhardt.

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